Neu hier und schon mal eine Frage

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
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HK_Yan
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Beitrag von HK_Yan »

Leute aus der Region Beijing - Tianjin sprechen in der Regel Hochchinesisch.
Du kannst das erweitern auf: Hebei, Liaoning, Jilin, HLJ. Und eigentlich alles was gebildet ist. Meine letzte Partnerin kam aus Hunan und spricht sehr gut Mandarin. Daneben hatte ich eine aus Guangxi auch mit sehr gutem Mandarin. Sehe das also nicht zu eng. Oder sehe es so, lieber berliner Slang als gar kein deutsch.
Hast du zufällig auch eine Begründung, warum du Musik zum Lernen nicht so ideal findest?
Solange man den Text klar versteht ist es bestimmt OK.
Was ist denn mit TV-Ausschnitten, wie man sie zT bei youtube etc findet?
Da gibt's enorm viel. Es sollte aber besser mit (chinesischen) Untertitel sein. DVDs waeren da besser. Wie waere denn "Divorce Chinese Style" (soap)? Da stehen die Chinesen enorm drauf.
Nicht zu schwere Podcasts - das ist gut... Als absoluter Anfänger find ich das aber ziemlich schwer, da einen Schwierigkeitsgrad auszumachen.
http://www.clavisinica.com/CVP/voices.html

Das ist wirklich schwer genug. Texte sind auch dabei.
ich nicht nur Sprechen, sondern auch Lesen und Schreiben lernen.
Es gibt Leute die behaupten Mandarin ist einfacher zu lernen wenn man auch die Schrift lernt. Ich kann nachvollziehen was die meinen und stimm zu. Es ist ein (sehr starkes) visuelles Element was man dazulernt.

Schreiben (mit der Hand) empfinde ich allerdings als ueberfluessig, dafuer hat man ja den PC und da geht's ganz einfach. Man sollte nur die Grundlagen der Strichfolge kennen damit man beim Handy mit der 5-Zeichen-Methode schreiben kann. Pinyin ist aber auch OK, dann lernt man das gleich mit.
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Kathrin P.
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Beitrag von Kathrin P. »

Dennis (CDS) hat geschrieben:Sämtliche Leute, die ich kenne, und die es am Anfang alleine versucht haben, bereuten es später nicht gleich direkt von einem Muttersprachler gelernt zu haben. Aber okay, Lernmethoden können ja durchweg unterschiedlich sein. Was für den Einen funktiert kann für den Anderen absolut daneben sein. Den besten Weg muss Kathrin für sich selbst finden, die finale Lösung wird es nie geben.
Naja, ich selbst hab glaub ich dir Kombination ganz gerne. Also Sprechen, Lesen und Schreiben mehr oder weniger parallel lernen.

Wenn ich neue Texte lese sprech ich die nämlich, wenn ich alleine bin, gerne laut. Wenn ich lese heißt das ja, dass ich das Zeichen schon kenne. Da ist es dann (für mich) nur noch ein eher kleiner Schritt, mir die Reihenfolge der Striche zu merken (nicht das es so kompliziert wäre :wink: ).

Und weils ja zusammengehört:
HK_Yan hat geschrieben: Hier was dagegen spricht:

Zuwenig Zeit - (ein treffen macht man ja nicht taeglich, alleine lernen kann man immer. Man trifft sich dann einmal die Woche, zumindest am Anfang, spaeter dann weniger, oder wenn die Chemie stimmt oefter und man landet im Bett). In kurz: man versteift sich auf den "Lehrer" und macht automatisch weniger selber.
Naja, ich finde wöchentlich reicht doch schon aus. Da kannst du dann die Aussprache üben und wenn man mal was nicht so ganz verstanden hat nachfragen. Täglich fänd ich schon eher ungünstig, da kann man nicht mehr alleine wiederholen, was man gelernt hat und/oder was Neues lernen.
Das mit dem im Bett landen halt ich allerdings für sehr fragwürdig :shock:
HK_Yan hat geschrieben: Stress - Mit jemanden zu lernen erzeugt mehr Stress, dass kann gut sein, oder schlecht.
Warum erzeugt das denn mehr Stress? Weil man regelmäßig lernen muss und evtl. nen festen Termin zum treffen hat?
Ohne regelmäßig lernen läuft Sprachenlernen meiner ERfahrung nach nicht wirklich und wenn ich nen festen Termin hab, dann richt ich es mir eben ein, sodass es passt. Läuft doch im normalen Leben auch nicht anders, oder?
Oder meintest du was anderes? Dann bin ich gespannt auf deine Antwort.
HK_Yan hat geschrieben: Man sollte sich eher mal durchlesen wie Polyglots Sprache lernen, ich denke da an Kato Lomb, Steve Kaufman, Schliemann usw. Da kann man sich dann rauspicken was zu einem am besten passt.
Da werd ich mal nachschauen. Im Internet wird ja wohl was stehen, oder? Der youtube-Link von dir ist nämlich immer noch am Laden :cry:
HK_Yan hat geschrieben:Wenn schon Tandempartner, dann sehe das als Nebenbei, und das was du selber alleine lernst als Hauptmethode.
So meinte ich das ja. Von einem Tandempartner die Sprache beigebracht zu bekommen ist ja, so hab ich das zumindest verstanden, nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Ich dachte, Tandem ist dazu da, das man üben kann, nicht zum Lernen.
HK_Yan hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Echt? So ganz alleine? Ich find das viel anstrengender als wenn ich wen habe, den ich bei Fragen "belästigen" kann.
Dann fehlt dir die Motivation. Man sollte schon voll dabei sein.
Du denkst mir fehlt die Motivation, wenn ich ab und zu mal ne Frage habe, die das Buch nicht beantwortet und auch ein 2. oder 3. nicht? Na ich weiß ja nicht.
Ich find es nun mal sinnvoller, wenn ich bei Fragen auf wen zurückgreifen kann, statt vielleicht was falsch zu verstehen und dann auch falsch zu machen. Das bringt mir dann auch nichts und hat meiner Meinung nach nichts mit Motivation und dem Mangel daran zu tun.
HK_Yan hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:ChinesPod hab ich mir mal angeschaut am Mo oder so. Da blieben bei mir einige Fragen offen...
Dachtest du das du nach einer 15 Minuten Lektion perfekt Mandarin kannst?


Nein, das dachte ich nicht. Ich finde es aber nicht so aufgebaut, dass ich damit sonderlich viel anfangen kann. Vielleicht schau ich zwar noch mal rein, aber um damit zu lernen und nicht nur zum Hören wie die Sprache klingt, da finde ich es nicht mein Fall.
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Beitrag von Kathrin P. »

hifi hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Was meinst du denn mit verschlossen :?:
In Forum gibt es bereits verschiedenen Threads, wo ein wenig über das Verhalten der in DE lebenden Chinesen philosophiert wird. Im Großen und Ganzen kommt man zu dem Erkenntnis, dass die meisten Chinesische Studies hier nur mit Landsleute zusammenhocken und wenig Kontakt mit dem Rundherum haben, was auch stimmt. Allerdings sind auch alle einig, dass das auch bei vielen Deutschen in Ausland der Fall sein kann. Es ist eben so, dass man in einem fremden Welt eher nach den vertrauten und geborgenen sucht. Allerdings glaube ich, dass bei den Chinesen hier auch ein finanzieller Aspekt mitspielt. Selbst wenn die chin. Studenten hier alle aus besseren Familien kommen, ist so ein Studium in Deutschland nicht billig. Da ist der Bewegungsradius eher eingeschränkt und man hat Angst, deutsche Freunde zu haben, denn dann man auch was zusammen machen muss und niemand möchte gern armselig erscheinen. So war es bei mir auch, erst als ich einen Nebenjob hatte, konnte ich "Freunde leisten".
Naja, ich bin immer noch dabei, mich durch die ganzen Threads hier durchzukämpfen. Hier steht ja sooo viel! :)

