Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

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RoyalTramp
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

bossel hat geschrieben:Daran mag es liegen, daß ich Deiner überaus hochstehenden Argumentation nicht folgen kann. Ich bin immer noch ein Landei! Meine Oma hat nämlich noch auf dem Bauernhof gelebt & gearbeitet. Das erklärt alles.
Und ist sie dann in die Stadt gegangen, Bossel?
Geschlechtsverkehr ohne Aufklärung? Unmöglich!
Unmöglich? Wieso das denn? Bitte Fakten dazu bringen, warum du der Meinung seist, das sei unmöglich? *ich staune nicht schlecht*
bossel hat geschrieben:Nanu, das muß aber eine extrem fortschrittliche Schule gewesen sein. Wo Du doch vorher noch schriebst:
RoyalTramp hat geschrieben:Sexualkundeunterricht ist an der überwältigenden Mehrheit chinesischer Schule absolut Tabu! Wer da als Lehrer versucht, seine Kompetenzen ein wenig auszudehnen und den Schülern mehr beizubringen, wird hochkant von fast jeder Schule geschmissen.
Was ist erstaunlich? Für dich Pedanten: Man beachte das Wörtchen "mehr" -> Komparativ. Wenn ich also "mehr" schreibe, dann muss also etwas anderes tatsächlich bereits vorhanden sein, mit dem ich etwas vergleichen kann, denn sonst könnte ich nicht "mehr" benutzen. Und was ist es, was dann vorhanden ist? Sexualunterricht? Bingo! Es gibt Sexualunterricht, der aber kaum über die Anatomie des männlichen und weiblichen Körpers hinauskommt. Sexualunterricht, wie wir ihn in Deutschland haben, ist in der VR tabuisiert. Es wird im Unterricht explizit z.B. nicht über Spermien und Eizellen aufgeklärt, was es mit der Menstruation auf sich hat, wann Frauen besonders empfänglich sind und schon gar nicht, welche Methoden es noch gibt, zu verhüten oder wie es sich beim Geschlechtsakt überhaupt allgemein verhält. Das ist in der Tat in den Curriculi der Schulen verboten. Wer da seine Kompetenz überschreitet und solche Inhalte eigenmächtig unterrichtet riskiert den Rauswurf von der Schule. Übrigens, für dich als Pendanten Nummer 2: "...der aber kaum über..." -> das ist konzessiv, einräumend und bedeutet, dass es auch Sexualunterricht an Schulen gibt, der mitunter über die bloße Anatomie des männlichen und weiblichen Körpers hinausgeht, aber das ist sehr selten der Fall...
Apropos, was ist denn nun die von Dir erwähnte Schuldlagerung?
Was willste denn hören? Prozente? Super:

20% die Gesellschaft (die sich im Umgang mit dem Thema Sex gebärdet, wie ein Kind, dass auf eine zu heiße Herdplatte gefasst hat)
20% die Politik (die versucht, Sex aus der Öffentlichkeit rigoros fernzuhalten, aber hintenrum wiederum alles tut, um bestimmte Auswüchse zu zementieren und sich daher in einem endlosen Kampf aus Widersprüchen im Bereich "Sex" ergeht)
20% Lehrer (weil er Vertrauensperson war und seine "Machtposition" ausgenutzt hat, um die Mädchen in die Kiste zu ziehen, und zwar ohne jemals ehrliche Absichten gehegt zu haben und sie geradewegs von Anfang an BEIDE belogen hat, da BEIDE Mädchen nichts voneinander gewusst haben und auch nicht davon, dass er schon verheiratet war und ein Kind hatte)*
15% die Mädchen selber (weil sie ja so fürchterlich naiv waren)
15% die Eltern (die wohl nicht energisch genug dem Kind zugeredet haben, aber auch selbst sonst eher weniger Plan von solchen Dingen haben)
und
10% Sonstige Faktoren

-> Achtung für Pedanten: Die Reihenfolge gibt keine Wertung wieder.

Sind zwar voll der Kokolores, diese Prozente, aber wenn es dir Spaß macht. Mir ging es mit dem Begriff "Schuldlagerungen" darum, auszudrücken, dass an dem Zustandekommen dieser menschlichen Katastrophen mehrere Parteien Schuld getragen haben und der Ausländer, ob nun gewollt oder ungewollt, da eine dieser Parteien gewesen ist.

Für die Gesellschaft hege ich dabei noch am ehesten Verständnis, denn sie folgt den ihr (selbst) auferlegten moralischen Regeln, ob man sie nun als richtig oder für falsch erachtet. Das steht uns nicht an, darüber zu urteilen. Für die chinesische Politik bringe ich diesbezüglich eher weniger Verständnis auf, aber auch hier: Das ist das "Spielbrett" der Chinesen und hier gelten deren Regeln und nicht unsere. (<- was nicht auch automatisch bedeutet, dass man deren Spiel sofort auch mitspielen muss...da hege ich an uns mit unserer ach so überragenden Moralität doch wesentlich höhere Ansprüche). Aber am allerwenigsten bringe ich Verständnis für den Lehrer und sein Verhalten auf (<- was nicht bedeutet, dass er die Hauptschuld für mich trägt, sondern dass ich für sein Verhalten einfach kein Verständnis aufbringen kann).

* An dieser Information hege ich geringe Zweifel, denn sie ist mir über vertrauenswürdige Personen an mich herangetragen worden. Bin ich naiv? Vielleicht! Aber ich denke, ihr übertreibt es mit eurem "im Zweifel für den Angeklagten" Theorem und seit in dieser Hinsicht ein wenig naiv...
...gab es hier schon im Forum.
Na, bitte. Woher kommen dann also die Massen an "top aufgeklärten" Jugendlichen, die dir anscheinend (<- meine Vermutung) so vorschweben? Noch einmal meine Frage: Wenn hier alles so wonnigproper ist, wie du es malst (<- so scheint es mir), wieso empfinden es die Chinesen selbst als katastrophal und versteigern sich mitunter in - fast schon - Verzweiflungsaktionen, um die Mitmenschen hier aufzuklären? Ist doch dann alles totaler Quatsch und völlig überflüssig, oder nicht? Warum machen es aber dennoch so viele "Aktivisten" in China und versuchen gegen dieses Phänomen anzukämpfen, wenn doch eigentlich dazu keine Notwendigkeit besteht, wenn ich eurer Argumentation folge? Alles arme Irre, wie ich, die den Puls der Zeit total verpeilt haben?
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

@ HappyFuture

Ich habe erst in meiner letzteren Einlassung auf Bossel eine ähnlich pointierte "kritische Anmerkung" an seiner Person DIREKT gerichtet, Happy, mit meiner Äußerung, ihn als "überragenden Intellekt" zu bezeichnen (<- ironisch). Bis dahin habe ich mich nicht im Ansatz über die Qualität seiner Persönlichkeit und Integrität versteigert! Auch wenn ich mitunter scharf geschossen habe, mit Kommentaren, wie "wollt ihr oder könnt ihr nicht lesen?", aber sind diese DIREKT, PERSÖNLICH, AD PERSONAM, HERABWÜRDIGEND, wie "deine armen Schüler", was im Umkehrschluss bedeutet, dass ich ein richtig beschissener Lehrer sein muss, wenn es ja "arme" *lächerlichkeit* Schüler seien?

