Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

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Bernhard
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Bernhard »

Ling Ling hat geschrieben: @beowulf
Wir leben in Deutschland und hier sollte das Recht auf Meinungsäußerung wahrgenommen werden können. Eine Selbstzensur werde ich mir nicht auferlegen. Greenpeace hat diese Großprojekte immer wieder angeprangert und auch, das deutsche Firmen mit Hermes-Bürgschaften abgesichert, dabei mit machen.
Ich bin zwar nicht beowulf, aber ich möchte doch ein paar Sätze dazu sagen.
Ich glaube auch, dass man das Für und Wider von solchen Projekten allgemein diskutieren dürfen muss, nicht nur in China. Und dazu gehört dann auch die Feststellung, dass Kritik unterdrückt wurde, wenn dies denn den Tatsachen entspricht. China hätte es zwar gern, dass man sich nicht "in seine innere Angelegenheiten einmischt", d.h. wohl, die Regierung für ihre Leistungen lobt, für ihr Versagen aber nicht kritisiert. Aber das ist nicht ganz mein Standpunkt.
Ling Ling hat geschrieben: Die chinesische Regierung schmückt sich mit wirtschaftlichen Erfolgen, die der Westen bezahlt hat.
Andererseits stützt China die hoch verschuldeten westlichen Länder. Ohne die immensen Aufkauf von westlichen Staatsanleihen wäre der Westen vielleicht schon pleite.
Und: BEZAHLT der Westen den Erfolg Chinas? Ich bin kein Wirtschaftsexperte, aber ich würde mal sagen: Der Westen INVESTIERT dort, in der Hoffnung, die gleiche Summe plus x wieder herauszubekommen. Damit ERMÖGLICHT er vielleicht den Erfolg Chinas, aber bezahlen im Sinne eines Geschenks tut er ihn gewiss nicht. Dass wir dabei das Know-how mitliefern, ist klar. Dafür können die Chinesen uns einerseits dankbar sein, andererseits wäre es sowieso früher oder später in China angekommen.
Hat es Fälle gegeben, wo beim Scheitern eines von westlichen Firmen geplanten Projekts es von chinesischer Seite hieß: "Sch*** Westler, haben uns mit ihrem schhlecht geplanten Projekt geschadet!"? Mir fällt im Moment keines ein...

Gut, dass von westliche Architekten geplante Gebäude als "Erfolg des chinesischen Volkes" verkauft werden, mag etwas unlauter sein. Wobei meist bloß die Planung in westlicher Hand war...
Ling Ling hat geschrieben: Wer hat den die Helfer des CRK ausgebildet und dafür Sorge getragen das sie in Sichuan bei den Erdbeben gute Hilfe leisten konnten? War das nicht der Westen, das Rote Kreuz?
Wirklich? Jemand mir erzählt, dass es bei der Verwaltung der Spenden für Sichuan beim CRK zu einigen Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Das ist natürlich primär ein Problem der Leute dort, lässt aber eventuell auf Defizite in der Ausbildung schließen....
Ling Ling hat geschrieben: Die immer weiter auseinander klaffende Schere von Arm und Reich in China wird dem Land noch so viele Probleme bereiten, das sie genug mit sich selbst zu tun haben werden.
Bestimmt. Nur werden sie gerade dadurch überheblich. Wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, ist das einzige verbindende Element die.... Nation! :?
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mistervac
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von mistervac »

happyfuture hat geschrieben: Ich war dort bei knapp 20 Grad plus im T-Shirt unterwegs.
Werner
definitiv falsch.

Ich war zu dieser Zeit in Guangzhou. Es war zwar über null Grad und bestimmt auch schneefrei, aber zum damaligen Zeitpunkt der kälteste Tag seit 50 Jahren.

Da es dadorten keine Heizung gibt, war es a....kalt.


mistervac, damals sehr grippal
Ling Ling
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Ling Ling »

Große Nationaltheater in Beijing, gebaut von Paul Andrew, umstritten, auch weil der gleiche Archtekt für das zusammengekrachte Terminal in Paris verantwortlich war und dort 2 Chinesen ums Leben kamen. Der ist jetzt der böse Architekt.

