Mit Chinesen über Politik reden

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
beowulf
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von beowulf »

de guo xiong hat geschrieben:Danke Beowulf, dass die jeden Beitrag der nur im Entferntesten mit Politik zu tun hast in die selbe Diskussion führst und dann jegliche Bitten doch wieder zum Ausgangsthema zu kommen ignorierst! Danke auch an die Anderen, die gern mit in die Disskusion einsteigen!

de guo xiong, der eigentlich gern etwas über die Meinung anderer zum Threadthema erfahren hätte, aber ehrlich gesagt keine Lust hat Seitenlange Diskussionen über den Bösen "Westen" und die gute KP zu lesen oder umgekehrt ....
Wenn du ein wenig aufpasst, wirst du merken, dass diese Diskussion sehr viel mit dem Ausgangsthema zu tun hat. Es wird nämlich deutlich, dass die Gespräche zwischen Deutschen und Chinesen oft unter verschiedenen Prämissen geführt werden (dogmatisches entweder-oder, vs. fliessende Entwicklung u. Transformation). Eine Diskussion über den bösen "Westen" und die gute "KP" und umgekehrt, kann ich hier - zum Glück - nicht feststellen.
Wenn du wissen möchtest, wer aller welche Meinung dazu vertritt - starte eine Umfrage. Oder mach einen Thread in dem jeder ein kurzes/langes Statement abgibt, aber Diskussionen und Antworten nicht erlaubt sind. (Wäre übrigens durchaus interessant)

Eine Diskussion verläuft zwangsläufig in die eine Richtung, dann in die andere Richtung, vom Thema weg und zum Thema wieder zurück usw.
Ein kleiner Tip - ein Zwischenruf "kehrt zum Thema zurück" bringt nicht viel und wirkt auch nicht produktiv, besonders nicht wenn eine interessante Diskussion im Gange ist. Schreib lieber direkt einen Beitrag zum Thema, dann wird dazu auch höchstwahrscheinlich geantwortet.
jadelixx
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von jadelixx »

hifi hat geschrieben:Ich denke, dass einfach nur zu sagen, was richtig und was falsch ist, bringt keine Diskussion wirklich weit. Nur zu behaupten, dass man die Wahrheit kennt, ist einfach, aber das kann genau so gut auch die anderen behaupten. Vielleicht sollte man seinem Gesprächspartner einfach nur zeigen, dass es auch andere Sichtweise der Dingen gibt und es auch noch andere Perspektive außerhalb der Bekannten gibt, ohne voreilig zu beurteilen.
Das sehe ich zu 100% auch so. Es ist natürlich nochmal alles sehr viel schwieriger, wenn man sich nur mit einfachen Wörtern verständigen kann und jede Menge Mißverständnisse möglich sind.
Man muß sich selber auch mal zurücknehmen und darauf verzichten können mit seiner "Fertigpackung" an Meinungen loszulegen. Zuhören ist unglaublich schwierig aber wichtig um dem Gegenüber auch erstmal verstehen zu geben, das man sich respektiert.
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bossel
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von bossel »