Kapierst du das, Happy? Kannst du das verstehen, dass SOLCHE Herablassungen an die Substanz gehen können? Oder wie zuletzt der Comment "Bübchen"? Habe ich dich oder jemand anderen derart herabgesetzt? Damit jedes Recht entzogen, an einer Diskussion "unter Erwachsenen" teilnehmen zu dürfen? Denn das impliziert die Herablassung "Bübchen" (-> du bist noch zu klein *lächerlichkeit*, um hier mitmischen zu können PLUS du hast eh keine Ahnung und hier am allerwenigsten), Happy. Habe ich das hier irgendwo?

Ich habe hier mitunter scharf formuliert und ich habe auch nichts dagegen, wenn man es mir dann mit gleicher scharfer Münze "heimzahlt", aber persönlich, Happy, bin ich hier nicht in einem einzigen meiner beschissenen Posts geworden! Wenn, dann bitte zitieren, und ich entschuldige mich aufrichtigst dafür! :evil:
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von happyfuture »

RoyalTramp hat geschrieben:Kannst du das verstehen, dass SOLCHE Herablassungen an die Substanz gehen können?
Nein - meine Selbstschätzung und mein damit verbundenes Selbstwertgefühl lassen nicht zu, dass irgeneine "anonyme Person" daran kratzen kann! (oder kennst Du z.B. Bossel persönlich?)
Wenn ich dennoch verspüren sollte, dass mich was "anpiekst", dann gehe ich "darauf zu" - z.B. schreibe ich eine PN zwecks Klärung! :mrgreen:

Kapierst Du das, RT?
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

happyfuture hat geschrieben:
RoyalTramp hat geschrieben:Kannst du das verstehen, dass SOLCHE Herablassungen an die Substanz gehen können?
Nein - meine Selbstschätzung und mein damit verbundenes Selbstwertgefühl lassen nicht zu, dass irgeneine "anonyme Person" daran kratzen kann! (oder kennst Du z.B. Bossel persönlich?)
Wenn ich dennoch verspüren sollte, dass mich was "anpiekst", dann gehe ich "darauf zu" - z.B. schreibe ich eine PN zwecks Klärung! :mrgreen:

Kapierst Du das, RT?
Ich kenne Bossel nicht, deswegen wäre ich im Leben nie auf den Bolzen gekommen, über seine Persönlichkeit oder seine Arbeit so zu urteilen! Bossel hat da wesentlich weniger Hemmungen als ich!

Und warum sollte ich den Weg der PN gehen? Hat das Bossel getan? Soll ich mich jetzt hier aber von ihm "vorführen" lassen? Die Klappe halten, Happy? Würde ich mich hier nicht zu Wort melden dagegen, würden hier wohl nicht wenige Leute denken, dass Bossel eine coole Sau und ich ein armer Spinner sei (was überdies eh schon einige Foristen zu tun scheinen), da ich ja nix auf seine Herabwürdigungen entgegne, ergo also Bossel wohl damit Recht zu haben scheint.

Und wie ich geschrieben hatte: Ich habe nicht dieses Selbstwertgefühl, dass es mir egal sein könnte, was andere Menschen von mir denken. Ich lege da sehr viel Wert darauf, dass mich andere Menschen als eine integre und durchaus nicht übertriebene aber dennoch höfliche Persönlichkeit schätzen lernen. DENN daraus, was andere Menschen von mir denken, beziehe ich den überwiegenden Teil meines Selbstwertgefühls, weswegen ich mir auch viel Mühe gebe, auf Bossels Einzeiler ausführlicher einzugehen, als mit nur Einsatz-Kommentaren, damit man sieht, dass ich mich der Dinge auch wirklich annehme und sie nicht einfach mit einem Handwisch abtue. Das ist Respekt, welchen ich hier Bossel gegenüber erweise, ausführlicher auch auf (sachlich) bezogene Einzeiler zu antworten...dass ich ihn als Person Ernst nehme und ihn eigentlich auch als solche achte! Oder aber auch im Umgang mit meinen Schülern, nicht nur weil ich eine verantwortungsvolle Person per se bin, sondern weil ich mich darüber definiere, was die Schüler von mir halten, in der Hoffnung, dass mich meine Schüler für einen guten Lehrer halten. Denn ich selber sehe mich noch weit davon entfernt, ein wirklich guter Lehrer zu sein! Und erst, wenn ich die Response bekomme, dass ich wohl die Erwartungen meiner Schüler erfüllt oder sogar übertroffen habe, erst dann bin ich mit mir selbst zufrieden und sage mir, dass ich wohl doch mehr richtig als falsch gemacht haben muss...ein bisschen...und feile sofort an den Dingen, die ich hätte NOCH besser machen können.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von punisher2008 »

Irgendwie dreht sich die Diskussion schon seit den ganzen letzten Seiten im Kreis finde ich :roll: . Außer persönliche "Angriffe" geht es eigentlich nur noch darum, ob die Chinesen aufgeklärt sind oder nicht, oder ob sie Kondome kaufen oder nicht. Hat sich meiner Meinung nach schon ziemlich weit vom eigentlichen Thema, Vorurteilen, entfernt. Wäre es da nicht besser, Aufklärung in China (oder Kondome, Sexualunterricht oder ähnliches) in einem extra Thread zu behandeln?
Um jetzt mal ein bisschen die Diskussion wieder zum Thema zurückzubringen, möchte ich kurz eine andere Art von Vorurteilen ansprechen, nämlich gegen andere (nicht-weiße) Ausländer. Wir als Weiße haben hier schon ganz schön mit (manchmal allerdings auch positiven) Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen. Aber wenn man das jetzt mal mit Schwarzen oder dunkelhäutigen Asiaten vergleicht, schneiden wir da immer noch besser ab. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Mal als Beispiel meine Frau, die sicher eine gute Mehrheit der Chinesen repräsentieren dürfte. Sie hasst Schwarze, ohne groß eine Begründung anzugeben. Sie sind einfach hässlich, und ausserdem minderwertig, weil sie ja alle arm sind und sich nur als Sklaven eignen, so in etwa ihre Meinung. Das hat sich auch nach über 10 Jahren in Deutschland kaum geändert. Diese Einstellung betrifft mich zwar nicht persönlich, aber ich finde schon, dass es den Umgang mit Leuten erschwert, die eine so tief verwurzelte Abneigung gegen andere "minderwertige" Rassen haben. Was zählt ist hauptsächlich Hautfarbe, und man wird meist erst mal danach bewertet, also vereinfacht gesagt "je heller umso besser". Der Rest der Verwandtschaft und Bekannte denken ähnlich. Hat jemand positivere Erfahrungen gemacht? Hier in Guangdong gibt es für dunkelhäutige Menschen den liebevollen und netten Ausdruck "黑鬼", den habe ich sogar schon mal in Hong Kong als Marke auf irgendeiner Packung gesehen. :?
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von beowulf »