Die wirtschaftlichen Fakten stammen aus "Wer hat Angst vor China?" Jörg M. Rudolph, Sinologe, in Merian "Peking". Sehr informativ geschrieben.
Bernhard
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Bernhard »

Ling Ling hat geschrieben:Große Nationaltheater in Beijing, gebaut von Paul Andrew, umstritten, auch weil der gleiche Archtekt für das zusammengekrachte Terminal in Paris verantwortlich war und dort 2 Chinesen ums Leben kamen. Der ist jetzt der böse Architekt.

Die wirtschaftlichen Fakten stammen aus "Wer hat Angst vor China?" Jörg M. Rudolph, Sinologe, in Merian "Peking". Sehr informativ geschrieben.
Danke für den Buchtipp.

Ich zweifle die Fakten ja nicht an, ich meine nur, sie sind nur eine Seite der Medaille. Beide Seiten sind voneinander abhängig....
Ling Ling
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Ling Ling »

happyfuture hat geschrieben:Ich war zu dieser Zeit in Chengdu und habe einiges hautnah miterlebt. Diese Beben mit dem Dammbau zu erklären ist für mich einer der vielen Versuche unserer Medien, Aufmereksamkeit zu erregen. Bin kein Geologe jedoch ist ziemlich sicher, dass sich die Erdplatten bewegen und leider das Himalaya-Plateau auf das tiefer gelegene östliche China drückt. Da rappelt es dann irgendwann. Der besagte Staudamm ist in anderer Hinsicht eine "Zeitbombe" - er droht zu brechen!

Was die westlichen Medien zum Teil über China hier präsentieren hat mit der Wahrheit nichts mehr zu tun. Ein Beispiel war letztes Jahr das super Schneechaos in China, wo angeblich die gesamte Energieversorgung bedroht war und Wetterkarten in europäischen Nachrichten-TV gezeigt wurden, wonach bis Höhe Hong Kong klirrende Kälte dargestellt wurde. Ich war dort bei knapp 20 Grad plus im T-Shirt unterwegs.

Werner
War etwas später in Hong Kong, nämlich im März. Warm war es da nicht, 20 Grad auch nicht. Zu dieser Jahreszeit trage ich dort meistens Pulli und Jacke. Im Juli ist es unerträglich heiß, das gebe ich zu. Aber wir haben Fotos auf denen wir im März noch in Hong Kong Daunenjacken an haben.
Erst einmal war ich im März in Hong Kong und es war richtig warm, das war 2001 rum. Im nachfolgenden Jahr kauften wir dann in Tung Chung Klamotten weil uns kalt war 8)
Ling Ling
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Ling Ling »

@Bernhard

Das stimmt, kommt nur drauf an, wer wen anfüttert. Rund 400 000 Fabriken wurden vom Westen finanziert. Die Söhne der KP-Bonzen bilden nun eine Mafia, die das Kapital anhäuft.
Prof. Zhao Xiao, University of Science and Technology Peking stellt folgende Fakten dar: Eine Untersuchung im Auftrag des Staatsrates hat ergeben, das es in der Volksrepublik 3220 Millionäre mit mehr als 10 Millionen Yuan Vermögen gibt. Davon sind 91 % Söhne oder Töchter hoher Funktionäre.
Im Verlaufe 2007 verschwanden aus Sozialversicherungsfonts umgerechnet rund 4 Milliarden Dollar, aus staatlichen Kassen hatten Funktionäre 4,8 Milliarden Dollar abgezweigt. Dem Bankensystem, so die Untersuchung aus dem Januar 2008, sind 118 Milliarden Dollar "abhanden" gekommen. Und das nicht wie im Westen durch Spekulationsgeschäfte sondern durch Griff in die Kasse und das Umleiten von Geld in die eigene Tasche.
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Grufti
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Grufti »

Bernhard hat geschrieben:
Ling Ling hat geschrieben: Die immer weiter auseinander klaffende Schere von Arm und Reich in China wird dem Land noch so viele Probleme bereiten, das sie genug mit sich selbst zu tun haben werden.
Bestimmt. Nur werden sie gerade dadurch überheblich. Wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, ist das einzige verbindende Element die.... Nation! :?
Wie lange noch ?!! Was wird die Regierung tun , um die immer unzufriederen Massen auf ihre Seite zu ziehen ??
Tibet, Hongkong und Macau sind schon "befreit" ...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von happyfuture »

Grufti hat geschrieben: Tibet, Hongkong und Macau sind schon "befreit" ...
Tibet "befreit" ?
HongKong "befreit"? (da läuft eine Regelung bis 2047 ?)

Kannst Du mir das bitte erklären?