NHR hat geschrieben:Ehrlich gesagt sind in meinen Augen sowohl Leute, die Mao als Massenmörder bezeichnen, als auch seine militanten Verteidiger, gleichermaßen dumm.
:mrgreen: s.u.
Das Thema Mao ist viel komplexer
Wow, gut erkannt. Unglücklicherweise übersiehst Du, daß Mao nicht nur für den Großen Sprung in den Abgrund verantwortlich ist. Der Junge hat deutlich mehr auf dem Kerbholz. Aber solche Details kannst Du aus Deinem etwas überhöhten Elfenbeinturm vielleicht nicht erkennen. Vielleicht ist Maos GS auch nur so komplex, daß Du den Rest seines Lebens einfach vergessen hast. Passiert bei so großartigen Denkern wie Dir schonmal.
Aber es gibt Fakten, denen sich niemand, der an einer objektiven Bewertung interessiert ist, verschließen kann. Dazu zählt auch, dass Mao schlicht und ergreifend erst Wind von den Problemen des großen Sprungs nach vorne bekam, als es schon zu spät war.
* Ist das so? Rummel ist da etwas anderer Meinung:
"I can now say that yes, Mao’s policies caused the famine. He knew about it from the beginning. He didn’t care! Literally."
Aber, hey, das ist ja auch nur so ein kleiner Dummkopf, der Deinem überragenden Intellekt & Deinem unendlichen Wissen über Mao nicht das Wasser reichen kann.
Man kann ihn gerne als egozentrischen und rechthaberischen Spinner, der keine Kritik vertragen konnte, bezeichnen.
Nicht jedoch als Massenmörder. Sowas zeigt nur eklatantes Unwissen.
Jaja, die Unwissenheit der anderen...
Selbst wenn man den GS herausrechnet, ist Mao für den Tod von schätzungsweise 35.236.000 Menschen verantwortlich (nur in der Zeit nach 1949, vorher hatten die Kommis auch schon über 3 mio auf dem Gewissen, Zahlen nach Rummel). Aber bestimmt hat unser großer Wissender auch hier alle Fakten, die besagen, daß Mao nicht dafür verantwortlich war. Her damit!

& dann gibt es da noch eine Aussage Maos selbst aus dem Jahre 1958:
"What's so unusual about Emperor Shih Huang of the Chin Dynasty? He had buried alive 460 scholars only, but we have buried alive 46,000 scholars. In the course of our repression of counter-revolutionary elements, haven't we put to death a number of the counter-revolutionary scholars? I had an argument with the democratic personages. They say we are behaving worse than Emperor Shih Huang of the Chin Dynasty. That's definitely not correct. We are 100 times ahead of Emperor Shih of the Chin Dynasty in repression of counter-revolutionary scholars."
46.000 ist nicht genug, um als Massenmörder zu gelten, oh Kenner der Fakten? Oder war Mao einfach auch nur zu dumm, um zu erkennen, daß er mit diesen Morden gar nichts zu tun hatte?

Tut mir ja echt leid, aber in meiner Dummheit werde ich Mao auch weiterhin als Massenmörder bezeichnen. Der auch so schrecklich dumme Rummel nennt ihn übrigens einen Megamörder, aber das ist mE auch nur eine Untermenge von Massenmörder.


PS: Übrigens sind die og Zahlen zum GS als Demozid schon seit mindestens 2005 im Umlauf, die anderen schon wesentlich länger. Aber vielleicht braucht sowas eine Weile, bis es die Spitze Deines Elfenbeinturms erreicht. Oder vielleicht bist Du auch nur zu beschäftigt (damit, Deinen Turm zu putzen).

* PPS: Oh Hüter des Elfenbeinturms, wenn Du nicht zu beschäftigt wärst, um richtig zu lesen, wäre Dir sicher auch aufgefallen, daß mir die von Dir vorgebrachten Argumente durchaus bekannt sind, v.a. da sie von spinnerten Altkommunisten schonmal häufiger gebracht werden:
bossel hat geschrieben:"Mao wußte doch nicht ..."
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von bossel »

beowulf hat geschrieben:Mir fällt auf, dass es gar keine Diskussionen über deutsche Politik gibt.
Doch, gibt es. Die sollte man aber nicht unbedingt in einem Chinaforum vermuten.


NHR hat geschrieben:Denn sie steht bei vielen Chinesen momentan für Wohlstand, Aufschwung und Stabilität.
& für Korruption, Machtmißbrauch & Selbstbedienungsmentalität. Siehe die diversen "Massenvorfälle", die es jedes Jahr zu tausenden gibt.


jadelixx hat geschrieben:Zuhören ist unglaublich schwierig aber wichtig um dem Gegenüber auch erstmal verstehen zu geben, das man sich respektiert.
Zuhören bringt auch nicht viel, wenn man ganz spezifisch nach Mao & Konsorten gefragt wird.

