Dennis (CDS) hat geschrieben:Und jetzt stellt euch bitte jemanden vor, der von Anfang anhand solcher Listen versucht Chinesisch zu lernen. Was da rauskommt habe ich schon öfters hier in Taiwan zu Hören bekommen und es war jedes Mal milde gesagt erheiternd.......
Ich gebe dir grundsätzlich recht dass chinesisch nicht mit deutsch darstellbar ist, deshalb habe ich auch mehre Methoden benutzt um die klänge zu umschreiben. Also auch die Zuordnungen j/q, z/c und zh/ch.
Du magst eine andere Lernmethode haben, aber wenn ich einen chinesen was sagen höre, dann muss ich den Laut theoretisch alalisieren, um ihn imitieren zu können.
Außerdem sprechen in Südchina so viele Leute die hochchinesischen laute falsch aus, dass man sich da auf niemanden verlassen kann. Da muss dann schon jemand aus Beijing mit einem reden.
Natürlich soll er sich das alles anhören. Diese Analysen sind nur eine Hilfe. Sie stehen nicht ohne Grund in jedem Lehrbuch für Chinesisch. Und niemand behauptet dass mit ihnen chinesisch perfekt dargestellt wird.
Für einen Anfänger würde ich sowieso erstmal vereinfachen, damit er überhaupt was lesen kann. Z.B. so:
c = ts, j = ts, z = ds, q = ds
Natürlich ist das so nicht richtig, und klingt auch nicht richtig, aber es ist schonmal ein Ansatz - außer im Kantonesischen da könnte es stimmen (gibt da ja kein c, kein z, kein q, kein x, kein r. Nur j = ts)