Zu lang in China?

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da hai
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von da hai »

canni hat geschrieben::evil: Sprachunterricht.. ich gebe Waiguoren recht.
Jeder wie er will. Und was er sagt ist genau richtig. Es ist immer wichtig, wie etwas rüber kommt. Je trockener desto weniger behalt!
Was wäre wohl aus Lennon /Mc Cartney geworden, hätten sie Musik studiert haha... vielleicht so was wie bei meinem Kumpel.. Cellist bei Mafiosi Frankieboy und nach drei Jahren auf der Strasse...
Also mach weiter Waiguoren.. Deine Studenten werden im Leben stehen und nicht in Grammatik sterben. :lol:
Wer Zeit und Geld hat kann ja zur Uni gehen. Am besten in GER dann aber.
Ach canni, das hatten wir doch schon in einem anderen Thread. Ahnung von der Materie zu haben die man unterrrichtet und gleichzeitig etwas verständlich und mit viel Spaß rüberzubringen schließt sich nicht aus. Genauso wenig wie keine Ahnung von der Materie zu haben bedingt, dass man etwas gut vermitteln kann.

Um eine Sprache zu lernen muss man nicht zur Uni gehen. Dafür reicht ein qualifizierter und engagierter Lehrer vollkommen aus.
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Taiyang
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Taiyang »

canni hat geschrieben:es sei mir verziehen?
So gesehen kannst Du da abhauen wann immer Du willst.
Koennte ich, wenn ich denn wollte. Aber dazu mag ich Schriftzeichen zu sehr, als mich in ein Land zu bemuehen, wo man mit Buchstaben schreibt :mrgreen:
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punisher2008
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von punisher2008 »

Der neue Waiguoren hat geschrieben: Ich denke dennoch, dass es besser ist einen halbwegs gebildeten Ausländer mit vielleicht wenig Lehrerfahrungen zu nehmen und eine Sprache unterrichten zu lassen als einige chinesische Lehrer, die selbst kaum ein Wort sprechen können (ich kenne einige hier im Ort, mag in den ganz großen Städten anders sein) und auch nur nach Buch und Kassette gehen.

Ich muss dazu auch sagen, dass ich das nur nebenbei mache, aber viel Spass daran habe.
Volle Zustimmung! Ein Schein oder Diplom macht noch lange keinen guten Lehrer aus. Ich bin sicher dass engagierte Leute wie du die Sprache weit besser vermitteln können als ein Chinese der jedes Detail der Grammatik kennt aber es nicht schafft seinen Schülern realitätsnah die Sprache und Kultur näherzubringen. Also ich persönlich lege kaum wert auf Scheine und Qualifikationen. Was wirklich zählt ist wie gut man seine Arbeit im wirklichen Leben macht. Und da gibt es kein Diplom welches das garantiert. Allein die Tatsache dass deine Schüler mit dir zufrieden sind gilt für mich als echte Qualifikation, ganz egal was du früher mal studiert hast!
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Torte
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Torte »

Ich glaube es liegt auch nicht daran, dass Leute hier zu lange in China sind. Es ist eher so dass sie entweder zu kurz hier sind und gleich den falschen Eindruck bekommen oder viel zu lang hier sind und sich mal gar nicht angepasst oder weiterentwickelt haben.
Und ja, sich anpassen heisst auch schon die Sprache zu lernen, nicht nur westlich zu essen, etc.

Kann auch taiyang gut verstehen wenn man mal Abstand von Chinesen und China braucht (auch in China) und einfach mal seine Ruhe haben will, sich mit Leuten seines Kulturkreises austauschen moechte, auch seine Nutella braucht usw.. :)

Das Problem sind die Leute die sich gar nicht aus ihren westlichen Enklaven und Gewohnheiten raustrauen und dann nur ueber China meckern oder sich ueber Chinesen lustig machen und auf sie herab schauen. Komischerweise spielt das dann allerdings keine Rolle mehr wenn es darum geht mit chin. Maedels rumzumachen, dass aber nur mal am Rande.
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Taiyang
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Taiyang »