"Viele von uns Chinesen sehen Mao immer noch als großen Helden. Was denkt man im Westen über ihn? Wie stehst Du zu Mao?"
"Ich höre..."
8)
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von jadelixx »

bossel hat geschrieben:
jadelixx hat geschrieben:Zuhören ist unglaublich schwierig aber wichtig um dem Gegenüber auch erstmal verstehen zu geben, das man sich respektiert.
Zuhören bringt auch nicht viel, wenn man ganz spezifisch nach Mao & Konsorten gefragt wird.

"Viele von uns Chinesen sehen Mao immer noch als großen Helden. Was denkt man im Westen über ihn? Wie stehst Du zu Mao?"
"Ich höre..."
8)
Ahauaha, "Sag mir wo Du stehst, welchen Weg Du gehst ..." hab ich auch mal gesungen.
Hat Dich so schon mal ein Chinese gefragt oder ist das nur aus einer Diskussion im Forum?
Wenn Du von dem Chinesen nach der Diskussion noch wahrgenommen werden willst, mußt Du Dir Zeit nehmen und Dir erstmal anhören, warum er selber Mao toll findet.
Das Mao soundso viele Leute umgelegt hat, wird man Dir eh nicht glauben, auch wenn Du da noch soviele Geschichtsforscher ins Spiel bringst.
Was ihn viel mehr beeindrucken wird, ist die Tatsache, das in der alten Bundesrepublik sehr viel mehr kommunistische Zustände erreicht wurden, als unter Mao oder unter einem sowjetischen Führer. Zwar wurde privates Eigentum nicht abgeschafft, aber ein gewisses Grundmaß an privatem Eigentum wurde vom Staat jedem zur Verfügung gestellt. Jeder hatte die Möglichkeit alles zu nutzen, der perfekte Kommunismus. Laß am Besten kein materielles Detail aus, jeder Sozialhilfeempfänger hatte ein Anrecht auf einen Betrag X, eine Wohnung, diverse Haushaltsgeräte wurden bezahlt, sogar ein Fernseher plus Fernsehgebühren waren möglich. In den Betrieben gibt es ab einer gewissen Größe Mitbestimmung und sogar Mitbeteiligung am Unternehmen. Der von der "werktätigen Bevölkerung" erarbeitete Mehrwert der Produktion wird in Form von Steuern abgeschöpft und wieder an die Armen verteilt. So ähnlich hatte olle Marx sich das ja auch gedacht. Naja man mußte halt seine Theorie an die Gegebenheiten des 20 Jahrhunderts anpassen, aber im Großen und Ganzen hatte es funktioniert.
Das Beste daran, man mußte dafür nicht Menschen abballern und jeder hat sogar ein Anrecht auf eine eigene politisch individuelle Meinung. Groß springen mußte man auch nicht, die Leute wollten es einfach selber so haben und man hat sie einfach gelassen :idea:
Ach ja und dann hat man nicht nur eine kommunistische Partei zugelassen, sondern gleich mehrere und die kommunistische Partei mit den besten Ideen kann sich im 4 jährigen Rythmus gegen die gerade Regierende bewerben und von der "werktätigen Bevölkerung" wählen lassen. Reiche dürfen auch wählen, aber die spielen statistisch keine Rolle.
Cool ist auch, das die kommunistschen Parteien in Deutschland sich untereinander nicht trauen und selber untereinander Korruption usw. anzeigen.
Und wie sieht es in China aus, wie ist das mit der gerechten Verteilung?
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von NHR »

