Rassismus in Deutschland

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MannAusChina
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von MannAusChina »

CH1 hat geschrieben: Hoffentlich wählen so geisteskranke ,wie Du einer bist auch weiter nicht...
Hätte es früher die AFD gegeben, wärst Du uns möglicherweise erspart geblieben.
ah du Armer. Still can't get over it, can you? :wink:

Warum überrascht es mich nicht, dass du ein AFD-Anhänger bist? :roll: Obwohl muss ich dazu sagen, dass die AFD wahrscheinlich zu gut für dich ist. Du sollst bei der NPD deine Kameraden suchen.

Hätte es früher die AFD gegeben, muss der gute Herr Gauleiter, nä, Gauland nicht drüber Gedanken machen muss, ob er Boateng als Nachbarn haben will oder nicht. Hätte noch früher dein Vater dich in Toilette geschossen, dann gibt es ein Double B weniger auf der Welt. Hätte noch noch früher deiner Führer den Krieg gewonnen... :twisted:
Bin schon 16 Jahre permanent in Deutschland. Vielleicht klinge ich daher manchmal etwas überzogen, aber ich kann meine Toleranzgrenze für Double B nicht mehr weiter erhöhen. Bitte um Nachsicht.
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ingo_001
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von ingo_001 »

CH1 hat geschrieben:Hoffentlich wählen so geisteskranke ,wie Du einer bist auch weiter nicht...
Was is das denn für ein Ton :roll: :twisted:
CH1 hat geschrieben:Hätte es früher die AFD gegeben, wärst Du uns möglicherweise erspart geblieben.
Na das is ja ein "ganz toller" Satz :roll: :twisted:

Hat die AfD jetzt nen Wettbewerb leufen: Wer toppt Alex? :roll:

Ich bin jederzeit auch für kontroverse Diskussionen zu haben.

Aber dazu muss auch ein MINDESTMASS an NIVEAU da sein ... :roll:

Hier ist KEINE AfD Parteiversammlung, sondern ein öffentliches Forum - nur mal zur Erinnerung :!:

Und da erwarte ich (und jeder andere hier),dass sich JEDER an die Umgangsformen hält.

Apropos: Ich erwarte immer noch ne Antwort auf meine Frage.
Also: Mutige Afd-ler - Klartext, wie sieht die aus?
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von sweetpanda »

tanzhou hat geschrieben: Wiegesagt, fuer mich nur eine zeitliche Randerscheinung.
Wenn du dich da mal nicht täuschst...
Gallup Umfrage aus dem Jahr 2009, schon damals wünschten sich 40% der Schwarzafrikaner auszuwandern. Das war vor dem Verfall der Rohstoffpreise und inzwischen sind viele Millionen geboren worden.

http://www.gallup.com/poll/124028/700-m ... ently.aspx

Im Jahr 1900 hatte Schwarzafrika ca. 100 Millionen Einwohner, menschenleer war der Kontinent damals. Die Bevölkerungsdichte war geringer als in Russland heute.
Heute sind es 1,1 Milliarden, 2050 sind es 2 Milliarden!
Ich glaube sehr wohl, dass dann immer noch 40% Auswandern wollen, setzen es dann von diesen auch nur ein Viertel um, dann sind das gute 100 Millionen, die hier "Hallöchen!" rufen werden.

Das was wir im Herbst 2015 erleben durften war nur ein leise Ouvertüre dessen was uns noch blühen wird.
Ist dir bekannt, dass alleine in Nigeria jedes Jahr ca. 7 Millionen Kinder geboren werden, so viele Kinder wir in der ganzen EU. Trotz des Ölreichtums wird es nicht reichen.
Was wird eigentlich geschehen wenn wir alle mit "Teslas" fahren, alle Energie regenerativ erzeugen und Öl ein Ladenhüter wird wie Pottwalöl und ähnliche Produkte vergangener Epochen?
Bis dahin wird die Bevölkerung Nigerias von 180 Mio. auf vielleicht 400 Mio. gestiegen sein, dagegen ist der Bürgerkrieg in Syrien ein laues Lüftchen.
Solange Europa, im Gegensatz zu Australien, Kanada, Japan oder Süd-Korea keine dauerhaft tragfähigen Antworten auf diese Fragen gefunden hat, werden Parteien wie AFD,UKIP, FPÖ immer größere Erfolge feiern.

