Sonnenschein hat geschrieben:"aber kein Volk hat soviele Sympathisanten hinter sich...wie die Tibeter"
Sie gewinnen die Sympathien durch Lügen der Medien.
Wie die Sympathien für die Tibeter entstehen ist für mich offensichtlich:
Sie sind ein unterdrücktes Volk
Ihren Glauben dürfen sie nicht frei ausüben
Ihre Identität wird abgebaut
Auf der Gegenseite sind die Chinesen, welche Meister sind im Aufbauen von Antipathien. Da hat vermutlich jeder seine eigenen Liste, ich denke da an:
1989
Menschenrechte
Meinungsfreiheit
Pressefreiheit
Undemokratisch
Von den tatsächlichen Vorkommnissen mal abgesehen, wenn man sich anschaut wie China die Situation handhabt ist das schon recht lächerlich.
Reporter werden ausgewiesen
Der Dalai Lama wird verteufelt
Internet wird geblockt
Ein Treffen mit dem DL wird abgelehnt
Eine Untersuchung wird abgelehnt
Das sind alles Eigentore für China. Eine echte Analyse was wirklich passiert ist gibt es nicht in China. China fehlt total die Fähigkeit Ereignisse differenziert zu betrachten und Rückschlüsse daraus zu ziehen. In Deutschland würde ich so eine Reaktion von irgendwelchen dummen Glatzköpfen erwarten. Das richtige Leben ist aber etwas komplexer und man kann es nicht auf schwarz/weiß beschränken.
Sympathien sind aber auch nicht immer aus Titan und die Tibeter täten gut daran auf Gewalt zu verzichten und diese Elemente in ihren Reihen still zustellen. Ihr Hass gegen ALLE Chinesen wird auch keine Sympathien bringen und ist absolut kontraproduktiv. Man stelle sich nur mal vor was passiert wenn die Tibeter Sympathien für Chinesen hätten, und Chinesen plötzlich mit Tibetern sympathisieren statt mit ihrer Regierung, die ja auch nicht bei jedem Chinesen sehr beliebt ist!