Torte hat geschrieben: Und ja, sich anpassen heisst auch schon die Sprache zu lernen, nicht nur westlich zu essen, etc.
hm, naja, aber auch die Proll-Auslaender hier essen oft beim Inder, Thailaender, Vietnamesen, Japaner, Mongolisches BBQ usw...
Rein "westliches" Essen haelt sich hier ja auch arg in Grenzen, mit Ausnahme von Italienern oder Burgerbratern.
Daran wuerde ich also nicht das "integriert-sein" festmachen. Chinesisches Essen kann lekker sein (Malatang, mein derzeitiger Favorit, yummm), aber ist nicht jedermans Sache. Genauso wenig wie Deutsche Kueche fuer die meisten Auslaender attraktiv ist. Und es gibt auch etliche Alternativen aus saemtlichen anderen Laendern hier, die nicht westlich sind. Ausser geographisch natuerlich.

Ansonsten gebe ich dir recht. Entweder sind die Leute zu kurz hier (Praktikanten!) oder aus anderen Interessen hier (pimp your Lebenslauf), oder halten sich zu lange in ihrer Expat-Wolke auf, dass sie sich gar nicht mehr mit dem Fussvolk abgeben muessen. Und die, die wirklich aus eigenen Stuecken mit begrenztem Budget ueber einen wesentlich laengeren Zeitraum hier sind (und keinen chinesischen Ehepartner haben :wink: ), naja. da entwickelt sich irgendwann auch nur noch ein eher zynischer Blick auf das ganze :mrgreen:
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incues
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von incues »

Ja, manche von denen sollten mal die Papiertüte vom Kopf nehmen und kräftig durchatmen. Das Gehirn bekommt einen Schub Sauerstoff und mit dem Denken klappt es dann auch gleich viel besser.

Sorry, ist nicht auf dich bezogen Taiyang, aber wann immer ich dein Avatar sehe, kann ich nicht widerstehen :twisted:
P.S. Ich frage mich derweil immernoch, welche Schönheit wohl unter dieser Tüte steckt. HAHA
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Taiyang
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Taiyang »

incues hat geschrieben:Ja, manche von denen sollten mal die Papiertüte vom Kopf nehmen und kräftig durchatmen. Das Gehirn bekommt einen Schub Sauerstoff und mit dem Denken klappt es dann auch gleich viel besser.

Sorry, ist nicht auf dich bezogen Taiyang, aber wann immer ich dein Avatar sehe, kann ich nicht widerstehen :twisted:
P.S. Ich frage mich derweil immernoch, welche Schönheit wohl unter dieser Tüte steckt. HAHA
:?
Da hast du dich ja gerade nochmal gerettet... :wink:
Irgendwo geisterte hier doch schonmal ein Photo von mir rum, oder?
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Torte
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Torte »

Taiyang hat geschrieben:[...]Und die, die wirklich aus eigenen Stuecken mit begrenztem Budget ueber einen wesentlich laengeren Zeitraum hier sind (und keinen chinesischen Ehepartner haben :wink: ), naja. da entwickelt sich irgendwann auch nur noch ein eher zynischer Blick auf das ganze :mrgreen:
Auch mit chin. Ehepartner ist das der Fall. oO
Mir gefaellt hier auch nicht alles, wie schon erwaehnt. Wenn ich hier allerdings ein Hass auf alles haette was irgendwie mit China zu tun hat waere ich schon lange weg.

Und ja, mit dem Essen hast du wohl recht. Obwohl die chin. Kueche schon recht vielseitig ist.
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incues
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von incues »

Muss ich mal Grufti oder Laogai fragen... dass sind hier ja die wandelnden Bibliotheken.
Happy könnte es auch wissen. Apropos, wo steckt der überhaupt? Liegt der schon seit Wochen am Strand, weil er zu lange in China war? :lol:
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Norwin
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Norwin »

Was passiert, wenn ich zu lange im China bin?

