...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
sven-chongqing
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von sven-chongqing »

Danke! Wie gesagt, die Unsicherheit wurde direkt am rechten Fenster der Konsularabteilung gestreut. Stand auch direkt daneben... Meine Gattin meinte es wäre wohl so, dass das Teil 2 Jahre lang gilt und man DANACH auf dem jeweiligen PSB Selbiges ungültig machen lassen muss (das ist wohl der offizielle gesetzliche Wortlaut, aber dafür lege ich meine Hand nicht wirklich ins Feuer). Dafür ist dann das Exit Permit... Soll heißen, wenn es denn stimmt, dass man wirklich zwei Jahre lang seine Ruhe hat...

Bezüglich "Bekanntmachung der Staatsangehörigkeit" war ich heute Morgen auf dem lokalen Rathaus. Dort meinte ich nur das ich den zweiten Pass registriert haben möchte, was auch schnell geschah. Also wirklich alles unkompliziert. Wenn man dann noch in der Nähe von Berlin wohnt (bzw. ein fähiges Konsulat um die Ecke hat) ist es wirklich ein Traum ;-)

Viele Grüße
Sven
marko_bl
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von marko_bl »

Und wie sieht es vor Ort in China aus?

So wie ich verstanden habe, muss man bei den lokalen polizeilichen Behörden eine Erlaubnis zur Ausreise einholen.
Müssen dafür zusätzliche Dokumente mitgeführt werden?

Laut chinesischen Konsulat in Berlin nicht.
Aber in der Vergangenheit waren die chinesischen Behörden sich leider nicht immer einig .
Wenn diese neue Regelung so neu ist, ist dies in China selbst bekannt?
sven-chongqing
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von sven-chongqing »

Hi Marko,

lt. Botschaft in Berlin Ende April wäre es so. Miene Frau meinte aber das man, nach 2 Jahren, das Reisedokument auf dem lokalen PSB ungültig machen lassen müsste. Im Pass steht nichts und entsprechend weiß ich von nix ;-) Bauchschmerzen macht mir der Satz aber in der Tat. Wir werden es Montag sehen (mein Rettungsanker ist der deutsche Kinderausweis und die Tatsache das wir einen Tagflug haben, sprich man zur Not noch unsere Botschaft anrufen könnte - auch wenn ich mir da nicht viel Hilfe erwarte ;-))!

Viele Grüße aus Chongqing
Sven mit Familie
tigerprawn
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von tigerprawn »

Deutsche Botschaft wird und kann nicht helfen wenn China eine chinesische Staatsbuergerschaft des Kindes animmt. In China ist das Kind rechtlich kein deutscher.

Aber ihr koennt bei der PSB anrufen.
marko_bl
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von marko_bl »

Hallo Zusammen

okay. jetzt haben wir es vor Ort in China auch durch.
Wie erwartet. Keiner hat wirklich Ahnung und man wird von einer Steller zur nächsten gesendet.

Also:
1) wir mussten zur örtlichen Polizei Dienststelle. Erst mal uns offiziell "Anmelden" ( zumindest unser Baby) .
2) eine originale Geburtsurkunde welche natürlich von einem Notariat beglaubigt wurde beschaffen.
Hatten wir bei. Kopie bei der Deutschen Botschaft beurkunden lassen und von einem "zertifizierten" Übersetzungsbüro über ein Notariat , natürlich nur am Geburtsort der Mutter (Huko), übersetzen lassen.
3) Auf zur Polizeidienststelle am Geburtsort der Mutter antreten, Viele "blöde" Fragen beantworten (da wir noch nicht verheiratet sind) , Kopien aller Ausweise, Reisepässe usw dort lassen und es wurden Bilder von Baby und uns gemacht.
4) 1 Woche warten .

Mal gespannt ob jetzt alles klappt. Gott sei Dank haben wir 4 Wochen Aufenthalt und der Geburtsort meine Frau ist nur eine Zugstunde entfernt. Die erste Woche waren wir nur am klären, welche Unterlagen benötigt werden und um diese einzuholen.