punisher2008 hat geschrieben:Irgendwie dreht sich die Diskussion schon seit den ganzen letzten Seiten im Kreis finde ich :roll: . Außer persönliche "Angriffe" geht es eigentlich nur noch darum, ob die Chinesen aufgeklärt sind oder nicht, oder ob sie Kondome kaufen oder nicht. Hat sich meiner Meinung nach schon ziemlich weit vom eigentlichen Thema, Vorurteilen, entfernt. Wäre es da nicht besser, Aufklärung in China (oder Kondome, Sexualunterricht oder ähnliches) in einem extra Thread zu behandeln?
Um jetzt mal ein bisschen die Diskussion wieder zum Thema zurückzubringen, möchte ich kurz eine andere Art von Vorurteilen ansprechen, nämlich gegen andere (nicht-weiße) Ausländer. Wir als Weiße haben hier schon ganz schön mit (manchmal allerdings auch positiven) Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen. Aber wenn man das jetzt mal mit Schwarzen oder dunkelhäutigen Asiaten vergleicht, schneiden wir da immer noch besser ab. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Mal als Beispiel meine Frau, die sicher eine gute Mehrheit der Chinesen repräsentieren dürfte. Sie hasst Schwarze, ohne groß eine Begründung anzugeben. Sie sind einfach hässlich, und ausserdem minderwertig, weil sie ja alle arm sind und sich nur als Sklaven eignen, so in etwa ihre Meinung. Das hat sich auch nach über 10 Jahren in Deutschland kaum geändert. Diese Einstellung betrifft mich zwar nicht persönlich, aber ich finde schon, dass es den Umgang mit Leuten erschwert, die eine so tief verwurzelte Abneigung gegen andere "minderwertige" Rassen haben. Was zählt ist hauptsächlich Hautfarbe, und man wird meist erst mal danach bewertet, also vereinfacht gesagt "je heller umso besser". Der Rest der Verwandtschaft und Bekannte denken ähnlich. Hat jemand positivere Erfahrungen gemacht? Hier in Guangdong gibt es für dunkelhäutige Menschen den liebevollen und netten Ausdruck "黑鬼", den habe ich sogar schon mal in Hong Kong als Marke auf irgendeiner Packung gesehen. :?
Gehts hier um Vorurteile gegenüber Europäern oder Vorurteilen gegenüber Chinesen? In deinen Posting kann ich nur Vorurteile gegenüber Chinesen lesen.

1. Wenn du schon glaubst, dass "Weiße" unter Vorurteilen in China leiden, solltest du mal sehen wie stark Vorurteile gegenüber Asiaten bei uns ausgeprägt sind (ja auch positive).

2. Dunkle Haut ist etwas negatives in China. Aber nicht nur dort, war bei uns auch nicht viel anders. Warum dunkle Haut steht für Armut und unzivilisiertheit. Wieso das? Weil Leute mit dunkler Haut am Feld arbeiten und dadurch dunkel werden. Während die Gelehrten zuhause sitzen und keine Sonne abkriegen. Klingt jetzt banal, aber das ist die Wurzel dahinter.*1

3. 鬼 ist kein für Schwarze reservierter Ausdruck. Den gibts auch für Weiße oder Japaner ;-)

4. In Guangzhou gibt es eine afrikanische Enklave in der über 100.000 Afrikaner leben. Natürlich mit Reibereien und Vorurteilen. Aber jetzt stelle man sich einmal vor, wenn in einer deutschen Stadt so eine Enklave wäre. Wohlgemerkt, dass sind Afrikaner ohne Ausbildung, "unzivilisiert" (nach deutschen Werten), ohne Feste Anstellungen und sprechen kein Wort deutsch. Traue mir nicht zu sagen, ob in Deutschland das besser funktionieren würde. Vor allem wenn ich sehe, was es für extreme Spannungen mit Türken gibt, die ja kulturell doch noch eine Spur näher bei Europa sind.

5. Obwohl es Vorurteile gegenüber Schwarze gibt und vor allem keine political correctness (bzw. nicht die unsere) in China, trifft das bei weitem nicht auf alle Chinesen zu. Gerade der Fall Lou Jing hat das gezeigt. Die Mehrheit der Internet User nahm diese in Schutz. Sie selber spricht auch davon, nicht (sic!) in ihrer Jugend diskriminiert worden zu sein und sieht sich selber als Chinesin. Der Grund für die Entrüstung war bei ihr ja mehr, dass ihr Vater mit ihrer Mutter eine Affäre hatte (und diese angeblich verheiratet war) und dann abgehaut ist. Soetwas kommt überhaupt nicht gut an. Womit wir an sich wieder beim Thema*2 sind.


*1 "From the perspective of AP reporter Arnold, formerly stationed in Africa, the various collisions between Chinese and Africans are a necessary part of the “wearing in” process, between two peoples who’re only in the early stages of establishing contact. Chinese aren’t prejudiced in a racial sense, “compared to Americans, the amount of contact between Chinese and Africa is still very little, far too little for mutual understanding. So-called prejudice, is more analogous to the way city-dwellers with money view poor villagers who don’t understand manners.”"

*2 "When Cote was walking around the mall, he repeatedly asked the reporter, “How many boyfriends do you have?” “Just one? Why not get a few more?” Before separating, he graciously invited in a gentlemanly manner, “Will you have dinner with me? Come to where I live, I’ll make the best African food for you.” After being denied, he could only spread his hands, “Why are Chinese girls so hard to date?”


http://blog.foolsmountain.com/2008/06/1 ... -in-china/" target="_blank



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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von punisher2008 »