Ich werde jeden Tag erschrecken, wenn ich in die Spiegel schauen dass ich 白人。
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beowulf
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von beowulf »

war letztes wochenende in beijing und bin dann mit einem freund (austrian born chinese) in sanlitun um die häuser gezogen. Meine Impressionen:
1. chinesische Mädels teilweise herausgeputzt wie Pornostars. will mich als mann diesbezüglich jetzt aber nicht beschweren. Bin gerade in Korea - Unterschied, Mädels haben ein wenig mehr Stil was Kleidung betrifft, dafür sind sie tussiger hoch 10. Noch nie in einem Land gewesen, in dem "gutes" Aussehen und perfektes styling so wichtig ist.
2. Ausländer baggern und grapschen bis zum geht nicht mehr dort. Sind auch extrem viele in Sanlitun unterwegs. War vor ein paar Jahren dort und da war schon viel los, aber im vergleich zu jetzt....
3. chinesische mädels in sanlitun ladens aber auch ein. ok - schau jetzt nicht so schlecht aus, aber dass ich als mann angetanzt oder angeredet werde, passiert jetzt in wien, nanjing oder seoul jetzt nicht so oft.
4. doch recht viele leute am abend kennengelernt, was mich wirklich überrascht hat, war das die oft vollkommen verdattert waren, dass ein ausländer fließend chinesisch spricht. Das sag ich jetzt nicht um mich selbst zu loben (so gut ist es eigentlich gar nicht, hab schon seit jahren nicht mehr chinesisch gelernt), aber in anbetracht dessen wieviele ausländer in sanlitun über den weg laufen, verwundert dies schon. Wenn dann an einem Ort in dem x Ausländer herumlaufen (die meisten hand in hand mit einer Chinesin) Meldungen kommen wie "vor 5 Jahren hab ich einmal einen getroffen der auch so gut chinesisch spricht wie du", finde ich das mehr als steil.

Fazit: Pornotussi sucht Prolet (auch wenn dies Akademiker oder Manager sind, in Sanlitun verhalten sich die meisten wie Proleten auf Mallorcaurlaub). Ist meiner Meinung nach in Ordnung, ist ja auch in der Pratersauna so. Was aber beunruhigt ist, dass ein großteil der Ausländer in Beijing und Shanghai so lebt und ich will gar nicht wissen, wieviele davon sich als "Chinaexperten" bezeichnen oder "Journalisten" sind. Sprich darin involviert sind, welches Bild im Westen von China gemacht wird.

Noch eine kurze Geschichte. Bin in einen überfüllten Lift mit ein paar Chinesen gewesen. Tür geht auf und auf deutsch wird "geht zur Seite" einem Chinesen ins Gesicht gerülpst. Ein paar Teutonnen und Teutoninnen drängen sich in den Lift. Einer beschwert sich "dass zuviele Leute im Lift sind (frage warum nicht dann auf den nächsten warten?)". Der andere antwortet laut lachend "na dann schmeissen wir ein paar Chinesen raus". Von hinten kommt eine Stimme auf oberösterreichisch aus dem Lift: "zuerst werden dann aber ein paar Piefke rausfliegen".
s
So und jetzt die Frage eines Österreicher an ein deutsches Publikum. Muss dieses ständig laute und arrogante Verhalten sein? Meine Stereotype bezüglich Ausländer in China schauen folgendermassen aus: Engländer/Australier ständig besoffen und auf Schlägereien oder aufriss aus. Deutsche wandeln herum als ob sie einen Tropenhelm auf hätten und den Eingeborenen die Zivilisation bringen müssten. Afrikaner sind Drogendealer (sorry, aber das Stereotyp entwickelt sich, wenn so ziemlich jeder Schwarzer einen Drogen andrehen will in Sanlitun).