bossel hat geschrieben:
NHR hat geschrieben:Ehrlich gesagt sind in meinen Augen sowohl Leute, die Mao als Massenmörder bezeichnen, als auch seine militanten Verteidiger, gleichermaßen dumm.
:mrgreen: s.u.
Das Thema Mao ist viel komplexer
Wow, gut erkannt. Unglücklicherweise übersiehst Du, daß Mao nicht nur für den Großen Sprung in den Abgrund verantwortlich ist. Der Junge hat deutlich mehr auf dem Kerbholz. Aber solche Details kannst Du aus Deinem etwas überhöhten Elfenbeinturm vielleicht nicht erkennen. Vielleicht ist Maos GS auch nur so komplex, daß Du den Rest seines Lebens einfach vergessen hast. Passiert bei so großartigen Denkern wie Dir schonmal.
Aber es gibt Fakten, denen sich niemand, der an einer objektiven Bewertung interessiert ist, verschließen kann. Dazu zählt auch, dass Mao schlicht und ergreifend erst Wind von den Problemen des großen Sprungs nach vorne bekam, als es schon zu spät war.
* Ist das so? Rummel ist da etwas anderer Meinung:
"I can now say that yes, Mao’s policies caused the famine. He knew about it from the beginning. He didn’t care! Literally."
Aber, hey, das ist ja auch nur so ein kleiner Dummkopf, der Deinem überragenden Intellekt & Deinem unendlichen Wissen über Mao nicht das Wasser reichen kann.
Man kann ihn gerne als egozentrischen und rechthaberischen Spinner, der keine Kritik vertragen konnte, bezeichnen.
Nicht jedoch als Massenmörder. Sowas zeigt nur eklatantes Unwissen.
Jaja, die Unwissenheit der anderen...
Selbst wenn man den GS herausrechnet, ist Mao für den Tod von schätzungsweise 35.236.000 Menschen verantwortlich (nur in der Zeit nach 1949, vorher hatten die Kommis auch schon über 3 mio auf dem Gewissen, Zahlen nach Rummel). Aber bestimmt hat unser großer Wissender auch hier alle Fakten, die besagen, daß Mao nicht dafür verantwortlich war. Her damit!

& dann gibt es da noch eine Aussage Maos selbst aus dem Jahre 1958:
"What's so unusual about Emperor Shih Huang of the Chin Dynasty? He had buried alive 460 scholars only, but we have buried alive 46,000 scholars. In the course of our repression of counter-revolutionary elements, haven't we put to death a number of the counter-revolutionary scholars? I had an argument with the democratic personages. They say we are behaving worse than Emperor Shih Huang of the Chin Dynasty. That's definitely not correct. We are 100 times ahead of Emperor Shih of the Chin Dynasty in repression of counter-revolutionary scholars."
46.000 ist nicht genug, um als Massenmörder zu gelten, oh Kenner der Fakten? Oder war Mao einfach auch nur zu dumm, um zu erkennen, daß er mit diesen Morden gar nichts zu tun hatte?

Tut mir ja echt leid, aber in meiner Dummheit werde ich Mao auch weiterhin als Massenmörder bezeichnen. Der auch so schrecklich dumme Rummel nennt ihn übrigens einen Megamörder, aber das ist mE auch nur eine Untermenge von Massenmörder.


PS: Übrigens sind die og Zahlen zum GS als Demozid schon seit mindestens 2005 im Umlauf, die anderen schon wesentlich länger. Aber vielleicht braucht sowas eine Weile, bis es die Spitze Deines Elfenbeinturms erreicht. Oder vielleicht bist Du auch nur zu beschäftigt (damit, Deinen Turm zu putzen).

* PPS: Oh Hüter des Elfenbeinturms, wenn Du nicht zu beschäftigt wärst, um richtig zu lesen, wäre Dir sicher auch aufgefallen, daß mir die von Dir vorgebrachten Argumente durchaus bekannt sind, v.a. da sie von spinnerten Altkommunisten schonmal häufiger gebracht werden:
bossel hat geschrieben:"Mao wußte doch nicht ..."


Wow...ich dachte ehrlich, Du könntest lesen. Da habe ich wohl falsch gedacht..schade.

1. Habe ich nie bestritten, dass Mao viel Scheisse gebaut hat. Über Verbrechen wie die Kulturrevolution z.B. muss ich aber hier gar nichts schreiben, da sogar viele Chinesen, mit denen ich gesprochen habe, diese verurteilen.
2. kannst Du deine Sekundärquellen für Dich behalten. Primärquellen bitte. Ach halt, Du kannst ja 0 Chinesisch.

3. Deinen Rummel kannst Du für Dich behalten, der interessiert niemanden. Echt, niemanden.
Und wenn ich sage, dass er niemanden interessiert, dann meine ich damit wirklich, dass er niemanden interessiert. Er ist unwichtig.

