Die Freiheit im "Westen"

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Grufti
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von Grufti »

88--Guiyang--88 hat geschrieben:
Bernhard hat geschrieben:Ich meine nur: Warum musst du uns überreden, unfreier zu sein als du? Willst du uns motivieren, nach China auszuwandern? Oder nur dafür sorgen, dass wir uns ein bisschen schlechter fühlen? Niemand will dir deine Freiheit nehmen. Zumindest niemand im Westen.
Weder noch - ich will nur dazu aufrufen etwas differenzierter die Welt zu betrachten denn ich glaube viele Europaeer machen es sich zu leicht mit ihrem Schwarz/Weiss denken.

Du offensichtlich aber auch, wenn man Deinen Postings in diesem Thread folgt..
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von Grufti »

88--Guiyang--88 hat geschrieben: Und noch mal OT: Gerade CCTV1 - eine kleine Wohnsiedlung im Weg einer Strasse - seit 7 Jahren wird DISKUTIERT, sie wollen nicht weg und der Staat ist machtlos. Natuerlich ein Einzelfall nd es gibt auch andere Faelle aber bei manchen habe ich den Eindruck sie glauben in China wird mit allen und jedem kurzen Prozess gemacht weil er gegen etwas ist was die Regierung will.
Solche Großprojekte wie der Yangzestaudamm ..oder nur die Schnellbahnsysteme in China beweisen doch, daß es in China absolut kein Problem für den Staat ist , das durchzusetzen ,. was die herrschende Klasse für notwendig hält..
Du bist auf diesem Auge gnadenlos blind, denn Demonstrationen wie früher in Wackersdorf oder die neu aufflammenden Aktionen gegen das "Zwischenlager" in Gorleben wären in China schon in den ersten Ansätzen eiskalt mit der Volksbefreiungsarmee niedergeschlagen worden, oder etwa nicht ??

"Stuttgart 21 "Demos .. da wären in China wieder die Panzer gerollt wie anno 89 in Beijing

Als Du noch in Deutschland gelebt hattest, ist Dir offensichtlich nie zu Bewußtsein gekommen, wie zeit- und kostenaufwendig es wegen der Raumordnungsverfahren und Proteste / Prozesse der potentiellen Anlieger ist, nur eine kleine Umgehungsstraße zu bauen.. in China rollen die Planierraupen und fertig.. es sei denn , die Interessen eines Parteifunktionärs ständen dem entgegen.
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von 88--Guiyang--88 »

Grufti hat geschrieben:Solche Großprojekte wie der Yangzestaudamm ..oder nur die Schnellbahnsysteme in China beweisen doch, daß es in China absolut kein Problem für den Staat ist , das durchzusetzen ,. was die herrschende Klasse für notwendig hält..
Du bist auf diesem Auge gnadenlos blind, denn Demonstrationen wie früher in Wackersdorf oder die neu aufflammenden Aktionen gegen das "Zwischenlager" in Gorleben wären in China schon in den ersten Ansätzen eiskalt mit der Volksbefreiungsarmee niedergeschlagen worden, oder etwa nicht ??

Als Du noch in Deutschland gelebt hattest, ist Dir offensichtlich nie zu Bewußtsein gekommen, wie zeit- und kostenaufwendig es wegen der Raumordnungsverfahren und Proteste / Prozesse der potentiellen Anlieger ist, nur eine kleine Umgehungsstraße zu bauen.. in China rollen die Planierraupen und fertig.. es sei denn , die Interessen eines Parteifunktionärs ständen dem entgegen.
Scheint mir du hast vergessen, dass es auch in Deutschland Tagebau und Grossprojekte gibt :
http://www.umsiedler-schleife.de" target="_blank
http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Garzweiler" target="_blank
http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinische ... Umsiedlung" target="_blank
Als Protest gegen die anstehende Räumung haben sie ein Zeltlager auf der Obstwiese errichtet. Nach neuntägiger Besetzung wurde es am 10. Januar 2008 zwangsweise geräumt
Hauseigentümer werden so gezwungen, neue Häuser zu bauen, und langjährige Mieter sind wieder auf Wohnungssuche nach vergleichbarem Wohnraum am neuen Ort, wobei die neuen Wohnungen meist teurer sind.
Und was die Planierraupen betrifft scheinst du leider auch nicht ganz auf dem Laufenden zu sein und musst masslos uebertreiben, es gibt mit Sicherheit Einzelfaelle aber hier so zu pauschalisieren ist ein Armutszeunis deinerseits.
Das alles ist kein chinesisches Problem und Stuttgart 21 ist ein weiteres Beispiel - Augenlicht gegen Bahnhof...
Was hat ausserdem eine unbegruendet hysterische Demonstration gegen ungefaehrlichen Atommuell der sicher in einem Lager verwahrt wird mit Umsiedlung zu tun - du verglaichst und verwechselst hier Aepfel mit Birnen. Das Demonstrationsrecht ist in China eingeschraenkt darueber brauchen wir nicht u diskutieren. Ob die Deutsche Regelung bezueglich des Versammlungsverbots und den Anmelderegularien so viel besser ist sei einmal dahingestellt...
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von Grufti »