Viele Menschen haben keinerlei Verständnis vom Demographie und exponentiellen Wachstumsraten.
Diese Video veranschaulichst die Situation anhand der Eiwanderung in die USA vorbildlich.

https://www.youtube.com/watch?v=LPjzfGChGlE
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von sweetpanda »

ingo_001 hat geschrieben:Um noch mal zum Kern des Threads zurück zu kommen:

Warum wollen denn angeblich (lt. Zitat Gauland):
"die Leute einen Boateng nicht als Nachbarn?
Weil er:

A) Fussballer ist?
B) viel Geld hat?
C) Brillenträger ist?
D) aus Berlin kommt?
E) eine schwarze bzw. dunkelbraune Hautfarbe hat?

Nun mal bitte Butter bei die Fische - eine KLARE ANTWORT: A, B, C, D, E oder ein F (das dann aber klar benennen).

Das wird doch wohl machbar sein.
Bin ja auch Jemand, der für klare Statements eintritt - und auch Solche von sich gibt.
Das erwarte ich dann aber auch von JEDEM ANDEREN, der diese in den Raum stellt oder vertritt.
Wenn man die magische Möglichkeit hätte zu bestimmen, wer der nächste Nachbar sein sollte und dies völlig geheim ohne irgendwem darüber Rechenschaft abzugeben "herbeizaubern" könnte, so gehe ich fest davon aus, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung einen durchschnittlichen deutschen Nachbarn einem durchschnittlich Schwarzafrikaner vorzieht.
Nichts anderes hat Gauland gesagt und vielleicht hätte er lieber Kevin-Prince Boateng, den Assi-Halbbruder von Jerome, als Beispiel wählen sollen. Das man sich vor Jerome nicht zu "fürchten" braucht, merkt man sofort wenn der den Mund aufmacht. Ein Mann wie ein Baum und Interviews so sanft wie ein "Mädchen".

Um die Frage auf Fußball zu lenken....

Wer soll ihr nächster Nachbar werden Phillip Lahm oder Mario Balotelli?

Man kann der Aussage Gaulands noch einen ganz anderen Drall/Effet geben.

Wie wären die Reaktionen wenn Frau Claudia Roth sagen würde:
"Einen tollen Spieler wie Boateng finden viele gut, doch einen anderen "Afrikaner" wollen die gleichen Fußballfans lieber nicht als Nachbarn haben!"

Dann würden wir staunend zustimmen und schuldbewusst unser Haupt senken, den Frau Roth hat wieder einen wunden Punkt in unserer Gesellschaft getroffen.

Man lernt also:

Die Aussage aus dem Mund des einen ist Hetze, aus dem Mund einer anderen könnte es eine antirassistische Ermahnung sein.
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von Laogai »

sweetpanda hat geschrieben:Wenn man die magische Möglichkeit hätte zu bestimmen, wer der nächste Nachbar sein sollte und dies völlig geheim ohne irgendwem darüber Rechenschaft abzugeben "herbeizaubern" könnte, so gehe ich fest davon aus, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung einen durchschnittlichen deutschen Nachbarn einem durchschnittlich Schwarzafrikaner vorzieht.
Nichts anderes hat Gauland gesagt und vielleicht hätte er lieber Kevin-Prince Boateng, den Assi-Halbbruder von Jerome, als Beispiel wählen sollen.
Gauland hat kein Beispiel gewählt, er wurde nach Boateng befragt und hat darauf geantwortet. Im Verdrehen von Tatsachen bist du gut.

