Naja vielleicht hast du beruflich nicht so viel Kontakt zu einigen wichtigen volkswirtschaftlichen Zusammenhängen, daher sehe ich dir das nach...VielUnterwegz hat geschrieben:Als ob ihre Steuern und Abgaben sinken wuerden, nur weil man ein paar Leute mehr abschiebt oder den Familiennachzug verschaerft. Klar, alle die schon in Deutschland sind und ihre Frau schon nachgezogen haben, denen kann es recht egal sein. Getreu dem Motto: "macht nach mir die Tuer zu!".sweetpanda hat geschrieben: Kein Problem meine Frau arbeitet seit Ende ihres Diplom-Studiums seit 5 Jahren in Deutschland.
Die hohen Steuern und Abgaben die sie zahlt, ärgern sie auch und manche Deutsche behaupten sogar, sie habe keinen Akzent mehr...was natürlich etwas übertrieben ist.![]()
http://kurse.boerse.ard.de/ard/kurse_ei ... aum=100000
Deutschland kann derzeit Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit für 0,48% emittieren. Bei 1 und 2 Jahre Laufzeit erhält der Staat Geld von den "Investoren". 2014 hatten wir die "schwarze Null" und 2015 werden wir schon ein Überschuss haben. Das Zinsniveau wird noch 2 Jahre so bleiben, was dazu führt, dass Deutschland mehr und mehr seiner "Altschulden" zu "lächerlichen" Konditionen Verlängern kann.
Hiervon werden wir unweigerlich in den nächsten 10 Jahren gewaltig profitieren. Die Zinsanteil am Bundeshaushalt wird auf Niveaus fallen, die man seit den 60ern nicht mehr gesehen hat.
Wir werden uns an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen, und in spätestens 2 Jahren wird man sich die Frage stellen:
Was machen wir mit den Überschüssen?
Bildung, Infrastruktur und Steuersenkungen fallen mir dazu ein. Deutschland ist im Moment verdammt gut aufgestellt, könnte sich die Asylanten vielleicht sogar kurzfristig leisten, doch kann man von Menschen, die teilweise nicht einmal in ihrer eigenen Sprache alphabetisiert sind nicht erwarten, als vollwertige Leistungsbringer in einem "Hochlohnlandarbeitsmarkt" zu reüssieren.
Von den 80 Millionen Menschen in Deutschland sind nur 25 Millionen Nettozahler, alle anderen Menschen, Rentner, Kinder, Arbeitslose, Flüchtlinge, Gering- und Mittelverdiener sind unter dem Strich Leistungsempfänger.
2014 sind 200000 Flüchtlinge gekommen, ja dass kann Deutschland -besser gesagt die 25 Millionen Nettozahler- leisten. Keine Frage, aber was spricht dafür, dass es 2015 nicht wieder 200000 versuchen? Glaubst du das weltweite Wohlstandgefälle wird in 2-3 Jahren geringer sein?
Die Globalisierung ist im kleinsten Dorf auf der ganzen Welt angekommen, das weckt Wünsche und Träume. Was machen wir, wenn in 10 Jahren 2-3 Millionen gekommen sind. Es ist die einfache Projektion der momentanen Zahlen. So viele Jobs gibt es nicht beim MC Donald und die Straßenfeger fahren mittlerweile mit Minikehrmaschinen rum.
Es geht darum jetzt die Entwicklung zu steuern, neue Gesetze brauchen Zeit um durchgesetzt zu werden, die Flüchtlingsströme werden auch nicht sofort abebben. Es gibt jetzt ein kurzes Zeitfenster von vielleicht 2 Jahren wo man diese Sache noch anpacken kann, bevor einen die Situation um die Ohren fliegt.
Entweder die "Wohlstandsspären" lassen sich von der Einwanderung auf Weltmittlemaß herunterziehen oder die "anderen" schaffen es, so weit hochzukommen, dass eine Einreise unnötig ist. Unser Abstieg wäre natürlich schneller und einfacher zu "regeln", eigentlich braucht man gar nichts zu regeln, der derzeitige Zustand muss nur beibehalten werden.
Die Tür macht auch niemand zu, an meiner Universität waren mindestens 25% Ausländer, alleine mehrere Hundert Chinesen und das ist auch noch heute so.
Blue Card ist dir auch kein Begriff?
Wenn bisher nicht genug Hochqualifizierte kommen wollten, werden wir bestimmt nicht durch Armutsmigranten attraktiver.

