Heirat einer Chinesin

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Ron
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Ron »

sweetpanda hat geschrieben:Aber wenn eine binationale Ehen von Start weg den Eindruck vermittelt, dass es sich sehr wahrscheinlich hierbei um baldige gesellschaftliche Leistungsträger handeln wird, geht alles schnell und einfach. Deutschland will Steuer- und Sozialversicherungszahler haben, ganz egal woher die auch kommen mögen.
Ich weiss nicht wie Du auf sowas kommst, bei uns hat keiner auf den Ämtern
ein Bemerkung gemacht oder genauer nachgefragt warum wir in HK geheiratet haben.
Warum soll das so einen Eindruck vermitteln ?
Ich verdiene genug Geld und zahle entsprechend Steuern dass es für uns reicht zum Leben,
Also die Ansicht verstehe ich nicht, sorry.
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sweetpanda
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von sweetpanda »

Die Freundin des Threaderstellers arbeitet an einer deutschen Universität und hat einen deutschen Doktortitel, nach solchen Frauen lecken sich die deutschen Behörden die Finger und hätten gern viel mehr davon. :wink:
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Schneeti
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Schneeti »

Fred hat geschrieben:Hallo Zusammen,

der von uns befürchtete Papierkrieg hat sich schön langsam in Wohlgefallen aufgelöst :D Um die nötigen Papiere aus China hat sich die Schwester meiner Lebensgefährtin gekümmert, die persönliche Vorsprache beim örtlichen Standesamt hier in Deutschland erleichterte die Sache zusätzlich und auch die Genehmigungen beim OLG werden laut unseres Standesbeamten nicht so lange wie befürchtet dauern, da unser Fall nun wirklich nicht in die Kategorie "Scheinehe" fällt.
Freut mich für euch. Wie gesagt, es klingt oft schlimmer als es ist. Da bleibt mir nur noch, euch eine glückliche Hochzeit (und vor allem eine noch glücklichere darauffolgende Ehe) zu wünschen :)

Interessant finde ich, daß die Variante "Dänemark" gar nicht angesprochen wurde. Wird das, was man sich im Vorhinein dort an Dokumenten einspart durch Erklärungsbedarf im Nachhinein überkompensiert, oder haben es die meisten nicht auf dem Radar, weil man mit "Touristenvisum+DK" den legal vorgesehenen Weg verläßt? Wenn aber vorher schon ein Aufenthaltstitel in Deutschland vorliegt, dürfte die "dänische Variante" aber doch eigentlich rechtlich sauber sein, oder? Hm, ist wahrscheinlich eher eine Frage für info4alien.
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Fred
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Fred »

Servus Gemeinde,

eigentlich dachten wir es ist alles in trockenen Tüchern, doch der Bürokratiewahnsinn in Deutschland schlägt bei uns gnadenlos zu :(
Wir haben alle erforderlichen Dokumente auf der ToDo-Lisate abgearbeitet und auch bekommen.
Naja, fast :?:
Meine Lebensgefährtin war in China verheiratet und wurde dort auch geschieden!
Scheidungsurkunde vorhanden, übersetzt usw. dort steht auch der Tag der Eheschließung und der Tag der Scheidung.
Leider will nun unser Standesbeamte noch eine Heiratsurkunde auch China. :evil:
Leider stellt uns diese keiner in China aus, weder die Gemeinde der Heimatstadt meiner LG noch sonst irgendwer, da ja alles schon im "Householdbook" steht!
Zusätzlich will er noch eine Familienstandserklärung haben!
Die hat meine LG aber bei der Botschaft in Frankfurt handschriftlich abgegeben und bestätigen lassen! Das reicht aber angeblich nicht :?:
Hat hier irgendwer eine Idee wo wir die beiden Dokumente herbekommen und ob diese überhaupt so benötigt werden?

