Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

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báitù
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von báitù »

ingo_001 hat geschrieben:
de guo xiong hat geschrieben:, der meint, wenn Du in 4 Seiten ständig was anderes erzählst, bringt es uns auch nicht weiter - aber vielleicht bin ich ja auch nur zu blöd es zu verstehen
Das hat nichts mit Blödheit zu tun ...
Du versuchst einfach zu interpretieren, wo es nichts zu interpretieren gibt.
Reiss die Sachen nicht aus dem Zusammenghang und gut is.
Kommt mal wieder runter auf Planet Erde und widmet euch dem Thema des threads, statt nur "Zärtlichkeiten" auszutauschen. 8)
Alternativ: Ihr tretet beide gemeinsam nochmal vor den Traualtar und guckt, welcher Name dabei raus kommt... :lol:

Zum Thema an sich:

Natürlich ist das Kind eines deutschen Elternteils bei Geburt zunächst - unabhängig vom Geburtsort - deutscher Staatsbürger, wenn dies gegenüber den deutschen Behörden (Standesamt) angezeigt wird. Dennoch besteht grundsätzlich eine Wahlmöglichkeit, denn man/frau kann ja auf die deutsche Staatsbürgerschaft verzichten zugunsten der chinesischen. Wo ist also euer Problem?! :?:
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Tonjin
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von Tonjin »

vor hundert Jahren in der feudalen Zeit in China mussten die Frauen auch nach Heiraten die Familienamen deren Männern annehmen.
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Guangzhou
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von Guangzhou »

ingo_001 hat geschrieben:Und - nur um die Aussage noch zu komplettieren:
Die bei der Geburt des Kindes von den Eltern getroffene Wahl (entweder deutsche oder chinesische Staatsbürgerschaft fürs Kind) ist unwiderruflich endgültig.
Nochmal: Was dies bezügl. mit anderen Ländern vereinbart wurde ist irrelevant.
Die "Wünsch-Dir-Variante" ist da im deutsch/chinesischen Rechts-Verhältnis ausgeschlossen ... und Punkt.
Hallo Ingo,

also nach allem was ich weiss stimmt das so nicht, lies mal ein wenig hier : http://www.schanghai.com/index.php?p=fo ... d=7630&dv=" target="_blank

Ich bezweifle auch, dass es illegal ist wenn das Kind beide Paesse hat - bei Ausreise aus China ueber ein Drittland gibt es auch keine Probleme die chin. Staatsbuergerschaft zu verlieren, das machen viele Leute so. In D ist es legal in China nicht ganz aber ganz ehrlich es interessiert die einen feuchten Kehricht was mein Kind fuer Ausweise im Ausland hat. Hier kollidieren zwei Landesgesetze und solange mein Kind ausserhalb Chinas mit dem deutschen Pass ist ist es legal. Also den Pass am besten garnicht nach China mitnehmen sondern in einem anderen Land ueber das man ausreist hinterlegen. Dann gibt es keine Probleme mit chin. Gesetzen denn im Ausland gelten chin. Gesetze nicht.

Ausserdem gibt es meines Wissens die Wahlmoeglichkeit - das Kind ist lt. Gesetz bei der Geburt Deutscher es mus bis zum 23. Lebensjahr festgestellt werden : § 4 (1) Durch die Geburt erwirbt ein Kind die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Ist bei der Geburt des Kindes nur der Vater deutscher Staatsangehöriger und ist zur Begründung der Abstammung nach den deutschen Gesetzen die Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft erforderlich, so bedarf es zur Geltendmachung des Erwerbs einer nach den deutschen Gesetzen wirksamen Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft; die Anerkennungserklärung muss abgegeben oder das Feststellungsverfahren muss eingeleitet sein, bevor das Kind das 23. Lebensjahr vollendet hat.

Gruss
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von ingo_001 »

báitù hat geschrieben:Kommt mal wieder runter auf Planet Erde
War nie weg 8)
báitù hat geschrieben:Zum Thema an sich:

Natürlich ist das Kind eines deutschen Elternteils bei Geburt zunächst - unabhängig vom Geburtsort - deutscher Staatsbürger, wenn dies gegenüber den deutschen Behörden (Standesamt) angezeigt wird. Dennoch besteht grundsätzlich eine Wahlmöglichkeit, denn man/frau kann ja auf die deutsche Staatsbürgerschaft verzichten zugunsten der chinesischen. Wo ist also euer Problem?! :?:
Problem?
Welches Problen?

