neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

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no1gizmo
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von no1gizmo »

Vielleicht sollten wir über ein Kulturupdate nachdenken und auch (vorzugsweise, dumme) Menschen essen. Das Konzept ist zugegebenermaßen nicht neu, hätte aber diverse Gesellschaftliche Vorteile :wink:

Was ich damit sagen will, es ist egal was wir essen. Entweder konsequenter Veganer oder eben Allesfresser. Ob ich nun Kuh, Schildkröte, Kate oder Affe esse, für mich sind alles alles Seelen die für meine Nahrungsaufnahme umgebracht wurden und die alle ihr kleines Leben retten wollten, ist nun mal so. Macht keinen Unterschied, oder?

Natürlich sollte man auch nichts giftiges Essen (so natürlich ist das aber nicht, sonst würden Menschen auch nicht Rauchen und Alkohol übermäßig konsumieren). Walfleisch z. B. ist total verseucht (wie das Fleisch von allen Tieren, welche über ein langes Leben Nahrung zu sich nehmen, diese Tiere werden zu reinen Giftspeichern).

Man sollte nur bitte bitte

1. Keine Tiere unnötig quälen, egal ob Grashüpfer, Kuh oder Hund. Früher wusste man es vielleicht nicht besser, aber heute kann man sich informieren und Schlachttieren sehr viel Leid ersparen.
2. Keine bedrohten Tierarten verspeisen. Würde die gesamte Menschheit Jagd auf Tigern, Walen und Elefanten, wären wir die letzten Generationen, die noch gemeinsam mit diesen Tieren auf der Welt leben.

Haifischflossensuppe boykottiere ich daher schon mal, denn da werden gleich beide Regeln mit Sicherheit gebrochen. Als Mensch sollten wir etwas Verantwortung übernehmen und beide Regeln strikt einhalten, so schwer sollte das eigentlich nicht sein.
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corneta
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von corneta »

no1gizmo hat geschrieben:Was ich damit sagen will, es ist egal was wir essen. Entweder konsequenter Veganer oder eben Allesfresser.
Das sehe ich genauso. Die Aussage, dass man ein bestimmtes Tier nicht essen darf, weil es leidet, lasse ich nur von Vegetariern (und ich meine nicht die "Fisch esse ich aber"- Pseudovegetarier) gelten. Rein moralisch sehe ich keinen Unterschied zwischen einem Hund und einer Kuh. Dass ich persönlich keinen Hund, Pferd, Katze ect. essen möchte, ist meine eigene Entscheidung, aber wenn es anderen schmeckt, bitteschön.
no1gizmo hat geschrieben:Man sollte nur bitte bitte

1. Keine Tiere unnötig quälen, egal ob Grashüpfer, Kuh oder Hund. Früher wusste man es vielleicht nicht besser, aber heute kann man sich informieren und Schlachttieren sehr viel Leid ersparen.
2. Keine bedrohten Tierarten verspeisen. Würde die gesamte Menschheit Jagd auf Tigern, Walen und Elefanten, wären wir die letzten Generationen, die noch gemeinsam mit diesen Tieren auf der Welt leben.
Genau so halte ich es auch. Außerdem hat Fleisch aus artgerechter Haltung noch einen weiteren Vorteil, es schmeckt besser :wink: .
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Linnea
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Linnea »

corneta hat geschrieben: Das sehe ich genauso. Die Aussage, dass man ein bestimmtes Tier nicht essen darf, weil es leidet, lasse ich nur von Vegetariern
Der Aspekt, der gegen das Hundefleischessen vorgebracht wird, ist in der Regel der, dass der Hund vor der Tötung gequält werden muss, um besonders gut zu schmecken.
corneta hat geschrieben:(und ich meine nicht die "Fisch esse ich aber"- Pseudovegetarier)
Die meisten, die so essen, tun das sicher nicht aus Tierliebe, sondern weil ihnen Fisch schmeckt und anderes Fleisch nicht.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von aquadraht »

Mathias hat geschrieben:Die heutigen, westlichen Nahrungstabus haben weitestgehend psychologische Ursachen.
Mir ging es auch nicht um die Nahrungstabus, sondern um die dogmatische Behauptung "wenn unsere Werte nicht allgemein anerkannt sind, geht alles drunter und drüber". Bei den Nahrungstabus gebe ich Dir Recht, klar werden die erlernt.

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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von aquadraht »

corneta hat geschrieben:
no1gizmo hat geschrieben:Was ich damit sagen will, es ist egal was wir essen. Entweder konsequenter Veganer oder eben Allesfresser.
Das sehe ich genauso. Die Aussage, dass man ein bestimmtes Tier nicht essen darf, weil es leidet, lasse ich nur von Vegetariern (und ich meine nicht die "Fisch esse ich aber"- Pseudovegetarier) gelten..
Naja. Ich lasse das als Regel für die Leute, die die Regel für sich selbst aufstellen, ohne jede Kritik gelten. Ich halte auch die Vorstellung, dass ein Grosssäuger leidensfähiger ist als ein Fisch, nicht von vorneherein für abwegig, ob es stimmt, weiss ich nicht.

Als Regel, die anderen aufgedrückt wird, halte ich das aber für inakzeptabel, egal, ob gar kein Fleisch, keine Schweine, Kühe oder was auch immer.

Mir sind eher Veganer als Fundamentalisten unsympathisch, jedenfalls, wenn sie missionieren.

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no1gizmo
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von no1gizmo »

Linnea hat geschrieben: Der Aspekt, der gegen das Hundefleischessen vorgebracht wird, ist in der Regel der, dass der Hund vor der Tötung gequält werden muss, um besonders gut zu schmecken.
Vor Menschen die aus solch niederen Beweggründen Tiere unnnötig quälen habe ich keinen Respekt und die haben auch keinen Respekt verdient. Diese Menschen könnte ich gleich mit in den Kochtopf werfen.