Schön langsam tragen wir uns auch mit dem Gedanken in DK zu heiraten um dem deutschen Bürokratiemonster zu entgehen :twisted:
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mario.s
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von mario.s »

Fred hat geschrieben:Servus Gemeinde,

eigentlich dachten wir es ist alles in trockenen Tüchern, doch der Bürokratiewahnsinn in Deutschland schlägt bei uns gnadenlos zu :(
Wir haben alle erforderlichen Dokumente auf der ToDo-Lisate abgearbeitet und auch bekommen.
Naja, fast :?:
Meine Lebensgefährtin war in China verheiratet und wurde dort auch geschieden!
Scheidungsurkunde vorhanden, übersetzt usw. dort steht auch der Tag der Eheschließung und der Tag der Scheidung.
Leider will nun unser Standesbeamte noch eine Heiratsurkunde auch China. :evil:
Leider stellt uns diese keiner in China aus, weder die Gemeinde der Heimatstadt meiner LG noch sonst irgendwer, da ja alles schon im "Householdbook" steht!
Zusätzlich will er noch eine Familienstandserklärung haben!
Die hat meine LG aber bei der Botschaft in Frankfurt handschriftlich abgegeben und bestätigen lassen! Das reicht aber angeblich nicht :?:
Hat hier irgendwer eine Idee wo wir die beiden Dokumente herbekommen und ob diese überhaupt so benötigt werden?

Schön langsam tragen wir uns auch mit dem Gedanken in DK zu heiraten um dem deutschen Bürokratiemonster zu entgehen :twisted:
Wenn Euer Standesbeamte danach fragt, dann benoetigt Ihr diese Dokumente offenbar. Selbst wenn es woanders eben anders sein sollte. ;)

Erklaert deshalb dem netten Standesbeamten den Sachverhalt und fragt ihn nach dem genauen benoetigten Wortlaut, mit dem er sich fuer seine Akten zufrieden gibt. Dann lasst Euch von einem zugelassenen Chin. Notariellen Uebersetzungsbuero diese Urkunden auf Basis des Hukou ausstellen.

Das dann nochmal beglaubigen und ueberbeglaubigen lassen (wenn der Standesbeamte denn drauf besteht) und es sollte gut sein.

Kostet leider auch wieder Zeit und Geld, doch es sollte gehen.

Beste Gruesse und viel Erfolg!
世上无难事,只怕有心人。 - Wo ein Wille ist, da ist ein Weg.
(Chinesisches Sprichwort)
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Fred
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Fred »

Servus Gemeinde!

Der Bürokratiewahnsinn geht weiter!
Wir haben vor ca. 2 Wochen alle erforderlichen Unterlagen, Vollmachten, Meldebescheinigungen, Passkopien etc. dem Standesbeamten gegeben. Dieser schickte sie zum OLG nach München und gestern kam dann alles wieder zurück :-( Natürlich ohne eine Heiratserlaubnis :-(
Was war geschehen? Nach dem ich gestern erstmal völlig fassungslos war habe ich mir heute das Schreiben vom OLG angesehen.
Also, alle Dokumente waren zwar übersetzt mit Unterschrift und Dienstsiegel usw. doch leider in China und das reicht dem OLG in München nicht. Alle Übersetzungen müssen nun noch einmal vom einem deutschen staatlich anerkannten Übersetzer auf die Richtigkeit geprüft werden und natürlich wieder mit Unterschrift und Dienstsiegel und Kosten :-(
Eine Meldebescheinigung meiner LG samt Passkopie der Heimatgemeinde hat nicht ausgereicht, die Passkopie muss von der Heimatgemeinde beglaubigt werden...Amtsschimmel verdammter :-(
Die Vollmacht meiner LG war nicht gültig, diese muss von Amtswegen meiner LG vorgelesen werden und diese muss dann bestätigen den Inhalt auch verstanden zu haben und dies wieder mit Unterschrift und Siegel der Gemeinde! Klaro, nach 15 Jahren in Deutschland und Doktorarbeit auf Deutsch versteht sie natürlich kein Wort...in meinen Augen nur Schwachsinn!
Die Familienstandserklärung die meine LG im Konsult in Frankfurt gemacht hat, muss auch wiederrum von einem deutschen Übersetzer auf die Richtigkeit der deutschen Übersetzung hin geprüft werden und von der Gemeinde nocheinmal bestätigt werden! Bescheinigung war auf Deutsch und wurde vom Konsulat beurkundet! Klaro, jetzt muss also eine auf Deutsch geschriebene Erkärung von einem Übersetzer überprüft werden!
Leute, das ist der wirkliche Bürokratiewahnnsinn und ich hab´s schwarz auf weiss vor mir liegen!
Fakt ist, wenn wir diese Unterlagen alle nacharbeiten dürfen wir vielleicht heiraten???????
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von tigerprawn »