Ein Privatleben kann ich mir auch erst wirklich leisten, seit ich nen Studentenjob habe. Das geht also nicht nur den ausländischen Studenten in Deutschland so. Es ist halt teuer, aber mit ein bißchen Geld kann man schon zu Hause kochen oder mal ne DVD gucken o.ä. Machen meine Freunde und ich auch nicht anders - bei einem von uns treffen und kochen, quatschen und nen Film gucken.
hifi hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Woher weiß ich denn, dass der Sprechpartner Hochchinesisch spricht?
Du kannst einfach mal öfflich darüber fragen.
[/quote]

Hmm, ist die Frage nich eher unhöflich? So nach dem Motto, wie stehts mit deiner Bildung? :?
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Beitrag von Kathrin P. »

belrain hat geschrieben: Wie lange du brauchst hängt von deinem Talent und deiner Motivation ab. Manche begreifen die Unterschiede sofort, andere nie. Auch hier gibt es für dich nur eines: Anfangen und gucken wie es klappt :wink:
Okay, bisher lief es bei Sprachen eigentlich einigermaßen gut, aber man weiß ja nie. Aber das waren halt auch "europäische Sprachen" (okay, nicht Hebräisch, aber der Rest). Ich bin mal gespannt, wie es bei mir klappt.
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Beitrag von Kathrin P. »

HK_Yan hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Hast du zufällig auch eine Begründung, warum du Musik zum Lernen nicht so ideal findest?
Solange man den Text klar versteht ist es bestimmt OK.
Okay gut.
HK_Yan hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Was ist denn mit TV-Ausschnitten, wie man sie zT bei youtube etc findet?
Da gibt's enorm viel. Es sollte aber besser mit (chinesischen) Untertitel sein. DVDs waeren da besser. Wie waere denn "Divorce Chinese Style" (soap)? Da stehen die Chinesen enorm drauf.
Na, die kenne ich noch nicht. Das wär mal was. Aber gibts die auch irgendwo hier? DVDs find ich gut, aber da ist es wahrscheinlich nicht so leicht immer was zu finden, wenn ich Chinesisch als Sprache und nicht nur Untertitel will, oder? Da muss ich mal ebay durchstöbern...
HK_Yan hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Nicht zu schwere Podcasts - das ist gut... Als absoluter Anfänger find ich das aber ziemlich schwer, da einen Schwierigkeitsgrad auszumachen.
http://www.clavisinica.com/CVP/voices.html
Das ist wirklich schwer genug. Texte sind auch dabei.
Thx, hab die Seite gebookmarked :)
HK_Yan hat geschrieben: Schreiben (mit der Hand) empfinde ich allerdings als ueberfluessig, dafuer hat man ja den PC und da geht's ganz einfach. Man sollte nur die Grundlagen der Strichfolge kennen damit man beim Handy mit der 5-Zeichen-Methode schreiben kann. Pinyin ist aber auch OK, dann lernt man das gleich mit.
Naja, ich schreibe schon ganz gerne mit der Hand. Handschriftlich find ich schöner als nur den PC zu nutzen (so gern und oft ich am PC sitze)...

Wie funktioniert das denn mit dem Handy??? :o
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Beitrag von Dennis (CDS) »

Und da es sich gerade für dich sehr gut anbietet, hör mal hier rein:

http://www.swr.de/swr2/programm/extra/c ... index.html

Da kann man nun wirklich nicht überfordert werden. :wink:
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Beitrag von Dennis (CDS) »

Kathrin P. hat geschrieben:Wie funktioniert das denn mit dem Handy??? :o
Sowohl für die Eingabe chinesischer Schriftzeichen am Computer als auch für das Handy gibt es diverse Methoden, für deren Erklärung ich leider im Moment viel zu müde bin (...seit 20 Stunden auf den Beinen).

