What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

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What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von Laogai »

Ich verlagere das mal von dort nach hier. Auch wenn dort 对牛弹琴 ist :(
Xian hat geschrieben:Wie gesagt ich bin Dankbar für Beispiele was die Chinesische Regierung in den letzen Jahren getan hat was gut fürs Volk war. Worums mir geht, etwas was zeigt das sie gute Ziele haben.
Xian, wie wäre es, wenn du mal einen Trip nach China machst? Dann könntest du dich nämlich selbst davon überzeugen, wie dreckig es den Leuten dort geht und wie sehr sie unter der Knechtschaft der chinesischen Regierung leiden und müsstest nicht immer nur auf Quellen verweisen, die dir dein Meister unterjubelt.

Keine Angst und keine Scheu, als Ausländer darf man fast überall in China ungehindert reisen! Das war bis Anfang der 1980er Jahre noch nicht der Fall. Damals durfte man als Ausländer (wenn überhaupt) nur in Gruppen nach China reisen und es wurde nur gezeigt, was die chinesische Regierung zeigen wollte. Heute ist das anders. Da hat die Regierung Gutes getan, findest du nicht auch? Zugegeben, das hilft der einheimischen Bevölkerung nicht wirklich.

Also sehen wir uns mal ein paar andere Zahlen und Fakten an, ich beginne hiermit:
Povertry Headcount Ratio

Diese Charts werde ich nach und nach erweitern. Andere sind natürlich herzlich dazu eingeladen hier mitzumischen! Denn dazu eröffne ich diesen Thread :D

PS: "What has the CPC ever done for us?" ist geklaut.
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Take Two

Beitrag von Laogai »

Mortality rate, infant (per 1,000 live births)

Xian, noch keine Instruktion zu diesem Thread von deinem Meister erhalten?
xyz789/bossel, hier kannst du dich so richtig austoben. Also her mit den Fakten! Aber bitte immer an die Leser denken :wink:
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Xian
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von Xian »

Ich drücke mich wahrscheinlich nicht präziese genug aus. Was hat China gemacht was jedes andere Regime nicht auch gemacht hätte ? Und was läßt einen Annehmen das ihre Ziele für die Zukunft aufrichtig sind und sie nicht die Procedere der letzen 60 Jahre weiterführen bzw. verschärfen ?

http://www.google.com/publicdata/explor ... n&dl=en_US

Ich habe mal Ägypten ins Verhältnis dazu gesetzt. Ägypten hat nicht die selbe Population hat aber unter Mubarak sichtbar zumindest offizieller Zahlen nach Erfolge in Kampf gegen Armut gehabt.


Liebe Grüße,
Xian
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von Bernhard »

Xian hat geschrieben: Ich drücke mich wahrscheinlich nicht präziese genug aus. Was hat China gemacht was jedes andere Regime nicht auch gemacht hätte ?
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die chinesische Regierung vieles gemacht hat, was jede andere Regierung auch getan hätte. Warum dann einzig ihre negativen Seiten herauskehren?
Und was haben andere Regierungen gemacht, was nicht jede andere Regierung auch gemacht hätte?
Xian hat geschrieben: Und was läßt einen Annehmen das ihre Ziele für die Zukunft aufrichtig sind
Was lässt dich annehmen, dass sie nicht aufrichtig sind?
Xian hat geschrieben: und sie nicht die Procedere der letzen 60 Jahre weiterführen bzw. verschärfen ?
Was sind "die Procedre der letzten 60 Jahre"?

Der relativ laue politische Wind der 50-er Jahre? Der Totalitarismus der Kulturrevolution? Die "Reform und Öffnung"? Der Kurs unter den jetzigen Führern?

Meiner Ansicht nach war das Problem der letzten 60 Jahre, oder zumindest der ersten 30 Jahre der Volksrepublik, dass es eben keine kontinuierliche Linie gab, sondern es ständig neue Kursänderungen gab - mit manchmal blutigen Folgen.
So etwas wie eine kontinuierliche Linie kam erst mit Deng Xiaoping hinein.