Zitate nach Rudolph Rummel, Zahlen nach Rummel, Infos nach Rummel. Zum Glück bist Du kaum manipuliert, das sind nur wir blöden Deppen hier.
In meinen Augen ist Rummel eine Witzfigur und kein Historiker. Er kann nichtmal Chinesisch. Gute Primärquelle.
Sein Dogmatismus passt aber schon gut zu Dir. Zwei Chinakenner, die nichtmal die Sprache beherrschen, aber trotzdem alles besser wissen. Weitermachen.


Mit Dir ist eine wissenschaftliche Diskussion über eine Person wie Mao einfach nicht möglich. Ebensowenig könnte man mit Dir über Hitler, Göring oder Stalin diskutieren.
Daher schreibe ich auch nichts weiter zu Deinem Beitrag. Verschwendete Zeit.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von beowulf »

jetzt hab ich extra den schwachsinn von brossel blockiert und nun sieht man es erst recht durch die zitierfunktion? Kann man das nicht auch irgendwie blockieren?

Ja, ja Mr. "Hungersnöte gab es noch nie in Demokratien" Rummel. Wundert mich kaum, dass uns Brossel seinen Chefideologen als wissenschaftliche Quelle verkaufen will. Rummel beruft sich auf Jung Chang :lol: - was auch nicht verwundert.

Übrigens, dass Rummel nicht chinesisch kann, sehe ich weniger problematisch. Das er rein ideologisch motiviert arbeitet, macht ihn unwissenschaftlich.

Aber im Prinzip haben wir ja hier auch die Krux - bei soviel hasserfüllten und ideologisch motivierten Wahnsinn, wird man geradezu in die Position gedrängt Mao zu "verteidigen" bzw. wird dies von den Fanatikern als "Verteidigung" ausgelegt.
Ist ähnlich wie als wenn jemand behaupten würde Hitler hätte jeden Tag 20 Kinder vergewaltigt. Und wenn man daraufhin mit "Schwachsinn" antwortet, fliegen einem die "Neonazi" Vorwürfe um die Ohren.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von Liberator »

Also, ich muss Mao jetzt auch mal verteidigen:
Mao ist ein guter Kommunist!
(Ein guter Kommunist ist ein toter Kommunist :lol: )

Was ich mich gestern gefragt habe: Kennt jemand eigentlich Mao-Witze bzw. Witze über die Kp?!
Müsste es eigentlich gegen, in der UdSSR gabs auch jede Menge über Stalin, Breschnijew, Beria etc.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von beowulf »

Liberator hat geschrieben:Also, ich muss Mao jetzt auch mal verteidigen:
Mao ist ein guter Kommunist!
(Ein guter Kommunist ist ein toter Kommunist :lol: )

Was ich mich gestern gefragt habe: Kennt jemand eigentlich Mao-Witze bzw. Witze über die Kp?!
Müsste es eigentlich gegen, in der UdSSR gabs auch jede Menge über Stalin, Breschnijew, Beria etc.
Im Netz gefunden :lol: :

"江泽民来到天安门城楼上。

江泽民来到天安门城楼上。
往南看,贪官污吏一大片;
往北看,下岗工人八百万;
往东看,走私货轮正靠岸;
往西看,百姓全是穷光蛋;
往下看,法轮功还在转;
往上看,美国导弹到处窜;
往后看,接班人挤向前;
往前看,问毛主席怎么办?
毛主席说:你下来躺着,我起来干。"

und von der gleichen seite auf englisch:

The Rookie Cop

A young man gets hired as a local policeman. He is issued his new uniform, and to celebrate his new job, he decides to take in a movie.

He goes to the movie theater and stands in line to buy a ticket. When he gets to the ticket window, the woman selling tickets takes one look at him and says, “Oh, you must be the new policeman for this area.”

Pleasantly surprised at being recognized, the new policeman asks, “How did you know?”

The ticket seller says, “Only a rookie cop would stand in line to buy a movie ticket. The seasoned ones just walk right up to the front of the line.”