Was ist denn ein "durchschnittlicher deutscher Nachbar" und was ein "durchschnittlicher Schwarzafrikaner"? Im dümmlich formulieren bist du noch besser.

Mir jedenfalls ist ein Schwarzafrikaner als Nachbar lieber als ein "Assi-sweetpanda", "Assi-CH1" oder "Assi-shuhan". Um bei deiner "Assi"-Einschätzung und "Assi"-Wortwahl zu bleiben.

Nochmal zurück gelesen:
shuhan hat geschrieben:Ein Landesvorstand der AfD in Schleswig-Holstein (gleichzeitig Kreisvorsitzender von Kiel) stammt übrigens aus Afrika.
Das ist Achille Demagbo. Auf seiner Facebook-Seite wurde er um eine Stellungnahme bezüglich der Äußerungen von Gauland gebeten. Bisher (Stand 01.06.2016, 00:10 Uhr ) ist keine erschienen. Vielleicht weil sie Externe (bin nicht bei Facebook) nicht einsehen können. Vielleicht aber auch weil Herr Demagbo noch bei seinen Nachbarn zu Besuch ist?
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von ingo_001 »

sweetpanda hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:Um noch mal zum Kern des Threads zurück zu kommen:

Warum wollen denn angeblich (lt. Zitat Gauland):
"die Leute einen Boateng nicht als Nachbarn?
Weil er:

A) Fussballer ist?
B) viel Geld hat?
C) Brillenträger ist?
D) aus Berlin kommt?
E) eine schwarze bzw. dunkelbraune Hautfarbe hat?

Nun mal bitte Butter bei die Fische - eine KLARE ANTWORT: A, B, C, D, E oder ein F (das dann aber klar benennen).

Das wird doch wohl machbar sein.
Bin ja auch Jemand, der für klare Statements eintritt - und auch Solche von sich gibt.
Das erwarte ich dann aber auch von JEDEM ANDEREN, der diese in den Raum stellt oder vertritt.
Wenn man die magische Möglichkeit hätte zu bestimmen, wer der nächste Nachbar sein sollte und dies völlig geheim ohne irgendwem darüber Rechenschaft abzugeben "herbeizaubern" könnte, so gehe ich fest davon aus, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung einen durchschnittlichen deutschen Nachbarn einem durchschnittlich Schwarzafrikaner vorzieht.
Wir reden hier nicht von irgendwelchen "magischen Möglichkeiten", das weißt Du, so gut wie ich, Gauland und jeder andere klar denkende Mensch.
sweetpanda hat geschrieben:Um die Frage auf Fußball zu lenken....
... und damit von der eigentlichen Frage abzulenken ... netter Versuch - klappt aber nicht.
sweetpanda hat geschrieben:Wer soll ihr nächster Nachbar werden Phillip Lahm oder Mario Balotelli?
Er hat die Frage mit der beabsichtigten Wirkung so gestellt, damit auch wirklich JEDER (nicht zuletzt die eigenen Wähler und Sympatisanten) VERSTEHT, dass nicht die Antworten A-D gemeint sind.
Und jetzt ist er nicht Manns genug (öffentlich) zu seiner eigenen Aussage zu stehen.
Was für ein Lappen ...
Mit dieser "Standhaftigkeit" in Sachen Klartext, kann er auch zur GroKo wechseln.

Intern wird er davon sicher nicht abrücken - aber das ist ... ja, richtig ... nicht konsequent.

Er ist Polit-Profi und weiß, wie das Gesagte ankommt.
Und seine Aussage war so gemeint, wie sie rüber kommt.
Sein ganzes Hin- und Her Lavieren zeigt das ganz deutlich.
Von "Leugnen" über "Erinnerungslücken" bis "nicht so gemeint".
So verhält sich Niemand, der nicht auf dem falschen Fuss erwischt wurde.