Xian hat geschrieben: Ich habe mal Ägypten ins Verhältnis dazu gesetzt. Ägypten hat nicht die selbe Population hat aber unter Mubarak sichtbar zumindest offizieller Zahlen nach Erfolge in Kampf gegen Armut gehabt.
Unter welchen Opfern? Weißt du, wie die politischen Verhältnisse unter Mubarak waren? Gewiss nicht besser als in der heutigen Volksrepublik.
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von robbe »

Xian hat geschrieben:Wie gesagt ich bin Dankbar für Beispiele was die Chinesische Regierung in den letzen Jahren getan hat was gut fürs Volk war. Worums mir geht, etwas was zeigt das sie gute Ziele haben.
Das ergibt sich von selbst, auch eine autoritäre Regierung muss sich "legitimieren". Du siehst ja was gerade in der arabischen Region passiert.


Vergleich mit Ägypten: http://www.google.com/publicdata/explor ... n&dl=en_US

"Ägypten hat mehr gegen die Armut erreicht" Hast du das aus der Steigung der Graphen rausgelesen? Ist leider nicht ganz richtig.

China hat von 1996 - 2004 seine "Armut" halbiert (50%, von 6% auf 2,8%)
Ägypten hat von 1996 - 2000 seine "Armut" nur um ca. ein Viertel (~25%) reduziert (ok, vllt bis 2004 ist es dann auch 50%, weiß man leider durch diese Zahlen nicht).

Und nebenbei: Solche einzelnen Daten (wie z.B. nur BIP/Kopf oder wie hier nur die Armutsrate) zu vergleichen ohne andere Werte paralell zu betrachten und daraus Schlüsse ziehen ist absolut unsinnig.
Bernhard hat geschrieben:Meiner Ansicht nach war das Problem der letzten 60 Jahre, oder zumindest der ersten 30 Jahre der Volksrepublik, dass es eben keine kontinuierliche Linie gab, sondern es ständig neue Kursänderungen gab - mit manchmal blutigen Folgen.
So etwas wie eine kontinuierliche Linie kam erst mit Deng Xiaoping hinein.
China hatte Glück, dass Mao schon etwas älter war als er die Volksrepublick China gegründet hat und der Spinner dann relativ früh gestorben ist.



Es ist doch eigentlich kein Geheimnis, dass es China kontinuierlich besser geht und die dicken Wachstumsraten der Wirtschaft bleiben nicht nur bei den Parteifunktionären hängen. Es ist naiv zu glauben, China können innerhalb von wenigen Jahren/Jahrzehnten flächendeckend einen europätischen Standard in allen Bereichen erreichen. Die Tendenz dahin ist aber leicht sichtbar. Und eine autoritäre Regierung, die nicht das ganze Geld in Paläste oder Militär steckt ist in einer Entwicklungsphase nicht gerade hinderlich.
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扫地毯

Beitrag von Laogai »

Heute speziell für Blind -äh- VielUnterwegs:
[u][url=http://forum.chinaseite.de/viewtopic.php?p=173809#p173809]VielUnterwegs im Wangfujing-Thread[/url][/u] hat geschrieben:An all die das totalitaere und autoritaere chinesische System mit Zensur und ohne Freizuegigkeit befuerworten. Was haltet ihr von folgendem Vorschlag? [...] Waelder werden alle abgeholzt.
Forrest area (sq. km)

Zum Vergleich habe ich diesmal Deutschland hinzu genommen (und speziell für Xian auch Ägypten 8)). China hat also zwischen 1990 und 2007 Aufforstungen geschaffen, die mehr als das Vierfache der gesamten deutschen Waldfläche ausmachen. Die Wiederaufforstung ist nicht etwa Initiativen der lokalen Bevölkerung zu verdanken, sondern wurde von der Zentralregierung angeordnet. Oh wie totalitär, oh wie autoritär, pfui!

Wem Diagramme zu dröge sind hier mal zwei Fotos:
Bild

Bild

Die beiden Aufnahmen zeigen den Seelenweg (神道) im Tal zu den Minggräbern nördlich von Beijing und entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie stammen übrigens nicht von mir :wink:. Wie es heute dort aussieht kann man sich auf Panoramio anschauen, wenn man selbst noch nicht vor Ort war.
VielUnterwegs hat geschrieben:So, und jetzt kommt bitte wieder auf den Teppich und von euren autoritaeren Traeumen runter...
Auf deinen Teppich will ich aber ums Verrecken nicht kommen... :evil: :twisted: :P
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von VielUnterwegs »

Bernhard hat geschrieben:
Xian hat geschrieben: Und was läßt einen Annehmen das ihre Ziele für die Zukunft aufrichtig sind
Was lässt dich annehmen, dass sie nicht aufrichtig sind?
Xian hat geschrieben: und sie nicht die Procedere der letzen 60 Jahre weiterführen bzw. verschärfen ?
Was sind "die Procedre der letzten 60 Jahre"?