..und was "Reisefreiheit " betrifft.

Reisende aus Taiwan dürfen ab 1.1.11 bis zu 90 Tage ohne Visum in den Schengenraum einreisen ......und Schengen-Leute offensichtlich über den gleichen Zeitraum nach Taiwan ebenfalls ohne Visum

Die Website der TaiwanInformation ist aber noch nicht auf dem letzten Stand...
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von 88--Guiyang--88 »

Grufti hat geschrieben:Reisende aus Taiwan dürfen ab 1.1.11 bis zu 90 Tage ohne Visum in den Schengenraum einreisen ......und Schengen-Leute offensichtlich über den gleichen Zeitraum nach Taiwan ebenfalls ohne Visum
Ich glaube du solltest noch einmal in die Schule gehen und lernen gleiches mit gleichem zu vergleichen.
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Grufti
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von Grufti »

88--Guiyang--88 hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:Solche Großprojekte wie der Yangzestaudamm ..oder nur die Schnellbahnsysteme in China beweisen doch, daß es in China absolut kein Problem für den Staat ist , das durchzusetzen ,. was die herrschende Klasse für notwendig hält..
Du bist auf diesem Auge gnadenlos blind, denn Demonstrationen wie früher in Wackersdorf oder die neu aufflammenden Aktionen gegen das "Zwischenlager" in Gorleben wären in China schon in den ersten Ansätzen eiskalt mit der Volksbefreiungsarmee niedergeschlagen worden, oder etwa nicht ??

Als Du noch in Deutschland gelebt hattest, ist Dir offensichtlich nie zu Bewußtsein gekommen, wie zeit- und kostenaufwendig es wegen der Raumordnungsverfahren und Proteste / Prozesse der potentiellen Anlieger ist, nur eine kleine Umgehungsstraße zu bauen.. in China rollen die Planierraupen und fertig.. es sei denn , die Interessen eines Parteifunktionärs ständen dem entgegen.
Scheint mir du hast vergessen, dass es auch in Deutschland Tagebau und Grossprojekte gibt :
http://www.umsiedler-schleife.de" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank
http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Garzweiler" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank
http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinische ... Umsiedlung" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank
Als Protest gegen die anstehende Räumung haben sie ein Zeltlager auf der Obstwiese errichtet. Nach neuntägiger Besetzung wurde es am 10. Januar 2008 zwangsweise geräumt
Hauseigentümer werden so gezwungen, neue Häuser zu bauen, und langjährige Mieter sind wieder auf Wohnungssuche nach vergleichbarem Wohnraum am neuen Ort, wobei die neuen Wohnungen meist teurer sind.

Was sind die paar Leute in Deutschland gegen die Massen der Zwangsumgesiedelten im betroffenen Yangzegebiet ?

88--Guiyang--88 hat geschrieben:
Was hat ausserdem eine unbegruendet hysterische Demonstration gegen ungefaehrlichen Atommuell der sicher in einem Lager verwahrt wird .
"Sicher" wie in ASSE !!! :lol:

Warum läßt Du Dich nicht --als "Gutes Beispiel " auf einem Hügel "ungefährlichen Atommülls" nieder ??