The policeman nods in understanding and enters the theater. When he hands his ticket to the ticket taker, the ticket taker says: “Oh, you must be the new policeman.”

Surprised again, he asks: “How did you know?”

The ticket taker says: “Only a rookie cop would actually buy a ticket to come into the movie theater. The seasoned ones just walk right in.”

The policeman nods in understanding and finds his seat in the movie theater. An usher walks by, spots him, and yells out: “Oh, you must be the new policeman!”

Surprised that everyone seems to know him, the policeman asks incredulously, “How did you know?”

The usher responds: “Only a rookie cop would actually sit in his assigned seat in the theater. The seasoned ones sit in the front row, and they even kick their feet up and rest them on the lip of the stage.”

The movie begins, and just then the new policeman’s cell phone rings. It’s an emergency call from Headquarters. The new policeman is told that the Public Security Bureau has just gotten a tip about a prostitution ring that seems to be operating out of some rooms in the back of a certain movie theater. The new policeman has been assigned to investigate.

As chance would have it, the new policeman is sitting in that very same movie theater. Eager to take on this new assignment, the policeman quickly makes his way to the back of the movie theater. He takes out a flashlight and checks the doors of the back rooms. He hears noises inside one of them, and he kicks the door in, rushes into the room, and turns his flashlight on a man and a women lying naked on a bed.

“Aha! I’ve caught you,” says the new policeman.

The prostitute looks up from the bed and says: “You must be the new policeman.”

“How did you know?” says the new policeman.

The prostitute points at the man lying beside her on the bed and says: “Only a rookie cop wouldn’t recognize his Bureau chief.”
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von Babs »

und hier ein Link dazu samt (englischer) Übersetzung

Außerdem der erste Blogeintrag zum Thema Jokes from the Great Proletarian Cultural Revolution (1966-1976) (leider nur in englischer Übersetzung)
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von beowulf »

Babs hat geschrieben:und hier ein Link dazu samt (englischer) Übersetzung

Außerdem der erste Blogeintrag zum Thema Jokes from the Great Proletarian Cultural Revolution (1966-1976) (leider nur in englischer Übersetzung)
"Three men were in jail comparing their reasons for being incarcerated. The first said: " I'm in for being a supporter of Deng Xiaoping." The second replied, " That's funny, I am in here for attacking Deng Xiaoping!"

The two turned to ask the third, "What are you in for?" Shaking his head sadly, he replied " I AM Deng Xiaoping."" :lol:
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von jadelixx »

Was ist der Unterschied zwischen Erich Honecker und Lady Di?

Erich hat die Mauer überlebt.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von Skorpid »

Naja, ich werde wohl bei meinem Chinabesuch im Herbst denen im fernen Osten was über Demokratie beibringen, einen Tagesausflug von Peking aus zur Großen Mauer machen und laut rufen "Die Mauer muss weg! Die Mauer muß weg!"

/Spaß aus

Stimme aber auch dem überein, daß man einem Land keine Politik aufzwingen kann. Der wichtigste Schritt lautet "Bildung für alle", der Rest passiert von alleine.

/Off Topic aus

edit: @jadelixx: So habe ich das bisher noch garnicht betrachtet :-)
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von jadelixx »

Skorpid hat geschrieben: Stimme aber auch dem überein, daß man einem Land keine Politik aufzwingen kann. Der wichtigste Schritt lautet "Bildung für alle", der Rest passiert von alleine.
Nee, reicht nicht, freier Zugang zur Information sollte wenigestens noch dazu gehören.
So manche Demokratie ist mit gesteuerter Bildung in eine totalitäre Gesellschaft abgedriftet.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von wuseltiger »

Skorpid hat geschrieben:...einen Tagesausflug von Peking aus zur Großen Mauer machen und laut rufen "Die Mauer muss weg! Die Mauer muß weg!"
:lol: :lol:

Ich schlage einen Flashmob vor: Tausende Leute treffen sich dort und rufen: Die Mauer muss weg, die Mauer muss weg...

wuseltiger, dabei ;)
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