Wenn ich heute eine Sache 1 Stunde lerne und die gleiche Sache in einem Monat nochmals eine Stunde lerne, kann ich sie leichter dauerhaft merken, als wenn ich nur heute 3 Stunden lernen würde. Das ganze nennt sich spaced repition und liesse sich praktisch nutzen, wenn man Kindergartenkindern ein leichtes Lernpensum gibt und das über einen großen Zeitraum streckt. Die Kinder müssen nicht schwitzen und haben doch schon einiges auf dem Kasten wenn sie die erste Klasse erreichen. Stattdessen macht man im Kindergarten gar nix und dann muss plötzlich das Alphabet in 3 Monaten reingepresst werden.andy hat geschrieben:Wenn sich das Alphabet lernen in Kindergärten etabliert, wird aus dem "nice to have" eine Notwendigkeit. Die Schule wird dann nämlich Ihren Stoff dementsprechend darauf einstellen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Spaced_repetition" target="_blank
Es sind ein paar interesannte Links am Ende des Wikiartikels, wenn man sich mal ernsthaft dafür interessiert.
Jein.andy hat geschrieben: Bei mir im Studium ( und das wird wohl überall so sein ) wurden zb. keine spezifischen Sachen verlangt.
Ja, in der Beschreibung zu meinem Informatikstudium steht, dass man keine Grundkenntnisse braucht.
Ja, im Bereich programmieren wird alles durchgenommen und erklärt.
Aber...
Die Regeln des Programmierens zu kennen und das Denken in einer Programmiersprache sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. Letzteres entwickelt man erst über eine gewisse Zeit. Während Leute mit Programmiererfahrung sich tot gelangweilt haben, sind Leute mit Null (ja die gibts) Programmiererfahrung reihenweise durch die Prüfungen durchgefallen. Im Bereich Mathe, wo alle Grundkenntnisse hatten gabs das Problem nicht.

