Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

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RoyalTramp
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

PAX hat geschrieben:Du RT hast gesagt, Chinesen wählen diese Antwort in der Befragung weil es "cool" ist. Und was bitte befähigt dich dazu ihre Aussage so zu verqueren und ihnen ihre Meinung so zurechtzubiegen?
Nichts! Das war meine rein subjektive Meinung, da mir da völlig andere Informationen vorliegen (siehe "böse Aussies, die unschuldige Chinesinnen verführen").
Sie können es auch tatsächlich so meinen wie sie es sagen. Vielleicht empfinden sie das gar nicht als cool, sondern stehen einfach zu ihrer Aussage weil es so ist.
Klar! Es gibt auch chinesische Jungs, die das voll okay finden. Aber ob es die Mehrheit ist, ist angesichts eigener Erfahrung eher unwahrscheinlich...
Ich verstehe euch nicht. Wirklich nicht. Wenn der betreffende Lehrer jetzt nun kein Deutscher gewesen wär, sondern ein Chinese und die beiden Mädels sich trotzdem vom Dach gestürzt hätten, was dann? Dann wäre ja wohl jedem hier klar, dass es kein Problem mit der Mentalität der Ausländer wär, sondern ein chinesisches Problem.
Es ist kein Problem "der Mentalität des Ausländers" und auch kein "chinesisches Problem", sondern die soziokulturelle Diskrepanz zwischen der Mentalität des Ausländers und dem chinesischen Problem. Und DAS ist das Problem!
Denn genausowas passiert in China auch ohne Auslandsbeteiligung! Ihr verteufelt hier die Ausländer die Spaß haben und sich deswegen kein halbes Jahr Gedanken machen "was wäre wenn". Aber Chinesen sind da doch keinen Deut besser! Da kann genauso der reiche Stadtchinese zur armen Dorfchinesin kommen und das selbe Szenario wie mit dem Westler und der Asiatin spielt sich ab.
Natürlich! Hat wer behauptet es seien nur die Ausländer? Aber leider erscheint es so, dass unter den ausländischen Männern das Phänomen mit chinesischen Mädchen nur herumzuspielen viel verbreiteter ist, als unter Chinesen allgemein. Gründe wurden hier bereits etliche genannt, wie z.B. Ausländer = "fern der Heimat, fern der Kontrolle", oder auch die doch noch konfuzianischen Erziehung in China etc.
Viele Chinesen vertreten bei dieser Thematik nämlich auch den Standpunkt, dass die Mädchen es nicht besser verdient haben.* Weil sie anstatt zu lernen sich mit Liebesdingen lieber das Leben versüßen. Und dazu gehören wie gesagt mindestens zwei. Einer/eine der/die verführt und einer/eine der/die sich verführen lässt.
Immerhin: Es gehören 2 dazu! Daher meine Frage noch einmal: Der Lehrer...unschuldig? Man muss wohl kein Prophet sein herzugehen, um anzuerkennen, dass die beiden Mädchen ohne diesen Lehrer heute noch Leben würden. Und gerade als Lehrer hatte der Typ eine besondere Verantwortung gegenüber seinen Schüler...! Seine Position als Autorität hat er jedoch schlicht und einfach schändlich ausgenutzt...

* dazu eine gewagte Hypothese meinerseits: Was sollten deine chinesischen Freunde auch sonst sagen? Sie wollen dir gefallen, PAX! Glaubste nicht? Dann kennst du China vielleicht doch noch weniger als du selber denkst...(<- das heißt nicht, dass ich es ausschließe, dass deine Freunde wirklich dieser Meinung sind, wie du sie hier wiedergibst, aber ich halte es für durchaus fragwürdig)
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Grufti
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Grufti »

PAX Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Verfasst: 10.11.2009, 17:59
For statistics only.posting Nr. 120000
(Sorry for O.T.) :oops:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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RoyalTramp
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

NHR hat geschrieben:Ich würde das Verhältnis der chinesischen Kultur zum Selbstmord eher als Ambivalent bezeichnen. Es wurde Gebrauch davon gemacht, obwohl weder Buddhismus noch Konfuzianismus (und ich denke nicht, dass der Legalismus das anders sah) Selbstmord eben nicht gutgeheißen haben.
Im Buddhismus wird der Selbstmord tatsächlich nicht gut geheißen, da dies dem Karma höchst abträglich ist, aber der Tod an sich hat im Buddhismus nicht den Schrecken, wie in unserer Vorstellung.

