(Wie) spricht man ihn an?
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Eine Frau, die aktiv an Männer herantritt, sind in China nicht gerne gesehen, da sie "zu einfach zu haben" sind und das den meisten chinesischen Männern (wenn sie mal ernste Absichten haben), nicht geheuer ist.
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Naja, aktiv und aktiv könnte man auch aus mehreren Perspektiven betrachten. Es gibt ja einmal das "aktiv" im Sinne dessen, dass man auch seinen Teil dazu beiträgt, also eine Harmonie zwischen der eigenen Aktivität und der des Mannes (nur so viel wir nötig, so zusagen einfach den nötigen Anstups) oder ein anderes "aktiv" im Sinne von total dominant alles an sich reißen. Und letzteres ist sicher nicht meine Art. Ich bin zwar schon selbstsicher und selbstbewusst, aber ich kann damit auch umgehen und weiß, wann es angebracht ist das Selbstbewusstsein "heraushängen" zu lassen oder ob es besser ist, ein wenig dezenter aufzutreten. Man kann ein "aktiv sein" auch zart und elegant angehen. 
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Nicht vergessen: Wir sind hier in Deutschland, nicht in China. Ein wenig an unsere Gepfogenheiten wird er sich anpassen müssen - und hat er ja irgendwie auch schon.
Das Restaurant ist nicht zufällig im hohen Norden Deutschlands ?
Das Restaurant ist nicht zufällig im hohen Norden Deutschlands ?
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Stichwort: Harmonie. Wenn beide Seiten aufeinander zugehen, oder zumindest offen sindWir sind hier in Deutschland, nicht in China. Ein wenig an unsere Gepfogenheiten wird er sich anpassen müssen - und hat er ja irgendwie auch schon.
Es ist wohl schon schwer genug, sich an die deutsche Kultur (die manchmal ziemlich eigenartig sein kann) anzupassen, wenn man sie so gar nicht kennt. Besonders, wenn man ja in einem Restaurant arbeitet und deutsche Gäste bedient. Wobei ich auch finde, dass man sich auch als deutscher in Deutschland ein wenig an die chinesische Kultur anpassen könnte, wenn man Gast in einem chinesischen Restaurant ist. Aber das ist von den meisten deutschen wohl zu viel verlangt, hab ich schon gemerkt. Für manche deutsche ist leider schon nicht mit vollem Mund zu sprechen oder sich beim Nase Putzen zumindest vom Tisch weg zu drehen, zu viel verlangt. Solche Leute werden sich leider nicht die Mühe machen, wenigstens ein Bisschen auf die fremde Kultur zuzugehen. (auch etwas, dass mich an vielen deutschen stört. Zum Glück sind nicht alle so, aber die meisten schon)
Ergänzung: Ein Mitglied meiner Familie (69 Jahre) hat sich gestern in dem besagten chinesischen Restaurant übelst unhöflich verhalten. Eine Bedienung unterhielt sich mit der Chefin, wo noch ein Platz frei wäre für die eingetroffenen Gäste. Sie unterhielten sich aber auf ihrer Muttersprache -nicht weil sie was zu verbergen hätten, sondern weil es in dem Moment schlichtweg einfacher und kürzer ist. Mein Familienmitglied sagte dann ziemlich laut und in patzigem Ton, sodass es die Bedienung und die Chefin auch hörten "kann man das denn nicht in deutsch sagen!!" Und da dachte ich mir dann schon, gehts noch??
Norden ja, aber Nordschwarzwald.Das Restaurant ist nicht zufällig im hohen Norden Deutschlands?
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Macht doch nichts. Ich weiß nichtmal, ob ich es überhaupt explizit geschrieben hatte.Suchender hat geschrieben:Oh, sorry. Hatte ich wohl überlesen, dass das Restaurant in DE ist.
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Holla, eine Sekunde: Niemand hat verlangt, das er sich nun allumfänglich wie ein Deutscher zu vehalten hat. Soll er/sie auch nicht. Aber ich erwarte von ihnen ein gewisses Maß an Anpassung, so wie es von mir ja auch erwartet wird, wenn ich ins Ausland gehe. Das es einige Menschen gibt, die sich für das Zentrum des Universums halten, ist leider nicht zu ändern und solche gibts wohl überall.
