jufru hat geschrieben:tut mir leid, aber ich halte viele meinung hier für dumm und anscheinend sind so einige recht uninformiert. (Habe nur ein paar der ersten posts durchgelesen).
Es ist wirklich eitel von Subjekten über andere Subjekte zu urteilen, ohne sich selber mal über moral und ethik im klaren zu sein.
Zunächst einmal ist es eitel von dir (=Subjekt?) andere als dumm zu bezeichnen, blos weil sie deine Meinung nicht teilen!
jufru hat geschrieben:
Ihr bekämpft nur die symptome, anstatt das problem an der wurzel zu packen. Die leute werden in die gesellschaft geboren und wenn ihr es so wollt, können die eigentlich garnichts dafür. Sie wurden "falsch" erzogen und handeln nur danach, was sie von "anderen" gelernt haben.
Nicht im Ernst, oder? Also jeder der eine schwere Kinheit hatte wird zum Verbrecher? Dann waere hier ja die Hoelle los. Wenn jedes "Subejekt", das als Kind mißbraucht wurde selbst zum Täter würde, dann wäre hier wohl die Hölle los.
Also da gibt es doch eine persönliche Komponente. Man nennt das Charakter
jufru hat geschrieben:
Es ist auch ein weitverbreiteter irrglaube, dass die Todesstrafe leute abschreckt, dem ist ganz und garnicht so, jemand der so einen fehler begeht, denkt nicht großartig über die konsequenzen nach, dem ist sowas egal. Beispiel dafür sind die staaten. deren kriminalitäts rate ist relativ gesehen sicher nicht geringer als die, in deutschland.
Stimme ich dir voll und ganz zu.
jufru hat geschrieben:
Gut ich bin der meinung, dass sträflinge in deutschland zu gut und weich behandelt werden, aber es kann sich garantiert keiner vorstellen, wie es ist 20 jahre im gefängniss zu sitzen.
Dazu muss ich meinen Großvater zitieren (Polizist während des 1. und 2. Weltkrieges; er waere in der heutigen Zeit sicherlich etwas hmm, zu grob): Lieber ein Leben lang im Gefängnis, als für immer tot!
Also wenn ich die Whl haette zwischen Opfer und Täter, wuerde ich die Freiheitsstrafe waehlen.
jufru hat geschrieben:
Derweil kann man für opfer auch nicht die gesetze ausstellen. Wenn man das einmal machen würde, käme jeder und würde das fordern. Genauso wenig für die polizei, das ist doch paradox, dass die personen, die für recht und ordnung einstehen, selber die gesetze brechen.
Wie gesagt, mir ist ein misshandelter Täter allemal lieber als ein misshandeltes Opfer. Dass man das wohl kaum in ein GEsetz packen kann, ohne dabei den Rechtsstaat auf der Strecke zu lassen, habe ich aber wohl schon mehrfach geschrieben.
jufru hat geschrieben:
Und als kleinen denkanstoss sollte man sich vieleicht mal einige philosophische texte durchlesen. Das kann so manches licht ins dunkle bringen.
Guter Tipp! Beschäftige dich mal damit, was Hegel und Kant ueber den Sinn des Strafrechts gesagt haben: da ging es nicht darum, die armen Täter zu beschützen, vielmehr traten sie dafür ein, dass das Strafrecht auch zu recht Strafrecht heißt und eine Bestrafung sein soll.
Ob das die Todesstrafe sein muss, ich denke in D nicht!
Aber in anderen Ländern ist die Todesstrafe noch das kleinste Problem, das diese Länder haben
