Hi Grufti,Grufti hat geschrieben:Du hast sicher irgendwelche Belege, daß sich die Engländer in die "inneren Angelegenheiten "Tibets eingemischt hätten,.....z.B. Entführung des Pantschen Lama....Zerstörung der Tempel etcpp..
im Grunde hast Du die Belege, die Du von Taugenix einforderst, bereits durch Zitierung des Wikipedia-Artikels selbst benannt. Ich erinnere insoweit an die beiden Sätze direkt vor der - meines Erachtens mehr als zweifelhaften - Aussage, es habe keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten stattgefunden. Es heißt dort: "Nach der Flucht des 13. Dalai Lama in die Mongolei erwirkten die Briten mit den verbleibenden tibetischen Vertretern ein Abkommen, in dem die Öffnung der Grenze und der Handel zu Britisch-Indien begünstigt wurden. Weiterhin wurde festgelegt, dass Tibet nicht ohne Einverständnis der Briten in Verhandlungen mit anderen Ländern treten durfte ... was Tibet de facto zu einem Protektorat der Briten machte."
Daher meine Gegenfrage auf Deine an Taugenix gerichtete Frage:
Bewirkt nicht der Umstand, dass das Regierungsoberhaupt ins Ausland fliehen muss, unmittelbar die stärkste denkbare "Einmischung in die inneren Angelegenheiten" eines Landes?
Bist Du der Ansicht, dass die erzwungene Grenzöffnung und das (außenpolitische) Handelsdiktat ausschließlich nach außen und nicht auch auf den Binnen(wirtschafts)markt Einfluss hat?
Ich halte diese beiden Fragen für rhetorische Fragen, bin aber gespannt auf eine andere Ansicht.
Jens David,
dessen Gedanken Taugenix offenbar gelesen hat, als er seine Replik auf Grufti schrieb

