Ja, also...wie gesagt...es wird keinerlei Probleme geben, wenn du von "den Deutschen" sprechen würdest. Möglicherweise kann es manchmal zu Missverständnissen kommen, wenn du dich mit anderen Ausländern unterhälst, wie z.B. einem Franzosen, und ihn dann als "Deutschen" bezeichnest.
Ansonsten hat @ Devu mit seiner Aussage absolut recht: In Deutschland legt man keinerlei Wert mehr auf irgendeine philologische Ausrichtung des Lernens und Denkens...mittlerweile ist dieser Bereich komplett "ökonomisiert". Wenn du mit einem Deutschen über Lessing, Hegel, Schopenhauer oder auch Habermas und Adorno reden möchtest, dann haben tatsächlich "fast 90%" keine Ahnung, worüber du mit ihnen reden willst und ich vermute mal, das über die Hälfte der Menschen mit den Namen auch nix anfangen können. Gehört hat man die Namen vielleicht schon, aber wenn du sie fragst, was diese Personen gemacht haben, dann großes Fragezeichen...
Mich übrigens eingeschlossen: Ich habe keine Ahnung zu den Leuten...ich kenne mich eher mit Xunzi, Han Feizi und Mozi aus...
Royal (<- der auch immer bemüht ist, stereotype über die deutschen zu zerschlagen, wie "deutsche seien immer pünktlich", "sehr fleißig" etc.)


