Warum krieg ich aus China ins Ausland dann nur so wenig bei 10Mbit?
Da einfach nicht genügend Kapazitäten existieren. Da die chinesischen Telekomanbieter relativ prall gefüllte Taschen haben und sich locker entsprechende Investitionen leisten könnten, vermute ich hier politische Motive.
Wie viele mbit bekomme ich denn in Deutschland auf das georgische Internet? Oder auf das chinesische Internet in Kirgistan? Oder im Kongo auf das madagassische Internet? Wie viele Internets gibt es eigentlich?
Ich kann in der Schweiz mit über 50mbit aus Singapur, Hongkong oder Kalifornien herunterladen - die Anbindung ist hier also recht gut.
China könnte also Problemlos ein paar weitere Kabel nach Hongkong legen, die geographische Distanz ist nicht so gross. Auch Kalifornien oder Singapur bieten sich an, da diese Orte bereits über sehr gute Netzwerkknoten verfügen und nur durch Meer getrennt sind, sodass man Unterseekabel legen kann.
Die Vorteile des Kongos oder Kirgistans erschliessen sich mir hier leider nicht - beide Länder sind hauptsächlich von Land umgeben und haben ein sehr niedriges Datenaufkommen. Warum sollte China gerade in Leitungen dorthin investieren?
Meine "Erfahrung" habe ich bereits erläutert. Vielleicht (hoffentlich) bekommst du noch die "Erfahrung" von User mario.s mitgeteilt. Wenn ich das richtig mitbekommen habe ist mario.s auch im Bereich Software tätig und arbeitet derzeit in einem relativ kleinen Nest irgendwo in der Provinz Sichuan. Und kommuniziert von dort per Internet mit Deutschland. Geht also.
Ich denke Akaike wird seine Bedürfnisse sehr gut selber abschätzen können / müssen. Ich weiss nicht, wie offen er über seine Arbeit schreiben möchte...
Software Entwicklung ist nicht gleich Software Entwicklung. Wenn ich z.B. Datenbankabfragen machen muss, brauche ich einen guten Ping und eine schnelle Anbindung - und das krieg ich in 'nem kleinen Nest in Sichuan nicht.
Für Kundenbetreuung andererseits gibt's auch in jedem Provinzkaff in Sichuan ein Telefon, das ich Notfalls benutzen könnte.