Er ist dabei so unglaubwürdig, wie Mrs. Storch, deren Maus "abgerutscht" ist ...

Ja, für wie dämlich soll denn die Öffentlichkeit verkauft werden?

Wer auf solchen Bockmist reinfällt, der hat sein Denken (wenn er das denn vorher getan hat) bei der AfD als Niebelungen-Treue-Beweis abgegeben.

Ist zwar überspitzt - trifft aber den Kern: Wer dieser "Argumentation" glaubt, der ist vom logischen Denken so weit entfernt, wie die IS-"Jünger".

Nun bin ich, wie jeder weiß, kein Fan der GroKo (dafür haben die in so ziemlich allen wichtigen Bereichen zu viel verbockt oder erst gar nichts gemacht.

Aber dieses Theater, was die AfD aufführt, dass ist "Trump für Arme".

Ich wiederhole mich: Wenn sie schon von anderen Klartext fordern, dann kammts gar nicht gut, wenn sie die Wischi-Waschi-Schiene fahren - das kann die GroKo besser.
Denk mal drüber nach ...
sweetpanda hat geschrieben:Man kann der Aussage Gaulands noch einen ganz anderen Drall/Effet geben.

Wie wären die Reaktionen wenn Frau Claudia Roth sagen würde:
"Einen tollen Spieler wie Boateng finden viele gut, doch einen anderen "Afrikaner" wollen die gleichen Fußballfans lieber nicht als Nachbarn haben!"
Dann würde DIE GLEICHE FRAGE an sie gehen.

Weil ich weder rechts- noch links hörig bin, sondern bei jeder Sachlage UNABHÄNGIG VON DER PERSON SELBST nachdenke und das GESAGTE bewerte..
sweetpanda hat geschrieben:Dann würden wir staunend zustimmen und schuldbewusst unser Haupt senken, den Frau Roth hat wieder einen wunden Punkt in unserer Gesellschaft getroffen.
Das ist eben der Unterschied zwischen Dir und mir:
Du hängst Dich an Personen/Parteien (wie sehr viele) - und was immer die sagen, kann natürlich nur stimmen, denn sonst würde man ja deren Partei nicht wählen.
Das hat aber mit eigenem, logischen und kritischen Denken soviel zu tun, wie die Motten, die aus eigenem Überlegen ins Licht fliegen.
Ach so - die Motten fliegen ja ins Licht, weil es einer an gemacht hat ...
Aha ...
Und genau so fliegen die Wähler auf die, die ihnen dass verprechen, was sie hören wollen ...
sweetpanda hat geschrieben:Man lernt also:

Die Aussage aus dem Mund des einen ist Hetze, aus dem Mund einer anderen könnte es eine antirassistische Ermahnung sein.
Nur, wenn man nicht selbst nachdenkt, gelle?

Was man lernen sollte ist: Die AUSSAGEN bewerten, die GEMACHT wurden, nicht die Personen, die sie vom Stapel gelassen haben.
Letzteres ggfs., wenn sie plötzlich Erinnerungslücken haben oder relativieren, wo es nichts zu relativieren gibt.

Das würde ne Menge Sachlichkeit in jede Diskussion bringen und Emotionalität raus nehmen.

Aber das wollen ja "Links" wie "Rechts" nicht, weil sie sich damit selbst den jeweiligen Ast absägen würden, auf dem sie sitzen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von MannAusChina »

sweetpanda hat geschrieben: Wer soll ihr nächster Nachbar werden Phillip Lahm oder Mario Balotelli?
Ich würde Phillip Lahm vorziehen. Aber der Unterschied zwischen ich und Herr Gauleiter, nä, Gauland ist, nach welcher Kriterien die Entscheidung getroffen wird. Ich habe Mario Balotelli nicht so gern als Nachbar, weil wenn die Berichte in Presse über ihm stimmen, dann gefällt mir seine Persönlichkeit nicht. Beim Herrn Gauleiter, ach nä, Gauland war die Kriterien anscheinend seine Herkunft und seine Hautfarbe, weil er selbst zugegeben hat, dass er Boateng gar nicht kennt.