Wie dem auch sei. Letztlich wird er auf chinesische Art kaum Erfolg bei einer deutschen Frau haben - da sind wir Deutsche einfach nicht "drauf programmiert" (wäre umgedreht, also deutscher Mann und chinesische Frau, kaum anders). Da muß er sich schon anpassen - oder auf eine äußerst seltene Ausgabe einer Frau wie dich treffen, die sich der Problematik bewußt ist und sich schlau macht.
Wie dem auch sei. Letztlich wird er auf chinesische Art kaum Erfolg bei einer deutschen Frau haben - da sind wir Deutsche einfach nicht "drauf programmiert" (wäre umgedreht, also deutscher Mann und chinesische Frau, kaum anders). Da muß er sich schon anpassen - oder auf eine äußerst seltene Ausgabe einer Frau wie dich treffen, die sich der Problematik bewußt ist und sich schlau macht.
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Re: (Wie) spricht man ihn an?
Leider bin ich das nicht. Es wäre aber schön wenn ich er wäre.JeKa hat geschrieben:Du schreibst das so detailliert, bist du der junge Mann aus dem Restaurant?(man weiß nie, kann ja sein...)
Natürlich habe ich bei der Erzählung der Geschichte einigermaßen Fantasie eingesteckt, aber reine Spekulation ist das auch nicht. Aus meinem Bekanntenkreis gibt es auch chinesisiche Familien, die gut zu deine Beschreibung passen. Die Stories solcher Familien, die ich kenne oder gehört habe, sind auch ähnlich. Wenn du ihn besser kennst kannst du ihn mal fragen. Ich bin gespannt, bis wie weit stimmt meine Einschätzung über ihn.
Ich glaube, dass er dich mag, sogar sehr. Wegen seiner mangelnden Sprachekenntnisse und Angst vor Ablehnung traut er sich nicht, dich anzusprechen. Ich kann es zwar bestätigen, dass es für uns ein bischen geheuer ist, wenn eine chinesische Frau uns direkt ansprechen und ihre Interesse an uns äußern. Aber du bist doch keine chinesische Frau. Allerdings würde ich davon abraten, ihn "zu direkt und aggressiv" anzugehen. Du kannst z.B. ihn unter dem Vorwand ansprechen, ihm einen Sprachetausch zu anbieten.
So schrecklich ist das gar nicht. Es ist manchmal ein bischen schmerzhaft, jemand zu lieben, die du nicht haben kannst. Aber es ist schön, jemand immer im Herz zu lieben und ehren.JeKa hat geschrieben:Ich hab doch so ein großes Herz & das wäre total schrecklich wenn es ihm so gehen würde...
Bin schon 16 Jahre permanent in Deutschland. Vielleicht klinge ich daher manchmal etwas überzogen, aber ich kann meine Toleranzgrenze für Double B nicht mehr weiter erhöhen. Bitte um Nachsicht.
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Denk auch immer daran das Leute die in einem Familienrestaurant arbeiten kaum Freizeit haben. Zumindest nicht wenn du Freizeit hast. Der hat keine 40-Stunden-Woche. Bei Chinesen geht die Familie auch vor. Ich stell mir daher das echte zusammenkommen schwierig vor.
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Re: (Wie) spricht man ihn an?
Hab ich so auch nicht aufgefasstNiemand hat verlangt, das er sich nun allumfänglich wie ein Deutscher zu vehalten hat
Und wie ist die "chinesische Art" so ungefähr? (sofern man das ansatzweise beantworten kann)Letztlich wird er auf chinesische Art kaum Erfolg bei einer deutschen Frau haben
Selten? Im ernst? Für mich ist das irgendwie selbstverständlich, dass man sich über andere Kulturen informiert, wenn man mit den jeweiligen Menschen zu tun hat. Klar sind wir hier in Deutschland, aber man kann deswegen ja trotzdem auf Menschen anderer Kulturen zugehen, das erleichtert ihnen ja widerum dann den "Einstieg" in unsere Kultur. Ich hab zwar nicht für jede Kultur ein Buch im Regal, aber man kann ja den jeweiligen Menschen einfach mal interssiert und aufmerksam beobachten, dann lernt man schon ein Bisschen, wie dieser mensch "tickt" und kann entsprechend darauf eingehen. Muss ja nicht in erster Linie mit der Kultur zu tun haben, aber dann lernt man auch schonmal Eigenschaften und Charakterzüge dieses Menschen kennen. ( <= sehr brauchbar für den Alltag, bezüglich Umgang mit den Mitmenschen) und wenn man dann speziell mit solch einem Menschen direkt zu tun hat, fände ich es schon sinnvoll, sich über dessen Kultur zu informieren. Ob anpassen oder nicht, er ist Chinese und wird auch immer einer bleiben.oder auf eine äußerst seltene Ausgabe einer Frau wie dich treffen, die sich der Problematik bewußt ist und sich schlau macht.
