Übersetzung eines Nachnamens
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
In mannigfaltigen Variationen.Viele Reisnonnen hat geschrieben:Wie könnte man den Nachnamen Ottenbreit auf chinesisch schreiben?
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Dennis (CDS)
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Zum Beispiel so: 歐騰卑來特laogai hat geschrieben:In mannigfaltigen Variationen.Viele Reisnonnen hat geschrieben:Wie könnte man den Nachnamen Ottenbreit auf chinesisch schreiben?
oder vereinfacht so: 欧腾卑来特
Also kurz gesagt: Nur mit sehr viel Mühe und für Chinesen sehr unpraktisch.
Scherzkekse würden eher zu 獺寬 raten.
Re: Übersetzung eines Nachnamens
Es scheint wenig sinn zu machen wenn man Namen übersetzt und dieser nachher aus 10 Schriftzeichen bestehen und Chinesen meist Namen mit 3 Schriftzeichen haben.
Was bedeutet denn 獺寬?
Gibt es auch eine andere Methode, also z.B. Namen ihrer Bedeutung nach zu übersetzen? Stellt sich dann natürlich die Frage welche Bedeutung hinter einem Namen steht...
Wie reagieren überhaupt Chinesen auf "chinesifizierte" Namen?
Was bedeutet denn 獺寬?
Gibt es auch eine andere Methode, also z.B. Namen ihrer Bedeutung nach zu übersetzen? Stellt sich dann natürlich die Frage welche Bedeutung hinter einem Namen steht...
Wie reagieren überhaupt Chinesen auf "chinesifizierte" Namen?
Re: Übersetzung eines Nachnamens
Wofür brauchst du denn einen "chinesischen Namen"?
Für den Job? Dann lass dir von chinesischen Arbeitskollegen helfen. Die können dir, anhand von Charaktereigenschaften, einen passenden Namen geben. Frag dann aber jemand neutrales nochmal nach der Bedeutung, nicht dass du ein paar Scherzkekse als Kollegen hast
Für die Freundin? Lass dir von ihr einen chinesischen Namen geben. Sie wird dich wahrscheinlich auch nicht verarschen
Als Tattoo? siehe entsprechenden Thread
Wichtig ist, der Name sollte eine positive Bedeutung haben.
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Einfach so aus Spaß.belrain hat geschrieben:Wofür brauchst du denn einen "chinesischen Namen"?
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Dennis (CDS)
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Dein Wort in Gottes Ohr.....nein in die Ohren diejeniger, die nicht zu dieser Erkenntnis gelangen, das sind nämlich die Meisten! Aber hey, ich habe genau das gemacht, wonach du gefragt hattest.多米尼 hat geschrieben:Es scheint wenig sinn zu machen wenn man Namen übersetzt und dieser nachher aus 10 Schriftzeichen bestehen und Chinesen meist Namen mit 3 Schriftzeichen haben.
獺 bedeutet Otter, 寬 bedeutet breit.....多米尼 hat geschrieben:Was bedeutet denn 獺寬?
Die kleine Abweichung mit Otter und Otten ist geringer als die Abweichung bei phonetischen Übersetzungen.
Finde die Bedeutung deines Namens heraus und man könnte diese Bedeutung dann übersetzen. König oder Pferd würden idealerweise passen.多米尼 hat geschrieben:Gibt es auch eine andere Methode, also z.B. Namen ihrer Bedeutung nach zu übersetzen? Stellt sich dann natürlich die Frage welche Bedeutung hinter einem Namen steht...
Da die Aussprache des Nachnamens Ottenbreit den Chinesen jetzt nicht mal so eben einfach gelingen würde, wären sie im Geschäftsleben beispielsweise froh die Aussprache so ungefähr mit chinesischen Schriftzeichen gezeigt zu bekommen.多米尼 hat geschrieben:Wie reagieren überhaupt Chinesen auf "chinesifizierte" Namen?
Ansonsten...bist halt Ausländer, ob nun mit oder ohne "chinesischen" Namen. Interesssant wird es erst, wenn du dir wirklich einen richtigen chinesischen Namen zulegst, also wie schon erwähnt, meistens einen mit drei Zeichen, das erste als Nachname und ein oder zwei anderen als Vorname.
A propos, fehlt bei deinem Vornamen eigentlich ein k oder heißt du wirklichh nur Domini ??
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Frag doch mal den Namenpapst! Der wird zuerst auf der Landkarte nachsehen und dann bei den Mormonen recherchieren.多米尼 hat geschrieben:Gibt es auch eine andere Methode, also z.B. Namen ihrer Bedeutung nach zu übersetzen? Stellt sich dann natürlich die Frage welche Bedeutung hinter einem Namen steht...
