Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
ElStudente
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von ElStudente »

AngelofMoon hat geschrieben: Beweise, schaue Dir mal USA an, seid wann braucht ein US Staatsbürger zur Einreise nach Deutschland ein Visum.
Ein US Staatsbürger kann Visumsfrei nach Deutschland einreisen und muss dafür nicht vorher zur Deutschen Auslandsvertretung.
Naja, das sind ja auch US-Bürger. Menschen aus unserem Kulturkreis. Menschen, denen ihr eigenes Land genug Möglichkeiten bietet. Das Durchschnittseinkommen von US-Bürgern ist in etwa gleichauf mit dem von Europäern.

Würden wir in Deutschland die Grenzen für alles und jeden einfach öffnen, dann würden wir in 3 Wochen mehr Chinesen als Deutsche in unserem Land haben. Ich kann nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass Deutschland derart hohe Anforderungen an chinesische Visa-Antragsteller stellt. Dieser Meinung sind sogar viele Chinesen, die hier studieren und sich über ihre Komilitonen aufregen, die nach 3 oder 4 Jahren Aufenthalt immernoch nicht flüssig Deutsch sprechen können.
mr.shi
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von mr.shi »

Ich hatte bislang noch nie erfreuliche Besuche in einer deutschen Botschaft. Abgesehen vom bürokratischen Schimmel der in den Räumlichkeiten wiehert, waren die Mitarbeiter stets unfreundlich und schickanierend. Kurz nach der der Hochzeit in China mit meiner Frau wurde sie nach bestandenem A1-Test von einem Mitarbeiter auf deutlich höherem Niveau als A1-Deutsch ausgefragt, quasi als Test ob sie denn ausreichend Deutsch kann um in das heilige Land mit ihrem deutschen Mann einreisen zu dürfen. Nach dem Interview ist sie in Tränen ausgebrochen und ich bin explodiert vor Wut. Die Botschaftler erkundigten sich sogar noch beim Goethe-Institut ob sie denn wirklich bestanden hätte...naja, am Ende ließen sie Gnade walten und sie durfte zu mir nachziehen.
Vielleicht sehen sich die Botschaften ja als Türsteher zum Paradies...nahezu alle Besucher verlassen schimpfend die Räumlichkeiten mit Kopfschütteln und finsterer Miene.
Derzeit ist noch in Klärung, ob mein chinesischer Schwager auf einen dreiwöchigen Besuch nach Dtl einreisen darf. Er hatte kürzlich seinen Termin, der 8 Wochen vorher auf 11.00 Uhr terminiert war. Er kam überpünktlich um 9.30 an. Um 11.00 Uhr wurde ihm gesagt dass jetzt Mittagspause sei und er bis 13.00 Uhr warten müsste was an sich schon eine arrogante Frechheit ist. Alle Dokumente, u.a. meine Verpflichtungserklärung und die Krankenversicherungsbestätigung lagen vor, sogar ein Buchungsnachweis über den Hin- und Rückflug (den ich präventiv buchen musste weil eben nur der vorgesehene Reisezeitraum passt)...was mir von Anfang an klar war, war die Tatsache dass es mit der tollen "Rückkehrbereitschaft" (Reizwort) problematisch werden könnte, da er derzeit arbeitssuchend ist und kein großes Vermögen hat. Dies ist derzeit der wunde Punkt, eine Woche nach dem Vorsprechen zitieren sie ihn nun wieder zur Botschaft, dass er doch Vermögen nachweisen soll. Das ist alles ein zeitlicher und monetärer Aufwand! Ich sehe die Wahrscheinlichkeit dass er das Besuchervisum bekommt bei max. 20%...Hey, er ist mein SCHWAGER = der Bruder meiner Frau und die Behörden und die Botschaft haben alle Daten von mir, wie blöd wäre ich denn wenn ich ihn einschleusen sollte, ich musste mich doch maximal exponieren....
Sorry, wenns jetzt etwas ausfällig wird, aber es ist doch ein Irrsinn, wenn Touristen, die Geld ins Land bringen, bei nachgewiesener Verwandtschaft zu einem Deutschen auf einen Kurzbesuch nicht einreisen dürfen während ein Südländer seine ganze Familie nachziehen lassen darf die sich dann über Jahre abschottet, die Kultur nicht akzeptiert, sich kaum Deutsch aneignet, als Jugendliche heftigst rumpöbeln und dann zu einem nicht zu verachtendem Teil als Hartzer den Steuerzahlern auf der Tasche liegen.
Meine Frau kennt durch den Integrationskurs eine junge Frau aus Bangladesch, die dort studiert hat und nach ihrem Master von ihrer Mutter mit einem in Dtl eingebürgerten Inder zwangsverheiratet wurde. Er ist Gelegenheits-Barkeeper und Geringverdiener, die Wohnung (ca. 600€, beste Innenstadtlage) wird ihnen komplett vom Staat gezahlt, sie beziehen weitere Sozialhilfe, die Frau "darf" in ihrem Leben aus kulturellen Gründen nie arbeiten sondern nur den Haushalt schmeißen und Kinder großziehen. Sie ist derzeit schwanger und bekommt alle Untersuchungen beim Frauenarzt (und anderen Ärzten) kostenlos (nicht mal Praxisgebühr) und da sie bald eine drittköpfige Familie sein werden, steht ihnen nun eine noch größere Wohnung zu die selbstverständlich auch vom deutschen Steuerzahler finanziert wird.
Das ist nur ein Beispiel, wie es wahrscheinlich zu zigtausenden vorkommt und DAS ist ein Mißstand.
Und dann im Gegenzug für Kurzbesuche von nahen Verwandten einen Riegel vorschieben, wie lächerlich ist das denn....
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VielUnterwegs
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von VielUnterwegs »