Ich vertraue dir und deiner Erfahrung.Natürlich habe ich bei der Erzählung der Geschichte einigermaßen Fantasie eingesteckt, aber reine Spekulation ist das auch nicht. Aus meinem Bekanntenkreis gibt es auch chinesisiche Familien, die gut zu deine Beschreibung passen. Die Stories solcher Familien, die ich kenne oder gehört habe, sind auch ähnlich.
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Wenn es von beiden Seiten wirklich ernst ist, lassen sich da auch Möglichkeiten finden. Ich bin da ziemlich offen, tolerant, flexibel und würde mich seinen Zeiten anpassen, kein Thema. Wenns nur 5 Minuten am Tag wären, ich würds gerne in Kauf nehmen, lieber 5 Minuten als gar nicht. Kommt nur drauf an wie sinnvoll man die gemeiname Zeit dann nutzt. Also ich weiß nicht, solche Dinge sind doch irgendwie selbstverständlich? Auch im Alltag, man kann nicht von der ganzen Welt erwarten, dass sich jeder immer einem selbst anpasst. Und wenn mir etwas entsprechend wichtig ist, dann sehe ich sowas auch als selbstverständlich an. Toleranz, akzeptanz, Harmonie. Sicher mag manches nicht einfach sein, doch wenn das Herz an etwas hängt, dann wird man es sogar schaffen, das vermeintlich unmögliche, doch möglich zu machenDenk auch immer daran das Leute die in einem Familienrestaurant arbeiten kaum Freizeit haben. Zumindest nicht wenn du Freizeit hast. Der hat keine 40-Stunden-Woche. Bei Chinesen geht die Familie auch vor. Ich stell mir daher das echte zusammenkommen schwierig vor.
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Re: (Wie) spricht man ihn an?
Ähh.... nein! Als Gast in einem anderen Land hat ER sich an die Sitten des Landes anzupassen, nicht umgekehrt. Es ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, wie du auf die Idee kommst, Deutsche sollten sich "an die chinesische Kultur anpassen", nur weil sie ins Chinalokal um die Ecke zum Essen gehen.JeKa hat geschrieben:Stichwort: Harmonie. Wenn beide Seiten aufeinander zugehen, oder zumindest offen sindWir sind hier in Deutschland, nicht in China. Ein wenig an unsere Gepfogenheiten wird er sich anpassen müssen - und hat er ja irgendwie auch schon.![]()
Es ist wohl schon schwer genug, sich an die deutsche Kultur (die manchmal ziemlich eigenartig sein kann) anzupassen, wenn man sie so gar nicht kennt. Besonders, wenn man ja in einem Restaurant arbeitet und deutsche Gäste bedient. Wobei ich auch finde, dass man sich auch als deutscher in Deutschland ein wenig an die chinesische Kultur anpassen könnte, wenn man Gast in einem chinesischen Restaurant ist.
Trägst du eigentlich einen Schleier, wenn du arabisch essen gehst? Ein Restaurant bietet eine Dienstleistung, du und deine Familie sind zahlende Kunden, noch dazu im eigenen Land. Für mich gibt es da überhaupt keine Frage, wer sich anzupassen hat.
Sorry, aber ich finde man kann alles übertreiben. Es geht offen gesagt schon etwas weit, wenn du Chinesen bemitleidest, weil sie es so schwer haben, sich an die "eigenartige deutsche Kultur" anzupassen. Ich mag als Deutscher ganz sicher auch sehr vieles nicht an Deutschland. Aber keiner wird schließlich gezwungen, dort zu leben, schon gar nicht Chinesen. Sie sind freiwillig dort! Da denke ich schon, es ist nicht zu viel von ihnen verlangt, sich etwas anzupassen.