beowulf hat geschrieben: Gehts hier um Vorurteile gegenüber Europäern oder Vorurteilen gegenüber Chinesen? In deinen Posting kann ich nur Vorurteile gegenüber Chinesen lesen.
Es geht um Vorurteile der Chinesen gegen andere Rassen, nicht speziell gegen Europäer. Wo bitte siehst du in meinem Post Vorurteile gegen Chinesen??? :shock:
1. Wenn du schon glaubst, dass "Weiße" unter Vorurteilen in China leiden, solltest du mal sehen wie stark Vorurteile gegenüber Asiaten bei uns ausgeprägt sind (ja auch positive).
Ich nehme mal an, mit "bei uns" meinst du Deutschland? Nicht jeder lebt dort, und ich habe mich in keiner Weise auf Deutschland bezogen. Der Titel des Threads ist eigentlich auch "Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen". Ja, es gibt ganz sicher Vorurteile in Deutschland. Ich denke ich bin der letzte, der das bestreitet, oder die deutsche Gesellschaft für besonders tolerant hält. :wink: ABER, es geht hier um CHINA
3. 鬼 ist kein für Schwarze reservierter Ausdruck. Den gibts auch für Weiße oder Japaner ;-)
Das ist mir schon klar. Trotzdem finde ich, die Diskriminierung gegen Schwarze ist stärker. Der Begriff war nur ein Beispiel. Stimmt schon, es gibt auch 洋鬼子/鬼佬 oder 日本鬼子 für Japaner.
4. In Guangzhou gibt es eine afrikanische Enklave in der über 100.000 Afrikaner leben. Natürlich mit Reibereien und Vorurteilen. Aber jetzt stelle man sich einmal vor, wenn in einer deutschen Stadt so eine Enklave wäre. Wohlgemerkt, dass sind Afrikaner ohne Ausbildung, "unzivilisiert" (nach deutschen Werten), ohne Feste Anstellungen und sprechen kein Wort deutsch. Traue mir nicht zu sagen, ob in Deutschland das besser funktionieren würde. Vor allem wenn ich sehe, was es für extreme Spannungen mit Türken gibt, die ja kulturell doch noch eine Spur näher bei Europa sind.
Wieder vergleichst du mit Deutschland. Darum ging es mir aber nicht. Auch nicht darum, wie Leute auf eine spezielle schwarze Enklave reagieren, sondern eher um den anerzogenen und fest im Denken verwurzelten Hass gegen dunkelhäutigere Rassen.
5. Obwohl es Vorurteile gegenüber Schwarze gibt und vor allem keine political correctness (bzw. nicht die unsere) in China, trifft das bei weitem nicht auf alle Chinesen zu.
Sicher denken nicht alle so, aber von einer Mehrheit kann man sicher schon sprechen.
*1 "From the perspective of AP reporter Arnold, formerly stationed in Africa, the various collisions between Chinese and Africans are a necessary part of the “wearing in” process, between two peoples who’re only in the early stages of establishing contact. Chinese aren’t prejudiced in a racial sense,
Nun ja, das ist auch nur der persönliche Eindruck eines einzelnen Reporters. Ich denke nicht, dass er für ganz China sprechen kann. Außerdem gelten seine Feststellungen nur für Chinesen in Afrika, wo sie selbst Ausländer sind und kaum das Recht haben, gegen die Einheimischen dort zu diskriminieren.
*2 "When Cote was walking around the mall, he repeatedly asked the reporter, “How many boyfriends do you have?” “Just one? Why not get a few more?” Before separating, he graciously invited in a gentlemanly manner, “Will you have dinner with me? Come to where I live, I’ll make the best African food for you.” After being denied, he could only spread his hands, “Why are Chinese girls so hard to date?”
Da sehe ich jetzt den Zusammenhang nicht. Eine (vermutlich chinesische?) Reporterin lehnt eine Einladung eines Afrikaners ab. Und? Das bestätigt doch eher meine Meinung, dass Chinesen etwas gegen Afrikaner haben.
“Why are Chinese girls so hard to date?”
Das zeigt nur, dass dieser Cote schon vorher (negative) Erfahrungen mit chinesischen Frauen hatte, oder?

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Das läßt sich bei mir nicht öffnen. Und was beweist ein Bild von EINEM scharz-chinesischen Paar? :?
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von XiaoJing »

also meine Persöhnliche Erfahrung:
Je niedriger der Bildungsstand, desto eher die Konfrontration mit dem Thema Sexualität.

Es stimmt schon das es Ausnahmen gibt, aber in guten Universitäten ist das Thema Sex alles andere als präsent, ganz anders als in Deutschland.
Als ich vor gut 5 Jahren mein Studium abgeschlossen hatte, wusste ich auch nicht was ein Kondom ist.
Ich habe Sie zwar schon im Supermarkt gesehen oder mal in einem Hotel, aber was damit anfangen konnte ich damit nicht, wie sollte ich auch... habe sie nie gebraucht und gesprochen wird darüber auch nicht.
Ich habe in Deutschen Lehrbüchern gesehen wie ein Kondom angewendet wird, Sexualunterricht, sowas wäre in China undenkbar.

Die ersten Gespräche über Sex hatte ich mit einer Freundin, da war Ich ca. 24
Bin gerade nach Shanghai gezogen und eine alte Freundin habe ich dort getroffen.
Ihre Eltern wollten leider nicht das sie weiterhin die Schule besucht, also hat sie sich irgendwie durchgeschlagen, das Thema Sex scheint für sie normal gewesen zusein in dem Zeitpunkt.
Für mich und meine bisherigen Freundinnen ein absolutes uninteressantes Thema.

Finde es wirklich bemerkenswert was sich so mancher Deutsche hier zusammenreimt ... , glauben sie würden China besser kennen als Chinesen...
Das ist genauso absurd als wollte ich versuchen einen Deutschen aufzuschwatzen wie die Gesellschaft in Deutschland verhält.
Sicher denken nicht alle so, aber von einer Mehrheit kann man sicher schon sprechen.
Ja kann man sicher...
Ich habe so nichts gegen Schwarze, dennoch empfinde ich Sie als unangenhemn und unheimlich.
Weiß ehrlich gesagt nicht woher das kommt, einen Hass empfinde ich nicht, mir sträuben sich aber die Nackenhaare sobald ich einen Schwarzen sehe....
Die Mehrheit der Internet User nahm diese in Schutz
Ob die Mehrheit der Internet User, wohlgemerkt nur diejnige dich sich auch an diesem Fall beteiligten, wirklich eine repesäntative Zahl darstellen?
Ich glaube nicht.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von NHR »

Hi
XiaoJing hat geschrieben: Finde es wirklich bemerkenswert was sich so mancher Deutsche hier zusammenreimt ... , glauben sie würden China besser kennen als Chinesen...
Das ist genauso absurd als wollte ich versuchen einen Deutschen aufzuschwatzen wie die Gesellschaft in Deutschland verhält.
Ich denke nicht, dass hier jemand ernsthaft meint, China besser zu kennen als die Einheimischen dies tun.
Allerdings sehe ich persönlich es beispielsweise so, dass nichtmal ein Einheimischer einen wirklichen Überblick hat.
Ich würde nur äusserst selten etwas wie "das läuft hier in Deutschland so" sagen.

Manchmal hat man, wie Royal Tramp auch sagte, als Aussenstehener übrigens wirklich einen besseren Blick für bestimmte Dinge.
Ein bekanntes Beispiel wäre der durchschnittlich recht kühle Umgang mit anders aussehenden (=Dunkelhäutige, Asiaten) in Deutschland.
Da kam zumindest ich erst während meines Auslandsaufenthaltes bzw nach meiner Rückkehr drauf. Aufmerksam wurde ich durch taiwanesische Freunde, die in Deutschland und anderen europäischen Ländern waren.