mr.shi hat geschrieben:nahezu alle Besucher verlassen schimpfend die Räumlichkeiten mit Kopfschütteln und finsterer Miene.
Insbesondere die 95% deren Visas genehmigt wurden schimpfen immer wie die Rohrspatzen. ;-)
mr.shi hat geschrieben: [...]er derzeit arbeitssuchend ist und kein großes Vermögen hat.[...]Touristen, die Geld ins Land bringen[...]
Ich hoffe du erkennst... :roll:
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Phytagoras
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von Phytagoras »

Meine Freundin hatte (bisher, kann sich ja noch ändern) immer gute Erfahrungen gemacht.

Als wir letztens dort waren, saßen wir bei einem Herren, der wohl in etwa so alt ist wie ich (24) und mit ihm konnte man sich gut unterhalten. Er hat seine Sachen gefragt, hat mich gefragt, sie gefragt. War nicht wirklich "von oben herab", wie man manchmal liest, sondern nen normales Gespräch.

War supernett.


(Mal sehen, wie es beim Sprachvisum bald ist. Denke aber mal, dass es da auch keine Probleme geben wird.
Man hört immer über drei Ecken "Soll so schwer sein zu bekommen."

Ich kenn aber 4 andere Paare, die es bekommen haben und die wirklich hier Deutsch lernen. Ich denke, man muss einfach ehrlich sein und alle Sachen dabei haben.
Dann klappts auch.)


Noch ne kleine Anekdote:

Als wir in der Botschaft waren, waren sehr viele Leute da, die ihre Unterlagen nicht vollständig hatten. Die Krankenversicherung fehlte oftmals und musste nachgekauft werden bei den Verkäufern direkt an der Botschaft.
Einige hatten gar keine Unterlagen dabei und wollten "nur mal" Urlaub in Deutschland machen.

So hatte ich teilweise den Eindruck, dass viele Chinesen mal auf gut Glück hingehen oder nicht richtig recherchieren, was sie nun brauchen.

Vielleicht kommt daher oftmals die "miese" Laune der Botschaftsarbeiter, wenn sie zum 10. Mal am Tag unvollständige Unterlagen bekommen.
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da hai
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von da hai »

Mich würde mal interessieren wie das Ganze ermittelt wird. So wurden in 2011 etwa 210.000 Visumsanträge gestellt. Laut einem anderen Bericht, waren aber allein in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 341.000 Gästeankünfte aus China zu verzeichnen - aufs Jahr hochgerechnet sind das etwa 580.000.
Quelle:
http://www.migazin.de/2011/09/28/deutsc ... touristen/
Bei einer Verweildauer von durchschnittlich 1 bis 2 Tagen passt das irgendwie nicht so ganz zusammen, zumal Studenten und Verwandschaftsbesuche da wohl eher nicht mit drin sein dürften.
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von no1gizmo »