Ein netter Versuch, die blöde Aussage vom Herrn Gauleiter, schon wieder!, Gauland zu relativieren. Aber das funktioniert nur bei Leute mit IQ unter 70, wie z.B. shuhua und CH1.

Wann kann die Menschen endlich lernen, dass sie ein Mitmensch nicht anhand seine Hautfarbe, Aussehen oder Herkunft beurteilen soll? Wann kann die Menschen endlich damit klar sein, dass die Menschheit nur dann Hoffnung auf einer besseren, friedlichen Zukunft haben, wann sie die dumme Fremdenfeindlichkeit überwinden und friedlich mit anderen leben können? :(
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von Peter Pan »

Stichwort "Einwanderungsgesetz"

Damit das klar ist:
Ein reiches Land wie Deutschland sollte keine Anstrengung scheuen, Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind, zumindest vorübergehend Schutz zu gewähren.

Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, wo hier die Kapazitätsgrenzen sind. Wir werden nicht die Probleme der Welt lösen können. (Auch wenn wir durchaus für das eine oder andere mit verantwortlich sind.)
Es macht wahrscheinlich eher Sinn, hier und dort zu versuchen, die Ursachen von Flucht und Vertreibung zu bekämpfen. Ich spreche hier ausdrücklich nicht von Auslandseinsätzen der Bundeswehr!

Hier eine kleine Anekdote, die ich vor einigen Jahren in Kanada erlebt habe:

Ich war Gast bei einem Einbürgerungs-Zeremoniell in Toronto. Darunter waren sowohl anerkannte Flüchtlinge, als auch normale Einwanderer. (Für letztere ist es bedeutend schwerer, die Staatsbürgerschaft zu erlangen. (Einkommensnachweis, nachgewiesene Job-Perspektive, usw.)) Die Menschen hatten sich alle in Schale geworfen und es ging sehr feierlich zu. Jeder Neu-Kanadier (aus zig Nationen!) bekam von einem hohen Repräsentanten der Stadt seinen Pass und die Maple-Flag überreicht. Jeweils unter tosendem Applaus aller Anwesenden. Die Leute waren alle sehr stolz nun endlich echte Kanadier zu sein. Dem voraus ging ein feierlicher Schwur auf die Verfassung und was noch viel wichtiger ist: Ein intensives Training der beiden Landesssprachen und umfassende Vermittlung von Kultur, bestehendem Rechtssystem usw.

Das erscheint mir deshalb so bedeutend, weil ich diese Feier als klares Bekenntnis zur neuen Heimat empfunden habe. Die Menschen waren sichtlich stolz, to be a Canadian. Damit sind gleichzeitig viele Probleme abschliessend geklärt und müssen später nicht mehr diskutiert werden.

Nach Deutschland kommen aktuell viele Flüchtlinge nach dem Motto: "Wenn ich schon meine Heimat verlassen muss, dann gehe ich da hin, wo es in Europa am besten ist: Deutschland." Das sind dann zumeist tatsächlich wirtschaftliche Erwägungen.

Wenn es dann aber um z.B. ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz geht, kommt es zu Äusserungen wie "Ja ist OK. Aber dass Frauen gleichberechtigt sein sollen, ist in der Kultur aus der ich stamme, nicht üblich."

