Wir haben 2001 geheiratet. Es ist zwar wirklich eine Weile her, aber die Einwanderungsbestimmungen wurden während dieser Zeit eher gelockert als verschärft, zumindest in den meisten westlichen Bundesländern.milktea hat geschrieben:Hmm, wann hast du denn geheiratet?
Vielleicht hat sich in der Zwischenzeit auch schon an den Gesetzen was geaendert... oder wie du auch schon sagtest:
Das bestaetigt ja auch, was mein Mann mir erzaehlt hat ueber seinen Freund.Ich denke, hier ist es tatsächlich ganz stark damit abhängig, im welchen Bundesland man gerade ist!
Haha. Und ich verstehe absolut nicht, wie das bei euch so reibungslos laufen konnte.Warum es bei Euch nur mit FZF-Visum funktioniert, versteht hier keiner.![]()
Die Auslegung des Gesetzestextes kann sich zwischen den Bundesländern, Städten, Ämten aber auch einzelnen Beamten durchaus stark unterscheiden. Auch in Hamburg hatte ich mal Schwierigkeiten mit einem Amtsleiter eines Bezirksarbeitsamtes. Er verzögerte mein Antrag auf die Verlängerung meines bestehenden Arbeitserlaubnises (für einen Studentenjob!) der Masse, dass ich die Verlängerungen immer beinah halbes Jahr im Voraus beantragen musste. Sogar die Sacharbeiterinnen in dem Amt haben sich deswegen bei mir mündlich entschuldigt. Sie haben die Unterlagen bereits längst überprüft und abgegeben, aber der Amtsleiter unterschrieb sie einfach nicht. Einmal wurde mein Arbeitserlaubnis auch nach halbem Jahr Warten nicht verlängert und ich bekam ein Ordnungswidrigkeitsverfahren angehängt, weil ich da ganz normal weitergearbeitet habe. Die untersuchenden Beamten sah aber relativ schnell ein, dass die Warterei unverhältnismässig lang war und stellten daraufhin das Verfahren gegen mich ein. Es gab aber auch keine Konsequenzen für den Amtsleiter deswegen. Der Spuck war dann letztendlich "vorbei", als ich einen (viel besseren) Job in einer anderen Stadtteil gefunden habe. Das alles war natürlich noch weiter vor 2001.
Sorry D., ich möchte hier kein Klugscheisser spielen, aber Magdeburg ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.domasla hat geschrieben:Die Ausländerbehörde macht es sich leicht. Wenn es um die Zeit, das Geld und die Nerven anderen Leute geht.
Wenn es noch einmal Probleme gibt, aber auch wenn der Fall endlich erfolgreich erledigt ist, solltest du dich an eine Kontrollinstanz wenden. Die Situation und die Auskünfte schildern und dass dieses Vorgehen nicht normal ist. Man müsste die Arbeitsweise der örtlichen Behörde überprüfen. Ob sie sich an Vorschriften halten bzw. ob dort häufig willkürlich oder grenzwertig entschieden wird.
http://www.masf.brandenburg.de/cms/deta ... .187975.de" target="_blank
D., der nicht überrascht, aber verärgert ist, wie hilfreich Behörden manchmal sind. Zu welcher Uhrzeit ward ihr dort? Vielleicht können wir eine Stimmungskurve ermitteln...
Da müsste der Link eher lauten: http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=5592" target="_blank
Und sich über die Unregelmässigkeiten in den Staatsämten zu beschweren ist eigentlich gar kein so schlechte Idee. Das hilft die Gefahr von Korruption und Beamtenwillkür einzudämmen und stärkt die Prinzipien von Bürgerrechte und Demokratie.