Achso. der Deutsche Kinderausweis ist zwar nett aber der hilft leider in China gar nicht.
Der würde zwar fleißig mit kopiert aber hat überhaupt keine Einfluss auf die Entscheidung bzgl der Erstellung der benötigten Ausreiseunterlagen für das Kind.
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von egon »

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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von Shenzhen »

Wie schon so oft gesagt Egonchen: Zwingt dich ja keiner nach China - geh nach hause und gut ist - aber fuer Geld laesst sich auch ein Egon ....
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von egon »

Shenzhen hat geschrieben:Wie schon so oft gesagt Egonchen: Zwingt dich ja keiner nach China - geh nach hause und gut ist - aber fuer Geld laesst sich auch ein Egon ....
Ooooch nee. Du schon wieder....
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von Shenzhen »

Ja, warum soll nur ein Egonchen seinen unqualifizierten Senf abgeben duerfen?
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von egon »

Shenzhen hat geschrieben:Ja, warum soll nur ein Egonchen seinen unqualifizierten Senf abgeben duerfen?
Aber dass Du immer gleich zanken musst, wenn mal jemand nur seine Meinung sagt, finde ich doof.

Frage dazu: Machst Du das eigentlich mit Copy and Paste? Weil die Rechtschreibfehler sind immer gleich.
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von VielUnterwegs »

Kann Egon nur recht geben, Urlaub ist was anderes als Behördengänge in China. Und von einem diktatorischen Unrechtsstaat zwangsweise zum Staatsbürger gemacht zu werden muss nicht jeder toll finden.
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von Yingxiong »

egon hat geschrieben:
marko_bl hat geschrieben:Hallo Zusammen

okay. jetzt haben wir es vor Ort in China auch durch.
Wie erwartet. Keiner hat wirklich Ahnung und man wird von einer Steller zur nächsten gesendet.

Also:
1) wir mussten zur örtlichen Polizei Dienststelle. Erst mal uns offiziell "Anmelden" ( zumindest unser Baby) .
2) eine originale Geburtsurkunde welche natürlich von einem Notariat beglaubigt wurde beschaffen.
Hatten wir bei. Kopie bei der Deutschen Botschaft beurkunden lassen und von einem "zertifizierten" Übersetzungsbüro über ein Notariat , natürlich nur am Geburtsort der Mutter (Huko), übersetzen lassen.
3) Auf zur Polizeidienststelle am Geburtsort der Mutter antreten, Viele "blöde" Fragen beantworten (da wir noch nicht verheiratet sind) , Kopien aller Ausweise, Reisepässe usw dort lassen und es wurden Bilder von Baby und uns gemacht.
4) 1 Woche warten .

Mal gespannt ob jetzt alles klappt. Gott sei Dank haben wir 4 Wochen Aufenthalt und der Geburtsort meine Frau ist nur eine Zugstunde entfernt. Die erste Woche waren wir nur am klären, welche Unterlagen benötigt werden und um diese einzuholen.


Achso. der Deutsche Kinderausweis ist zwar nett aber der hilft leider in China gar nicht.
Der würde zwar fleißig mit kopiert aber hat überhaupt keine Einfluss auf die Entscheidung bzgl der Erstellung der benötigten Ausreiseunterlagen für das Kind.
Unter solchen Umstaenden und mit der Ungewissheit, mit meinem Kind dieses Land wieder verlassen zu koennen, muesste ich schon rotzbesoffen und zugekifft sein, damit mich ueberhaupt einer in Deutschland in den Flieger Richtung Diktatur bekommt.
Muss ja auch ein schoener Urlaub sein, fuer chinesische Behoerden Spiessrutenlauf zu machen, nur damit man mit sein eigenes Kind wieder mit nach Hause nehmen darf.
Umgekehrt ist es für die Chinesen in Deutschland auch nicht viel anders. Ich habe bereits erlebt, dass Studenten, die zwischen dem Abschluss am Studienkolleg (Erwerb der deutschen Hochschulzugangsberechtigung) und dem Beginn des Studiums nicht das Land verlassen haben, eine Anzeige wegen illegalen Aufenthalts bekommen haben.
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von blackrice »

Yingxiong hat geschrieben:Umgekehrt ist es für die Chinesen in Deutschland auch nicht viel anders
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von Yingxiong »

Behörden hier, Behörden da?!

Regularien hier, Regularien da?!
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Re: ...und auf einmal, da waren sie Chinesen.

Beitrag von tigerprawn »

Mal ganz ehrlich: ich finde die chinesische Bürokratie entspannender als die deutsche.
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