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen auch wirklich deutsch werden wollen. Dazu bedarf es eines klaren Bekenntnisses zu diesem Land. Nicht falsch verstehen: Die scharfe Grenze zum Thema "Assimilation" ist mir sehr bewusst. Aber irgendwie müssen wir versuchen, die vielen unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Mentalitäten unter einen Hut zu bekommen.
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von sweetpanda »

Diese Feiern gibt es bei uns auch schon lange.

https://www.youtube.com/watch?v=rBFByaXlZ1M

Das süße Gift welches in Deutschland die Integration so unglaublich schwierig macht, ist der lebenslang zahlende Sozialstaat. Wer es in richtigen Einwanderungsländern (USA/Kanada) nicht schaffen kann oder will geht vor die Hunde oder fliegt raus. In Deutschland kann sich jeder einen langen Bart wachsen lassen in Pluderhose oder Kaftan rumrennen, sich alleine so schon dem Arbeitsmarkt entziehen, mit seiner Großfamilie von Hartz4 leben und dann alle Zeit und Mühe darauf verwenden, seine Familie an der Integration zu hindern. Das gleich gilt natürlich auch für Glatzen mit Nazitattoos.
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von sweetpanda »

MannAusChina hat geschrieben:
sweetpanda hat geschrieben: Wer soll ihr nächster Nachbar werden Phillip Lahm oder Mario Balotelli?
Ich würde Phillip Lahm vorziehen. Aber der Unterschied zwischen ich und Herr Gauleiter, nä, Gauland ist, nach welcher Kriterien die Entscheidung getroffen wird. Ich habe Mario Balotelli nicht so gern als Nachbar, weil wenn die Berichte in Presse über ihm stimmen, dann gefällt mir seine Persönlichkeit nicht. Beim Herrn Gauleiter, ach nä, Gauland war die Kriterien anscheinend seine Herkunft und seine Hautfarbe, weil er selbst zugegeben hat, dass er Boateng gar nicht kennt.
Es gibt bestimmte Erfahrungswerte, Meinungen, Vorurteile, vielleicht auch Fehleinschätzungen die jeden beeinflussen.



Es gibt viele Faktoren, die den Erfolg von Eiwanderern bestimmen. Die 3 wichtigsten sind der IQ, die mitgebrachten kulturellen Werte und die Einstellung der "Mehrheitsgesellschaft" gegenüber dieser Ethnie. Gerade Ostasiaten, insbesondere die in die USA/Kanada gehen, feiern dort seit 2 Jahrzehnten riesige Erfolge.

"Unemployment rates by age, sex, race, and Hispanic or Latino ethnicity"

http://www.bls.gov/web/empsit/cpsee_e16.htm

Es liegt am hohen Intelligenzquotient, einer leistungsaffinen kulturellen Prägung (Tiger Mom :wink: ) und einer freundlicheren Haltung der Mehrheitsgesellschaften gegenüber Menschen dieser Herkunft.
"Flappsig" ausgedrückt: Wenn schon Ausländer, dann einen braven und schlauen Chinesen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Nations_and_intelligence

Wer sich ehrlich mit diesen Themen beschäftigen will, dem sei empfohlen sich auch mit den Fußnoten, des Wikipedia-Beitrags zu befassen.
Natürlich sind alle diese wissenschaftlichen "paper" auf Englisch und ohne mittelmäßige Statistikkenntnisse schwer zu entschlüsseln, wer aber nur ein beliebiges Sozialwissenschaftliches Studium hinter sich hat, wird den Grundtenor entschlüsseln können. Die Durchschnittsintelligenz ist weltweit ungleich verteilt, Ostasiaten und Mitteleuropäer erzielen die höchsten Werte, sie ist zu 50-80% vererbt, die bestehenden "gaps" werden durch die besseren Umwelteinflüsse der Einwanderungsländern in den nächsten Generationen verringert, bleiben aber doch deutlich messbar und haben eine hohe Korrelation mit dem gesellschaftlichem Erfolg.

Man sollte kein Geld für seine Bücher auszugeben, schon alleine weil diese Erkenntnisse frei verfügbar sind, doch vieles von dem was Sarrazin so kontrovers vorgeworfen wird, ist Stand der Wissenschaft, er hat es nur für Nichtakademiker konsumierbarer aufbereitet und das war sein größter Fehler.

