Ob ich mich in diese "High-Context vs. Low-Context"- Theorien "bitte einlese", muss ich mir noch überlegen.
Auf diesen Satz möchte ich aber noch kurz antworten:
beowulf hat geschrieben:
Inwiefern versteht er Dinge falsch? Kann dir nicht folgen und meiner Meinung stellt er sich den Vorwürfen sehr direkt. Nur halt auf seine Art (Metaphern, High Context Communication).
Er versteht nicht Dinge falsch, sondern er weicht ihnen (vielleicht ist das typisch chinesisch?) aus.
Jemand sagte zu ihm: "Du hast Zensur verteidigt. Das finde ich nicht gut!"
Er: "Weißt du... früher hat einer nicht wie befohlen geweint, und ich habe ihn denunziert. Das war ein Fehler. Ich habe aber daraus gelernt! Jetzt jammern alle über Zensur, aber ich jammere nicht."
Er gibt sich den Anschein von "ich habe gelernt, gegen den Strom zu schwimmen" bzw. "man muss nicht bei allem mitmachen, was die anderen machen". Dabei sagt bzw. macht er sowohl damals als auch heute das, was die Regierung will. Zumindest in diesem einen Punkt. Ich habe nie gesagt und sage auch nicht, dass er ein Hofschreiber ist.
Vielleicht verstehe ich es immer noch falsch, aber dann ist es mir letzten Endes auch egal. Das Thema ist nicht wichtig genug, um seitenlang darüber zu diskutieren.