Woher du nun aber der Ansicht bist, dass Selbstmord vom Konfuzianismus nicht gutgeheißen worden ist, erschließt sich mir nicht. Mir ist aus diesbezüglichen Klassikern des Konfuzianismus nur in Erinnerung, dass von einem Beamten erwartet wird, in Falle eines Loyalitätskonfliktes sich von allen Posten und Ämtern zurückzuziehen. WIE dieses Zurückziehen dabei erfolgt ist nicht näher definiert. Einzig den Eltern gegenüber wird im Konfuzianismus der Akt des Selbstmordes als Pietätlosigkeit verurteilt, aber bereits Ende der Han-Dynastie steht die konfuzianische Familienethik nicht mehr über der Staatsethik.
Selbstmord war, und das erwähnst Du nicht, häufig eher ein Mittel der Flucht vor Bestrafung und Verfolgung.
Das ist immer so, dass Selbstmord auch immer ein Mittel ist, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Gilt aber auch in Japan so, oder warum die hohe Selbstmordrate dort? Jedoch verkehrst du hier gerade einen Punkt: Der Seppuku im japanischen Samuraikodex ist keine Flucht vor Bestrafung, sondern ist Bestrafung. Und so eben auch in der chinesischen Geschichte. Es gibt da keinen Unterschied, außer in der Durchführung. In Japan Selbstentleibung, in China der obligatorische Giftbecher. Der Giftbecher ist dabei nicht so spektakulär und eignet sich daher eher weniger für eine "Romantisierung", wie sie der Seppuku mitunter erlebt...
Auf die groß den Selbstmord romantisierenden Werke der chinesischen Geschichte würde ich jedenfalls nicht allzu viel geben. Man sehe sich an, was die aus der Zeit der Drei Königreiche (三國志)gemacht haben. Mit geschichtlich akkurater Aufarbeitung haben solche Werke rein gar nichts zu tun. In der westlichen Kultur würde ich zum Vergleich den Osterhasen und den Weihnachtsmann heranziehen.
Ich argumentiere auch nicht von der Warte der romanhaften Literatur, sondern aus Sicht der Historiographie und da wirst du z.B. in den 24 Dynastiegeschichten in den Beamtenbiografien eine unglaubliche Menge an solchen Selbstmorden finden können. Und diese Dynastiegeschichten sind allem Dafürhalten nach keine romanhaften Darstellungen sondern eine annalistische und höchst sachliche historische Aufarbeitung, in der es zwar viele inakkurate Stellen gibt, da den Historikern mitunter Zugang zu wirklich wichtigen Informationen fehlten und sie häufig etwas daher nur vom Hörensagen aufgeschrieben haben*, aber bei den Beamtenbiografien kann es weitgehend ausgeschlossen werden, da dazu die Geschichtsschreiber Zugang zu den kaiserlichen Archiven und den Beamtendossiers besaßen...es war geradezu ihre Aufgabe, diese Dossiers zu organisieren, um sie für eine spätere Aufnahme in eine Dynastiegeschichte überhaupt vorzubereiten.

* auch gibt es mitunter Probleme unter dem Aspekt "Lob und Tadel" in versteckten Worten...

Dass China ein Selbstmordproblem unter jungen Frauen hat, ist inzwischen bekannt. Dieses existiert aber auch ohne die Ausländer. Es ist ein gesellschaftliches Problem und nicht nur das einer Gruppe, die häufig abseits der Gesellschaft steht.
Nicht ganz ernst gemeint: Und daher sollen Ausländer auch alles dran setzen, dass sich dieses gesellschaftliche Problem auf ein Neues bestätigt, oder wie?
Das ist eine Definition von Kultur. Aber keine universelle.
Dazu kann ich nichts sagen, da mir der westliche Kulturbegriff nicht so ganz geläufig ist. Ich kenne mich eher nur mit dem chinesischen aus...und da ist Kultur die Antithese zu Natur...das ist ja gerade z.B. die Essenz des Daoismus: Die Kultur zerstören, um zurück zur Harmonie der Menschen mit der Natur zu finden.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von NHR »

