Mein Mann hatte am 17.05.2012 den Termin zur Beantragung des Visums in Beijing.
Die benötigten Unterlagen sind in etwa die gleichen, wie beim Ehegattennachzug.
Der Unterschied besteht darin, dass kein A1 Zertifikat, bzw. Sprachnachweis benötigt wird.
Statt dessen wird eine Bescheinigung über die Schwangerschaft beigelegt.
Von Deutschland aus reicht eine Kopie des Mutterpasses.
Da ich bis Anfang Mai in China war, sind wir ins Krankenhaus gegangen und haben dort eine schriftliche Bestätigung bekommen.
Meldebescheinigung:
Da ich zuvor mit meinem Mann in China lebte, habe ich mir einen Mietvertag zusenden lassen.
Auf Anfrage wurde mir bestätigt, dass dieser alternativ zur Meldebescheinigung genommen wird.
Dennoch durfte ich am 17.05. nochmal eine Meldebescheinigung zur Botschaft faxen, da der Typ, der den Antrag entgegen genommen hat, darauf bestanden hat.
Zunächst hatten wir einen Termin am 02.05.
Den mussten wir aber auf den 17.05 verlegen, weil der Notar kurzzeitig das Ehebüchlein verbummelt hatte.
Mein Flieger nach Deutschland ging am 03.05.
Der Termin: (wie mein Mann es mir erzählte)
...dauerte insgesammt etwa eine Stunde. (inklusive Wartezeit)
Der Botschaftsangestellte hat die Unterlagen oberflächlich durchgesehen, meinte darauf hin, dass diverse Sachen fehlen, die er aber lediglich übersehen hat.
Mit dem Hinweis, "Das ist dort, Jenes ist dort in dem Antrag", hatte sich das schon erledigt. (von der Meldebescheinigung abgesehen)
A1 Zertifikat:
Das lag natürlich auch nicht bei. (die Deutschkenntnisse meines Mannes sind momentan eher mager)
Alternativ wollte der Botschaftsmitarbeiter ein Interview machen, um die Deutschkenntnisse zu prüfen.
Mein Mann sagte ihm darauf hin, dass Deutschkenntnisse beim FZF zum ungeborenen Kind nicht benötigt werden.
Da der Mitarbeiter davon nichts wusste, verschwand er etwa 10 Minuten, um das zu prüfen, kam zurück und schloss das Thema Sprachkenntnisse mit den worten "Okay, stimmt." ab.
Danach folgeten noch ein paar persönliche Fragen.
Geburtsort, Namen von Familienmitgliedern, Wohnort, Hochzeitstag...
Nichts wildes.
Das war es dann auch schon.
Am 30.05 habe ich mal bei meiner ABH angerufen, um zu fragen, ob die Unterlagen schon da sind.
Die Dame war freundlich.
Sie teilte mir mit, dass mein Mann schon vom System erfasst ist, die Unterlagen aber noch nicht eingetroffen sind.
Also nächste Woche nochmal fragen. ^^
Wenn es was neues zu berichten gibt, werde ich das nun hier tun.
ps: edmund darf sich hier meinetwegen auch gern austoben.
Update:
05.06.
Heute bekam mein Mann einen Anruf von der Auslandavertretung.
Kurz und knapp wurde ihm mitgeteilt, dass die dort ein Gesundheitszeugnis von mir wollen.
Darauf hin habe ich mal bei meiner ABH angerufen, die Dame meinte, sie habe zwar die Unterlagen erhalten, aber nichts dergleichen gefordert.
Sie war nur verwirrt, da die Botschaft ihr mitgeteillt hätte, dass es sich nicht um eine, wie im Antrag angegeben, FZF zum ungeborenen Kind, sondern zur Ehefrau handele.
Beim persönlichen Termin bei der ABH werde ich mich erstmal mit ihr kurzschließen, da sie auch recht wenig angetan davon war, dass die Botschaft da offenbar ein ganz eigenes Süppchen kochen will (bezüglich Art der FZF).


