Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

In diesem Forum können alle Fragen rund um Familienangelegenheiten, z.B. Heirat, Geburt, Scheidung, damit verbundene Visumsfragen und andere bürokratische und sonstige Hürden besprochen werden.
tigerprawn
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von tigerprawn »

Die Urkunde bekommt eine Apostille und Du laesst eine deutsche beglaubigte Uebersetzung anfertigen. Es gibt keine 'Anerkennung'. Du kannst jedoch weil Du Deutscher bist auch eine Nachbeurkundung durchfuehren, damit bekommst Du dann eine deutsche Urkunde. Dazu brauchst Du noch die Geburtsurkunde Deiner Frau und Deine.
DerDave
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von DerDave »

tigerprawn hat geschrieben:Die Urkunde bekommt eine Apostille und Du laesst eine deutsche beglaubigte Uebersetzung anfertigen. Es gibt keine 'Anerkennung'. Du kannst jedoch weil Du Deutscher bist auch eine Nachbeurkundung durchfuehren, damit bekommst Du dann eine deutsche Urkunde. Dazu brauchst Du noch die Geburtsurkunde Deiner Frau und Deine.

Das können wir dann aber alles machen nach dem meine Frau ihr FZF hat und in Deutschland ist. Habe ich das so richtig verstanden?
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Luigi
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von Luigi »

DerDave hat geschrieben:Das können wir dann aber alles machen nach dem meine Frau ihr FZF hat und in Deutschland ist. Habe ich das so richtig verstanden?
Theoretisch vielleicht, Praktisch vielleicht auch nicht. Kannst dir ja mal unsere Leidensgeschichte durchlesen: http://forum.chinaseite.de/viewtopic.ph ... 67#p302367
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edmund27
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von edmund27 »

Man sollte immer das zuständige Standesamt fragen. Der Beamte stellt schließlich die deutsche Heiratsurkunde aus. Mein Standesbeamter wollte nur die übersetzte und beglaubigte Heiratsurkunde sehen und hat dann die deutsch Heiratsurkunde ausgestellt. Wie erwähnt, das war bei meinem Standesamt so. Es könnte seine, dass die Standesämter unterschiedliche Verfahrenweise haben. 8)
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
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canni
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von canni »

warum zu Pilatus wenn man auch zu Jesus gehen kann.
Meine Frau möchte gerne mal eine kirchliche Trauung erleben. Warum nicht. Ist ja dann ein neuer Ort und überhaupt wäre es ja eh die dritte Generation Pfarrer :).

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit ein paar alten Kumpels höchstens, die ob der jugendlichen Frische (hehe von mir nicht von meiner Frau oder?) sicher vor Neid in grüner Jägerkleidung kommen werden. Alles ehemalige Jäger, die besonders auf Hasen scharf waren. Wo die Hasen ihre Ohren haben, na ja, gleich krieg ich einen Rüffel von unseren sittsamen Damen hier.. aber ist halt so ...

Standesamt habe ich keine Lust. Kirche schon, dieses Mal sogar freiwillig und ohne dass schon der Tauftermin fixiert ist.

Ihr seht Leute es kann auch lustig sein in unser aller Forum. Wir müssen nicht immer Krieg spielen.
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....
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Luigi
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von Luigi »

qpr hat geschrieben:Bei ihm geht es aber um die Nachbeurkundung der Ehe, das ist etwas anderes, als den Personenstand zu ändern. :wink:
Jo, aber auch ich war der Meinung, man könnte das alles später machen. Kannst mir gern eine PN schreiben, aber ich glaube das wird nicht mehr viel ändern. Ich habe die Urkunde jetzt, lass sie jetzt natürlich noch fein übersetzen (100€), weil so eine englische Heiratsurkunde ist doch recht schwer zu lesen und dann warte ich auf die nächsten Forderungen, die sicher noch kommen werden. :evil:
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von jejeme »

DerDave hat geschrieben: Das können wir dann aber alles machen nach dem meine Frau ihr FZF hat und in Deutschland ist. Habe ich das so richtig verstanden?
Die Apostille solltest du sofort anbringen lassen. Die bestätigt die Echtheit deiner Urkunde. Das ist nur eine Formsache und das Highcourt ist je nach Standesamt wo ihr in HK heiratet direkt ums Eck. Den Rest brauchst du nicht (siehe unten).
tigerprawn hat geschrieben:
DerDave hat geschrieben: Wie bekomme ich diese Ehe (geschlossen in HK) dann in Deutschland anerkannt.
Die Urkunde bekommt eine Apostille und Du laesst eine deutsche beglaubigte Uebersetzung anfertigen.
Nach dem die Apostille auf der Urkunde ist (reine Formsache - geht schnell), braucht er defintiv keine beglaubigte Übersetzung anfertigen lassen! Habe ich auch nie gemacht. Man ist rechtskräftig in Deutschland verheiratet und kann ebenfalls seine Heirat dann beim Standesamt in Deutschland eintragen lassen, wenn man das will.