RoyalTramp hat geschrieben:
Hendrik hat geschrieben:Vergnügliches Rumpoppen verstößt nicht gegen den Menschenverstand
Natürlich nicht, solange sich beide Seiten auch wirklich im Klaren sind, dass es nur um Spaß geht. Wenn aber eine Seite auch nur im Ansatz zu erkennen gibt, dass sie sich mehr erhofft, aber der andere nicht bereit ist, dieses Mehr auch zu geben, gilt es sofort die Bremse zu ziehen, und zwar am Besten, noch bevor es zu dem Akt gekommen ist! Anstatt daher sofort beim ersten Mal sofort ins Bett zu hüpfen, sollte man sich vielleicht erst ein wenig "kennenleren" und etwas über die Absichten herausfinden, findest du nicht? Kann dem "prallen" Aussie übrigens in vielen Situation das Geld retten! Und in einigen Situation tatsächlich das Leben des Mädchens... Ich denke daher, dass es das Wert ist, sich da ein wenig mehr Gedanken zu machen...
Tut mir leid, aber so funktioniert die Welt häufig nicht. Falls es grade zwischen zwei Menschen funkt, dann haben die viel im Kopf, aber nicht sowas wie "halt, stop! Ich will nur ein bisschen Spaß haben, ich hoffe, das ist Dir bewusst!"
Gut, man könnte das tun. Aber die Stimmung ist dann meist (nicht immer) sicherlich dahin.

Natürlich gibt es da Abweichungen, aber ich persönlich stelle es mir recht schwierig vor, sowas zu kommunizieren, bevor es zur Sache geht. Denn meist "ergibt es sich so", ohne ernste Diskussion vorher.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von NHR »

RoyalTramp hat geschrieben: Es ist kein Problem "der Mentalität des Ausländers" und auch kein "chinesisches Problem", sondern die soziokulturelle Diskrepanz zwischen der Mentalität des Ausländers und dem chinesischen Problem. Und DAS ist das Problem!
Doch, bezüglich der Tendenz zur Flucht per Selbstmord - insbesondere unter jungen Frauen - muss man ganz klar sagen, dass dies ein chinesisches Problem ist. Zum Glück ist dieser inzwischen auch der KPC aufgefallen.

RoyalTramp hat geschrieben: Immerhin: Es gehören 2 dazu! Daher meine Frage noch einmal: Der Lehrer...unschuldig? Man muss wohl kein Prophet sein herzugehen, um anzuerkennen, dass die beiden Mädchen ohne diesen Lehrer heute noch Leben würden. Und gerade als Lehrer hatte der Typ eine besondere Verantwortung gegenüber seinen Schüler...! Seine Position als Autorität hat er jedoch schlicht und einfach schändlich ausgenutzt...
Ich würde eher sagen: Sie könnten noch leben. Denn im Endeffekt weiß man es nicht. Vielleicht hätten sie nur nen anderen getroffen und sich dann trotzdem irgendwie umgebracht.

Hier argumentiert auch niemand mehr darüber, dass der Kerl seine Position ausgenutzt und sich falsch verhalten hat. Das sehen wir wohl alle so.
Es geht doch viel mehr darum, ob er für den Tod der Mädchen verantwortlich gemacht werden kann.
Und das sehe ich absolut nicht so.

Nehmen wir zum Beispiel mal einen Lehrer, der seine Schülerin beim großen Test durchfallen lässt, einfach weil er sie nicht besonders leiden kann. Dadurch bekommt das Mädchen unglaublichen Druck durch ihre Eltern.
Nun beschließt sie, sich diesem Lerndruck nicht mehr auszusetzen und stürzt sich in den Tod.
Gut, der Lehrer ist ein Arsch, dass er sie hat durchfallen lassen. Aber ist er für den Tod des Mädchens verantwortlich?
(Ich für mich sage hier ganz klar: Nein)
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von punisher2008 »