Die von HK_Yan angesprochene 5-Zeichen-Methode nennt sich offiziell Wubizixing oder einfach Wubi. Damit müsste sich in Google was finden lassen. Die Eingabemethode gilt aber meines Wissens nur für Kurzzeichen und nicht für die viel cooleren Langzeichen. 8)
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Beitrag von hifi »

Kathrin P. hat geschrieben: Es ist halt teuer, aber mit ein bißchen Geld kann man schon zu Hause kochen oder mal ne DVD gucken o.ä. Machen meine Freunde und ich auch nicht anders - bei einem von uns treffen und kochen, quatschen und nen Film gucken.
Ja, ich glaube, ungefähr sowas machen die chin. Studenten, wenn sie sich in Wohnheim zusammenhocken. Da kannst Du also prima reinpassen. :wink:
Was ich meinte war Kino, Disco, Irisch Pup und so. Das können viele nicht leisten.
Kathrin P. hat geschrieben:Hmm, ist die Frage nich eher unhöflich? So nach dem Motto, wie stehts mit deiner Bildung?
Warum? Wenn Du jemand kennenlernst und man ins Gespräch kommt. Dann sagt man einfach: "Hey, sprichst Du Hochchinesisch? Ich suche gerade jemanden, bei dem ich ein bißchen lernen kann..." Ist doch nicht unhöflich, oder? Es ist nur unhöflich sofort "Auf wiedersehen" zu sagen, wenn der/die Gegenüber kein Hochchinesisch kann.
Übrigens, falls Du einen Chinese triffst, dann am bestens nach "Hochchinesisch" fragen und nicht nach "Mandarin". Erstens weiß nicht jeder Chinese, der gerade hierher gekommen ist, dass Mandarin in Deutschland auch Hochchinesisch bedeutet, zweitens erinnert dieses Wort viele Chinesen an eine Zeit, die sie nicht so toll finden.
Kathrin P. hat geschrieben:Na, die kenne ich noch nicht. Das wär mal was. Aber gibts die auch irgendwo hier? DVDs find ich gut, aber da ist es wahrscheinlich nicht so leicht immer was zu finden, wenn ich Chinesisch als Sprache und nicht nur Untertitel will, oder? Da muss ich mal ebay durchstöbern...
Ich würde sagen, sobald Du welche Chinesen kennengelernt hast, dann hast Du auch Zugang zu DVDs. Meistens sind auf chinesische DVDs, wenn es um Hollywoodfilm geht, sowohl Englisch als auch Chinesisch drauf, sowohl als Spracheausgabe, als auch als Untertitel.
Kathrin P. hat geschrieben:Naja, ich schreibe schon ganz gerne mit der Hand. Handschriftlich find ich schöner als nur den PC zu nutzen (so gern und oft ich am PC sitze)...
Dann hast Du sicherlich eine schöne Handschrift. :) Ich benutze lieber PC, weil meine hässlich ist. Und meine chinesische Handschrift... ist wie ein Tritt ins Schienbein. :x
Kathrin P. hat geschrieben:Okay, bisher lief es bei Sprachen eigentlich einigermaßen gut, aber man weiß ja nie. Aber das waren halt auch "europäische Sprachen" (okay, nicht Hebräisch, aber der Rest). Ich bin mal gespannt, wie es bei mir klappt.
Normale Weise hat man bereits seine Talent für die Sprache bewiesen, wenn man mehr als 2 Sprachen spricht. Zwar unterscheiden sich die europäische und die asiatische Sprachen sehr stark, aber die erforderliche Talent ist die gleiche. Der Fleiß natürlich auch. :wink:
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Beitrag von Kathrin P. »