Werner
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Grufti »

happyfuture hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben: Tibet, Hongkong und Macau sind schon "befreit" ...
Tibet "befreit" ?
HongKong "befreit"? (da läuft eine Regelung bis 2047 ?)

Kannst Du mir das bitte erklären?

Werner
Entschuldige meine bissige Diktion :oops: , ich äußere mich besser nicht weiter dazu, sonst wird wieder nur eine Schlammschlacht losgetreten... :?
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von beowulf »

Du hast glaub ich nicht meinen Inhalt verstanden - ich will weder dir, noch den westlichen Medien das Maul verbieten und wenn ein Staudamm soetwas verursacht, muss man darüber reden, damit sich soetwas nicht wiederholt. Egal ob die KP das will oder nicht.

Ich rede hier von Schadenfreude und politischer Instrumentalisierung und es tut mir leid, aber ein Chinese der Verwandte oder sein Hab und Gut verloren hat, wird bei so etwas sehr sauer reagieren.
Eigentlich wird jeder Chinese darauf sauer reagieren:
http://www.youtube.com/watch?v=FEMdAhZ6GBU" target="_blank (Video aus New York - Zusammenstoss Falun Gong u. chinesische Passanten)
Ich befürchte, dass einigen westlichen Medien hier die Pietät!!!! fehlt und die schlechte Stimmung noch mehr verschlechtert wird.

Wenn du anderer Meinung bist, ist das in Ordnung - diskutieren wir sachlich darüber - ok?
Es geht hier mitnichten darum wer von wem Angst haben muss. Auf den Rest deines Postings will ich gar nicht mehr eingehen, dass hat Bernhard schon zu Genüge getan.
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von beowulf »

Ling Ling hat geschrieben:@Bernhard

Das stimmt, kommt nur drauf an, wer wen anfüttert. Rund 400 000 Fabriken wurden vom Westen finanziert. Die Söhne der KP-Bonzen bilden nun eine Mafia, die das Kapital anhäuft.
Prof. Zhao Xiao, University of Science and Technology Peking stellt folgende Fakten dar: Eine Untersuchung im Auftrag des Staatsrates hat ergeben, das es in der Volksrepublik 3220 Millionäre mit mehr als 10 Millionen Yuan Vermögen gibt. Davon sind 91 % Söhne oder Töchter hoher Funktionäre.
Im Verlaufe 2007 verschwanden aus Sozialversicherungsfonts umgerechnet rund 4 Milliarden Dollar, aus staatlichen Kassen hatten Funktionäre 4,8 Milliarden Dollar abgezweigt. Dem Bankensystem, so die Untersuchung aus dem Januar 2008, sind 118 Milliarden Dollar "abhanden" gekommen. Und das nicht wie im Westen durch Spekulationsgeschäfte sondern durch Griff in die Kasse und das Umleiten von Geld in die eigene Tasche.
Dir ist schon bewusst, dass China eine Volksrepublik ist und bis vor kurzem noch die Mehrheit der Unternehmen in staatlicher Hand war (das erklärt auch den mysteriös hohen Prozentsatz an KP Teilhabern - die Söhne u. Töchter sind alle selber in der KP) - Private Unternehmen erkämpfen sich erst seit wenigen Jahren immer erfolgreicher mehr Spielraum und Einfluss. Was auch von der KP Spitze immer stärker unterstützt wird, da die staatlichen Unternehmen nicht effizient genug (und auch Korrupt) arbeiten. Dabei muss sich die KP Spitze aber gegen ihre eigene Partei stellen und es laufen einige harte Machtkämpfe ab. Man erinnere nur an den Schritt Private Unternehmer zur KP zuzulassen - was da intern los war :lol:

(http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... sen;454731" target="_blank)

Ich finde es immer interessant, dass viele Leute glauben, dass der wirtschaftliche (!!!) Reformprozess in China abgeschlossen ist - das stimmt nicht, die sind noch mitten drinnen.
Momentan läuft übrigens in China die Diskussion/Kampf ob die finanzielle Unterstützung für die Wirtschaftskrise lieber in Privatunternehmen fliessen sollte.

Ps: Zhao Xiao ist übrigens Regierungsberater
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Diskussion von Meldung über Erdbebeben mitverursacht?