Was den Wechsel der Staatsbürgerschaft angeht ...
Ich hatts schon mal irgendwo geschrieben:
Sollte meine Frau in Zukunft die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, würde sie das unwiderruflich ihre chinesische Staatsbürgerschaft kosten.
Also: No way to return.
Deshalb sollte dieser Schritt vorher gut überlegt werden, wenn man ihn den machen will.
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von incues »

Lustig... irgendwie scheint es, als würde hier aneinander vorbei geredet werden, obwohl die meisten versuchen dasselbe zu erklären :mrgreen:
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von ingo_001 »

Guangzhou hat geschrieben:Ich bezweifle auch, dass es illegal ist wenn das Kind beide Paesse hat - bei Ausreise aus China ueber ein Drittland gibt es auch keine Probleme die chin. Staatsbuergerschaft zu verlieren, das machen viele Leute so.
Und warum werden dann diese Klimzüge (Ausreise über ein Drittland) gemacht?
Nee, legal ist anders - eben nicht nach illegalen Schlupflöchern suchen.
* Analogie dazu: Steuerflucht aus Deutschland gen z.B. Schweiz.
Ist auch illegal und wird trotzdem praktiziert.
Guangzhou hat geschrieben:In D ist es legal in China nicht ganz aber ganz ehrlich es interessiert die einen feuchten Kehricht was mein Kind fuer Ausweise im Ausland hat.
Bin jetzt zu faul zum Suchen aber es gab hier im Forum einen Fall, wo dieses "nicht existente" Problem, zu eben diesen geführt hatte - mit vielen unerfreulichen Folgen.
Guangzhou hat geschrieben:Hier kollidieren zwei Landesgesetze und solange mein Kind ausserhalb Chinas mit dem deutschen Pass ist ist es legal.
Stimmt so leider nicht.
Allein die Tatsache, dass ein Pass vorsätzlich verschiegen wird, weil Du ja die Problematik kennst, zeigt doch klar, dass diese Praxis zwar möglich ist - diese aber an der Illegalität dieses Vorgehens nichts ändert.
* Beide Pässe zu haben ist lt. bilateralem Abkommen nicht möglich und daher illegal.
Welche Rückschlüsse man aus dieser Tatsache für sein eigenes Verhalten zieht, bleibt jedem selbst überlassen.
Wir brauchen jedenfalls nicht immer aufpassen, welcher Pass denn nun grade versteckt bzw. Vorgezeigt werden soll.
Guangzhou hat geschrieben:Also den Pass am besten garnicht nach China mitnehmen sondern in einem anderen Land ueber das man ausreist hinterlegen. Dann gibt es keine Probleme mit chin. Gesetzen denn im Ausland gelten chin. Gesetze nicht.
Und gerade um diese Probleme gar nicht erst aufkommem zu lassen, plädiere ich für die legale Variante.
Spart im worst Case einfach ne Menge Nerven, Zeit und Geld.
Guangzhou hat geschrieben:Ausserdem gibt es meines Wissens die Wahlmoeglichkeit - das Kind ist lt. Gesetz bei der Geburt Deutscher es mus bis zum 23. Lebensjahr festgestellt werden : § 4 (1) Durch die Geburt erwirbt ein Kind die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Ist bei der Geburt des Kindes nur der Vater deutscher Staatsangehöriger und ist zur Begründung der Abstammung nach den deutschen Gesetzen die Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft erforderlich, so bedarf es zur Geltendmachung des Erwerbs einer nach den deutschen Gesetzen wirksamen Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft; die Anerkennungserklärung muss abgegeben oder das Feststellungsverfahren muss eingeleitet sein, bevor das Kind das 23. Lebensjahr vollendet hat.
Nur ist das ein deutsches Gesetz und für die chinesische Juztiz da nicht relevant.
Da gilt: Die bei der Geburt erworbene Staatsangehörigkeit zählt - und nur die.
* Mein Chinesisch ist leider noch immer nicht gut genug, um da mit Original-Quellen aufzuwarten.
Aber die Tatsache als solche ist (lt. Aussagen und Gesprächen - auf englisch - mit chin. Standesbeamten) fest geschrieben.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von Guangzhou »