Du warst noch nie in China oder? Ich empfehle dir dringend mal eine Reise hierher. Ich wage zu behaupten, bei dir wäre ein Kulturschock vorprogrammiert. Ich habe das Gefühl, für dich sind Chinesen alles gutmütige, sanfte, lächelnde, höfliche "Weise". Ein paar Minuten am Bahnhof Guangzhou an einem Feiertag wären sicher genug, deine Vorstellungen gänzlich zu vernichten.
Eines kannst du mir glauben, hier kümmert es keinen, ob wir uns als Ausländer hier wohl fühlen. Es wird einem überall deutlich gemacht, dass wir Fremde sind, und wir es sind, die sich an die chinesische "Kultur" anpassen müssen, nicht umgekehrt. Und ich versichere dir, keinem Chinesen würde es auch nur im Traum einfallen, bei einem Besuch in einem deutschen Restaurant sich an die deutsche Kultur anzupassen. Also, sei bitte etwas realistischer (und vor allem selbstbewusster!) und lass dich nicht zu sehr von der typisch westlichen political correctness blenden. Um die kümmert sich in China nämlich wirklich niemand.
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Ich hab ja auch nicht gesagt, dass er sich nicht auch zum Teil an die deutsche Kultur anpassen sollte und ich hab auch nicht gesagt, dass man sich als Gast in einem kulinarisch anderem Restaurant anpassen muss -es sind für mich persönlich Dinge, die ich aus meiner Sicht "voraussetze" wenn man das so sagen kann. Ich persönlich sehe es als Höflichkeit gegenüber der jeweiligen Kultur. Wenn das andere deutsche nicht so handhaben oder für Blödsinn halten, ist das ihre Sache. Ich mache es so, weil ich es machen möchte, egal ob das nun ein chinesisches Restaurant, arabisch, thailändisch oder was auch immer ist.Als Gast in einem anderen Land hat ER sich an die Sitten des Landes anzupassen, nicht umgekehrt. Es ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, wie du auf die Idee kommst, Deutsche sollten sich "an die chinesische Kultur anpassen", nur weil sie ins Chinalokal um die Ecke zum Essen gehen.
Na die Frage ist doch etwas übertrieben. Sich ein wenig an eine fremde Kultur anzupassen wenn man diesen Menschen gegenüber tritt, das bedeutet für mich zum Beispiel diverse Höflichkeitsformen zu wissen. Kultur-Knigge wenn man so will. Sich äußerlich zu ändern oder einen auf "arabisch" zu machen obwohl man es nunmal i.d.R. nicht ist, hat damit nichts zu tun. Ich weiß nicht, wo das Problem liegt, wenn ich es nunmal für mich so handhabe und es meine Ansicht ist, dass man es gegenüber andren Kulturen so machen sollte -heißt es ja nicht, dass ich es anderen aufzwinge es ebenso machen zu müssen. Es ist nur meine Ansicht und mein Weg. Wäre nett, wenn ich das beides behalten dürfte.Trägst du eigentlich einen Schleier, wenn du arabisch essen gehst?
Richtig, man kanns auch übertreiben, diesen Ball gebe ich gerne zurück. Ich "bemitleide" keine chinesischen Mitbürger, weil sie es schwer hätten sich an die deutsche Kultur anzupassen. Mir scheint als wurden meine Worte nicht richtig verstanden. Es ging um den emotional dramatischen Text von "MannAusChina" und, dass ich da Mitleid entwickelte, hat nichts mit der Herkunft der Person zu tun, mir geht es um die "Herzschmerz" Geschichte. Es gibt ebenso deutsche Männer, denen es genauso gehen würde und mit denen hätte ich ebenso Mitleid, ganz einfach weil ich es nachempfinden kann, wie es jemandem in solch einer Situation geht. Und ich hab auch nie gesagt, dass er sich nicht ein Bisschen anpassen sollte.Es geht offen gesagt schon etwas weit, wenn du Chinesen bemitleidest, weil sie es so schwer haben, sich an die "eigenartige deutsche Kultur" anzupassen. ... Da denke ich schon, es ist nicht zu viel von ihnen verlangt, sich etwas anzupassen.