Diese Deine zutiefst völlig und komplett ignorante Ansicht, der Atommüll,der in hochgesicherten CASTOR-Behälter zu einem lt deutscher Regierungspropaganda und Deiner Ansicht nach "sicheren Lager" unter einem gewaltigen logistischen Aufwand transportiert und dort verwahrt wird, sei "ungefährlich" ( wieso soll ein Deiner Ansicht nach "ungefährlicher Abfall" überhaupt in ein sicheres Lager gebracht werden ?? diese Deine Logik verstehe ich nicht! Man kann, wenn der Abfall --wie Du schreibst --wirklich "ungefährlich" wäre, zum Auffüllen der ausgebeuteten Tagebaugebiete benutzen! :lol: ) läßt mich an dem Sinn einer weiteren Diskussion mit Dir äußerst zweifeln.

Aus diesem Grunde beende ich sie hiermit :!:
. ´
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von HK_Yan »

88--Guiyang--88 hat geschrieben:Ausserdem ist lange bewiesen, dass eine geringe Strahlenbelastung sogar foerderlich fuer den Koerper ist.
Der Beweis ist aber nicht Tschernobyl, oder?

In China ist auch auch die Gefahr durch Asbest laut Regierung 'stark übertrieben'. Womöglich ist es am Ende auch gesund.
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von 88--Guiyang--88 »

HK_Yan hat geschrieben:
88--Guiyang--88 hat geschrieben:Ausserdem ist lange bewiesen, dass eine geringe Strahlenbelastung sogar foerderlich fuer den Koerper ist.
Der Beweis ist aber nicht Tschernobyl, oder?

In China ist auch auch die Gefahr durch Asbest laut Regierung 'stark übertrieben'. Womöglich ist es am Ende auch gesund.
Jaja da ist es wieder das unqualifierzierte Gelaber ueblich in Deutschen Foren wenn man keine Argumente mehr hat.
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von HK_Yan »

88--Guiyang--88 hat geschrieben: Jaja da ist es wieder das unqualifierzierte Gelaber ueblich in Deutschen Foren wenn man keine Argumente mehr hat.
Na endlich mal ein hochqualifizierter Kommentar. Danke!
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von báitù »

88--Guiyang--88 hat geschrieben:Ausserdem ist lange bewiesen, dass eine geringe Strahlenbelastung sogar foerderlich fuer den Koerper ist.
Jungs, hier hat der Rechtsausleger leider (teilweise) Recht. Nicht umsonst gibt es die Radontherapie!
Allerdings, eine Plutoniumtheapie ist auch mir nicht bekannt... :wink:
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von OlafSt »

Mag daran liegen, das Radon mit einer HW-Zeit von ~4 Tagen und der Tatsache, das es als Edelgas kaum mit anderen Stoffen reagiert, für den Menschen relativ ungefährlich macht - ganz anders als Plutonium :mrgreen:.
Bernhard
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von Bernhard »

Ich glaube, keiner kann ernsthaft das kontrollierte Behandeln mit ausgewählten und genau dosierten radioaktiven Substanzen mit einer unkontrollierten Strahlenbelastung vergleichen.

Es gibt Theorien (bewiesen ist das nicht), dass eine gewisse Dosis an radioaktiver Strahlung die Selbst-Reparaturmechanismen der menschlichen DNA stimulieren. Mit dem Auftreten einer unvermittelten radioaktiven Verseuchung (wie sie ja im schlimmsten Falle bei schadhaften Behältern auftreten kann) hat das aber auch nichts zu tun.
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von Topas »