Es fehlt einfach der Respekt vor dem Leben bei vielen Menschen, das finde ich irgendwie zum heulen (und das meine ich ganz wörtlich).
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

aquadraht hat geschrieben:Ich halte auch die Vorstellung, dass ein Grosssäuger leidensfähiger ist als ein Fisch, nicht von vorneherein für abwegig, ob es stimmt, weiss ich nicht.
Stimmt nicht. Leider habe ich die Quelle nicht zur Hand, aber es hat Forschungen dahin gegeben - mit dem Ergebnis, das Menschen Gefühle bei anderen Menschen am besten wahrnehmen können. Und Hunde bei Hunden am besten die Regung wahrnehmen. Übergeifend funktioniert das schon schlechter, vor allem wenn der evolutionäre Abstand besonders gross ist. Gefühlsregungen bei Fischen, Amphibien etc sind vom Säugetier Mensch eigentlich gar nicht mehr wahrnehmbar. Aber auch zwischen einzelnen Kultures sind leiche Unterschiede festgestellt worden. Ein Deutscher sieht in den Augen eines Deutschen am ehesten die Gefühlsregung, ggü einem Chinesen z.B. ist das schon ein bisschen schwieriger.

Diese Wahrnehmung dürfte demnach auch auf des Wahrnehmen von Leiden zutreffen. Ein Hund ( als evolutionär nahestehendes Säugetier ) jault und unkt bei Schmerzen. Bei einem Fisch sind wir wphl gar nicht mehr in der Lage, deren Schmerzausdrücke wahrzunehmen. Dieser Eindruck führt wohl dann dazu, das einige Menschen der Auffassung sind, Tiere würden weniger leiden als Menschen.

Selbst wenn obiges nicht wahr sein sollte, dann müssen wir im Zweifelsfall von ebensolchen Schmerzen ausgehen.

Mir ist das mal bei einem grossen schwarzen Käfer ( welche Art das jetzt war, weiss ich nicht ) aufgefallen. Der krabbelte bei uns in der Wohnung rum, und ich wollte den nehmen und raussetzen. Beim nehmen habe nicht aufgepasst, und ihm wohl ein Teil seines rechten Flügels eingedrückt. Der hat mir danach bestimmt eine geschlagene Minute im Finger gebissen ( tat nicht weh ), und war regungslos. Das sah mir nach einem Beissen vor Schmerzen aus.
no1gizmo hat geschrieben: Es fehlt einfach der Respekt vor dem Leben bei vielen Menschen, das finde ich irgendwie zum heulen (und das meine ich ganz wörtlich).
Du sagst es.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von happyfuture »

Linnea hat geschrieben:Der Aspekt, der gegen das Hundefleischessen vorgebracht wird, ist in der Regel der, dass der Hund vor der Tötung gequält werden muss, um besonders gut zu schmecken.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von báitù »

corneta hat geschrieben: Außerdem hat Fleisch aus artgerechter Haltung noch einen weiteren Vorteil, es schmeckt besser :wink: .
Artgerechte Haltung?! Ist nicht schon die Domestizierung von Tieren aus ethischer Sicht fragwürdig? Wie kann es z.B. artgerecht sein, ein Kuh zu veranlassen, täglich 30 Liter Milch "zu produzieren"? :shock:
Wer will überhaupt beurteilen, was "artgerecht" ist? Verhalten wir uns artgerecht, wenn wir in Südamerika tausende Tonnen von Fleisch auf vier Beinen "artgerecht halten", damit der Rindfleischmarkt in Deutschland (!) ordentlich versorgt ist?
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Taiyang »

báitù hat geschrieben:
corneta hat geschrieben: Außerdem hat Fleisch aus artgerechter Haltung noch einen weiteren Vorteil, es schmeckt besser :wink: .
Artgerechte Haltung?! Ist nicht schon die Domestizierung von Tieren aus ethischer Sicht fragwürdig? Wie kann es z.B. artgerecht sein, ein Kuh zu veranlassen, täglich 30 Liter Milch "zu produzieren"? :shock:
Aber was ist mit der Kuh, die ein paar Monate gluecklich auf ner saftigen Weide stand, mit ihren Kuh-Freundinnen ein tolles Leben hatte und dann irgendwann abegfuehrt wird und per Bolzenschuss zu Steak verarbeitet wird? Oder die, die Bier kriegen und massiert werden, um dann trotzdem Filet zu werden?
Ich weiss nicht. Dann nehm ich lieber eine Kuh, die sowas nicht kannte.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von corneta »

báitù hat geschrieben:Artgerechte Haltung?! Ist nicht schon die Domestizierung von Tieren aus ethischer Sicht fragwürdig? Wie kann es z.B. artgerecht sein, ein Kuh zu veranlassen, täglich 30 Liter Milch "zu produzieren"?
Wer will überhaupt beurteilen, was "artgerecht" ist? Verhalten wir uns artgerecht, wenn wir in Südamerika tausende Tonnen von Fleisch auf vier Beinen "artgerecht halten", damit der Rindfleischmarkt in Deutschland (!) ordentlich versorgt ist?
Eine artgerecht gehaltene Kuh gibt keine 30 Liter Milch am Tag. Ich meine die Kühe, die das ganze Jahr auf der Weide stehen, ihre Kälbchen behalten dürfen und mindestens einen Geburtstag erleben. Bei Schweinen und Hühnern gilt das selbe. Ich kaufe auch keine Käfigeier, weil ich das erstens für Tierqualerei halte und mir zweitens die Eier nicht schmecken.
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