RoyalTramp hat geschrieben:
Man denkt, dass Selbstmord nicht zur chinesischen Kultur gehört, weil man dabei immer die rituelle Selbstentleibung der japanischen Samurais vor Augen hat. Aber auch in der chinesischen Geschichte wurde z.B. vielen verdienstvollen Beamten der ehrenvolle Selbstmord gewährt, indem man ihnen einen vergifteten Becher zu trinken gab, den sie dann in ihren eigenen Kämmern unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit als Gnadengeschenk getrunken haben. Weniger spektakulär als die japanische Selbstaufschlitzung, aber mit den absolut gleichen Prämissen. Es ist daher falsch anzunehmen, dass Selbstmord ÜBERHAUPT nicht zur chinesischen Kultur gehört hat. Die chinesische Geschichtsschreibung ist voll mit solch "Vorbildern", die bis in den Tod hinein ihre (konfuzianische) moralische Integrität trotz größter Widrigkeiten gewahrt haben (wer kennt nicht die Geschichte von General Meng Tian?)

Gerade im alten China war der Beamte ein Vorbild für Viele, der sich aus Loyalität zu seinem alten Dienstherren lieber selbst und seine Familie tötete, anstatt einem (illegitimen) Potentaten zu dienen...

Und auch die chinesische Literatur ist voll von solchen Vorbildern. Kaum ein klassisches chinesisches Gedicht, in dem nicht die Selbstzweifel, das Scheitern an der Welt und das Entrücktsein bis zum Tode thematisiert würde! Wer kennt nicht die Legende von Qu Yuan! Und zu solchen Ehren wird hier in China auch noch ein wichtiges Fest gefeiert...so "bekloppt" sind die Chinesen, dass die den Selbstmord eines Dichters hier sogar feiern!
Richtig! Du beziehst dich auf das "Drachenbootfest" (端午节). Zu Ehren des Dichters Qu Yuan werden zu dem Fest auch heute noch 粽子 gegessen. Ich muss jetzt hier nicht die Geschichte erzählen, lässt sich sicher alles bei Wikipedia nachlesen.
Man muss aber auch bedenken, dass Selbstmord nicht NUR in China oder Japan in der Literatur "romantisch verklärt" wird. Spontan fallen mir da aus dem Westen "Werther" und "Romeo und Julia" ein. Goethe und Shakespeare sind weltbekannte Persönlichkeiten und waren sicher keine "Spinner". Soweit ich mich erinnere hatte "Werther" damals in Deutschland sogar ziemlich viele Nachahmer.
Bevor mir hier wieder Sachen in den Mund gelegt werden, ich wollte nur zeigen, dass Selbstmord, und Vorbilder dafür, keineswegs ein rein asiatisches Phänomen ist.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

NHR hat geschrieben:Tut mir leid, aber so funktioniert die Welt häufig nicht. Falls es grade zwischen zwei Menschen funkt, dann haben die viel im Kopf, aber nicht sowas wie "halt, stop! Ich will nur ein bisschen Spaß haben, ich hoffe, das ist Dir bewusst!"
Gut, man könnte das tun. Aber die Stimmung ist dann meist (nicht immer) sicherlich dahin.

Natürlich gibt es da Abweichungen, aber ich persönlich stelle es mir recht schwierig vor, sowas zu kommunizieren, bevor es zur Sache geht. Denn meist "ergibt es sich so", ohne ernste Diskussion vorher. (<- ist das so? es ergibt sich? man ist dem praktisch wie einer naturgewalt gegenüber völlig machtlos? aha...interessant...)
Der Mensch ist also nicht in der Lage, sich über seinen natürlichen Instinkt hinwegzusetzen? Klingt nach universeller Ausrede: "Der Mensch ist ein von seinen Instinkten und Trieben gesteuertes Wesen."

By the way: Was meinst du mit "funkt"? Darunter verstehe ich tatsächlich Gefühle die auf Wechselseitigkeit beruhen. Klartext: Wenn sich ein Aussie in ein chinesisches Mädchen verknallt und dieses chinesische Mädchen auch in den Aussie ist doch alles in bester Butter!

Wo es dann zu Käse wird ist, wenn der Aussie nur Spaß will und dem Mädchen nur was vormacht.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von de guo xiong »

RoyalTramp hat geschrieben:
Was mich betrifft: An diesem Punkt bin ich aus dieser Diskussion raus, denn die Sache hat mich schon einmal ziemlich aus der Bahn geworfen, und bevor ich mich da wieder hineinsteigere...