Ich finde die chinesische Botschaft in Berlin ist gegenüber uns Deutschen recht gutwillig eingestellt, wirkt auch hilfsbereit und beantwortet gerne Fragen. Stress sehe ich nur mit Chinesen (die allerdings oft auch - sorry - einfach keine Manieren haben) in der chin. Botschaft (!). Das was mich an der chin. Botschaft nur aufregt, sind ist das quasi nicht vorhandende Telefonservice. Ich habe bereits x Mal dort angerufen (x > 10), aber noch nie in meinem Leben am Telefon mit der chinesischen Botschaft mit einer lebendigen Person geredet. Meine Frau hats aber schon mal geschafft :-)

Die deutsche Botschaft in Shanghai nervt mit ihren Anforderungen, dennoch hat das mit dem Visum der Eltern (damals: meiner Freundin) für Deutschland reibungslos geklappt. Richtig schlimm ist in Berlin die Ausländerbehörde und in Hannover war es wohl noch schlimmer. Bürokraten, leicht diskriminierend und besserwisserisch. Ich kann echt nur froh sein, hier in Deutschland kein Nicht-EU-Ausländer zu sein, denn auf Bürokratie komme ich einfach nicht klar.

Der Sonnenschein unter den Behörden kommt mal wieder aus Japan. Zwar meckern Deutsche in Japan auch über die Bürokratie und strengen Regeln... aber die sollen man Ausländer in China oder Deutschland sein...
Die Ausländerbehörde in Shinagawa Japan ist zwar auch schon bürokratisch und man hat lange Wartezeiten (ich wartete 1-2 h um ein Visum zu verlängern), aber stets super freundlich und kulant!

Die japanische Botschaft in Berlin ebenfalls immer erreichbar, super nett und hilfsbereit. Beim Touri-Visum meiner Frau (damals: Freundin) war zwar auch unter einigen hohen Anforderungen gebunden (Einkommen, Geld auf dem Konto) aber noch ertragbar bürokratisch, immer noch sehr nett, schnell und hilfbereit.

Es geht also auch anders. Dass Behörden uncharmant und träge sind, scheint zumindest kein Naturgesetz zu sein.
我是德国人,欧洲人和地球人

Blog über Leben und Arbeit in China- und Japan
an^
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von an^ »

Ich kann nur sagen: Wie man in den Wald schreit so schallt es wieder heraus.

Bis jetzt waren die Mitarbeiter vom Konsulat Kanton zu mir und meiner Frau immer sehr freundlich.
2010 Haben wir ein Besuchervisum beantragt. Leider sollten wir einen Termin in 2 Wochen bekommen, doch da ich schon in einigen Tagen abreisen musste wurde das Interview ohne Probleme mal eben um 12 Tage vorverlegt. Vor einigen Wochen war meine Frau dort das FZF beantragen. Das Ganze verlief absolut reibungslos und der Herr und die Frau (beide Deutsche) die das Interview geführt haben waren super nett. Es wurde sogar gelacht und jeder war zufrieden.

Keine Ahnung, was manche immer für Panik schieben in Kanton.
Liegt wohl einzig und allein am Antragssteller selber. Bei diesen Problemfällen gibts wohl 2 Szenarien:

1.) Er ist total übfordert von der Bürokratie, recherchiert im Internet und liest Horror Geschichten von irgendwelchen Leuten, lässst sich verrückt machen. Dann kommt er hier ins Forum und erzählt irgendeinen Scheiß von wegen "Die wollen unsere Beziehung verhindern - BÖSES KONSULAT !!!"

2.) Er ist in Deutschland und die Dame in China. Die Dame muss alleine zum Konsulat, kriegt es aber nicht hin die Papiere zusammen zu bekommen weil sie eigentlich nur fürs Chatten und das kurze Röckchen clever genug ist. Sie geht also zum Konsulat, wird wieder weggeschickt, ihr Freund dreht durch und schiebt die Schuld aufs Konsulat, landet wieder hier im Forum und erzählt irgendeinen Scheiß von wegen "Böses Konsulat ... blabla".

....