XiaoJing hat geschrieben: Ja kann man sicher...
Ich habe so nichts gegen Schwarze, dennoch empfinde ich Sie als unangenhemn und unheimlich.
Weiß ehrlich gesagt nicht woher das kommt, einen Hass empfinde ich nicht, mir sträuben sich aber die Nackenhaare sobald ich einen Schwarzen sehe....
Vorurteile gegenüber Schwarzen werden bei Kindern in Deutschland bzw "im Westen" übrigens auch aufgebaut.
Lustig fand ich, dass mich in Taiwan die weißen Ausländer teils mehr bestaunten als die Taiwanesen es taten, wenn ich mit schwarzen Kumpels rumlief.



PS: Dein Deutsch ist echt sau gut. 8) Props
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

Bevor hier wieder irgendwelche dummen dummen Kommentare aufkommen: Nein, ich habe XiaoJing nicht aktiviert, sich hier an der Diskussion zu beteiligen, wir kennen uns nicht und haben nie irgendwie Kontakt gehabt (-> wie blöd ist das eigentlich, dass man sich jetzt schon von anderen Usern abgrenzen muss, um zu verhindern, dass nicht der ein oder andere wieder mit bodenlosen Unverschämtheiten ankommt, wie z.B. woher ich die Leute aus dem Ärmel zaubern würde und ähnlichen fundamentalen Unsinn?)

Zu dem anderen Thema...bin daher ein wenig dankbar, dass Punisher das Gespräch darauf gebracht hat...vielleicht hilft es mir, mich von der "Hitze" im anderen Disput ein wenig zu erholen und meine Nerven wieder ein wenig aufzubauen...

Was die Sache mit "Schwarzen" in China betrifft.

a) Diese Vorurteile gegenüber Afrikanern sind in China sehr weit verbreitet und meines Erachtens nach schon ein Massenphänomen. Es ist keine Wenigkeit, denen hier Schwarzafrikaner mehr als suspekt erscheinen. Das tun aber die Chinesen nicht aus einer prinzipiell rassistischen Sicht heraus, bzw. nicht im Sinne eines Rassismus, wie wir ihn bei uns in Deutschland zuweilen definieren, denn in China geht damit keine Überhöhung der eigenen Rasse bzw. "Farbe" einher. Im Gegenteil: Auch heute empfinden sich viele Chinesen der "weißen" Rasse unterlegen, aber nicht im Sinne von minderwertig sondern einfach im Sinne von weniger erfolgreich: Es war die weiße Rasse, die die halbe Welt unterjocht hat, es waren die Germanen, die sich von allen Völkern am nachhaltigsten auf die heutige Welt ausgewirkt haben und ihr den Stempel aufgedrückt haben und unter diesen wiederum die Angeln und da heraus die Engländer. Das ist kein Neid oder keine Wut, sondern es ist in der Tat sogar Bewunderung, die dabei mitschwingt, wenn sich Chinesen als solche selbst sehr "diminutiv" verhalten. Sie selbst hegen dabei weitgehend nicht die Ansicht, den Afrikanern höherwertig und überlegen, sondern einfach nur fortschrittlicher und zivilisierter zu sein, was für Chinesen aber kein Ausdruck einer angeblichen "Minderwertigkeit der Schwarzafrikaner" ist. (<- mein persönlicher Eindruck aus zahllosen Taxigesprächen)

b) in der diesbezüglichen Literatur, insbesondere der Republikzeit, hat sich der Sozialdarwinismus als beständiges Denkschema durchgesetzt. Kaum ein Aufsatz oder Artikel, der damaligen Zeit, in dem man sich die Schwäche Chinas gegenüber den imperialistischen Mächten, insbesondere schließlich Japans, erklärte, in dem man NICHT auf den Sozialdarwinismus als Erklärungsmuster zurückgriff. Diese Rhetorik wurde auch von der kommunistischen Führung selbst nach der "Befreiung" noch benutzt, um das Geschehene zu erklären und sprach selbst von Chinesen als dem "kranken Mann des Ostens". Ich vermute sehr, dass durch die ganzen "Erziehungskampagnen" einiges von diesem sozialdarwinistischen Gedankengut weitergepflegt wurde und mitunter heute noch sich weitgehender Akzeptanz "erfreut".

c) Ich lehne mich zwar aus dem Fenster raus, aber ich vermute auch bei uns in Deutschland hätten wohl viele, wenn nicht die meisten Eltern Schwierigkeiten sich mit einem Schwarzafrikaner als Freund ihrer Tochter anzufreunden (-> d.h. nicht, dass sie es nicht täten, aber es würde ihnen schwerer fallen). Vor die Wahl gestellt, ob einen Italiener oder Nigerianer, würden wohl die Eltern sich aufgrund alleine der kulturellen Affinität schon für den Italiener entscheiden.

d) Viele Schwarzafrikaner fallen durch ihre sehr direkte und plumpe Art bei der Partnersuche in China scheinbar auf. Denn gerade hier in China, können viele auf den "Putz" hauen, was ihnen mitunter bei Leibesstrafen im eigenen Land untersagt wäre (so z.B. in islamischen Ländern Afrikas ein hemmungsloser Alkoholkonsum). Zumal: China ist mit eines der wenigen Länder, wo sich auch viele Schwarzafrikaner mitunter wie Wohlhabende fühlen dürfen und verlieren dabei jedwede Relation, weil sie die gewonnene "Freiheit" durchaus überwältigt. (<- und das stammt nicht von mir, sondern von einer Bekannten, die hier während ihrer Zeit in China mit einem Schwarzafrikaner zusammen war, weil sie sonst niemanden abbekommen hat, mit ihren 1,90 m).

Das obige entspringt dabei meinem persönlichen Brainstorming, was mir bei diesem Thema so in den Kopf kommt (mit Ausnahme Punkt b).
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von bossel »

Vorwort @ RT: Solltest Du tatsächlich so empfindlich sein, dann ist es empfehlenswert, alles. was nach dem Vorwort kommt, zu ignorieren. Du solltest Dir im klaren darüber sein, daß dies ein öffentliches Forum ist & jeder hier so seinen Stil hat. Meinen Stil lasse ich mir auch nicht vorschreiben. Wenn Du Dich persönlich angegangen fühlst, dann --- tja --- Pech! Hier im Forum sind wir eigentlich nur Avatare, Personae. Ich reagiere auf das, was Du hier so von Dir gibst. & wenn Du das zu ernst nimmst, gibt es eine einfache Lösung: den Ignore-Button. Mit der Nutzung desselben wärest Du in gar illustrer Gesellschaft. Unser großer Held & sein Wasserfaden konnten mein wohlmeinendes Gesäusel auch nicht mehr ertragen.

Wenn Du weiterlesen willst, solltest Du vielleicht realisieren, daß Beleidigungen höchst subjektiv sind & hauptsächlich im Auge des Betrachters liegen. Wenn Du tatsächlich so unsicher bist, wie Du behauptest, wäre es uU eine gute Idee, nicht soviel von Dir preiszugeben, daß Dir jemand wehtun kann. Beispielsweise ist es keine gute Idee, sich als Deutschlehrer zu bezeichnen, wenn man mit Deklinationen auf Kriegsfuß steht. Außerdem sollte man nicht zu großspurig mit Wertungen & "Fakten" um sich werfen(, die sich noch dazu aus einem anscheinend doch recht geringen Erfahrungsschatz speisen). Sowas kommt dann nämlich oft genauso großspurig zurück.