Der relativ laue politische Wind der 50-er Jahre? Der Totalitarismus der Kulturrevolution? Die "Reform und Öffnung"? Der Kurs unter den jetzigen Führern?
Zensur, Propaganda, Gleichschaltung der Medien, uneingeschraenkte Gewalt gegen jeden der den absoluten Machtanspruch der KP in Frage stellt (Inhaftierung in Gefaengniss oder Arbeitslager, teilweise sogar Ermordung, Hausarrest, das alles ohne Verfahren und auf Anordnung der Partei ohne Ankuendigung oder Warnung), nationalistische Schulbildung die historische Tatsachen verdreht und leugnet, das Zusammenschiessen von Demonstranten 1989, Korruption in grossem Stil und auf allen Ebenen, politische Neuregelungen (aktuell: Einschraenkung des Wohnungskaufs) teffen sehr oft nur die eh schon Benachteiligten und nicht parteinahe Gruppen, amok-artige Ein-China-Politik nach dem Motto "wir entfesseln lieber den dritten Weltkrieg anstatt die de facto unabhaengigkeit Taiwans auch de jure zu akzeptieren", uneingeschraenkte Ausbeutung natuerlicher Ressourcen (Rohstoffe wie Wald, Kohle, aber auch Frischluft, sauberes Wasser wird verschmutzt), Skandale werden generell erstmal vertuscht (Milch), usw. etc. pp.

Es gibt schon das eine oder andere was mich an den hehren Zielen, besten Vorsaetzen und Aufrichtigkeit der KP Mitglieder zweifeln laesst.
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Re: 扫地毯

Beitrag von VielUnterwegs »

laogai hat geschrieben:Heute speziell für Blind -äh- VielUnterwegs:
Lebst du auch in China oder reist du nur regelmaessig touristisch? Ich frage mich manchmal ob ich im selben China wie du sitze... ;-)
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von Bernhard »