Dennis (CDS) hat geschrieben:Und da es sich gerade für dich sehr gut anbietet, hör mal hier rein:

http://www.swr.de/swr2/programm/extra/c ... index.html

Da kann man nun wirklich nicht überfordert werden. :wink:
Schon auf dem PC und gleich auf dem MP3-Player. Danke für den Link :)
Dennis (CDS) hat geschrieben:Sowohl für die Eingabe chinesischer Schriftzeichen am Computer als auch für das Handy gibt es diverse Methoden, für deren Erklärung ich leider im Moment viel zu müde bin (...seit 20 Stunden auf den Beinen).
Na, dann hoff ich, dass du bald danach ein Plätzchen zum Schlafen gefunden hast.
Dennis (CDS) hat geschrieben:Die von HK_Yan angesprochene 5-Zeichen-Methode nennt sich offiziell Wubizixing oder einfach Wubi. Damit müsste sich in Google was finden lassen.
Das werd ich dann gleich mal Googlen wenn ich mit dem Rest für jetzt fertig bin... Thx!
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Beitrag von Kathrin P. »

hifi hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben: Es ist halt teuer, aber mit ein bißchen Geld kann man schon zu Hause kochen oder mal ne DVD gucken o.ä. Machen meine Freunde und ich auch nicht anders - bei einem von uns treffen und kochen, quatschen und nen Film gucken.
Ja, ich glaube, ungefähr sowas machen die chin. Studenten, wenn sie sich in Wohnheim zusammenhocken. Da kannst Du also prima reinpassen. :wink:
Was ich meinte war Kino, Disco, Irisch Pup und so. Das können viele nicht leisten.
Wär doch schon mal nicht schlecht, wenn es da einigermaßen passt. Das mach ich nämlich so am liebsten.
Und naja, im Kino war ich das letzte Mal *grübel* Anfang des Jahres, als Musics & Lyrics (der mit Hugh Grant & Drew Barrymore?) schon ne Weile lief. Und das bei meinen Eltern auf dem Land, weils da fast um die Hälfte billiger ist.
hifi hat geschrieben: Warum? Wenn Du jemand kennenlernst und man ins Gespräch kommt. Dann sagt man einfach: "Hey, sprichst Du Hochchinesisch? Ich suche gerade jemanden, bei dem ich ein bißchen lernen kann..." Ist doch nicht unhöflich, oder? Es ist nur unhöflich sofort "Auf wiedersehen" zu sagen, wenn der/die Gegenüber kein Hochchinesisch kann.
Übrigens, falls Du einen Chinese triffst, dann am bestens nach "Hochchinesisch" fragen und nicht nach "Mandarin". Erstens weiß nicht jeder Chinese, der gerade hierher gekommen ist, dass Mandarin in Deutschland auch Hochchinesisch bedeutet, zweitens erinnert dieses Wort viele Chinesen an eine Zeit, die sie nicht so toll finden.
Ach so. Da stand ich wohl ein bißchen auf der Leitung LOL So kann man natürlich auch fragen - und gleich Ciao wenns ein Nein ist ist doof. Da kann es passieren, dass man nette Bekanntschaften verpasst, oder?
Und gut, dass du mich an "Hochchinesisch" vs. "Mandarin" noch mal erinnert hast. :)
hifi hat geschrieben:Ich würde sagen, sobald Du welche Chinesen kennengelernt hast, dann hast Du auch Zugang zu DVDs. Meistens sind auf chinesische DVDs, wenn es um Hollywoodfilm geht, sowohl Englisch als auch Chinesisch drauf, sowohl als Spracheausgabe, als auch als Untertitel.
War wohl doch etwas zu viel Schlafmangel, als ich hier geschrieben hab :oops: Bei Chin. & Engl. hab ich dann ja gleich meine fließend aber nicht Muttersprache und die Lernsprache drauf. Das ist sehr gut!
hifi hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Handschriftlich find ich schöner als nur den PC zu nutzen
Dann hast Du sicherlich eine schöne Handschrift. :) Ich benutze lieber PC, weil meine hässlich ist. Und meine chinesische Handschrift... ist wie ein Tritt ins Schienbein. :x
Naja, schön kommt drauf an wie schnell ich schreib und ob ich nicht gerade keine Lust zum Schreiben hab. Das merkt man schon. Aber Lesen kann mans eigentlich immer :)
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass deine Handschrift so schlimm ist wie die von meinem Bruder. Selbst wenn man die Buchstaben entziffern kann ist da nirgendwo auch nur das geringste bißchen Rücksicht auf Grammatik und Rechtschreibung. :roll:
hifi hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Okay, bisher lief es bei Sprachen eigentlich einigermaßen gut, aber man weiß ja nie. Aber das waren halt auch "europäische Sprachen" (okay, nicht Hebräisch, aber der Rest). Ich bin mal gespannt, wie es bei mir klappt.
Normale Weise hat man bereits seine Talent für die Sprache bewiesen, wenn man mehr als 2 Sprachen spricht. Zwar unterscheiden sich die europäische und die asiatische Sprachen sehr stark, aber die erforderliche Talent ist die gleiche. Der Fleiß natürlich auch. :wink:


Naja, Englisch kann ich ziemlich gut, Französisch ist auch okay, selbst wenn wieder mal ein bißchen Auffrischung nötig wäre. Und Hebräisch ist nicht wirklich gut. Dazu muss ich viel zu sehr drüber nachdenken, welches Verb oder Nomen jetzt noch gleich wie dekliniert und konjugiert wird. Wenn ich denn überhaupt noch weiß, wie es geht (8 Möglichkeiten, glaub ich, und jedesmal schaut das Wort hinterher ziemlich ganz anders aus).
Ich werd jedenfalls mal einen Stundenplan für das neue Semester machen, inklusive Lernzeit. :)
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Beitrag von hifi »

Kathrin P. hat geschrieben:Naja, Englisch kann ich ziemlich gut, Französisch ist auch okay, selbst wenn wieder mal ein bißchen Auffrischung nötig wäre. Und Hebräisch ist nicht wirklich gut. Dazu muss ich viel zu sehr drüber nachdenken, welches Verb oder Nomen jetzt noch gleich wie dekliniert und konjugiert wird. Wenn ich denn überhaupt noch weiß, wie es geht (8 Möglichkeiten, glaub ich, und jedesmal schaut das Wort hinterher ziemlich ganz anders aus).
Ich werd jedenfalls mal einen Stundenplan für das neue Semester machen, inklusive Lernzeit. :)
Also, nachdem was ich hier gelesen habe, denke ich mal, dass Du es hinbekommen werdest, da Du offensichlich sowohl die nötige Talent, als auch den Willen hast.
Und wie es scheint, Sprache zu lernen macht Dir auch viel Spaß. Das ist bemerkenswert.

Ich meinte zwar, dass ein Kurs für das Anfang das richtige sei, aber inzwischen sehe ich es ein, dass das nicht unbedingt notwendig ist, wenn man Freude daran hat und auch die richtige Methode hat.
Und wenn Du noch jemanden finden kannst, mit den Du das sprechen üben kannst, dann kannst Du es sicherlich schaffen.
Ich denke mal, dass es nicht so schwierig sein wird im Raum Frankfurt und besonders bei den Studenten ein paar Chinesen zu finden. Vielleicht sind da sogar auch ein paar, die unternehmenslustig sind.
So richtig schnell und effektiv wird es natürlich, wenn man für ein paar Monaten oder sogar einem Jahr in China lebt. Aber das kannst Du später ja noch nachholen, wenn Zeit, Geld oder auch einfach nur Gelegenheit da ist.
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Beitrag von Kathrin P. »

