Und ich persönlich bin der Überzeugung, dass auch die Chinesische regierung eine gewisse Mitschuld an den Aufständen trägt ( Aus der objektiven Sichtweise ). Es ist schon verdächtig, wenn zB sämtliche medienvertreter ausgewiesen werden und heute nur welche unter strengster , staatlicher beobachtung in Tibet hineingelassen wurden. Von daher ist den meisten hier zu Lande klar, dass dort die freie Berichterstattung manipuliert wird.
Es gibt wohl noch einen anderen Grund, warum man die Journalisten aus dem Westen ausgewiesen hat. Wir sehen doch, wie die Berichte manipuliert werden. Ich denke da vor allem an das Bild mit den steinewerfenden Tibetern, die man aus dem Bild geschnitten hat, um den Eindruck "einer brutalen Armee" und "Besatzungsmacht" zu erzeugen. Das man da das Vertrauen in eine Subjektive Berichterstattung verliert, ist klar. Dann verweist man solche "Pseudojournalisten" eben des Landes.
Mal eine kurze Geschichte aus meinem eigenen Leben und eigenen Erfahrungen mit Journalisten:
Vor ein paar Jahren, als ich noch jung war und lange Haare hatte, wurde ich (sozialdemokratische Gesinnung) von einem Journalisten in der Zeitung als "Rechtsradikaler Alkoholiker mit Kurzhaarschnitt" dargestellt. (Habe übrigens in dieser Zeit keinen Alkohol getrunken.)
Grund war: Ich habe einer unpolitischen Schülergruppe ehemaliger Schüler unserer Schule angehört-ebenso wie einige unserer Lehrer und sogar unser SPD-Landtagsabgeordneter.
Als nächstes kommt dann die Frage : Warum ist die presse dort nicht frei ? Dies bedeutet , dass in der Regel versucht wird , etwas zu verbergen ! So liegt es nahe, dass die Wahrheit von der chinesischen Regierung verschönigt, bzw. teilweise vertuscht wird. Dies ist der Grund, weshalb hier im Westen so viele gegen China sind.
Eine Berichterstattung, die die Medien nur einseitig informiert, haben sie doch schon. Wieso sollen sie sie durch eine gleiche ersetzen?
Eine Berichterstattung, die es jedem frei lässt, gegen andere zu hetzen (wie im Westen), würde in China zum Bürgerkrieg führen. Auch wenn das vielen nicht bewusst ist, ist es Tatsache. Und ein Bürgerkrieg in China wäre wohl schlimmer als so manche Kriege im Rest der Welt.
Ich glaube, vielen hier im Forum ist gar nicht bewusst, was in der wirklichen Welt passiert. Viele sitzen nur vor ihrem Fernseher und träumen sich ihre Welt zurecht. Die Menschen in Deutschland, ... sind bereits so medienmanipuliert, dass sie die Probleme der direkten Nachbarn in der Wohnung gegenüber nicht mitbekommen, so lange, bis diese sich das Leben nehmen. Aber gefilterte und teilweise gefälschte Medienberichte nehmen sie unreflektiert auf und bilden sich ihr eigenes Weltbild.
Stelle dir mal selbst fragen , wie zB " Was könnte ein Grund dafür sein, dass so viele Tibeter aus China flohen" oder " Was sind die Gründe für dass Unabhängigkeitsbestreben der Tibeter ? "
Wenn du dir diese Fragen stellst, und dich versuchst in einen Tibeter hinein zu versetzen, dann hast du viel mehr Anhaltspunkte für eine objektive beurteilung. Du kennst dann beide Standpunkte und hast die Möglichkeit - unabhängig irgendwelcher Medien - die Sache neutral zu betrachten.
Gründe für die Flucht sind meist nicht politischer Natur. Da man im Fernsehen immer wieder die Bilder aus dem "Goldenen Westen" sieht, möchte man halt in dieses Schlaraffenland - oder zumindest seine Kinder dort hin schicken.
In der Schweiz hatten wir gerade eine Familie (Vater und Tochter) aus der Mongolei, die aus wirtschaftlichen Gründen mit Hilfe von Schleusern ins Land gebracht wurde. Die Tochter hat sich sehr gut integriert: sie hat sehr gut Deutsch gelernt und war auch sportlich sehr erfolgreich. Sie wurde zweifache Schweizermeisterin im Tischtennis der Gruppe U 13. Vor ein paar Monaten ist sie jedoch ausgewiesen worden - eben, weil nur wirtschaftliche Gründe vorlagen.
Das Problem der Wirtschaftsflüchtlinge kennen wir in Deutschland duch zur Genüge. Die meisten Flüchtlinge heutzutage kommen nicht mehr, weil sie politisch verfolgt wurden, sondern, weil sie sich Jobs oder zumindest Geld im "Goldenen Westen" erhoffen.