Beitrag von Mathias »

Schon kurz nachdem die Meldung in Deutschland die Runde machte, das ging so am 12. Februar los und die tagesschau hat es dann wohl so richtig losgetreten, sprachen mich Freunde und Verwandte aus Deutschland darauf an. Grundtenor: "Oh Gott o Gott, was haben die Chinesen nur wieder angestellt, erst das viele Wasser eingesperrt, dann die Ökologie und Tektonik gefoltert und nun sind so viele Menschen tot!"

Das letzte Dutzend Beiträge hier zeigt die Wirkung der eingangs zitierten Medienberichte sehr gut. Mittlerweile werden nun auch das Beijing National Centre for the Performing Arts, das Rote Kreuz oder große Aquarien in den Kreis der Verdächtigen einbezogen.

Ein guter Freund, Meteorologe seines Zeichens, sagte mir einmal, er habe den schönsten Beruf dieser Welt. Jeden Tag Vorhersagen erstellen (die eh niemand nachprüft), hinterher mit Analysen (immer nach dem Motto, ich habs ja schon immer gesagt) einen auf "dicke Hose" machen und dafür auch noch bezahlt werden.

Seismologen und Journalisten haben ähnlich traumhafte Berufe.
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von bossel »

Ling Ling hat geschrieben:Ne, war kein Gezeitenkraftwerk, das ist zu aufwendig und teuer. Der Bericht war auf "Abenteuer Wissen", Folge "Energie aus dem Meer". Ziemlich am Ende des Berichts, so bei 25 Minuten. Ist noch im Entwicklungsstadium, scheint aber sehr viel Zukunft zu haben.
Findet man in der ZDF-Mediathek
Hab's gefunden (Muß aber sagen, daß mir die Sendung selber nicht gefällt, sieht aus wie ein Bublathsches Machwerk.). &, ja ist tatsächlich kein Gezeitenkraftwerk, sondern ein Wellenkraftwerk.
Aber den gezeigten Prototypen halte ich dann auch wieder nicht für sehr umweltfreundlich. Wenn die es schaffen, so ein Ding auf hoher See zu betreiben, sieht es vielleicht anders aus.

Sofern man die Leistungsausbeute verbessert, aus der Wikipedia:
"Die bisherigen Leistungsdaten des Kraftwerkes auf Islay (Limpet) sind jedoch enttäuschend. Die ursprünglich vorgesehene Jahresduchschnittsleistung von 500 kW musste, da beim Entwurf die Auswirkung eines Meeresbodenplateaus nicht berücksichtigt worden war, auf 212 kW reduziert werden. Insgesamt wurde 2002 jedoch nur eine Durchschnittsleistung von 21 kW erreicht"


Grufti hat geschrieben: ich äußere mich besser nicht weiter dazu, sonst wird wieder nur eine Schlammschlacht losgetreten... :?
Womit die allerwertesten VRC-Apologeten genau das erreichen, was sie wollen: Selbstzensur.
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von HK_Yan »

Ling Ling hat geschrieben:In der Presse wird nun darüber berichtet, das das Erdbeben in Sichuan sehr wahrscheinlich durch den Dammbau mit verursacht wurde.
Hier ein Artikel dazu

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/tech ... y/15579635" target="_blank
Überschrift: Damm löste verheerendes Erdbeben in China aus

Im Eingangsabsatz: Am Anfang der Katastrophe stand höchstwahrscheinlich ein Damm.

Von vorher klar ist man jetzt bei "höchstwahrscheinlich". Davon mal abgesehen ist das auch faktisch falsch. Der Damm stand zum Zeitpunkt des Bebens definitiv da.

Jetzt kommt der Chinesische Spezialist: ..Damm habe ... den Zeitpunkt und die Stärke des Bebens beeinflusst.

Man ist jetzt von definitiv, über höchstwahrscheinlich bei beeinflusst. Mein Frage wäre dann, positiv oder negativ beeinflusst?

Sorry, aber mit Wissenschaft hat das was man herausliest alles wenig zu tun.

Nachtrag: der Bericht dazu im Spiegel war da schon deutlich differenzierter: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 48,00.html" target="_blank
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von yonaguni »

HK_Yan hat geschrieben:..Damm habe ... den Zeitpunkt und die Stärke des Bebens beeinflusst.
koennte es vlt. damit zusammenhaengen, dass die Erde im Inneren fluessig ist, und dass u.a. durch Veraenderungen an der Erdkruste (Druck etc.) damit was beguenstigt wurde :?:
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