Da wundert mich dann nichts mehr.
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AngelofMoon
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von AngelofMoon »

an^ hat geschrieben:Da wundert mich dann nichts mehr.
Dafür wundert mich dann nicht Deine Annahme unter Punkt 1 u. 2 nicht.
Nur weil Ihr andere Erfahrungen bei der Deutschen Auslandsvertretung gemacht habt heißt das noch lange nicht dass andere die Unwahrheit schreiben.
Jeder Visums-Antrag ist ein Einzelfall und keiner sollte seinen mit anderen vergleichen.
Die Voraussetzungen sind nicht bei allen gleich, es gibt immer Unterschiede.
Das haben einige immer noch nicht verstanden und schreiben dann so was wie hier unter Punkt 1 u. 2.
an^ hat geschrieben:Bis jetzt waren die Mitarbeiter vom Konsulat Kanton zu mir und meiner Frau immer sehr freundlich.
2010 Haben wir ein Besuchervisum beantragt. Leider sollten ..... waren super nett. Es wurde sogar gelacht und jeder war zufrieden.
Bis hier hin gut, den Rest hättest Du Dir sparen können.
Konfuzius sprach: “Mach’ Dir keine Sorgen darüber, dass die Menschen Dich nicht kennen, sondern darüber, dass Du sie nicht kennst.”
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von HK_Yan »

da hai hat geschrieben:Mich würde mal interessieren wie das Ganze ermittelt wird. So wurden in 2011 etwa 210.000 Visumsanträge gestellt. Laut einem anderen Bericht, waren aber allein in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 341.000 Gästeankünfte aus China zu verzeichnen - aufs Jahr hochgerechnet sind das etwa 580.000.
Ich vermute:

Visumsanträge = Visumsanträge bei einer deutschen Vertretung
Gästeankünfte = inkl. Reisende die in anderen Schengenstaaten beantragt haben. Stichwort: 7 Länder in 8 Tagen, die starten nicht unbedingt in DE.
Bei einer Verweildauer von durchschnittlich 1 bis 2 Tagen passt das irgendwie nicht so ganz zusammen, zumal Studenten und Verwandschaftsbesuche da wohl eher nicht mit drin sein dürften.
Das deckt sich schon mit der 7-Länder-in-8-Tagen Klientel.
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von edmund27 »

ElStudente hat geschrieben:
AngelofMoon hat geschrieben: Beweise, schaue Dir mal USA an, seid wann braucht ein US Staatsbürger zur Einreise nach Deutschland ein Visum.
Ein US Staatsbürger kann Visumsfrei nach Deutschland einreisen und muss dafür nicht vorher zur Deutschen Auslandsvertretung.
Naja, das sind ja auch US-Bürger. Menschen aus unserem Kulturkreis. Menschen, denen ihr eigenes Land genug Möglichkeiten bietet. Das Durchschnittseinkommen von US-Bürgern ist in etwa gleichauf mit dem von Europäern.

Würden wir in Deutschland die Grenzen für alles und jeden einfach öffnen, dann würden wir in 3 Wochen mehr Chinesen als Deutsche in unserem Land haben. Ich kann nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass Deutschland derart hohe Anforderungen an chinesische Visa-Antragsteller stellt. Dieser Meinung sind sogar viele Chinesen, die hier studieren und sich über ihre Komilitonen aufregen, die nach 3 oder 4 Jahren Aufenthalt immernoch nicht flüssig Deutsch sprechen können.
Du schreibst Sachen die man so stehen lassen kann. Das mit den US-Bürgern hat nichts mit dem was schilderst zu tun. Ich bin mit den Amerikanern auf gewachsen im Amerikanischen Sektor. Die US Bürger genießen immer noch Sonderstatus, weil gewisse Verträge aus der Besatzungszeit immer noch gültig sind.
Dann zu dem Märchen, wenn wir die Grenzen öffnen, dass die Chinesen in Massen kommen halte ich für ein Märchen. Es gibt Länder die sind wesentlich ärmer und haben bessere Einreisebedingungen. Wirkliche Probleme in Deutschland machen uns die EU-Bürger aus dem armen Ländern. Und was du über die Chinesen hier los läßt, sind eben nur deine Erfahrungen und blosses Schubladen denken. So kann eigentlich nur jemand klingen der aus der Dikatur kommt. Ein Frage hätte ich da so was kann man eigentlich in China studieren, was einem im Westen Nutzen bringt ?
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von edmund27 »