hifi hat geschrieben:Also, nachdem was ich hier gelesen habe, denke ich mal, dass Du es hinbekommen werdest, da Du offensichlich sowohl die nötige Talent, als auch den Willen hast.
Und wie es scheint, Sprache zu lernen macht Dir auch viel Spaß. Das ist bemerkenswert.
Danke :) Klar macht Sprachen lernen Spaß! Wie sonst soll man sich mit möglichst vielen Leuten unterhalten können, wenn man mal nicht in Deutschland ist? :wink:
hifi hat geschrieben:Ich meinte zwar, dass ein Kurs für das Anfang das richtige sei, aber inzwischen sehe ich es ein, dass das nicht unbedingt notwendig ist, wenn man Freude daran hat und auch die richtige Methode hat.
Und wenn Du noch jemanden finden kannst, mit den Du das sprechen üben kannst, dann kannst Du es sicherlich schaffen.
Ich denke mal, dass es nicht so schwierig sein wird im Raum Frankfurt und besonders bei den Studenten ein paar Chinesen zu finden. Vielleicht sind da sogar auch ein paar, die unternehmenslustig sind.
So richtig schnell und effektiv wird es natürlich, wenn man für ein paar Monaten oder sogar einem Jahr in China lebt. Aber das kannst Du später ja noch nachholen, wenn Zeit, Geld oder auch einfach nur Gelegenheit da ist.


Danke schön :)
Ich werd mir mal das Tandem-Formular ausdrucken lassen, dann reich ich es am Montag oder Dienstag gleich an der Uni ein. (Kann ich eigentlich Englisch angeben, wenn es nicht meine Muttersprache ist, ich es aber sehr gut beherrsche?)
Ich bin auch schon am Überlegen, ob ich nicht vielleicht doch das Geld für den ersten Teil des Chinesisch-Kurses an der VHS irgendwie zusammenbekomme. Dann hätte ich (wenigstens) am Anfang Hilfe mit der Aussprache und vor allem Korrektur!
So unternehmungslustig muss gar nicht sein, nicht für mich. Ich hatte ja schon oben gesagt, dass ich sehr gerne (auch mit anderen) zu Hause koche und dann da was mache.
Und für China muss ich wirklich erst Geld sparen, aber geplant ist es definitiv! :)
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Beitrag von HK_Yan »

Dennis (CDS) hat geschrieben:
Kathrin P. hat geschrieben:Wie funktioniert das denn mit dem Handy??? :o
Sowohl für die Eingabe chinesischer Schriftzeichen am Computer als auch für das Handy gibt es diverse Methoden, für deren Erklärung ich leider im Moment viel zu müde bin (...seit 20 Stunden auf den Beinen).

Die von HK_Yan angesprochene 5-Zeichen-Methode nennt sich offiziell Wubizixing oder einfach Wubi. Damit müsste sich in Google was finden lassen. Die Eingabemethode gilt aber meines Wissens nur für Kurzzeichen und nicht für die viel cooleren Langzeichen. 8)
Warum Langzeichen "cooler" sein sollen ist mir nicht ganz klar. Wenn man eins kann ist der Sprung zum anderen sehr einfach, egal was man kann. Man sollte fuer sehr oft vorkommende Zeichen aber beides kennen.

Mein Handy (Nokia 6300, HK Version) ist auf englisch eingestellt, ich kann trotzdem chinesisch schreiben und lesen mit englischen Menue, wirklich sehr praktisch.