88--Guiyang--88 hat geschrieben: Die Doppelmoral Europas ist es die mich so anwidert, da wird mit allen Fingern auf China gezeigt wie ungerecht und menschenunwuerdig es doch dort zugeht und das schlimme ist Europa ist sogar noch einen ganzen Deut schlimmer, nicht nur, dass sie auf politischen Druck handeln sie versuchen es auch noch zu verschleiern - in China wird klar gesagt was Sache ist.
Was Moral ist und nicht, wird von jedem einzelnen - wenn auch Manchmal nur in Nuancen - anders ausgelegt. Der eine so, der andere so. Demnach ist ein unterschiedliches Rechtsverständnis zwischen den Kulturen die logische Folge. Greifbarer wird dieser Begriff dadurch aber nicht. Jeder einzelne sollte das Recht haben, sich selbst diese Frage zu beantworten (was dann zur Bildung einer individuellen Meinung führt). Hier in deutschen Foren hast du Meinung a) und andere meinung b). Diese Meinungsfreiheit funktioniert hier aber nur deshalb (und das nicht nur im Internet), weil die Freiheit besteht, die eigenen Meinung kritisch hinterfragen zu können - und das beidseitig vom Sender und vom Empfänger. Ist einer dieser beiden davon ausgeschlossen, dann entsteht eine Meinungsmacht zu ungunsten des ausgeschlossenen. Kein Staat wird je perfekt sein - Viele Menschen sind Wölfe. Aber was die Kritikfähigkeit angeht, sind hier in Deutschland ( jetzt mal unabhängig möglicher politischer Konsequenzen ) Meinungsfreiheit in der Regel für beide Seiten gegeben. Lediglich Meinungen die diese Meinungsfreiheit aktiv untergraben oder manipulieren wollen, werden eingeschränkt ( etwa Verhetzung von Minderheiten oder siehe auch Werbegesetze ). Das ist auch der Grund, weshalb ein Assange in den USA so schwer anzuklagen ist. Galub mal, die hättens das schon längst getan, wenn es so einfach wäre. Auch dort steht die Meinungsfreiheit an oberster Stelle.

Und : Ob nun wie von dir angeprangert, versteckt oder offen Meinungsmacht genutzt wird, spielt keine Rolle. Beides ist genau so schlimm. Der Unterschied ist jedoch : Wenn hier die bösen Taten eines Politikers ans Licht kommen, dann reagiert Öffentlichkeit. Sie hat die Meinungsfreiheit dazu. ( Stuttgart 21, Atom, früher DDR, Studentproteste, Freidensaktivisten u.s.w. ). Das bedeutet, dass das Volk eine gewisse Kontrollfunktion einnimt - so wie es ja eigentlich nach der Urlehre des Kommunismus sein sollte.

Jetzt stelle dir doch mal vor, was abgeht, wenn Wikileaks genau solche Geschichten über China aufdeckt ? Wie wird China wohl reagieren ? Ich würde sagen : Meinungsmächtiger - und damit ohne eigentliche Kontrolle des Volkes.

Und wie gesagt, irgendwelches Schund wirst in jedem, absolut jeden Staat finden. Von daher bringen Relationen ( "Die sind aber schlimmer" ) überhaupt nichts. Bei Relationen würden Europäische Staaten ( und das sind so einige ) auf sich losgehen -> z.B. !Frankreich ist aber besser als Dänemark in der Familienrechtslage". Sie tuns aber nicht. Zumindest nicht die, die die Meinungsfreiheit akzeptieren.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von ingo_001 »