Mir scheint, als liest du meine Beiträge irgendwie gar nicht richtig -mir werden von dir einige Dinge "vorgehalten" die du wohl mächtig falsch interpretierst, was glaube ich nicht der Fall wäre, würden meine Beiträge aufmerksam gelesen, denn da stehen im Grunde alle Antworten zu deinen "Vorhaltungen" mir gegenüber drin. Wie ich bereits sagte, ich habe kein bestimmtes Bild von chinesischen Mitbürgern, wende mich auch bewusst von diversen Klischees oder Vorurteilen ab und alles andere über diese Menschen ist das, was mir hier im Forum darüber erzählt wurde. Bitte lies dir nochmal meine Beiträge durch, ich finde es ehrlich gesagt etwas anstrengend, mir zu widerholen, wo es doch eigentlich keinen Grund gäbe.Ich habe das Gefühl, für dich sind Chinesen alles gutmütige, sanfte, lächelnde, höfliche "Weise".
Ich "passe" mich auch nicht "an" weil ich es als "muss" empfinde, sondern wie gesagt weil ich es einfach selbst so möchte. Wenn dir irgendwas an meiner Sichtweise, Denkweise, Handlungsweise oder was auch immer unklar ist, dann frag mich doch bitte einfach, ich erkläre es dir dann gerne nochmals verständlicher. Aber solche eigentlich unnötigen "Vorhaltungen" von Dingen, die schlichtweg auf Fehlinterpretation beruhen, das finde ich einfach anstrengend, mich mit solchen eigentlich unnötigen Erklärungen und Rechtfertigungen herum zu schlagen, weil doch im Grunde alles in meinen Beiträgen steht. Und für mich ist es gerade auch total unverständlich, wo genau nun dein Problem liegt, dass man dies so "aufbauschen" müsste, es ist doch alles in Ordnung. Oder?Und ich versichere dir, keinem Chinesen würde es auch nur im Traum einfallen, bei einem Besuch in einem deutschen Restaurant sich an die deutsche Kultur anzupassen. Also, sei bitte etwas realistischer (und vor allem selbstbewusster!) und lass dich nicht zu sehr von der typisch westlichen political correctness blenden. Um die kümmert sich in China nämlich wirklich niemand.
Aber keine Sorge, ich hab dich trotzdem noch lieb
Re: (Wie) spricht man ihn an?
- Nicht jeder kann gleichermaßen gut zwischen den Zeilen lesen
- Nicht jeder versteht den anderen auf Anhieb, und wenn er es noch so oft liest
- Bedenkt, das das hier ein textbasiertes Medium ist. Man sieht keine Mimik, keine Gestik. Man hört keine Betonung, keinen sarkastischen Tonfall o.ä. - nichts davon
Das einzige, was wir hier zur Verfügung haben, sind Smilies. Benutzt sie, es erleichtert das eine oder andere ganz enorm
Allerdings verstehe ich @punishers Argumentation. Wenn wir ins Ausland gehen, wird von uns erwartet, das wir uns anpassen. Und das ohne Vorbehalte, plus den Bonus, das wir als Ausländer, Volksvernichter, Massenmörder und anderes tituliert werden, sobald man uns als Deutsche identifiziert.
Wir dagegen sind so derart weichgespült und auf political correctness gedrillt, das wir uns lieber [/i] den Ausländern[/i] im eigenen Land anpassen und so unsere eigene Kultur langsam aber sicher verschwinden wird, wenn das so weiter geht. Bloß nicht auffallen, bloß nicht den Anschein erwecken, man sei Ausländerfeindlich.
Andererseits: Warum einem Chinesen, der fern der Heimat ist und sich mit uns herumschlägt (;)), nicht mal ein klein wenig Heimatgefühl vermitteln und sich mit einem 谢谢你 bedanken, mit einem 再见 verabschieden. Respekt vor der Kultur des anderen vermitteln. Ich denke, das ist eher die Intention von @JeKa, wie sie auch die meinige ist.
- Nicht jeder versteht den anderen auf Anhieb, und wenn er es noch so oft liest
- Bedenkt, das das hier ein textbasiertes Medium ist. Man sieht keine Mimik, keine Gestik. Man hört keine Betonung, keinen sarkastischen Tonfall o.ä. - nichts davon
Das einzige, was wir hier zur Verfügung haben, sind Smilies. Benutzt sie, es erleichtert das eine oder andere ganz enorm
Wir dagegen sind so derart weichgespült und auf political correctness gedrillt, das wir uns lieber [/i] den Ausländern[/i] im eigenen Land anpassen und so unsere eigene Kultur langsam aber sicher verschwinden wird, wenn das so weiter geht. Bloß nicht auffallen, bloß nicht den Anschein erwecken, man sei Ausländerfeindlich.