http://www.hongkong.diplo.de/Vertretung ... ssung.html

8. Anerkennung in Deutschland


Wer in Hongkong rechtmäßig heiratet gilt auch für den deutschen Rechtsbereich als verheiratet. Im Anschluss an die Eheschließung in Hongkong kann die Anlegung eines Familienbuches in Deutschland beantragt werden. Das bedeutet, dass die Eheschließung genauso wie eine in Deutschland geschlossene in Deutschland registriert wird und man einen Auszug aus dem Familienbuch erhält. Die Heiratsurkunde sollte auf alle Fälle überbeglaubigt werden. Diese "Überbeglaubigung" nimmt der hiesige "High Court" in Form einer "Apostille" vor.

Der "High Court" (Apostille Service Office, Lower Ground 115, High Court Building, 38 Queensway, Hong Kong) bringt auf der Rückseite der Heiratsurkunde gegen eine Gebühr von 125,- HKD einen Stempelvermerk an, die sog."Apostille". Hiermit wird die Echtheit der Hongkonger Urkunde bestätigt.
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Luigi
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von Luigi »

jejeme hat geschrieben:Nach dem die Apostille auf der Urkunde ist (reine Formsache - geht schnell), braucht er defintiv keine beglaubigte Übersetzung anfertigen lassen! Habe ich auch nie gemacht. Man ist rechtskräftig in Deutschland verheiratet und kann ebenfalls seine Heirat dann beim Standesamt in Deutschland eintragen lassen, wenn man das will.
Bitte geh zu X Ausländerbehörden, Standesämter, etc. und höre dir X verschiedene Meinungen dazu an. Deutsche Behörden sind wirklich fast wie in China, in jeder Stadt gibts einen Obermufti der sein eigenes Süppchen kocht.
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von jejeme »

Luigi hat geschrieben:
jejeme hat geschrieben:Nach dem die Apostille auf der Urkunde ist (reine Formsache - geht schnell), braucht er defintiv keine beglaubigte Übersetzung anfertigen lassen! Habe ich auch nie gemacht. Man ist rechtskräftig in Deutschland verheiratet und kann ebenfalls seine Heirat dann beim Standesamt in Deutschland eintragen lassen, wenn man das will.
Bitte geh zu X Ausländerbehörden, Standesämter, etc. und höre dir X verschiedene Meinungen dazu an. Deutsche Behörden sind wirklich fast wie in China, in jeder Stadt gibts einen Obermufti der sein eigenes Süppchen kocht.
Ich kenne mit Sicherheit 20 Ehepaare, die in Hongkong geheiratet haben, und in allen Winkeln Chinas das FZF beantragt und bewilligt bekommen haben. Das es sich bei einer HK Heiratsurkunde um ein in Deutschland rechtskräftiges Dokument handelt, ist nichts neues. Würde es mit den Dokumenten ein Problem geben, würden die gar nicht erst angenommen und zur entsprechenden Ausländerbehörde geschickt werden.

Wenn man dann in Deutschland ist und das Standesamt hat dazu eine andere Meinung, dann druckt man halt mal die entsprechende Seite des Deutschen Generalkonsulates in Hongkong aus. Meistens gibt es da nur X-Meinungen, weil es für die Leute eine neue Situation ist. Die haben so eine Heiratsurkunde aus Hongkong halt oft noch nie gesehen. So hab ich es auch gemacht und es war kein Problem. Bei mir hat selbst das Finanzamt für die Steuerklasse 3 die Englische Urkunde akzeptiert ohne das ich da nochmal nachlegen musste.
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Luigi
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von Luigi »

jejeme hat geschrieben:Wenn man dann in Deutschland ist und das Standesamt hat dazu eine andere Meinung, dann druckt man halt mal die entsprechende Seite des Deutschen Generalkonsulates in Hongkong aus. Meistens gibt es da nur X-Meinungen, weil es für die Leute eine neue Situation ist. Die haben so eine Heiratsurkunde aus Hongkong halt oft noch nie gesehen. So hab ich es auch gemacht und es war kein Problem. Bei mir hat selbst das Finanzamt für die Steuerklasse 3 die Englische Urkunde akzeptiert ohne das ich da nochmal nachlegen musste.
Und das ist genau das, was ich mir auch gerade gedacht habe. Habe die Seiten schon ausgedruckt und ich werde schön, 20 vor 6 im Meldeamt aufschlagen und dort in einen Sitzstreik treten, bis die das anerkennen. :mrgreen:
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von Konsul »

Da muss ich Luigi Recht geben. Gehe zu 10 Ämtern und Du bekommst 11 verschiedene Meinungen zum gleichen Sachverhalt !!!
Ich weiß wovon ich spreche, denn ich bin auch Beamter :lol:

Unser hiesiges Standesamt verlangt für die Nachbeurkundung eine Geburtsurkunde und eine Ledigkeitsbescheinigung (!!!) meiner Frau.
Das tolle ist nur, dass ihre Heimatbehörde ihr eine solche Bescheinigung nicht ausstellen will. Die haben erst seit 2007 Computer und können daher nicht sehen, was vorher war !
Da machste nix!