& nach guter, alter Tit-for-Tat-Manier schaukelt sich sowas dann auf (& resultiert dann zB in einem Beitrag wie dem folgenden, den Du vielleicht besser nicht liest). Ich bin mir dieser Tatsachen bewußt, & gehe da immer (ganz bewußt) voll mit. Wenn es Dir an Selbstkontrolle & -bewußtsein mangelt, ...

Soviel zum Ernst der Lage & jetzt zum lustigen (Haupt-)Teil:
Bübchen hat geschrieben:Auf deine lächerlichen Einzeiler, dich als den intellektuell Erhabenen aufzuspielen, dazu Bedarf es keiner Stunde.
Wow! Du hast wenigstens mal was begriffen! Das ist der Sinn solch kurzer Einwürfe. Liest sich besser als Deine ellenlangen Aufsätze & spart Zeit. Was das mit intellektueller Erhabenheit zu tun hat, ist mir nicht ganz klar, aber Du neigst ja sowieso zu eigenwilligen Interpretationen.
Ich möchte dich erinnern, dass ihr (du?) angefangen habt, Euch über jedes einzelne Wort in meinen Postings den Mund zu zerreißen, wie du es ja nach wie vor tust.
Hmm, heißt der Spruch nicht "sich das Maul zerreißen"? & die Bedeutung paßt hier auch irgendwie nicht: hinterrücks über Wörter lästern?
Abgesehen davon: jedes einzelne Wort? Dann sind aber recht wenige Wörter in Deinen Aufsätzen.
Das kann man aber in einem Forum nicht so wiedergeben.
Jaja, die Qualität der Deutschlehrer hat doch deutlich nachgelassen. Meine Lehrer haben noch betont, daß es schlechter Stil ist, wenn man Betonung durch so billige Mittel wie Großbuchstaben auszudrücken versucht.

Aber, verdammt will ich sein, in diesem Satz sehe ich nicht mal einen solchen Betonungsversuch:
Bübchen hat geschrieben:Ich habe nie geschrieben, dass der Lehrer "verantwortlich" im Sinne von "schuldig" ist.
Obwohl Du ja inzw. auf die Frage der Schuldlagerung eingegangen bist, ist mir armem Bauernkindl immer noch nicht klar, warum "DIE Schuld", "besondere Schuld" & "weitere Schuld" nicht "im Sinne von 'schuldig'" ausgelegt werden können.
Um es mal rechtlich auszudrücken: Ist der fiese Möpp jetzt schuldig oder wird er mangels Beweisen freigesprochen? (& bevor Du fragst, Mitschuld bedeutet auch, daß er schuldig ist, hat aber nichts mit "besonderer Schuld" zu tun.) Oder 2 Jahre auf Bewährung?
Ach, ist das dann hier nicht von dir?
Ansonsten hat belrain schon alles diesem Thema gesagt.
Oder bist du jetzt in die gleiche sprachliche Falle getappt wie ich, und meintest du explizit "dieses" (= eine) Thema, was aber andere Themen nicht ausschließt?
Ach, Bübchen, Dein Leseverständnis... tststs...
Du erkennst nur ein Thema in meinem Beitrag? Jetzt tun mir nicht mehr nur die Schüler leid. Du Ärmster!
Natürlich bezog sich das auf das letzte angesprochene Thema. Wenn man jedoch derartige Schwierigkeiten mit dem Auseinanderklamüsern hat, wie Du anscheinend, ...
Man beachte meine Hervorhebung "eher", womit ich doch wohl einräume, dass das nicht unbedingt der Schuh des Manitou sein muss. Was willst du eigentlich da noch von mir, Bossel? Werde doch mal klarer, worum es dir geht. Sollte doch für deinen überragenden Intellekt kein Problem sein, dich noch einmal ausführlicher da zu verlustieren, als mit deinen ständigen Einzeilern.
Natürlich wäre das kein Problem, aber ich habe doch Mitleid mit Dir. Wenn schon kurze, klare Aussagen für Dich schwer zu interpretieren sind, wie sähe das wohl mit komplizierteren Texten aus?
Sei doch froh, wenn Du meinen Satz als eine Bestätigung Deiner Wortwahl ansiehst.
Von daher sind sie jetzt nicht so arg extrem darauf angewiesen, in jedem Geschäft auch wirklich nur die absoluten Renner zu verkaufen, sondern haben die da mitunter auch ein paar Leichen in den Regalen liegen, die sie nicht los werden.
Klar doch! & das jahrelang & überall.
Indes wirst du Kondome bei den kleinen, rein privat geführten Bianlidians nicht finden
Ah, der große Chinakenner spricht wieder. Lustigerweise habe ich meine ersten chin. Kondome in genau so einem Laden gekauft. Noch dazu ohne groß angestarrt zu werden.
Unterlasse solche mitleidserheischenden Herablassungen wie "Bübchen". Zeugt nicht von geistiger Reife... wäre ich dir daher dafür sehr dankbar auch in deinem Interesse.
Mitleidserheischend? Interessantes Wort. Klär mich mal über die Bedeutung (insbesondere im Kontext) auf, oh großer Deutschlehrer!
Bübchen bezog sich auf Dein Forumsalter, da Du offenbar so einiges nicht mitgekriegt hast. Aber wenn's Dir nicht gefällt*, werde ich's natürlich jetzt häufiger verwenden.
Auf geistige Reife verzichte ich. Ich will Spaß.
& von meinem Interesse hast Du ganz offenbar keine Ahnung...

*Für jemanden, der sich selbst königliches Flittchen nennt, erscheinst Du übrigens reichlich empfindlich.
(<- 26 Minuten)
Na, siehst Du. & das nur, weil Du aufgrund meiner kurzen, knackigen Aussagen Deine Aufsätze im Rahmen halten kannst. Solltest mir dankbar sein.


Schluß
PS: Übrigens ist das noch sehr harmlos. Du hättest mich mal zu Glanzzeiten (als ich noch jünger & knackiger war) erleben sollen.
PPS: Sorry, aber für den Rest Deines Gesülzes fehlt mir die Zeit, vielleicht morgen. Ich kann (& muß) Präferenzen setzen. Das Forum ist nur Zeitvertreib - Entspannung vor dem Zubettgehen - für mich. Kann leider nicht wie Du (20-Stunden-Tage? Kein Wunder.) den ganzen Tag hier herumhängen.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von bossel »

XiaoJing hat geschrieben:Je niedriger der Bildungsstand, desto eher die Konfrontration mit dem Thema Sexualität.
Kommt drauf an, oder?
Wenn man jetzt RT Glauben schenkt, sind doch gerade die "ungebildeten Landeier" in der Hinsicht eher konservativ.
Das ist genauso absurd als wollte ich versuchen einen Deutschen aufzuschwatzen wie die Gesellschaft in Deutschland verhält.
Ich finde sowas nicht absurd, sondern äußerst interessant. Tu Dir keinen Zwang an.