Fred hat geschrieben:Fakt ist, wenn wir diese Unterlagen alle nacharbeiten dürfen wir vielleicht heiraten???????
Mit soviel Optimismus wäre ich vorsichtig. Läuft die Gültigkeit der Dokumente nicht nach 6 Monaten ab? Aber Respekt. Ich habe schon Leute getroffen die aufgegeben haben und nach Dänemark gegangen sind.
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Israfael
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Israfael »

Also mir wurde es so beim Standesamt schon gesagt. Alle Dokumente müssen von einem vereidetem Übersetzer in Deutschland übersetzt werden.
Damit meine Verlobte aber die Dokumente von der deutschen Botschaft legalisiert bekommt, braucht sie die Übersetzung aber schon in China. So ist das halt, wenn man in Deutschland heiraten will, muss man alles doppelt übersetzen lassen...
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Yingxiong »

Ab nach Hongkong oder Dänemark.

Da sucht doch jemand noch 2 Trauzeugen für Hongkong. Wie wäre es mit einer Doppelhochzeit?
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von sowa »

Also OLG-Stuttgart hat bei uns nicht so herumgeschissen wie bei dir Fred das OLG München.
Im Gegensatz zu den Bayern haben die Schwaben die Dokumente meiner Frau ohne Probleme anerkannt, die Dokumente wurden nur in China ins Deutsche Übersetzt. Es war keine Übersetzung in Deutschland von einen sog. Eidesstaatlich Dingsbums Übersetzer nötig.
Und flink waren die Stuttgarter auch in nur knapp 3 Wochen nach dem Einreichen von den Doks haben wir geheiratet.
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Fred
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Fred »

Servus Zusammen!
@sowa
Schön dass es bei Dir so gut geklappt hat :-)
Hier sieht mal man wieder das wahrscheinlich jeder Antrag anders bearbeitet wird und manchmal hat man Glück und es läuft gut und ein anderes mal schlägt das Bürokratiemonster gnadenlos zu :-)
@Israfael
Wir haben den Standesbeamten gefragt ob die Übersetzung ins Deutsche aus China ausreicht und er sagte uns dies zu, da ja auch hier alles mit Dienstsiegel und Unterschrift bestätigt wurde!
Also, hier liegt der Fehler ganz klar beim Standesbeamten, der hätte sich kurz telefonsich beim OLG in München erkundingen können!
O.K. Der Ball geht auch an uns zurück, wir hätten auch beim OLG kurz anrufen können, aber für was gibt es denn Beamte=Staatsdiener und die sind schließlich dafür da uns zu helfen (Ich bezahle sie ja auch mit meinen Steuern)

Nun, in den nächsten Tagen starten wir erneut einen Versuch!