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Ob es in der Zukunft vielleicht auch eine Professur für die Übersetzung westlicher Namen ins Chinesische geben wird?laogai hat geschrieben:Frag doch mal den Namenpapst! Der wird zuerst auf der Landkarte nachsehen und dann bei den Mormonen recherchieren.多米尼 hat geschrieben:Gibt es auch eine andere Methode, also z.B. Namen ihrer Bedeutung nach zu übersetzen? Stellt sich dann natürlich die Frage welche Bedeutung hinter einem Namen steht...
Meine Habilitation würde sich bestimmt um Tattoos drehen.
Wohne ja ursprünglich nur 15 Minuten von Göttingen entfernt, würde mich also allein schon wohnortmäßig bestens für eine so eine Position eignen und könnte dann mit Prof. Udolph ein wenig Fachchinesisch plaudern.
Re: Übersetzung eines Nachnamens
hahaha super... am Besten gleich 多米尼 auf die Stirn Tätowierenlaogai hat geschrieben:Viele Reisnonnen
Tolle kleine Patzer:
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Das Problem ist ja auch dass die Zeichen eine Bedeutung haben, wenn ich 胡錦濤 in lateinischen Buchstaben mit Hu Jintao übertrage dann ist das für uns nichts merkwürdiges. Wenn sich aber beim Lesen von 丹尼斯 jeder Chinese denkt "Dan, Nigeria, Andengemeinschaft" ??? statt "Dennis" dann ist das quasi unbrauchbar.
Ich finde es selbst übrigens sehr merkwürdig dass alle Chinesen mit denen ich geschäftlich Kontakt habe entweder Cindy, Peter, John oder Susan heißen ... Wang Chen oder Dong Yanmei ist doch viel schöner, vielleicht geht's den Chinesen ja genauso?
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Davon abgesehen, dass deine "Übersetzung" nicht im Geringsten stimmt, ist gerade das von dir gewählte Beispiel ganz und gar nicht unbrauchbar, denn die drei Zeichen sind die gängige Transkription für Dennis im Chinesischen. Selbst Chinese Pera-kun schlägt bei der Zeichenkombination Dennis vor. Einige westliche Vornamen haben sich schon erfolgreich im Chinesischen etabliert (wie z.B. auch 大卫 für David).多米尼 hat geschrieben:Wenn sich aber beim Lesen von 丹尼斯 jeder Chinese denkt "Dan, Nigeria, Andengemeinschaft" ??? statt "Dennis" dann ist das quasi unbrauchbar.
Im Prinzip ja. Es gibt aber auch viele Wörter im Chinesischen, die für einen Ausländer schwer auszusprechen sind. Wir hatten hier im Forum vor ein paar Tagen die Anfrage, wie denn der Name einer chinesischen Bekannten richtig ausgesprochen wird.多米尼 hat geschrieben:Ich finde es selbst übrigens sehr merkwürdig dass alle Chinesen mit denen ich geschäftlich Kontakt habe entweder Cindy, Peter, John oder Susan heißen ... Wang Chen oder Dong Yanmei ist doch viel schöner, vielleicht geht's den Chinesen ja genauso?
Um zu deiner Ausgangsfrage zurück zu kommen: Wenn du viel Kontakt mit Chinesen hast, die kein oder nur wenig Ausländisch können, ist ein chinesischer Name schon vorteilhaft, besonders wenn es Geschäftskontakte sind. Aber ich würde mich an der chinesischen Namensgebung orientieren und lieber wenige Schriftzeichen (drei, maximal vier) wählen. Bei deinem Nachnamen /so es deiner ist) bietet sich 欧 (ou1) sehr gut an. Es ist auch ein alter chinesischer Familienname und hat auch mit deiner Herkunft (Europa) zu tun. Dann noch zwei Zeichen für deinen "Vornamen" dahinter. Aber bitte nicht 多米尼, denn darüber würde ein Chinese wirklich lachen. Wenn auch nicht öffentlich
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Genau das Gegenteil ist der Fall. Beim Lesen von 丹尼斯 weiß gerade eben jeder Chinese, dass es nur die Transkription eines ausländisches Namen sein kann, gerade weil es als normales Wort keinen Sinn ergibt. Dies zu erkennen gelingt ihnen genau so mühelos wie du Hu Jintao lesen kannst.多米尼 hat geschrieben:Das Problem ist ja auch dass die Zeichen eine Bedeutung haben, wenn ich 胡錦濤 in lateinischen Buchstaben mit Hu Jintao übertrage dann ist das für uns nichts merkwürdiges. Wenn sich aber beim Lesen von 丹尼斯 jeder Chinese denkt "Dan, Nigeria, Andengemeinschaft" ??? statt "Dennis" dann ist das quasi unbrauchbar.