ingo_001 hat geschrieben:Nur ist das ein deutsches Gesetz und für die chinesische Juztiz da nicht relevant.
Da gilt: Die bei der Geburt erworbene Staatsangehörigkeit zählt - und nur die.
* Mein Chinesisch ist leider noch immer nicht gut genug, um da mit Original-Quellen aufzuwarten.
Aber die Tatsache als solche ist (lt. Aussagen und Gesprächen - auf englisch - mit chin. Standesbeamten) fest geschrieben.
Komisch - du legst es aber auch so aus wie du willst - mal willst du es nach chin. Recht mal nach deutschem Recht "recht" machen.

Lt. deutschem Gesetz ist es eben nicht so - da kann man spaeter noch waehlen und das wird dann ach in China anerkannt, dein Kind wird nicht Zwangseingebuergert wenn es/du nach Jahren entscheidet doch Deutscher zu sein und spaeter mit deutschem Pass nach China reisen wird.

Ausserdem ist es wirklich unfug was du schreibst - als ob ein Chinese nie eine andere Staatsangehoerigkeit annehmen kann... Ich habe mehrere Freunde die mit mitte 50 die deutsche Staatsangehoerigkeit angenommen haben und die sind jetzt deutsch auch vor chin. Gerichten.

Du redest von legaler Variante - in welchem Land legal? In einem Land ist es legal im anderen nicht, wenn du in Amsterdam Hasch kaufst und konsumierst ist das in D auch illegal? Darfst deine Drogen halt nicht nach D mitnehmen und aehnlich ist es mit dem Pass. Fuer etliche Eltern die in China leben gibt es nun mal keine 100% beiderstaatlich legale moeglichkeit. Sei es aus finanziellen-/krankenversicherungs-/schultechnischen- oder sonstigen Gruenden.

Du scheinst auch zu vergessen ueber welches Land wir hier reden - wenn man sich in China immer und ueberall 100% an jedes Gesetz haelt wird man es dort nicht weit bringen. Man muss sich halt auch ein paar Schlupfloecher suchen. Deutsches Denken ist halt immer noch zu stark in den Koepfen - in anderen Laendern laeuft es nun mal anders. Auch ein Grund warum der Zug fuer D bald abgefahren sein wird, aber hauptsache alles ist geregelt...
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von báitù »

Guangzhou hat geschrieben:[
Du scheinst auch zu vergessen ueber welches Land wir hier reden - wenn man sich in China immer und ueberall 100% an jedes Gesetz haelt wird man es dort nicht weit bringen. Man muss sich halt auch ein paar Schlupfloecher suchen. Deutsches Denken ist halt immer noch zu stark in den Koepfen - in anderen Laendern laeuft es nun mal anders. Auch ein Grund warum der Zug fuer D bald abgefahren sein wird, aber hauptsache alles ist geregelt...
Hoppla, Aufforderung zu einer Straftat?! Wollen mal hoffen, dass die chinesischen Big Brothers deinen Beitrag hier nicht lesen. :wink:

Die Konklusion ("deutsches Denken"... "Abgefahrener Zug" usw.) trägt nun wirklich nichts zur Fragestellung bei und ist pure Polemik. :evil:

Ingo hat die rechtstaatliche Seite treffend beschrieben. Wer dagegen - mit welchen Mitteln auch immer - verstößt, mag eine individuelle Lösung finden, landet aber im Zweifelsfall (da Vorsatz) hinter "schwedischen Gardinen". Und da ist dann egal, ob die in Deutschland oder China hängen... :mrgreen:
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von Guangzhou »

Irgendwie begreift ihr es nicht... es ist weder strafbar noch illegal sondern kommt darauf an in welchem Land man mit welchem Pass ist, Wenn man in D mit D Pass ist mag das in China illegal sein nur ist das ein anderes Land. In manchen Laendern ist Alkohol fuer Frauen verboten trinken eure Frauen deswegen kein Alkohol oder was? Und was Ingo bezueglich der Wahl bei der Geburt schreibt ist auch falsch.