Wenn ich/wir uns den ganzen Ärger noch einmal durch den Kopf gehen lassen, wäre es sicher die einfachere Lösung gewesen in DK oder HK zu heiraten!
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Israfael
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Israfael »

Fred hat geschrieben: @Israfael
Wir haben den Standesbeamten gefragt ob die Übersetzung ins Deutsche aus China ausreicht und er sagte uns dies zu, da ja auch hier alles mit Dienstsiegel und Unterschrift bestätigt wurde!
Also, hier liegt der Fehler ganz klar beim Standesbeamten, der hätte sich kurz telefonsich beim OLG in
Da muss ich dir recht geben, da hat der Standesbeamte echt Mist gebaut, weil so was sollte er wissen! Wenn bei mir der ganze Käse gegessen ist, werde ich hier im Forum mal eine Anleitung schreiben, wie man in Deutschland heiraten kann. Natürlich scheint es auch einfacher zu gehen, wie Sowa z.B. geschrieben hat, aber ich werde den Weg erklären, bei dem alle Kleinigkeiten abgedeckt sind, auch wenn die an manchen Orten in Deutschland unnötig sind. Dann sollte es hoffentlich nicht mehr zu solchen Problemen wie bei dir kommen.

Meine Standesbeamtin, die echt super ist und auch sehr nett, hat mir z.B. empfohlen die Dokumente erst in Deutschland und nicht in China übersetzen zu lassen. Die Dokumente werden aber bei der deutschen Botschaft nicht ohne Übersetzung legalisiert. Das konnte meine Standesbeamtin mir (wahrscheinlich aus Unwissenheit) nicht sagen, die Information musste ich selber herausfinden. Hätte ich nur auf die Information der Standesbeamtin vertraut, dann wäre meine Verlobte einmal umsonst zur deutschen Botschaft gefahren.
Fred hat geschrieben: Wenn ich/wir uns den ganzen Ärger noch einmal durch den Kopf gehen lassen, wäre es sicher die einfachere Lösung gewesen in DK oder HK zu heiraten!
Gegen die Meinung von ein paar anderen Leuten hier im Forum ist die Heirat in Deutschland die "sauberste" Lösung. Alle Wege führen ans Ziel aber im Nachhinein hast du mit der Hochzeit in Deutschland weniger Probleme. Manche berichten hier natürlich, dass sie mit ihrer Hochzeit in einem anderen Land auch in Deutschland keine Probleme hatten aber das sind halt dann auch Einzelfälle. So wie ich das gesehen habe wird einem z.B. im info4alien-Forum fast immer empfohlen in Deutschland zu heiraten, weil dann einfach weniger Rechtskreise involviert sind. Im Grunde wird empfohlen da zu heiraten, wo später gelebt wird.
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Israfael
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von Israfael »