Ok, war jetzt nicht sooo furchtbar und ein netter Abend. Erwarte auch nix perfektes und muss mich nicht auskotzen. Die Welt ist halt so wie sie ist und besonders Sanlitun ist so. Man geht auch nicht auf ein Bierfest und beschwert sich das Alkohol ausgeschenkt wird. Aber ein wenig kritik darf ja wohl noch sein ;-)
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von happyfuture »

incues hat geschrieben:Happy könnte es auch wissen.
:mrgreen:
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Guinness »

beowulf hat geschrieben:So und jetzt die Frage eines Österreicher an ein deutsches Publikum. Muss dieses ständig laute und arrogante Verhalten sein?
Schlicht, nein! Und mir selber als Deutscher ist so ein Verhalten unglaublich peinlich. Ich weiß auch nicht auf welcher Einstellung so ein Verhalten beruht. Der erste Gedanke der mir da kommt ist eine miserable Erziehung die auf mangelndem Respekt basiert oder einer schlechte Bildung bzw. einer Existenz, die sagen wir, mehr oder weniger gescheitert ist und so ein Ablassventil sucht bzw. sich sein Selbstbewusstsein anderweitig aufbaut.

Aber dieses Verhalten findet nicht nur in China alltäglich statt. Touristen (häufig junge Erwachsene) jeglicher Couleur (ob Engländer, Deutsche, Australier, etc.) benehmen sich auch in Spanien, Griechenland oder Thailand (ganz schlimm !!) entsprechend daneben mit Null Respekt vor Einheimischen und pflegen ein Verhalten (ganz besonders Männer gegenüber Frauen), das so widerwärtig ist, das mir da die Worte fehlen.

Und auch wenn sich "Der neue Waiguoren" im Ton vergriffen hat, so muss ich zugeben das bei manchen Menschen der berühmte Schlag in den Nacken derweilen die beste Methode ist um für Ruhe zu sorgen. Sachliche bzw. gute Argumente sind nicht für jedermann zugänglich.
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Taiyang »

happyfuture hat geschrieben::mrgreen:
Happy lebt noch! :D
beowulf hat geschrieben:Ok, war jetzt nicht sooo furchtbar und ein netter Abend. Erwarte auch nix perfektes und muss mich nicht auskotzen. Die Welt ist halt so wie sie ist und besonders Sanlitun ist so. Man geht auch nicht auf ein Bierfest und beschwert sich das Alkohol ausgeschenkt wird. Aber ein wenig kritik darf ja wohl noch sein :wink:
Mja, Sanlitun verkommt leider immer mehr zum Prolldorf. Ich bin dort auch nicht oft, aber wenn ich mal wieder in der Ecke bin, ueberrascht es mich immer mehr, wie weit das schon wieder bergab ging da. In die Bars gehe ich schon gar nicht. Da reicht mir schon vollkommen was da auf der Strasse rumlaeuft (Pornochinesin genauso wie Mallorca-Auslaender). brrr.

Kommentare wie "schmeissen wir ein paar Chinesen raus" habe ich auch schon gehoert. Ein Vorteil davon, dass keiner denkt, ich wuerde sie verstehen wenn sie genau neben mir ablaestern.
Und erstaunlich viele (Deutsche), die mir hier begegnen, haben tatsaechlich so einen Missionier-Gedanken. Den Chinesen Kultur und Benehmen beibringen und so. Ok, manchmal ist das ja nicht verkehrt, aber dann disqualifizieren sich diese Missionare gleich wieder mit dem Zusatz "Ja wenn ich denn Chinesisch koennte..." :roll:
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Re: Zu lang in China?

Beitrag von Luntan »

incues hat geschrieben:Muss ich mal Grufti oder Laogai fragen... dass sind hier ja die wandelnden Bibliotheken.
Happy könnte es auch wissen. Apropos, wo steckt der überhaupt? Liegt der schon seit Wochen am Strand, weil er zu lange in China war? :lol:
Da muss das Fachpersonal ran, also Grufti 8)

Damit er in gute Stimmung kommt gleich ein Foto von 1949 :mrgreen: von Badenixen in Taipei :roll: Bekanntlich traten die dort immer in Gruppen auf, wie Grufti bestätigt hat... 8)
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