VielUnterwegs hat geschrieben: Zensur, Propaganda, Gleichschaltung der Medien, uneingeschraenkte Gewalt gegen jeden der den absoluten Machtanspruch der KP in Frage stellt (Inhaftierung in Gefaengniss oder Arbeitslager, teilweise sogar Ermordung, Hausarrest, das alles ohne Verfahren und auf Anordnung der Partei ohne Ankuendigung oder Warnung),
Ja, das alles gibt es, und daran gibt es auch nichts zu beschönigen. Es ist nicht so, dass ich da irgend etwas gut hieße oder schön redete.
Aber auch diese Dinge waren zu unterschiedlichen Zeiten sehr unterschiedlich ausgeprägt. Bei allen Unzulänglichkeiten heutzutage lässt sich da doch keine einheitliche Vorgehensweise erkennen. In der Kulturrevolution war es natürlich Terror pur, da ist es heutzutage wesentlich gemäßigter. Und es gab mutmaßlich auch mal eine Zeit (in den 80-er Jahren), wo es noch etwas lockerer gehandhabt wurde als jetzt (ich habe damals nicht gelebt, ich kann es nicht beurteilen).
Und man muss auch sagen: Was in anderen, auch westlichen Ländern, da heutzutage läuft (Stichwort "Heimatschutz" in den USA), ist auch nicht gerade "ohne". Dennoch wird mit Vorliebe auf China "eingeprügelt".
VielUnterwegs hat geschrieben: nationalistische Schulbildung die historische Tatsachen verdreht und leugnet,
das weiß ich nun nicht..... ich weiß auch nicht, ob bei uns alles korrekt gelehrt wird. Manche ganz hartgesottenen "Patrioten" behaupten ja, dass an den westlichen Schulen (und ebenso in denen der "vom Westen kontrollierten" asiatischen Länder) die Geschichte verdreht wird, vor allem die jüngere Geschichte.
VielUnterwegs hat geschrieben: das Zusammenschiessen von Demonstranten 1989,
es ist in Beijing damals zu Straßenschlachten gekommen, in denen wohl irgend etwas zwischen 1000 und 1500 Menschen zu Tode gekommen sind. Allerdings weiß niemand genau, wie es wirklich gewesen ist. Alle Angaben sind entweder nur eine Facette des Ganzen, oder bewusst gefälscht. Und in jedem Land ist es so: Wenn eine Gruppe versucht, die bestehende Ordnung zu stürzen, wird mit Waffengewalt gegen sie vorgegangen (wobei man natürlich fragen muss, ob die Studentenproteste das Ziel hatten, die chinesische Regierung zu stürzen; ich meine nein, und halte die Vorgehensweise gegen die Proteste auch für nicht gerechtfertigt).
VielUnterwegs hat geschrieben: Korruption in grossem Stil und auf allen Ebenen,
Das ist sehr beklagenswert. Aber nicht unbedingt china-spezifisch. Deswegen kann man das auch nur bedingt unter "Verbrechen der KP" verbuchen.
VielUnterwegs hat geschrieben: politische Neuregelungen (aktuell: Einschraenkung des Wohnungskaufs) teffen sehr oft nur die eh schon Benachteiligten
darüber weiß ich nun nicht so Bescheid. Aber die Einschränkungen haben das Ziel, die Spekulationen weiter einzudämmen. Soweit ich weiß, besagt die Hauptregelung, dass eine Person nur eine bzw. wenigstens nicht uneingeschränkt viele Wohnung kaufen darf. Das ist vielleicht in gewisser Hinsicht eine Holzhammer-Methode, aber bei den bestehenden Spekulationen vielleicht auch verständlich.
VielUnterwegs hat geschrieben: amok-artige Ein-China-Politik nach dem Motto "wir entfesseln lieber den dritten Weltkrieg anstatt die de facto unabhaengigkeit Taiwans auch de jure zu akzeptieren",
das ist auch nichts KP-Spezifisches. Stichwort amerikanischer Bürgerkrieg, einer der ersten modernen Vernichtungskriege. Und zumal von Festland-China Taiwan als quasi-Kolonie Amerikas angesehen wird. Die Diskussion ob zu Recht oder Unrecht, würde hier zu weit führen.
Auch im Bezug auf China ist das Festhalten an dem "einen China" nicht KP-spezifisch: Meines Wissens hat die KMT in ihrer Parteidoktrin die Unabhängigkeit der Äußeren Mongolei bis heute nicht anerkannt (oder zumindest ziemlich spät).
VielUnterwegs hat geschrieben: uneingeschraenkte Ausbeutung natuerlicher Ressourcen (Rohstoffe wie Wald, Kohle, aber auch Frischluft, sauberes Wasser wird verschmutzt),
Das ist wahr. Aber es ist ein Merkmal aller (oder fast aller) Schwellenländer. In Deutschland sah es im 19. und frühen 20. Jahrhundert auch nicht viel besser aus. Und wenn, dann nur weil es auf Grund geringerer Bevölkerungsdichte auf einige Regionen beschränkt war.
VielUnterwegs hat geschrieben: Es gibt schon das eine oder andere was mich an den hehren Zielen, besten Vorsaetzen und Aufrichtigkeit der KP Mitglieder zweifeln laesst.
Na ja, an die hehren Ziele der Partei glaube ich auch nicht. An die hehren Zielen einzelner Beamter ja, aber nicht der Partei als Ganze. Nur... wie sieht es denn in anderen Ländern aus?
In unserem Beispiel: Hier wollen alle Parteien auch nur die Macht. OK, man kann es nicht vergleichen, weil die Rahmenbedingungen durch die Verfassung festgelegt sind und Parteien nur ihre relativ kleine, genau beschränkte Rolle spielen. Aber auch die bundesdeutsche Verfassung ist quasi auf Befehl der Westmächte (vor allem der USA) entstanden und musste diesen genehm sein. Ob die nur hehre Ziele im Blick hatten, möchte ich auch mal dahingestellt lassen.

