Dennis (CDS) hat geschrieben:Es gibt ziemlich genaue Vorschriften, welche Software auf einem Rechner, der mit Kundendaten umgeht, zu laufen hat und welche nicht. Ein Windowssystem war es bei meiner Bank nicht, zudem wird die Software zentral vom Rechenzentrum verwaltet und selbst wenn....der Weg einer Arbeitsanweisung, die besagt, dass Software zur Verarbeitung von chinesischen Schriftzeichen auf den Computern zu laufen hat und zu bedienen ist, braucht von einigen Monaten bis zu einigen Jahren.......
Weiß ich doch. Ich kenne die Datenverarbeitungssysteme in großen Betrieben (habe ja auch schon in der freien Wirtschaft gearbeitet).
Trotzdem denke ich, daß moderne Software in der Lage sein sollte (!), auch andere Schriften zu verarbeiten. Aber da gibt es eben, wie Du geschrieben hast, Vorschriften & Arbeitsanweisungen.
Bei Rückfragen bei der deutschen Post (.....bei der die Bank eine TAN-Liste nach China natürlich als Einschreiben geschickt hat) ist es nunmal mit vertrauten Buchstaben sehr viel einfacher einen Nachforschungsantrag zu stellen.
Nachforschung funktioniert sowieso nur (soweit ich weiß) bei Einschreiben mit Rückschein. Die einfacheren Varianten bieten bestenfalls ein Gefühl der Sicherheit, mehr nicht. Soweit mir bekannt, werden TAN-Listen aber nicht per EmR versendet.
Wenn der Bankangestelle am Telefon bereit ist, eine Abmahnung für eine durch Fahrlässigkeit verloren gegangene TAN-Liste zu riskieren, dann magst du das für dich erstmal als kundenfreundlich bewerten, für den Angestellten selbst wie auch für die Bank können die Folgen aber sehr unangenehm sein. Vielleicht hat er das nach dem Gepräch nochmal von seinem Chef oder der Innenrevision zu hören bekommen.
Wenn ich mich recht entsinne, hatten die mich schon zu einem höheren Tier (wie hoch, weiß ich nicht mehr, wie üblich habe ich vergessen, mir die Kontaktdaten aufzuschreiben) weiterverbunden. War also keiner der üblichen Callcenterangestellten.
Aber kann natürlich sein, daß ihm da noch jemand anders auf die Füße getreten ist. Dann hätte man mir das aber wenigstens mitteilen können.
HK_Yan hat geschrieben:Finde ich auch naiv. Die Briefe werden doch nicht von Hand geschrieben, in Umschläge gesteckt, und zugeklebt. Das geht vollautomatisch. Da sucht doch keiner deinen Brief raus. Außerdem wird die Filiale wohl kaum die Briefe versenden, die kommen meist aus der Zentrale.
Könnte auch naiv sein, zu glauben, daß alles immer so zu funktionieren hat, wie es die Banken wollen. Ich bevorzuge es, wenigstens zu versuchen, Sonderwünsche erfüllt zu bekommen. Man ist ja schließlich Kunde (aber natürlich kein König, insbesondere in D, insbesondere als kleines Licht wie ich).
Mal abgesehen davon braucht man nicht lange zu suchen, um einen Brief rauszufischen, selbst
wenn das automatisch (& zentral, was bei der DKB ja wohl grundsätzlich so ist, s.u.) gedruckt wird (was im übrigen auch nicht unbedingt sein muß: vernünftige Software hat immer Spielraum für manuelle Eingriffe). So'ne Bank hat genug Azubis, die dafür zur Verfügung stehen (wenn ich mich so an meine Ausbildung als Bürokaufmann erinnere ...).
PS: Für Privatkunden wie mich hat die DKB keine Filialen...