qpr hat geschrieben:Warum hat man denn bei einer Hochzeit im Ausland mehr Probleme? :shock:
Man heiratet halt nur nicht nach deutschem Recht. Ist das so ein Problem für dich?
Das ist für mich überhaupt kein Problem. Ich habe einfach nur meine Meinung abgegeben. Es ist einfach möglich, dass man in der Zukunft mit Problemen rechnen kann, auch wenn es am Anfang als einfacher erscheint dort zu Heiraten. Bei einer Heirat wie in Hong Kong oder Dänemark sind einfach drei Rechtskreise vertreten. Warum grundlos unnötig viele Rechtskreise mit einbeziehen? Bei einer Heirat in Deutschland oder China, hat man diese Probleme nicht so stark. Deswegen habe ich auch geschrieben, man sollte am BESTEN da heiraten, wo man später leben möchte. Wenn es aus anderen Gründen nicht möglich ist, kann man immer noch in einem Drittstaat heiraten. Ich möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass ich nichts gegen eine Heirat in China habe. Entweder in China oder in Deutschland aber nicht in einem Drittstatt, da wirklich nur wenn es nicht anders geht. Ich vertrete einfach nur die Meinung, dass diese Blitzhochzeitsländer ala Dänemark/Hong Kong keine so gute Lösung sind, wie sie gerne im Internet angepriesen werden.
qpr hat geschrieben:Du meinst also, wenn man im Ausland heiratet, hat man in der Regel Probleme in Deutschland? :roll:
Nein, das meine ich nicht. Ich meine nur, dass wenn man in Deutschland heiratet, ist die Wahrscheinlichkeit niedriger das überhaupt ein Problem auftritt und bloß weil einige Leute noch kein Problem hatten soll man das Risiko eingehen, wenn man auch den risikofreieren Weg einschlagen kann? Wenn man in z.B. Dänemark oder Hong Kong heiratet, kann es gegebenenfalls bei der Scheidung oder bei der Geburt eines Kindes zu Problemen kommen. Hier liegt wieder die Betonung auf „kann“. Das soll natürlich jetzt nicht der Grund sein in Deutschland zu heiraten, bloß das man sich einfacher scheiden lassen kann, dass Beispiel ist mir nur auf die Schnelle eingefallen.
qpr hat geschrieben:Wenn du jetzt meinst, auf Grund der Problemfälle bei info4alien, daß die meisten Eheschließungen im Ausland Probleme bereiten, ist das für mich ziemlich naiv und wohl doch etwas weit an der Wirklichkeit vorbei.
Das mit info4alien war nicht darauf bezogen, dass Leute Probleme im Ausland bei einer Heirat haben, sondern das dort in der Regel die Heirat in Deutschland empfohlen wird, wenn dort auch die Ehe geführt werden soll. Mehr wollte ich damit nicht sagen. :roll:
qpr hat geschrieben:Wer keine Probleme hat, schreibt so etwas auch nicht in einem Forum.
Das weiß ich selber, dass sich in so einem Forum die ganzen negativen Fälle sammeln, weil derjenige der keine Probleme hat, braucht auch nicht ins Internet zu posten.
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sowa
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von sowa »

Wir haben den Standesbeamten gefragt ob die Übersetzung ins Deutsche aus China ausreicht und er sagte uns dies zu, da ja auch hier alles mit Dienstsiegel und Unterschrift bestätigt wurde!
Also, hier liegt der Fehler ganz klar beim Standesbeamten, der hätte sich kurz telefonsich beim OLG in München erkundingen können!
Wie das OLG tickt sollte der Standesbeamte eigentlich wissen es sei den in diesen Ort werden kaum Ausländer verheiratet. Aber wie ich vermute es gibt Bundesländer bzw. OLG die akzeptieren nur sog. eidestaatl. Übersetzungen.
Hätte ich nur auf die Information der Standesbeamtin vertraut, dann wäre meine Verlobte einmal umsonst zur deutschen Botschaft gefahren.
Wer sagt dass die Verlobte selber zur Botschaft hin muß. So etwas kann eine andere Person oder eine Agentur erledigen.
Bei meiner Frau hatte das alles mit dem Übersetzungen, Legalisierungen eine Agentur erledigt, die mit dem Notariat zusammenarbeitet.
http://www.china.diplo.de/contentblob/3 ... 0607dd.pdf
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VielUnterwegs
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Re: Heirat einer Chinesin

Beitrag von VielUnterwegs »

In Deutschland ist das doch alles gar nicht so schlimm, da man normalerweise da lebt wo man gemeldet ist und dann auch dort zum Amt gehen kann. Klar man muss 2-3 mal hin, aber das ist ja kein Beinbruch. Das wirkliche Problem ist doch eher, wenn beide schon in DE leben, dass unter Umstaenden jemand fuer Behoerdengaenge nach China fliegen muss und dieser jemand oft nichtmal dort gemeldet ist wo mittlerweile Eltern/Verwandtschaft wohnen. Oder auch wenn der CN Teil noch in CN lebt, dann lebt er oft tausende kilometer vom Hukou entfernt. Das sehe ich in der Praxis als viel problematischer an.

Auch schliesse ich mich den Vorrednern an, ausser in ungewoehnlichen Situationen ist das ganze wirklich nicht so schlimm und kann zuegig erledigt werden. Eine Geburtsurkunde beim Notar in China nachtraeglich aussstellen zu lassen ist wirklich kein grosses Problem, gesetzt die Eltern leben noch.
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