Dein Deutsch ist übrigens tatsächlich bemerkenswert gut. Seltsamerweise machst Du aber Fehler wie so mancher heutige Jugendliche, zB:
XiaoJing hat geschrieben:Touristen Visum
Wie kommt's? Liegt's am Korrekturleser oder Deiner Sozialisierung? :wink:
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

bossel hat geschrieben:
Bübchen hat geschrieben:Auf deine lächerlichen Einzeiler, dich als den intellektuell Erhabenen aufzuspielen, dazu Bedarf es keiner Stunde.
Wow! Du hast wenigstens mal was begriffen! Das ist der Sinn solch kurzer Einwürfe. Liest sich besser als Deine ellenlangen Aufsätze & spart Zeit. Was das mit intellektueller Erhabenheit zu tun hat, ist mir nicht ganz klar, aber Du neigst ja sowieso zu eigenwilligen Interpretationen.
Kurze Einzeiler können eine verbale Überlegenheit vortäuschen, demnach es unnötig erscheint, sich in genaueren Ausführungen zu verlieren, weil sie in gezielten und konzentrierten, häufig ironischen Pointen, den Gegenüber konterkarieren, sich aber nicht inhaltlich beziehen, wie "Du bist der Boss!" (-> man nimmt den anderen nicht ernst)
Hmm, heißt der Spruch nicht "sich das Maul zerreißen"? & die Bedeutung paßt hier auch irgendwie nicht: hinterrücks über Wörter lästern? Abgesehen davon: jedes einzelne Wort? Dann sind aber recht wenige Wörter in Deinen Aufsätzen.
Du siehst...da geht es los mit deiner Pedanterie! Das nicht "jede einzelne, beschissene, zu Worten angeordnete Silbe" gemeint war, ist wohl jedem klar, nur dir nicht, bossel. Ist ja grauenhaft!
Jaja, die Qualität der Deutschlehrer hat doch deutlich nachgelassen. Meine Lehrer haben noch betont, daß es schlechter Stil ist, wenn man Betonung durch so billige Mittel wie Großbuchstaben auszudrücken versucht.
Lässt sich in einem Forum nicht anders bewerkstelligen, um Betonungen rüberzubringen oder gibt es hier noch andere Möglichkeiten?
Aber, verdammt will ich sein, in diesem Satz sehe ich nicht mal einen solchen Betonungsversuch
Nein! Weil ich es eigentlich nicht für nötig erachte, es NOCH einmal extra für dich zu betonen, nachdem ich bereits ZUVOR gesagt hatte, dass ich nicht die Ansicht vertrete, dass er die ALLEINIGE Hauptschuld getragen habe! Das habe ich bereits im ZWEITEN Post, nachdem ich von den Vorfällen in Xiangtan an der Uni geredet hatte, so wiedergegeben -> Eigenzitat:

"Was genau die Motive der Mädchen waren, warum sie sich gemeinschaftlich vom Dach gestürzt haben, ist schwer zu sagen. Aber dass sie vom Deutschlehrer derart betrogen worden sind, war der Auslöser."

"Was genau die Motive der Mädchen waren...schwer zu sagen...war der Auslöser." (-> Link),

Was wollte uns hier wohl das "Bübchen" mitteilen? Die nächste direkte Einlassung zu dem Lehrer...

"Der deutsche Lehrer war tatsächlich nicht der, der die beiden Mädchen vom Dach geschubst hat, von daher kann er seine Hände in "Unschuld" waschen. Aber mit seinem Verhalten hat er alles in seiner Macht mögliche getan, dass die Mädchen sich zu so einem radikalen Schritt gezwungen sahen! Frage: Der Lehrer...unschuldig?" (-> Link)

Meine Güte! Da hat das "Bübchen" sogar noch den Begriff "Unschuld" in den Mund genommen, stellt aber im Ende in Frage, ob er denn wirklich so verdammt "unschuldig" gewesen ist und ob er nicht doch auch einen Teil der Verantwortung für das Geschehene übernehmen muss? Aber selbst hiermit behaupte ich nicht, dass er die alleinige Schuld hätte, wenn ich seine (grundsätzliche) Unschuld in Frage stelle.

Bossel! Es hat echt schon das ein oder andere Mal geholfen auch wirklich im Kontext zu lesen und nicht nur rein selektiv, wie du es tust. Kommt in der Regel nichts Vernünftiges dabei heraus, wie du vorgehst (weswegen du zu persönlichen Beleidigungen greifen musst). Bekommt man vielleicht eine grobe Vorstellung, aber die muss nicht zwangsläufig richtig sein. Auch etwas, was ich meinen Studis beibringe, kannst von daher gerne an meinem Unterricht teilnehmen, wenn du da noch Nachholbedarf haben solltest. Da könnten wir dann übrigens auch die "Konjugations-" und vor allem auch die "Deklinationstabellen" gemeinsam durchgehen, auf die du ja anscheinend so scharf bist, dass dich der Tippfehler mit dem Dativ auf Seite...19 (?) dermaßen zu erregen scheint. (-> ich maße mir aber an, zu behaupten, dass bei der Menge, die ich hier schreibe, meine Fehlerquote doch überdurchschnittlich gering ausfällt).
Obwohl Du ja inzw. auf die Frage der Schuldlagerung eingegangen bist, ist mir armem Bauernkindl immer noch nicht klar, warum "DIE Schuld", "besondere Schuld" & "weitere Schuld" nicht "im Sinne von 'schuldig'" ausgelegt werden können.
Du kannst die Aussagen in der Tat als "schuldig" auslegen, aber nicht als "hauptschuldig"! Und sag jetzt nicht, so eine unterschiedliche Graduierung der Schuldfeststellung gäbe es in der z.B. deutschen Rechtsprechung nicht. Wäre mir neu, dass es da nur "(100%) schuldig" oder "(100%) unschuldig" gäbe. Woher kommt dann das "im Zweifel für", dass dann aber nicht wirklich konsequent angewandt wird, wo der bloße (erhärtete) Schuldverdacht für eine rechtskräftige Verurteilung in Deutschland ausreichend ist? Also sehe ich da keinerlei Probleme in der Aussage, dass er nicht die "Hauptschuld" trägt. Der einzige, der damit erheblich Verständnisschwierigkeiten hat, weil es für ihn anscheinend nur Extreme gibt, bist du!