Ausserdem habe ich zu keiner Straftat aufgerufen sondern nur auf Schlupfloecher hingewiesen die man ausnutzen kann. Eigentlich ist es mir wurst - macht was ihr wollt und glaubt aber schreibt bitte nicht Sachen die nicht stimmen und verunsichert die Leute.
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von ingo_001 »

Guangzhou hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:Nur ist das ein deutsches Gesetz und für die chinesische Juztiz da nicht relevant.
Da gilt: Die bei der Geburt erworbene Staatsangehörigkeit zählt - und nur die.
* Mein Chinesisch ist leider noch immer nicht gut genug, um da mit Original-Quellen aufzuwarten.
Aber die Tatsache als solche ist (lt. Aussagen und Gesprächen - auf englisch - mit chin. Standesbeamten) fest geschrieben.
Komisch - du legst es aber auch so aus wie du willst - mal willst du es nach chin. Recht mal nach deutschem Recht "recht" machen.
Ich lege gar nichts aus, sondern zitiere nur das deutsche Gesetz (aus Deinem Posting), welches in China aber nun mal nicht gilt, weil dort einzig chinesisches Recht angesagt ist.
Da können dt. Gesetze sein wie sie wollen.
Und wenn ich nach China gehe, habe ich mich nach den dort geltenden Gesetzen zu richten. So einfach ist das.
Guangzhou hat geschrieben:Lt. deutschem Gesetz ist es eben nicht so - da kann man spaeter noch waehlen und das wird dann ach in China anerkannt, dein Kind wird nicht Zwangseingebuergert wenn es/du nach Jahren entscheidet doch Deutscher zu sein und spaeter mit deutschem Pass nach China reisen wird.
Lies noch mal, was ich geschrieben habe.
Niemand wird zwangseingebürgert.
Guangzhou hat geschrieben:Ausserdem ist es wirklich unfug was du schreibst - als ob ein Chinese nie eine andere Staatsangehoerigkeit annehmen kann... Ich habe mehrere Freunde die mit mitte 50 die deutsche Staatsangehoerigkeit angenommen haben und die sind jetzt deutsch auch vor chin. Gerichten.
Das ist doch völlig unstrittig.
Natürlich kann ein Chinese seine Staatsangehörigkeit ändern - was ich ja auch am Beispiel meiner Frau dargestellt habe.
Was nicht mehr geht: Danach wieder die chinesische Staatsangehörigkeit anzunehmen.
Einfach nochmal den Anfang (von Seite 4) genau lesen.
Guangzhou hat geschrieben:Du redest von legaler Variante - in welchem Land legal? In einem Land ist es legal im anderen nicht, wenn du in Amsterdam Hasch kaufst und konsumierst ist das in D auch illegal? Darfst deine Drogen halt nicht nach D mitnehmen und aehnlich ist es mit dem Pass. Fuer etliche Eltern die in China leben gibt es nun mal keine 100% beiderstaatlich legale moeglichkeit. Sei es aus finanziellen-/krankenversicherungs-/schultechnischen- oder sonstigen Gruenden.
Ums kurz zu machen: Wenn Du in China mit Deinem aus Amsterdam legal gekauften Hasch erwischt wirst, hast Du in China nichts zu lachen.
Nochmal: Es interessiert die Chinesen nicht, was irgendwo anders legal ist, wenns chinesischen Gesetzen widerspricht.
Guangzhou hat geschrieben:Du scheinst auch zu vergessen ueber welches Land wir hier reden - wenn man sich in China immer und ueberall 100% an jedes Gesetz haelt wird man es dort nicht weit bringen. Man muss sich halt auch ein paar Schlupfloecher suchen. Deutsches Denken ist halt immer noch zu stark in den Koepfen - in anderen Laendern laeuft es nun mal anders. Auch ein Grund warum der Zug fuer D bald abgefahren sein wird, aber hauptsache alles ist geregelt...
Um auch das kurz zu machen: Es macht nen Unterschied ob ich vorsätzlich z.B. zu schnell fahre oder mit mehreren Staatsbürgerschaften hantiere.
Du kannst ja machen, was Du willst, nur wird Dein Argument, dass man sich in China nur bedingt an Vorschriften und Gesetze hält, nicht weiter helfen, wenn Du geschnappt wirst.
Na ja, kann natürlich sein, dass Du Dich "freikaufen" kannst - durfte aber auch keine Garantie sein.
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Yingxiong
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von Yingxiong »

