Dennis (CDS) hat geschrieben:Sämtliche Leute, die ich kenne, und die es am Anfang alleine versucht haben, bereuten es später nicht gleich direkt von einem Muttersprachler gelernt zu haben. Aber okay, Lernmethoden können ja durchweg unterschiedlich sein. Was für den Einen funktiert kann für den Anderen absolut daneben sein. Den besten Weg muss Kathrin für sich selbst finden, die finale Lösung wird es nie geben.
Naja, ich selbst hab glaub ich dir Kombination ganz gerne. Also Sprechen, Lesen und Schreiben mehr oder weniger parallel lernen.
Wenn ich neue Texte lese sprech ich die nämlich, wenn ich alleine bin, gerne laut. Wenn ich lese heißt das ja, dass ich das Zeichen schon kenne. Da ist es dann (für mich) nur noch ein eher kleiner Schritt, mir die Reihenfolge der Striche zu merken (nicht das es so kompliziert wäre

).
Und weils ja zusammengehört:
HK_Yan hat geschrieben:
Hier was dagegen spricht:
Zuwenig Zeit - (ein treffen macht man ja nicht taeglich, alleine lernen kann man immer. Man trifft sich dann einmal die Woche, zumindest am Anfang, spaeter dann weniger, oder wenn die Chemie stimmt oefter und man landet im Bett). In kurz: man versteift sich auf den "Lehrer" und macht automatisch weniger selber.
Naja, ich finde wöchentlich reicht doch schon aus. Da kannst du dann die Aussprache üben und wenn man mal was nicht so ganz verstanden hat nachfragen. Täglich fänd ich schon eher ungünstig, da kann man nicht mehr alleine wiederholen, was man gelernt hat und/oder was Neues lernen.
Das mit dem im Bett landen halt ich allerdings für sehr fragwürdig
HK_Yan hat geschrieben:
Stress - Mit jemanden zu lernen erzeugt mehr Stress, dass kann gut sein, oder schlecht.
Warum erzeugt das denn mehr Stress? Weil man regelmäßig lernen muss und evtl. nen festen Termin zum treffen hat?
Ohne regelmäßig lernen läuft Sprachenlernen meiner ERfahrung nach nicht wirklich und wenn ich nen festen Termin hab, dann richt ich es mir eben ein, sodass es passt. Läuft doch im normalen Leben auch nicht anders, oder?
Oder meintest du was anderes? Dann bin ich gespannt auf deine Antwort.
HK_Yan hat geschrieben:
Man sollte sich eher mal durchlesen wie Polyglots Sprache lernen, ich denke da an Kato Lomb, Steve Kaufman, Schliemann usw. Da kann man sich dann rauspicken was zu einem am besten passt.
Da werd ich mal nachschauen. Im Internet wird ja wohl was stehen, oder? Der youtube-Link von dir ist nämlich immer noch am Laden
HK_Yan hat geschrieben:Wenn schon Tandempartner, dann sehe das als Nebenbei, und das was du selber alleine lernst als Hauptmethode.
So meinte ich das ja. Von einem Tandempartner die Sprache beigebracht zu bekommen ist ja, so hab ich das zumindest verstanden, nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Ich dachte, Tandem ist dazu da, das man üben kann, nicht zum Lernen.
HK_Yan hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Echt? So ganz alleine? Ich find das viel anstrengender als wenn ich wen habe, den ich bei Fragen "belästigen" kann.
Dann fehlt dir die Motivation. Man sollte schon voll dabei sein.
Du denkst mir fehlt die Motivation, wenn ich ab und zu mal ne Frage habe, die das Buch nicht beantwortet und auch ein 2. oder 3. nicht? Na ich weiß ja nicht.
Ich find es nun mal sinnvoller, wenn ich bei Fragen auf wen zurückgreifen kann, statt vielleicht was falsch zu verstehen und dann auch falsch zu machen. Das bringt mir dann auch nichts und hat meiner Meinung nach nichts mit Motivation und dem Mangel daran zu tun.
HK_Yan hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:ChinesPod hab ich mir mal angeschaut am Mo oder so. Da blieben bei mir einige Fragen offen...
Dachtest du das du nach einer 15 Minuten Lektion perfekt Mandarin kannst?
Nein, das dachte ich nicht. Ich finde es aber nicht so aufgebaut, dass ich damit sonderlich viel anfangen kann. Vielleicht schau ich zwar noch mal rein, aber um damit zu lernen und nicht nur zum Hören wie die Sprache klingt, da finde ich es nicht mein Fall.
A room without books is like a body without a soul.