"Besondere Schuld" bedeutet nicht "besonders schwere Schuld", sondern dass er über den Umstand hinaus als Lehrer eigentlich eine Fürsorgepflicht...einen Schutzauftrag hatte, wogegen er aber mit seiner sexuellen Einlassung (selbst nach deutschem Rechtsverständnis) verstoßen haben dürfte! Und das ist das "Besondere", dass es sogar nach deutschem Verständnis extremst grenzwertig (<- höflich ausgedrückt) ist, was der Lehrer da getan hat!
Um es mal rechtlich auszudrücken: Ist der fiese Möpp jetzt schuldig oder wird er mangels Beweisen freigesprochen? (& bevor Du fragst, Mitschuld bedeutet auch, daß er schuldig ist, hat aber nichts mit "besonderer Schuld" zu tun.) Oder 2 Jahre auf Bewährung?
Habe ich ihn vor Gericht gestellt? :roll: Aber mal angefragt: was glaubst du denn, was mit ihm nach chinesischem Recht passiert wäre? Also...Entlassung aus dem Schuldienst sowieso...Gefängnis?...ich kenne das chinesische Recht nicht, aber die sind nicht wirklich zimperlich...von daher: Deine 2 Jahre klingen ohne Bewährung (allerdings) hier in China sehr realistisch...aber er hatte da wohl Glück, dass er ein Ausländer war und daher nur abgeschoben worden ist.
Ach, Bübchen, Dein Leseverständnis... tststs...Du erkennst nur ein Thema in meinem Beitrag? Jetzt tun mir nicht mehr nur die Schüler leid. Du Ärmster!
Lesen ist nicht deine Stärke und korrekt zitieren auch nicht, denn ich habe direkt im Anschluss an meine Frage, ob du in die gleiche sprachliche Falle getappt wärest, geschrieben: "Wenn dem nicht so ist (-> d.h., wenn du also NICHT in diese Falle getreten bist, sondern das hier diskutierte Thema allgemein meinst), dann nehme ich deine Aussage als solche an, dass Belrain alles zu diesem Thema gesagt habe und werde ich mich mit deinem Einverständnis dann auch nur auf Belrain beziehen" Insofern: Wo ist dein Problem mit dieser Aussage? Denn es scheint ja ein Problem zu geben, wenn du das hier so gesondert anmerkst...
Ah, der große Chinakenner spricht wieder. Lustigerweise habe ich meine ersten chin. Kondome in genau so einem Laden gekauft. Noch dazu ohne groß angestarrt zu werden.
Von einem Ausländer und einer Prostituierten erwartet man wohl (<- eine Vermutung meinerseits) auch nix anderes, als dass er so etwas kauft. Die Mädchen im Century Mart z.B. waren übrigens tatsächlich ein wenig irritiert und haben sich plötzlich mit gedämpfter Stimme kurz unterhalten. Kann aber auch tatsächlich nur eine vorübergehende "Sensation" gewesen sein, dass kann ich nicht bestimmen...

Und was die kleinen "independent convenient stores" betrifft, die also rein privat vom "Rentner" nebenan betrieben werden, weiß ich ja nicht, in welchen du warst, aber ich habe in diesen "convenient stores" im Umfeld von 2 Straßenzügen um meine Wohnung herum keine Kondome gesehen, AUßER in den von mir bereits genannten Supermarktketten, wie Quik, Kedi usw. Und ja, Bossel...ich habe da nachgeschaut, denn mir wäre es tatsächlich ein wenig unangenehm gewesen, in einem kleinen Laden, wie Quik, wo die Dinger so offen präsentiert werden, da hinzugreifen, während mir der nächste Kunde dabei so total interessiert über die Schulter gelugt hätte, denn die Dinger liegen immer im Kassenbereich. Deshalb habe ich es dann bei diesen anderen "independent" convenient stores versucht (die übrigens nach wenigen Wochen wieder von der Straße verschwinden, weil die so tolle Umsätze abwerfen...war es so ein convenient store, wo du deine 1. Packung chinesischer Kondome gekauft hattest?), wo mich allenfalls nur der Verkäufer doof angeguckt hätte (wenn überhaupt), da es dort sonst kaum Kunden gibt, die dann neugierig über meine Schultern geschlunzt hätten. ABER ich bin hier nicht fündig geworden und daher dann in den nahegelegenen Century Mart gegangen, mit der Absicht, dort in der Masse der Kunden ein wenig in Anonymität zu versinken, wenn ich dann eine Packung Kondome kaufe. Und tatsächlich!
Mitleidserheischend? Interessantes Wort. Klär mich mal über die Bedeutung (insbesondere im Kontext) auf, oh großer Deutschlehrer!
Tatsache! Und sogar deutsch! -> Mitleid heischend, Mitleid erheischend, mitleidsheischend, mitleidserheischend = Mitleid erweckend, Mitleid suchend. Den "großer" schenke ich dir. Willkommen in der deutschen Welt des allgemeinen Wortschöpfungsprozesses. Dass du dessen nicht mächtig bist, hast du schon mehrfach aufblitzen lassen. Ach...und weil ich weiß, dass du da ein wenig schwer von Begriff bist: Mit meiner Aussage war nicht gemeint, dass du Mitleid für dich selbst erwecken willst!
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Die Diskussion hatten wir schon, dass ich "tramp" als "Vagabund" verstehen möchte. Kein Grund sich darüber irgendwie lustig zu machen, indem man auf irgendwelche "Nischenbedeutungen" ausweicht. Hat was mit Respekt zu tun, an dem es dir sicherlich fehlt. Warte...Hip-Hop? (-> anderer Thread?) Mensch...dachte gerade da würde Respekt so groß geschrieben...aber alles nur Pappkameraden, wie es scheint...
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

bossel hat geschrieben:Kommt drauf an, oder? Wenn man jetzt RT Glauben schenkt, sind doch gerade die "ungebildeten Landeier" in der Hinsicht eher konservativ.
Wem willst du Glauben schenken? Habe ich gesagt, chinesische Mädchen seien "konservativ"? Bitte Zitate...Stellen...Belege... Ich habe "naiv" geschrieben, Bossel -> "naiv" ungleich "konservativ". Deine Begrifflichkeit ist katastrophal, ehrlich. Was machst du eigentlich so vom Beruf? Ich hoffe nichts, was irgendwie viel Sprechen impliziert.

Und bevor du mit dem Argument kommst: Ja, ich habe geschrieben, dass die Mädchen hier überwiegend traditionell erzogen werden. Aber auch hier: "traditionell" Adverb zu "erzogen werden", dass heißt nicht, dass sie auch zu Konservatismus erzogen werden, sondern sie werden auf traditionelle -> Arten und Weisen (<- wie? = qualitative Aussage und keine finale Aussage "zu etw. ...") erzogen, so z.B. weniger aufgeklärt und so weiter. Führt mitunter zu einer weit verbreiteten sehr idealisierenden Vorstellung von Liebe. Eben -> Naivität.

Wie gesagt: Ich lade dich gerne zu meinem Deutschunterricht ein, das ist mein Ernst...erscheint mir einigermaßen sinnvoll bei dir...
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von ingo_001 »

Jungs ...
Nur mal ne kurze Frage: Was haben Eure letzten Beiträge mit dem Threadthema zu?
Antwort: Hmm ... nicht mehr allzu viel?

Wenns zu diesem Vorurteil nichts substanziell Neues zu sagen gibt - dann ab zum nächsten Vorurteil. Da wirds doch wohl noch einige mehr geben.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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