Nur mal so als Gegenbeispiel wie du es nicht machen solltest (und weil es gerade so schön passt):Der Waiguoren hat geschrieben:Das ist an sich kein Problem. Solange du keine dicken Goldketten und keine LV Tasche mit hast und alle daraus schließen, dass du superreich bist, brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Ein wenig gesunder Menschenverstand muss natürlich sein, aber davon kannst du hier im Forum einiges lesen.
Es gibt kaum bekannte Fälle mit Übergriffen an Ausländern, wobei man gerne schonmal übers Ohr gehauen wird, oder es versucht wird.
Am Mittwoch war ich im Pekinger Arsch-Krankenhaus bei Xidan in Peking. Auf dem Rückweg sehe ich einen Ausländer auf der Strasse, der sich gerade von irgendwem ein Hotel aufschwatzen lassen will. Ich frage nach ob er Hilfe braucht. Stellt sich raus: Das ist ein Grieche der gerade eben in China angekommen ist und in zwei Wochen genau die selben Ziele bereisen will wie du (Peking, Xian, Shanghai, Guilin, Hong Kong).
Hotels, Flüge oder Zugtickets hat er natürlich keine gebucht oder sonst was vorbereitet. Warum auch, der Euro steht ja gut und zur Not kann Deutschland ja über Brüssel zahlen (hahahah, kleiner Scherz am Rande). Was er hat sind nur die Kontaktdaten von irgendwelchen Chinesinnen, die er übers Internet kennengelernt hat und die er unbedingt treffen will.
Was soll's, ich finde unvorbereitet mal nach China reisen ist immer noch besser als gar nicht herkommen und er wirkte ja auch flexibel und entspannt genug. Allerdings: Xian hat er bereits streichen müssen. Zugtickets alle ausverkauft und Flug hätte er nur was für 2.000 RMB bekommen. Es war Wochenende, da geht der Chinese auch gerne mal nach Xian. Kannst dir schonmal ausrechnen, wie am Nationalfeiertag da der Hase läuft.
Inzwischen ist er in Shanghai und beklaut / ausgeraubt worden. Nicht schlecht, erst vier Tage hier und schon ausgeraubt, das bekommt nicht jeder hin. Hat sich da auf der Strasse von einer Dame, die "Massage? Massage?" (zwinker, zwinker) vorgeschlagen hat, im Taxi zu irgendso einem Schuppen hinfahren lassen, wo alle schon drauf gewartet haben, dass er doch bitte alle Wertgegenstände ablegt und sich danach wieder verpissen kann. So oder ähnlich, mich haben die Details nicht mehr sonderlich interessiert. Habe noch ein bischen am Handy mit der Polizei geholfen, aber das war es bisher erstmal.
Unvorbereitet, beratungsresistent (das mit den "Massagen" war in seinem Hostel bereits in der Liste der Standard-Scams vor denen gewarnt wird und ich hatte ihn auch nochmal drauf hingewiesen) und ich denke er verwechselt China auch ein bischen mit Thailand.
Zusammengefasst: Ja, wenn man dumm wie Brot ist, dann ist China "gefährlich". Nicht für Leib und Leben, aber Geld kann hier auch schonmal "verloren gehen" wenn man ... ach das mit dem dumm wie Brot hatten wir ja schon.
Mache ich mir bei dir aber weniger Sorgen.
Bei dem Reisetermin allerdings schon. An sich kann man deine Route in zwei Wochen mit ein bischen Vorbeteitung bewältigen. Aber in deinem Zeitraum, wird das etwas schwerer. Das ist hier eine der "Goldenen Wochen". Da bekommt eine Menge Chinesen nicht mal so einen popeligen Nationalfeiertag frei sondern gleich eine ganze goldene Nationalfeierwoche. Da wird dann gereist bis der Zug entgleist.
Und nicht vergessen: Tag der Deutschen Einheit an der deutschen Botschaft Peking = Buffet und Freibier für alle mit deutschem Pass (no massages)