Ich kann dann beim schreiben zwischen traditional und simplified umschalten. Als Eingabe kann ich fuer beides Pinyin oder 5-Zeichen waehlen. 5-Zeichen geht auch bei traditional (aka Langzeichen). Am besten gleich darauf achten wenn man sich ein neues Handy kauft.
Was ich meinte war Kino, Disco, Irisch Pup und so. Das können viele nicht leisten.
Wir driften hier etwas vom Thema ab. Die Chinesen sind "Exclusive", bedeutet sie bleiben untereinander und haben kaum Motivation etwas mit nicht-Chinesen zu tun. Dashalb gibt's ueberall "China Towns", es gibt aber z.B. keine "India Town". Die werden an Interesse haben wenn du etwas hast was sie nicht haben, z.B. Sprache, bis sie's dann haben. Das wirst du noch merken. Mach dir darueber aber keinen Kopf, es gibt auch einige nette Chinesen die einen nicht ausnutzen und im Gegensatz zum allgemeinglauben kann man wirklich echte Freundschaften aufbauen, wenn auch nur selten.
(Mandarin) - Hmm, ist die Frage nich eher unhöflich?
Nein, ist ganz normal wenn man hoeflich fragt. Denk auch dran das schlechtes Mandarin immer noch besser ist wie dein Mandarin. Wenn du ein wenig kannst (und ich meine wirklich ein wenig) dann merkst du sehr schnell wer gut Mandarin kann und wer nicht.
Meistens sind auf chinesische DVDs, wenn es um Hollywoodfilm geht, sowohl Englisch als auch Chinesisch drauf, sowohl als Spracheausgabe, als auch als Untertitel.
Stimmt schon, allerdings kann der Untertitel bei der englischen Sprache schon sehr stark abweichen. Deswegen sollte man zumindest die (Ton)Sprache auch auf Mandarin einstellen, dann sieht man sofort ob es stimmt. Oder nimm gleich chinesische Filme, da sollte es immer stimmen.

Ein Renner war in China: Chinese Style Divorce = 中国式离婚
http://wiki.d-addicts.com/Chinese_Style_Divorce

Kann ich wirklich empfehlen!
Dann hast Du sicherlich eine schöne Handschrift. Smilie Ich benutze lieber PC, weil meine hässlich ist. Und meine chinesische Handschrift... ist wie ein Tritt ins Schienbein.
Das koennen mit der Hand zu schreiben laesst auch in China sehr stark nach. Auch die finden es im PC Zeitalter laestig und unnuetz mit der Hand zu schreiben. Das wird dir jeder Lehrer in China bestaetigen.

Es geht dabei auch weniger um die Schoenschrift sondern eher darum das es wirklich schwer ist sich jeden Strich zu merken. Der PC kann das.

Hier mal ein Link zu haeufigen Fehlern in chinesischen Zeitungen in 2006:

http://www.danwei.org/scholarship_and_e ... r_2006.php
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Beitrag von hifi »

HK_Yan hat geschrieben:Wir driften hier etwas vom Thema ab. Die Chinesen sind "Exclusive", bedeutet sie bleiben untereinander und haben kaum Motivation etwas mit nicht-Chinesen zu tun. Dashalb gibt's ueberall "China Towns", es gibt aber z.B. keine "India Town". Die werden an Interesse haben wenn du etwas hast was sie nicht haben, z.B. Sprache, bis sie's dann haben. Das wirst du noch merken. Mach dir darueber aber keinen Kopf, es gibt auch einige nette Chinesen die einen nicht ausnutzen und im Gegensatz zum allgemeinglauben kann man wirklich echte Freundschaften aufbauen, wenn auch nur selten.
Da bin ich andere Meinung. "China Towns" stammen aus der Zeit, wo Chinesen, überwiegend aus Südchina, vor 1949 nach America und Europa umsiedelten. Die Chinesen, die nach 1980 nach Ausland gekommen sind, haben mit der älteren Generation von Immigranten nicht mehr viel gemein. Es gibt auch kaum Kontakte zwischen diesen Gruppen. Darüber ausführlich zu diskutieren, wäre hier wirklich am falschen Platz.
Auch zu dem Punkt, dass die Chinesen allgemein nur eine zweckbedingte Freundschaftsbeziehung aufbauen, kann ich so nicht zustimmen. Ich weiß nicht, was Dir widerfahren ist und wie Dein Umfeld ist, vielleicht ist es so, wenn man als Europäer in HongKong lebt. Aber meine Erfahrung ist ganz anders.
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Dennis (CDS) hat geschrieben:Ich spreche kein Wort Hochchinesisch.....
:shock: :shock: :shock: :shock:
Sprichst 闽南话? *respekt*

Gruss
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