Andererseits: Warum einem Chinesen, der fern der Heimat ist und sich mit uns herumschlägt (;)), nicht mal ein klein wenig Heimatgefühl vermitteln und sich mit einem 谢谢你 bedanken, mit einem 再见 verabschieden. Respekt vor der Kultur des anderen vermitteln. Ich denke, das ist eher die Intention von @JeKa, wie sie auch die meinige ist.
Re: (Wie) spricht man ihn an?
Üsch hab die Aussagen zwar direkt geschrieben, aber okay, akzeptiert & respektiert.- Nicht jeder kann gleichermaßen gut zwischen den Zeilen lesen
Kein Thema, deshalb mein Angebot, fragt einfach nach, wenn was unklar ist.- Nicht jeder versteht den anderen auf Anhieb, und wenn er es noch so oft liest
Ja, das ist im Internet leider immr wieder ein großer Nachteil bzgl. der Kommunikation.- Bedenkt, das das hier ein textbasiertes Medium ist. Man sieht keine Mimik, keine Gestik.
Natürlich ist diese Argumentation verständlich, nur trifft diese Sichtweise auf mich persönlich nicht zu. Und ich möchte dann einfach nicht, dass mir dieses "Klischee" einfach über gestülpt wird, nur weil es vielleicht bei 2/3 der Deutschen so der Fall ist. Ich gehöre da nicht dazu, denn ich mache etwas aus eigener Überzeugung, weil ich es machen möchte. Von daher, Argumentation ja, aber dann bitte ein wenig neutraler formulieren. Ich mag es nicht, wenn mir diverse Klischees aufgedrückt werden, ebenso wenig wie ich mit Klischees an die chinesische Kultur heran trete. Lasst dieses Forum doch bitte einen Klischee- und Vorurteils freien Raum sein, egal um welche Kultur es auch immer gehen mag. Das würde mich sehr freuen.Wenn wir ins Ausland gehen, wird von uns erwartet, das wir uns anpassen. Und das ohne Vorbehalte, plus den Bonus, das wir als Ausländer, Volksvernichter, Massenmörder und anderes tituliert werden, sobald man uns als Deutsche identifiziert. Wir dagegen sind so derart weichgespült und auf political correctness gedrillt, das wir uns lieber den Ausländern im eigenen Land anpassen und so unsere eigene Kultur langsam aber sicher verschwinden wird, wenn das so weiter geht. Bloß nicht auffallen, bloß nicht den Anschein erwecken, man sei Ausländerfeindlich.
Übrigens kann diese "Erwarungshaltung" den deutschen gegenüber bezüglich der Anpassung vielleicht auch daran liegen, dass viele deutsche anderen gegenüber ja mit der Selben sturen Erwartungshaltung gegenüber treten. Wenn nicht einer der beiden mal den ersten Schritt macht und offener und toleranter wird, braucht sich niemand wundern, wenn es ewig so weiter geht.
Mal anders herum gesehen, wäre ich in China, Ägypten oder sonst irgendwo auf der Welt in einem fremden Land, dessen Kultur mir fremd ist, dessen Sprache ich kaum kann etc. ich persönlich fände es schön, wenn die gebürtigen Leute dort mir ihre Offenheit zeigen. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich egoistisch und sturköpfig, die Einstellung "Mh, wir sind Deutsche, wir sind in Deutschland, die ham sich uns anzupassen, basta" zu haben. Und hey, es tut nicht weh, mal ein bisschen Interesse für die Kultur seiner Mitmenschen aufzubringen...Andererseits: Warum einem Chinesen, der fern der Heimat ist und sich mit uns herumschlägt (;)), nicht mal ein klein wenig Heimatgefühl vermitteln und sich mit einem 谢谢你 bedanken, mit einem 再见 verabschieden. Respekt vor der Kultur des anderen vermitteln. Ich denke, das ist eher die Intention von @JeKa, wie sie auch die meinige ist.
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