88--Guiyang--88 hat geschrieben:Sorry, ihr schweift mir alle zu weit vom Thema ab woran ich ja auch schuld war - eigentlich ging es um den Herrn Assagne, der aus politischen Gruenden festgesetzt wird - das schlimme ist daran, dass es versucht wird zu verheimlichen und Herr Assagne ist kein Einzelfall in Europa. Auch diverse Banken/Institute beugen sich dem politischen Druck und das in der ach so freien und unabhaengigen Welt ...
Banken beugen sich dem politischen Druck???
Das haut mich jetzt aber um :mrgreen:
Wenn Du Visa und Mastercard meinst - das sind keine Banken, sondern Kreditkarten-Institute.
PayPal hat ja inzwischen wieder die eingefrorenen Spenden für Wikileaks "aufgetaut".
Was die Banken angeht: Die haben mit Sicherheit mehr Einfluss auf die Politik als umgekehrt.
88--Guiyang--88 hat geschrieben:Die Doppelmoral Europas ist es die mich so anwidert, da wird mit allen Fingern auf China gezeigt wie ungerecht und menschenunwuerdig es doch dort zugeht und das schlimme ist Europa ist sogar noch einen ganzen Deut schlimmer, nicht nur, dass sie auf politischen Druck handeln sie versuchen es auch noch zu verschleiern - in China wird klar gesagt was Sache ist.
Wer ist denn mit "Sie" gemeint?
Die Politiker?
Und die handeln auf politischen Druck?
Nein - es ist Kalkül und kein Druck. Man will China da treffen, wo es noch geht.
Wirtschaftlich ist es ja nicht möglich, weil man sich ja von "Der Werkbank der Welt" (China) abhängig gemacht hat.
Und das Politik ein schmutziges Geschäft ist, bezweifelt auch Keiner.
Und noch ne Kleinigkeit: Auch China spielt da genau so schmutzig, wie alle Anderen.
Es ist nun mal (leider) so, dass jede Regierung versucht sich im jeweils bestem Licht darzustellen - und potentielle oder tatsächliche Konkurrenten in Wirtschaftsangelegenheiten werden dann eben entsprechend schlecht dargestellt.
88--Guiyang--88 hat geschrieben:Was den Rest hier betrifft eruebrigen sich weitere Diskussionen, wer auf einem Auge Blind ist hat halt nicht die Moeglichkeit dreidimensional zu sehen und zu verstehen, ich behaupte nicht dass China die beste Regierungsform hat und hier die absolute Freiheit herrscht aber ihr solltet einmal ueberlegen wie frei ihr in Europa eigentlich wirklich seit, wie gesagt meine Frau und ich fuehlen uns in China freier als in Europa und viele Chinesen mit denen ich Kontakt habe haben auch eine sehr kritische Haltung gegenueber der "Westlichen Welt" aus Ueberzeugung und nicht aus Propaganda-Gruenden, denn diese Menschen die ich kenne lesen/hoeren/sehen durchaus westliche Medien und koennen differenzieren was Propaganda ist und was nicht (von Chinesischer und Westlicher Seite!).
Dass China nicht "das Reich des Bösen" ist, als das es von verschiedenen Seiten manchmal dargestellt wird, ist doch klar (jedenfalls für die, die sich unabhängig informieren). Aber ein Fakt bleibt bei aller Begeisterung doch klar: Du kannst in China als Privat-Person (oder mehr noch als Unternehmen) machen was Du willst ... solange, wie Du der Politik nicht "auf die Füsse" trittst.
Auch ich hab während meiner Aufenthalte in China ein angehnemes und bequemes Leben gehabt. Im normalen (unpolitischem) Alltag gibts da auch nichts, was ich als grosses Probelm sehe.
Aber: Ich weiss auch, dass bestimmte Infos in chinesisch oder auf englisch nicht im Internet zu bekommen sind bzw. zensiert werden.
Und wenn Du glaubst, dass die chinesische Internetüberwachung schlechter oder weniger als in Europa oder den USA ist, dann ist dass ein Trugschluss.
Was Du auch nicht vergessen solltest: In China eingewandert oder nicht - für die chinesischen Behörden bist und bleibst Du ein Ausländer, d.h., wenn Du doch mal was Kritisches zu Tabu-Themen sagen/schreiben würdest, würde Dir weniger Unerfreuliches blühen, als einem Chinesen, der das Gleiche machen würde.
Schlimmstenfalls würdest Du des Landes verwieden werden.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Die Freiheit im "Westen"

Beitrag von ingo_001 »

Topas hat geschrieben: Jetzt stelle dir doch mal vor, was abgeht, wenn Wikileaks genau solche Geschichten über China aufdeckt ? Wie wird China wohl reagieren ? Ich würde sagen : Meinungsmächtiger - und damit ohne eigentliche Kontrolle des Volkes.
Die Antwort ist einfach: So sehr man auf chinesischer Seite jetzt mit dem Finger auf die USA zeigt, wenn es um vergleichbare Details auf chinesischer Seite geht, wirds zuerst geleugnet werden - und wenn das nicht (mehr) geht ... Wikileaks als chinafeindlich dargestellt, so wies jetzt verschiedene Politiker in den USA bezogen auf die USA machen.
Wobei von chinesischer Seite keine Morddrohungen bzw. "Lösungsvorschläge" kommen werden.
Das bleibt den "Wild-West-Cowboys" in den USA vorbehalten.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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