Um mal wieder zum Thema zurueckzukommen:

Wir (meine Frau und ich) haben unseren jeweiligen Namen behalten. Dies hatte einige Gruende:
- Ich trage einen slawischen Familiennamen. Fuer Chinesen ist er schwierig auszusprechen. Dies war dann der erste Grund fuer die Namensbeibehaltung.
Bei einem Versuch, in einem chinesischen Krankenhaus mal untersucht zu werden, sollte meine Frau meinen Namen buchstabieren. Nach ca. 15-20min hat man ihr gesagt:"Koennen sie ihm nicht einen chinesischen Namen geben?"
Seitdem werde ich in China mit dem Familiennamen meiner Frau und meinem Vornamen (4 Buchstaben) vorgestellt.
- Da meine Frau zum Zeitpunkt unserer Heirat noch in China promoviert hat, haette der Namenswechsel viele Komplikationen mit sich gebracht.
- Auch der Wohnungserwerb in China waere mit meinem Familiennamen bedeutend schwieriger gewesen. So konnten wir auf den Namen meiner Frau eine Wohnung kaufen und einen Kredit bekommen.
- Meinen Familiennamen wollte ich nicht aufgeben, da er in Deutschland sehr selten und fast am aussterben ist. Saemtliche maennlichen Familienmitglieder meiner Generation haben keinen Nachwuchs. Allerdings hat es bei uns auch noch nicht geklappt.
- Ausserdem wollte ich nicht noch weiter hinten im Alphabet landen.
- Und schliesslich sprechen sie den Namen meiner Frau in Europa immer falsch aus, obwohl er eigentlich ganz einfach ist.
R.I.P. Little Yingxiong Engelskind 05.01.2013

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Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden - ich hab die Zeit noch nicht gefunden!
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von mrszhou »

Ich werde nach der Hochzeit im Oktober den Namen meines CMs annehmen. Da wir jedoch auf Grund der undurchsichtigen deutschen Bürokratie in Dänemark heiraten wollen ändert sich mein Name nicht automatisch mit dem Ja-Wort, sondern ich muss mich bei der entsprechenden Behörde in Berlin kümmern. Das ist es mir jedoch Wert!

Grüße aus der Hauptstadt!
Mathias
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von Mathias »

Meine Frau und ich haben nach unserer Heirat in China jeweils unsere ursprünglichen Nachnamen behalten. Warum? Weil das in China "so üblich" ist. Zudem erspart es meiner Frau einen deutschen Umlaut im Nachnamen.
zb_bamboo
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von zb_bamboo »

Hallo zusammen,

ich habe den Familiennamen meiner Frau angenommen, da wir einen gemeinsamen Familiennamen haben wollten und meine Frau immer wieder Schwierigkeiten hatte, meinen deutschen Nachnamen richtig auszusprechen (abgesehen von den Schwierigkeiten bei chinesischen Behörden, wie bereits von anderen beschrieben).

Nun laufe ich also mit einem chinesischen Nachnamen herum und meistens bringt das positive Effekte mit sich:
- Erstaunen, wenn der "Chinese" am Telefon auf einmal vor den Leuten steht, blond und blauäugig und relativ gut Deutsch sprechend,
- auf chinesischer Seite immer wieder grosse Augen (vor Erstaunen und meistens Freude/Stolz) , wenn realisiert wird, das ich als Deutscher einen chinesischen Familienname angenommen habe
- i.a.R. öffnet mir mein chinesischer Nachname viele chinesische Türen, privat, beruflich und auch bei den chinesischen Behörden

Davon abgesehen sind meine Schwiegereltern unglaublich happy, haben sie doch durch die Heirat ihres geliebten Kindes keine Tochter verloren sondern stattdessen noch einen Sohn dazu bekommen :-)

LG,
Bote, der bald nach China umzieht...
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milktea
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Re: Welchen Nachnamen habt Ihr nach der Heirat angenommen?

Beitrag von milktea »

Also ich habe einen chinesischen Mann und habe seinen Nachnamen angenommen...

1. Hoert er sich schoener an und
2. finde ich es als Frau schoener, den Familiennamen meines Mannes zu tragen. :D

Seine Familie freut sich darueber auch.
It takes a heart of cold cold stone to not fall in love with you.
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