Also ich habe nur schlechte Erfahrungen gemacht. Und man sollte hier den Fehler nicht machen, die Visumsproblematik nur an China fest zu machen. Man kann das sehr gut auf der Webseite www.migazin.de nachlesen. Was ich festgestellt habe, so lange man als braver deuscher Michel auftritt ist alles gut. Aber wenn man auf sein Recht aufmerksam macht, da werden die Beamten gleich unhöflich. Bei mir hätte es meine Frau ohne mich nicht geschafft. Beim Antrag für das FZF, hat die Angestellte meine Frau so nervös gemacht, dass ich eingreifen musste und eine deutsche Beamtin verlangt habe. Außerdem gab es bei meiner Frau kein Interview. Es wurde einfach willkürlich festgeslegt, meine Frau kann kein Deutsch. Jedenfalls bleibe ich bei meiner Behauptung, so lange man brav ist und in gebückter Haltung in die Botschaft kommt ist alles gut. Aber wenn man als mündiger Bürger auftritt, dann gibt es Probleme. :lol: :lol: :lol:
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von da hai »

Ein Problem gibt es bei dieser Statistik allerdings. Es geht nicht daraus hervor, um was für Visas es sich handelt - um Business- oder Touristenvisas. Wie sieht hier die Verteilung aus? Wenn die rund 4,5 Prozent bedeuten, dass 90 Prozent der Anträge für Touristenvisas abgelehnt wurden, relativiert sich das Ganze erheblich. Allerdings kann ich auch die kritische Sichtweise der Botschaften verstehen, wenn man oft mit Nachzugs-/Heiratsfällen wie "Wir sind bereits fünf Jahre zusammen und haben uns schon ganze dreimal gesehen." zu tun hat.
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von Cami »

edmund27 hat geschrieben:Was ich festgestellt habe, so lange man als braver deuscher Michel auftritt ist alles gut. Aber wenn man auf sein Recht aufmerksam macht, da werden die Beamten gleich unhöflich.
Auf welches Recht hast du die Mitarbeiter denn aufmerksam gemacht? Ansonsten sagte ja schon jemand, wie man in den Wald Schreit...

Und warum wurde ausgerechnet bei euch kein Interview durchgeführt? Das ist doch Standard... Wie qpr schon sagte, es ist irgendwie komisch was du hier so schreibst. Alles ein bisschen wirr und ständig Widersprüche...
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von mjs »

HK_Yan hat geschrieben:
da hai hat geschrieben:Mich würde mal interessieren wie das Ganze ermittelt wird. So wurden in 2011 etwa 210.000 Visumsanträge gestellt. Laut einem anderen Bericht, waren aber allein in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 341.000 Gästeankünfte aus China zu verzeichnen - aufs Jahr hochgerechnet sind das etwa 580.000.
Ich vermute:

Visumsanträge = Visumsanträge bei einer deutschen Vertretung
Gästeankünfte = inkl. Reisende die in anderen Schengenstaaten beantragt haben. Stichwort: 7 Länder in 8 Tagen, die starten nicht unbedingt in DE.
Was auch dazu kommt: Es gibt ja auch Chinesen, die haben Multi Entry Visa. Also 1 Antrag, aber 2-3 mal nach Deutschland damit.
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Re: Die Maer vom boesen Konsulat, endlich belastbare Zahlen

Beitrag von edmund27 »

Cami hat geschrieben:
edmund27 hat geschrieben:Was ich festgestellt habe, so lange man als braver deuscher Michel auftritt ist alles gut. Aber wenn man auf sein Recht aufmerksam macht, da werden die Beamten gleich unhöflich.
Auf welches Recht hast du die Mitarbeiter denn aufmerksam gemacht? Ansonsten sagte ja schon jemand, wie man in den Wald Schreit...

Und warum wurde ausgerechnet bei euch kein Interview durchgeführt? Das ist doch Standard... Wie qpr schon sagte, es ist irgendwie komisch was du hier so schreibst. Alles ein bisschen wirr und ständig Widersprüche...
Ich habe die Mitarbeiterin auf das geltene Antidiskriminierungsgesetz hingewiesen, kurz AGG genant. Ferner auf die Rechtsauffassung der EU Kommission und einen die Rechtsauffassunng des Bundesverwaltungsgericht. Und meiner Frau wurde nur eine Frage gestellt und das wars. Bevor du hier mich als komisch und wirr beschreibst, solltest du dich mal genauer informieren, was in den Botschaften so abläuft. Meine Infos beruhen auf eigenen Erfahrung und Informationen auf europäischer Rechtsebene.
Außerdem schreie ich nicht , denn wer schreit hat keine Argumente. Ich bin ein mündiger Bürger, der in Europa lebt und nur seine verfassungsmäßigen Rechte in Ansprucht nimmt und so trete ich auch auf. Und das ist halt von den etablierten Parten nicht gewollt. 8) 8) 8)
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