Und jetzt zeig dem hiesigen Standesbeamten mal den Ausdruck des Deutschen Generalkonsulates in Hongkong! Was der wohl dazu sagen wird ? :D

Natürlich haben wir die Urkunde mit Apostille und die ist rechtskräftig in D.
Aber was glaubst Du, wirst Du in vielen Ämtern wohl hören ??? Na: die Amtssprache ist deutsch!

Deshalb sehe ich für uns eine Nachbeurkundung schon vorteilhaft an. Nur ist da in meiner Heimatstadt leider nichts zu machen.

Auch zum FZV habe ich in anderen Foren schon wahre Horrormeldungen gelesen.
Die Beantragung war hier allerdings total einfach. Sowohl im Konsulat in Guangzhou für meine Frau, als auch hier bei mir im Ausländeramt.
Ich hoffe nur, dass sie ihr Visum nun auch recht zügig erhält und endlich herkommen kann.

Gruß vom Knsul
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Luigi
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von Luigi »

Konsul hat geschrieben: Ich weiß wovon ich spreche, denn ich bin auch Beamter
Dann geh mir besser aus dem Weg :twisted:

Konsul hat geschrieben: Natürlich haben wir die Urkunde mit Apostille und die ist rechtskräftig in D.
Aber was glaubst Du, wirst Du in vielen Ämtern wohl hören ??? Na: die Amtssprache ist deutsch!
Und genau so war es. Du konntest diskutieren was du wolltest. Bester Spruch war: "Ja, sie können doch nicht von uns verlangen Englisch (oder chinesisch) zu können. Da dachte ich auch nur... oMG.
Auch der Ausdruck von Botschaften etc. brachte nichts. Das Totschlagargument ist halt ihr ver********** Verwaltungsgesetz und damit hast du keine Chance. Unterton ist natürlich, wenns dir nicht passt kannst du ja klagen.
Ich habe sie gefragt warum ich das bezahlen soll, wenn die das brauchen. Aber was willst du mit denen diskutieren? Habe ihnen wenigstens mal die Meinung gesagt :mrgreen:
Auch die Tatsache doch bitte einfach den VERSCHISSENEN Eintrag zu ändern, nein geht nicht. Da die Urkunde nicht anerkannt wird. Bin zwar verheiratet aber auch doch irgendwie nicht, weil ist ja nicht Deutsch, sondern in Klingonisch.

Können mich alle mal am Arsch lecken. Dreckspuff! :mrgreen:

Edit: Bevor wieder jemand rumheult, von wegen wie es in den Wald hineinruft bla bla. Ich war natürlich nett, aber ich hab ihnen auch gesagt das ich für sowas mittlerweile 0 Verständnis mehr habe. Haben Sie auch verstanden und mir beigepflichtet, aber das können sie sich auch mal ...

Gruß
Waluigi
tigerprawn
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von tigerprawn »

Wurde nicht sogar vor kurzem diskutiert das mit der deutschen Sprache ins GG zu schreiben? Von wegen Integration und so.

Doch, die Urkunde ist/wird anerkannt (sonst haettest Du auch ein echtes Problem). Nur leider ist ohne Uebersetzung unbekannt was der Inhalt der anerkannten Urkunde ist.
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von Luigi »

tigerprawn hat geschrieben:Wurde nicht sogar vor kurzem diskutiert das mit der deutschen Sprache ins GG zu schreiben? Von wegen Integration und so.

Doch, die Urkunde ist/wird anerkannt (sonst haettest Du auch ein echtes Problem). Nur leider ist ohne Uebersetzung unbekannt was der Inhalt der anerkannten Urkunde ist.
Verstehe deine Argumentation, aber mal ganz ehrlich das macht keinen Sinn. Entweder ich erkenne etwas an oder ich tue das nicht.
tigerprawn
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Re: Erfahrungsbericht: Heirat in Hongkong und FZF-Visum

Beitrag von tigerprawn »

Ich verstehe Deine Argumentation nicht ganz. Sollten Standesbeamten Deiner Meinung alle Staaten wie Staaten mit unsicherem Urkundenwesen behandeln (d.h vertrauensanwaltliche Pruefung,d.h. 500€ Gebuehr 6Monate?). Oder sollten die Standesbeamten alle Sprachen lesen koennen um z.b eine russische Heiratsurkunde mit Apostille verstehen zu koennen
Oder sollte der Steuerzahler fuer die Uebersetzung Deiner Urkunde bezahlen?
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