Ihr seht, ich bewege mich auch auf dünnes Eis, wenn ich die hehren Ziele der Verfassungsväter in Frage stelle... in unserem freiheitlichen Deutschland!
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von robbe »

VielUnterwegs hat geschrieben: Zensur, Propaganda, Gleichschaltung der Medien, uneingeschraenkte Gewalt gegen jeden der den absoluten Machtanspruch der KP in Frage stellt (Inhaftierung in Gefaengniss oder Arbeitslager, teilweise sogar Ermordung, Hausarrest, das alles ohne Verfahren und auf Anordnung der Partei ohne Ankuendigung oder Warnung), nationalistische Schulbildung die historische Tatsachen verdreht und leugnet, das Zusammenschiessen von Demonstranten 1989, Korruption in grossem Stil und auf allen Ebenen, politische Neuregelungen (aktuell: Einschraenkung des Wohnungskaufs) teffen sehr oft nur die eh schon Benachteiligten und nicht parteinahe Gruppen, amok-artige Ein-China-Politik nach dem Motto "wir entfesseln lieber den dritten Weltkrieg anstatt die de facto unabhaengigkeit Taiwans auch de jure zu akzeptieren", uneingeschraenkte Ausbeutung natuerlicher Ressourcen (Rohstoffe wie Wald, Kohle, aber auch Frischluft, sauberes Wasser wird verschmutzt), Skandale werden generell erstmal vertuscht (Milch), usw. etc. pp.

Es gibt schon das eine oder andere was mich an den hehren Zielen, besten Vorsaetzen und Aufrichtigkeit der KP Mitglieder zweifeln laesst.
China hat seit 1990 die Anzahl der in absoluter Armut lebenden Menschen halbiert. Geht man noch weiter zurück, wird es noch mehr.

Rohstoffe: Es ist so unglaublich arrogant als Industrienation Schwellenländer/Entwicklungsländer für deren Rohstoffnutzung zu kritisieren. Ach und nebenbei pro Einwohner gesehen hat China dann wieder viel bessere Werte.
Ein Denkanstoss: Ein großer Teil des ganzes Scheißs, der in China zu Verschmutzung führt, wird nach Europa/Amerika exportiert und von uns konsumiert.
=> informier dich mal über den "menschlichen Fußabdruck"

Sorry, aber du lebst echt hinterm Mond und denkst nie einen Schritt weiter.
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von VielUnterwegs »

@Bernhard: Nur weil sich irgendwo in der westlichen Geschichte aehnliche Vorfaelle finden, oder du nichts genaues weisst, macht das nichts besser. Ueberdenke mal deine Logik.
Das ist sehr beklagenswert. Aber nicht unbedingt china-spezifisch. Deswegen kann man das auch nur bedingt unter "Verbrechen der KP" verbuchen.
Das ist ungefaehr so wie: "Ja klar habe ich ihn abgestochen, aber das hat der Karl auch gemacht. Das kann man also nur bedingt unter "Verbrechen von VielUnterwegs" verbuchen. Meine Guete...


@robbe: Der menschliche Fussabdruck ist mir bewusst und mein CO2 Footprint, ich habe ihn interessehalber mal ausgerechnet, ist erschreckend. Tut aber nichts zur Sache. Deine Argumentation hink sehr: gute Taten wiegen schlechte nicht auf. Und weil seine Produkte in Deutschland konsumiert werden entbindet das den chinesischen Fabrikbetreiber (bzw. die Regierung von der Pflicht ihn zu zwingen) von der Pflicht einen Filter in seinen Fabrikschornstein zu haengen? Interessante Logik.
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von robbe »

VielUnterwegs hat geschrieben:Tut aber nichts zur Sache. Deine Argumentation hink sehr: gute Taten wiegen schlechte nicht auf. Und weil seine Produkte in Deutschland konsumiert werden entbindet das den chinesischen Fabrikbetreiber (bzw. die Regierung von der Pflicht ihn zu zwingen) von der Pflicht einen Filter in seinen Fabrikschornstein zu haengen? Interessante Logik.
Nö, aber es zeigt, dass es nicht so einfach ist bzw. es Verbindungen gibt. Und wenn du dich ein bisschen mit Entwicklungsphasen auskennen würdest, wüsstest du, dass es unmöglich ist von heute auf morgen von einem Entwicklungsland zu einem Industrieland zu werden. Ich habe schon mal irgendwo geschrieben, dass nicht alles auf einmal geht, sondern Zeit braucht. Wer das nicht versteht bzw. nicht nachvollziehen kann, ist blöd, sorry.
Ich habe immer noch den Eindruck von dir: Lasst uns die Demokratie einführen und alles wird gut, denn Demokratie ist überall ein Wundermittel und funktioniert überall genauso gut wie in Europa.
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von Aremonus »

