Capt. hat geschrieben:DaLongRen hat geschrieben:
Tja, so ganz kann ich das nicht ausschließen, aber nach dem was ich im Bekanntenkreis so beobachten kann, ist es durchaus gängige Praxis, dass Frau sich irgendwann scheiden lässt und dann (aus welchen Gründen auch immer) nicht arbeiten gehen kann und will. Mit dem daraus resultierenden Unterhalt plus dem Gehalt des neuen Lebenspartners lässt sich dann trotzdem ein recht einträgliches Leben finanzieren.
Ist so nicht ganz richtig. Geht die geschiedene Ehefrau eine neue Ehe oder eheähnliche Partnerschaft ein, entfällt der Unterhalt.
"T-h-e-o-r-e-t-i-s-c-h" ... rein praktisch muss diese "ehe-ähnliche" Beziehung erst einmal nachgewiesen werden und wer unsere Gerichte kennt weiß, dass das ziemlich aussichtslos ist, wenn sich die andere Partei dabei nicht völlig doof anstellt.
Ich kann mir (im modernen, feministischen Frauenbild) allerdings immer noch nicht erklären, warum der weibliche Teil nach dem Ende einer Beziehung noch einen Anspruch auf Unterhalt oder Altersversorgung durch den Mann haben sollte?!
Wenn sich eine Frau entscheidet, ihre Karriere *nicht* weiter zu verfolgen, dann ist das ihr persönliches Risiko.
Wenn sie das (wie so oft vorgebracht) aber "aus Liebe zum Mann" tut

, dann sollte dieser Zeitraum durch separate Versorgungsverträge geregelt werden, z.B. in dem für diesen Zeitraum ein Rentenversicherungsvertrag, etc. eingerichtet wird. Endet die Beziehung, dann entsprechen diese Verträge der "Arbeitsleistung" die sie in die Ehe investiert hat.
Das würde dann ganz schnell dazu führen, dass "Frau" sich zweimal überlegt, ob sie lieber ins Fitnessstudio geht oder (zumindest halbtags) ihre Karriere weiterverfolgt und die Hausarbeit durch eine Putzfrau machen lässt.
Die Kinder gehören auch nicht zwangsläufig zur Mutter, sondern zu dem Elternteil, der das Aufwachsen nach der Scheidung finanzieren kann. Das kann nämlich durchaus auch die neue Partnerin des Mannes sein.
Aber das sind alles Dinge, die Frauen in Deutschland nicht hören wollen.
Wie ist die Rechtslage eigentlich hier in China bei einer Scheidung (inkl. Kindern)?
Gibt es hier die Möglichkeit einen Ehevertrag wie oben dargestellt aufzusetzen, der anschließend *nicht* unter fadenscheinigen Begründungen von einem Gericht kassiert wird?