Diese Transkription von westlichen Namen ins Chinesische ist keine Erfindung des Westens, sondern wurde von den Chinesen initiiert, damit sie sich nicht mit einem fremden Alphabet und fremder Aussprache herumschlagen müssen. Greif mal auf die chinesische Wikipedia zu und such mal nach ein paar berühmten Namen, z.B. http://zh.wikipedia.org/wiki/%E9%98%BF% ... F%E5%9D%A6
Das hat meistens ganz einfach praktische Gründe. So ein englischer Name schreibt sich in einer email viel schneller als ein chinesischer Name, selbst für Chinesen. Hast du darüber hinaus mal miterlebt wie sich Chinesen, die sich nicht kennen ihre Namen mitteilen? Ihnen allein den Namen mündlich zu übermitteln ist vollkommen hoffnungslos, da es viel zu viele gleichlautende Silben und dafür in Frage kommene Schriftzeichen gibt. Bei jeder neuen Namensnennung müssen dann die Zeichen erst mühselig umschrieben werden. Mitunter kann das ziemlich nervig sein.多米尼 hat geschrieben:Ich finde es selbst übrigens sehr merkwürdig dass alle Chinesen mit denen ich geschäftlich Kontakt habe entweder Cindy, Peter, John oder Susan heißen ... Wang Chen oder Dong Yanmei ist doch viel schöner, vielleicht geht's den Chinesen ja genauso?
Meine Frau hat z.B. ein ziemlich seltenes Zeichen in ihrem Namen, so dass es die Hälfte der Taiwaner auch nach Erklärung trotzdem noch falsch schreiben. Um diese Probleme in der täglichen Korrespondenz zu verringern werden eben bei der Arbeit häufig und auch in der Freizeit gelegentlich englische Namen verwendet (...oder chinesische Nicknames die vorzugsweise mit 小 beginnen und ziemlich einfach zu schreiben sind), außerdem ist es auch irgendwie 很酷 sehr cool.
PS: Und wenn sie sich dann noch entscheiden Deutsch zu studieren, dann bekommen sie in Taiwan oftmals auch noch einen deutschen Namen verpasst. In meinem taiwanischen Bekanntenkreis sind daher Namen wie Dieter, Werner, Hans, Hannes, Stefanie, Petra, Beate, Simone, Viktoria, Valeria, Bianca etc. eher die Regel als die Ausnahme.
Re: Übersetzung eines Nachnamens
Jupp, finde ich auch immer sehr lustig wenn in meiner Firma Namen per Telefon uebermittelt werden. Da wird dann fuer fast jede Silbe eine Erklaerung gebracht, aehnlich wie bei uns das Buchstabieralphabet.Dennis (CDS) hat geschrieben:Das hat meistens ganz einfach praktische Gründe. So ein englischer Name schreibt sich in einer email viel schneller als ein chinesischer Name, selbst für Chinesen. Hast du darüber hinaus mal miterlebt wie sich Chinesen, die sich nicht kennen ihre Namen mitteilen? Ihnen allein den Namen mündlich zu übermitteln ist vollkommen hoffnungslos, da es viel zu viele gleichlautende Silben und dafür in Frage kommene Schriftzeichen gibt. Bei jeder neuen Namensnennung müssen dann die Zeichen erst mühselig umschrieben werden. Mitunter kann das ziemlich nervig sein.多米尼 hat geschrieben:Ich finde es selbst übrigens sehr merkwürdig dass alle Chinesen mit denen ich geschäftlich Kontakt habe entweder Cindy, Peter, John oder Susan heißen ... Wang Chen oder Dong Yanmei ist doch viel schöner, vielleicht geht's den Chinesen ja genauso?
Meine Frau hat z.B. ein ziemlich seltenes Zeichen in ihrem Namen, so dass es die Hälfte der Taiwaner auch nach Erklärung trotzdem noch falsch schreiben. Um diese Probleme in der täglichen Korrespondenz zu verringern werden eben bei der Arbeit häufig und auch in der Freizeit gelegentlich englische Namen verwendet (...oder chinesische Nicknames die vorzugsweise mit 小 beginnen und ziemlich einfach zu schreiben sind), außerdem ist es auch irgendwie 很酷 sehr cool.
PS: Und wenn sie sich dann noch entscheiden Deutsch zu studieren, dann bekommen sie in Taiwan oftmals auch noch einen deutschen Namen verpasst. In meinem taiwanischen Bekanntenkreis sind daher Namen wie Dieter, Werner, Hans, Hannes, Stefanie, Petra, Beate, Simone, Viktoria, Valeria, Bianca etc. eher die Regel als die Ausnahme.
In meiner Firma haben zumindest alle Mitarbeiter im Buero deutsche Namen ala Franz, Michaela, Claudia etc. weil die Chefin ne deutschsprechende Chinesin ist. Ich ziehe trotzdem die chinesischen Namen vor.
Chinesisch ist nunmal die Weltsprache!
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Re: Übersetzung eines Nachnamens
Kannst du alle Namen auch schreiben? Also wenn schon denn schon.Cromson hat geschrieben:Ich ziehe trotzdem die chinesischen Namen vor.
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