Was die KPC bisher für das Volk getan hat, liegt ja auf der Hand. China entwickelte sich von einem armen Bauernstaat wo Leute verhungerten zu einem Land, wo man durchaus überleben kann und Zukunftsperpektiven hat. Natürlich ist der europäische Wohlstand noch in weiter Ferne - aber Armut ist nur schrecklich, wenn man keine Fluchtperspektive hat. Und die bietet das neue China:
Schon alleine ein Blick auf die Maslow-Pyramide lässt den Fortschritt erahnen.

Natürlich hat das Volk gearbeitet - aber die Regierung hat die strukturellen Grundlagen geschaffen, durch welche ein Arbeiten und Wirtschaften überhaupt erst möglich war. Indien, Zentralafrika und Südostasien gelang dies noch nicht in dem Masse.

Das Problem, und das habe ich bereits angesprochen, ist, dass viele Leute derzeit (Krise) eine rückläufige Entwicklung erleben, während die Regierung immer noch den Leuten einreden will, es ginge ihnen besser. Das frustriert - denn jeder merkt selber, dass sein Essen und seine Miete viel teurer wird.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von VielUnterwegs »

@robbe: Ich kann das schon sehr gut nachvollziehen. Ich weiss nur trotzdem, dass es auch anders ginge. Nur will man es nicht anders innerhalb der Partei. Niemand verbietet der Partei/Regierung Umweltschutzgesetze und deren Durchsetzung anzuordnen. Niemand zwingt die Partei dazu humanistische Schulbildung nicht zuzulassen. Natuerlich hilft "Demokratie einfuehren" erstmal nicht. Es braucht gewisse Vorraussetzungen, dass sie funktionieren kann...

@Aremonus:
Natürlich hat das Volk gearbeitet - aber die Regierung hat die strukturellen Grundlagen geschaffen, durch welche ein Arbeiten und Wirtschaften überhaupt erst möglich war. Indien, Zentralafrika und Südostasien gelang dies noch nicht in dem Masse.
Taiwan, Hongkong und Macao nicht vergessen, die haben es ohne die KP geschafft. :-) Dann sind da ncoh Suedkorea, Japan...
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Re: What has the CPC ever done for us? Oder: 百闻不如一见

Beitrag von Grufti »

VielUnterwegs hat geschrieben:Taiwan, Hongkong und Macao nicht vergessen, die haben es ohne die KP geschafft. :-) Dann sind da ncoh Suedkorea, Japan...
Taiwan war auch eine Diktatur...bis in die 80iger Jahre

Was der "Weisse Terror" durch die Guomindang/ "Zuag´roasten" Mainlander in Taiwan an Morden, Plünderungen (besonders in den Anfangsjahren der GMD-Herrschaft 1945-1949) bei der einheimischen Bevölkerung für Not und Leid hinterlassen hatte, ist im Westen nur nicht bekannt.

Taiwan hatte es auch fast ausschließlich durch die massive Unterstützung der USA als "Flugzeugträger" im Korea-Krieg, und später gegen "Rot"-Mainland China geschafft, überhaupt am Leben zu bleiben..
Wenn die USA nicht durch massive logistische Hilfe ( Transportschiffe ,- flugzeuge) die GMT-Truppen anno Minguo 36 (1947) unterstützt hätten, hätten die Taiwanesen vielleicht sogar Gimo Jiangjie Shi von der Insel vertrieben..
Stichwort Aufstand vom 28.Februar 1947

Hongkong und Macao waren Kolonien, laufen also außer Konkurrenz, Südkorea ebenfalls, da das Land ebenfalls massiv von den USA beim Wiederaufbau unterstützt wurde
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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