Es ist natürlich ein heißes Eisen und mag dem gesellschaftlichen Klima auch zuträglicher sein, wenn diese Fakten nur in akademischen Elfenbeintürmen die Runde machen, statt an Stammtischen.
Erfolgreiche Einwanderungsländer arbeiten diese Erkenntnisse "heimlich" in ihre Einwanderungsbestimmungen ein, halten sich daher viele Probleme vom Hals und bewahren dabei trotzdem ein freundliches Gesicht.

So zeichnet sich ab, dass in einigen Jahren Asiaten in den USA ein höheres Medianvermögen haben werden als "Weiße".

http://www.bloomberg.com/news/articles/ ... ian-wealth
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von sweetpanda »

romeo hat geschrieben:
sweetpanda hat geschrieben:Diese Feiern gibt es bei uns auch schon lange.

https://www.youtube.com/watch?v=rBFByaXlZ1M

Das süße Gift welches in Deutschland die Integration so unglaublich schwierig macht, ist der lebenslang zahlende Sozialstaat. Wer es in richtigen Einwanderungsländern (USA/Kanada) nicht schaffen kann oder will geht vor die Hunde oder fliegt raus. In Deutschland kann sich jeder einen langen Bart wachsen lassen in Pluderhose oder Kaftan rumrennen, sich alleine so schon dem Arbeitsmarkt entziehen, mit seiner Großfamilie von Hartz4 leben und dann alle Zeit und Mühe darauf verwenden, seine Familie an der Integration zu hindern. Das gleich gilt natürlich auch für Glatzen mit Nazitattoos.

Die Anzahl der Glatzen mit Nazitattoo ist aber im Vergleich zu den Bückbetern recht übersichtlich. Oder wann hast Du die letzte Glatze mit Nazitattoo gesehen?
Bei mir in der Gegend sehr wenige, vielleicht mal bei einem Zweitligaspiel vor einigen Jahren, beim einem Urlaub in Mac Pom schon. Kaftan, "Gebetsfleck" und Niqab deutlich häufiger.
Aber nur weil jemand Moslem ist im überschaubarem Maß seinen religiösen Pflichten nachkommt sollte man ihn nicht als "Bückbeter" diskreditieren. Wer sich aber durch eine alltagsdominierenden Religionsausübung gesellschaftlichen Verpflichtungen entzieht, dem sollte man auf die Füße tappen.
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von GigiPineapple »

Wer soll ihr nächster Nachbar werden Phillip Lahm oder Mario Balotelli?
Wer soll ihr nächster Nachbar werden, Jerome Boateng oder Kevin Großkreutz? :roll:

Großkreutz und Balotelli sind Prolls, die heute in unsäglichem Reichtum schwimmen und dabei Anstand und Benehmen vergessen haben - oder diese vielleicht nie gelernt haben und plötzlich Profifußballer waren.
Weather forecast for tonight: dark.

I cook with wine, sometimes I even add it to the food.

All generalizations are false, including this one.

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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von romeo »

sweetpanda hat geschrieben:
romeo hat geschrieben:
sweetpanda hat geschrieben:Diese Feiern gibt es bei uns auch schon lange.

https://www.youtube.com/watch?v=rBFByaXlZ1M

Das süße Gift welches in Deutschland die Integration so unglaublich schwierig macht, ist der lebenslang zahlende Sozialstaat. Wer es in richtigen Einwanderungsländern (USA/Kanada) nicht schaffen kann oder will geht vor die Hunde oder fliegt raus. In Deutschland kann sich jeder einen langen Bart wachsen lassen in Pluderhose oder Kaftan rumrennen, sich alleine so schon dem Arbeitsmarkt entziehen, mit seiner Großfamilie von Hartz4 leben und dann alle Zeit und Mühe darauf verwenden, seine Familie an der Integration zu hindern. Das gleich gilt natürlich auch für Glatzen mit Nazitattoos.

Die Anzahl der Glatzen mit Nazitattoo ist aber im Vergleich zu den Bückbetern recht übersichtlich. Oder wann hast Du die letzte Glatze mit Nazitattoo gesehen?
Bei mir in der Gegend sehr wenige, vielleicht mal bei einem Zweitligaspiel vor einigen Jahren, beim einem Urlaub in Mac Pom schon. Kaftan, "Gebetsfleck" und Niqab deutlich häufiger.
Aber nur weil jemand Moslem ist im überschaubarem Maß seinen religiösen Pflichten nachkommt sollte man ihn nicht als "Bückbeter" diskreditieren. Wer sich aber durch eine alltagsdominierenden Religionsausübung gesellschaftlichen Verpflichtungen entzieht, dem sollte man auf die Füße tappen.

Das Problem sind ja die religiösen Pflichten und im Anspruch des Islams die bessere Gesellschaft darzustellen, während alle anderen minderwertige Ungläubige sind. DEshalb sind diese Massen an moslemischen Einwanderungsinvasoren weder integrierbar, integrationsfähig und -willig. Und je mehr kommen, desto mehr Druck wird auf die wenigen integrationsfähigen und -willigen Einwanderer ausgeübt.
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von MannAusChina »

doppelt
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Re: Rassismus in Deutschland

Beitrag von ingo_001 »

ingo_001 hat geschrieben:
CH1 hat geschrieben:Hoffentlich wählen so geisteskranke ,wie Du einer bist auch weiter nicht...
Was is das denn für ein Ton :roll: :twisted:
CH1 hat geschrieben:Hätte es früher die AFD gegeben, wärst Du uns möglicherweise erspart geblieben.
Na das is ja ein "ganz toller" Satz :roll: :twisted:

Hat die AfD jetzt nen Wettbewerb leufen: Wer toppt Alex? :roll:

Ich bin jederzeit auch für kontroverse Diskussionen zu haben.

Aber dazu muss auch ein MINDESTMASS an NIVEAU da sein ... :roll:

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Und da erwarte ich (und jeder andere hier),dass sich JEDER an die Umgangsformen hält.

Apropos: Ich erwarte immer noch ne Antwort auf meine Frage.
Also: Mutige Afd-ler - Klartext, wie sieht die aus?
Heute ist Sonntag, der 05.06.2016 AD.
WO bleibt die Antwort?

Gauland gerade bei Anne Will:
"Ich kannte Boateng nicht und wurde von den Reportern reingelegt."

Er kannte Boateng nicht/wusste nicht, wer er war?
Aber er wusste, dass "die Leute einen wie Boateng zwar gerne in der Nationalmannschaft Fussball spielen sehen, ihn aber nicht als Nachbarn haben wollen?"

Da bringt Gauland (auch die AfD) die Quanten-Physik ins Spiel, denn er vertauscht Ursache und Wirkung.

Ich kanns auch klarer (wohlmeinend) sagen: Er hat eine sehr subjektive Wahrnehmung, die aber mit der Realität nichts zu tun hat.

Oder kürzer und auf den Punkt gebracht: Er hat mit der vorgeschobenen "Erklärung"/Entschuldigung" schilicht die Unwahrheit gesagt.

ER traf besagte Aussage, in dem WISSEN, was diese auslöst - Punkt.

WEN WOLLEN DENN "DIE LEUTE" NUN NICHT ALS NACHBARN?
Die selbsternannte "Klartext-Partei" - wo ist die JETZT?
Weder hier im Forum - noch in Form von Gauland (jetzt bei Anne Will).

Traurig aber wahr - Herumlavieren ala KroKo: "Hurra" :roll:

AfD-ler: Tut Euch wenigstens selbst den Gefallen, bei der Wahrheit zu bleiben - sonst könnt Ihr nicht erwarten. ernst genommen zu werden.
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