...und t'schö!
und welcome back :) - naja lang hat deine Abstinenz nicht grad gedauert.

de guo xiong, der denkt hier haben sich schon einige in etwas hineingesteigert
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Hendrik »

NHR hat geschrieben: Tut mir leid, aber so funktioniert die Welt häufig nicht. Falls es grade zwischen zwei Menschen funkt, dann haben die viel im Kopf, aber nicht sowas wie "halt, stop! Ich will nur ein bisschen Spaß haben, ich hoffe, das ist Dir bewusst!"
Grundsätzlich hast Du Recht NHR, aber man kann sein Gegenüber auch mal selber einschätzen, das ist Normalerweise auch kein Problem. Das lässt sich auch sehr subtil kommunizieren. Beispielsweise wie Fragen wie: "hast Du es schon mal Sex in einem öffentlichen Park gehabt?" oder Aussagen wie: "auch wenn wir hier einen riesen Spass haben, bitte sag meiner Ehefrau nichts davon!" <- Tonlage und Stimmung muss passen, sonst wird es falsch aufgenommen. Die Reaktion darauf sagt alles was man wissen muss.
Auch kann man schauen, ob die jeweilige Frau die Doppeldeutigkeiten gewisser Wörter kennt. Wenn ja, dann ist sie normalerweise auch kein Kind von Traurigkeit. Im Chinesischen gelingt mir das selber noch nicht, aber im Deutschen und Englischen kein Problem.
RoyalTramp hat geschrieben: By the way: Was meinst du mit "funkt"? Darunter verstehe ich tatsächlich Gefühle die auf Wechselseitigkeit beruhen. Klartext: Wenn sich ein Aussie in ein chinesisches Mädchen verknallt und dieses chinesische Mädchen auch in den Aussie ist doch alles in bester Butter!
Es könnte ja auch heißen, beide haben ein plötzliches Bedürfnis den anderen flach zu legen, ohne weiteren Hintergedanken.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

Hendrik hat geschrieben:Es könnte ja auch heißen, beide haben ein plötzliches Bedürfnis den anderen flach zu legen, ohne weiteren Hintergedanken.
Wurde denn hier nicht schon ausführlichst geschildert, dass niemand damit Probleme hat, wenn Jungen und Mädchen in einvernehmlichen Verständnissen eine Nacht Spaß haben wollen? Wenn der Junge dem Mädchen ganz klar sagt, dass er nur was zum Poppen sucht und das Mädchen sich darauf einlassen sollte, dann meinetwegen! Wie oft soll man es denn noch wiederholen, worum es hier im Eigentlichen geht? Darum, dass der Junge dem Mädchen keine unbegründeten Hoffnungen machen darf! Und darum, dass er sich selbst soweit in den Griff haben sollte, wenn er merkt, dass sein Gegenüber doch nicht so aufgeklärt und westlich modern ist, wie er eigentlich gedacht hat, angesichts des Risikos, welches er hier in Kauf nimmt, wenn er meint, ein solches chinesische Mädchen nach Strich und Faden verarschen zu können! Dann sollte er sich lieber eine Andere für seinen "Schuss" suchen...laufen doch ausreichend begattungswürdige Körper hier durch die Gegend! An Auswahl wird es da ja wohl nicht mangeln...
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von NHR »

Also, darf ich da nochmal kurz nachhaken?
Die Verantwortung liegt also alleinig beim ausländischen Manne, da diese Gruppe Deiner Ansicht nach anteilsmäßig mehr "Player" enthält als die chinesischen Männer.
Du nimmst die chinesische Gesellschaft in Schutz, die Eltern des Mädchens werden jedweder Verantwortung entbunden. Das Umfeld des Mädchens ebenso.
Und nur der weiße Ritter in seiner strahlenden Rüstung soll die höchste und einzige Instanz allen Anstands spielen?
Denn wenn er dies nicht tut, wird dem Mädchen nochmal richtig von ihren Landsleuten in den Allerwertesten getreten, was ihr ggf den Gnadenschuss gibt.

Der weiße Mann/Ausländer soll also, sollte er nur darauf aus sein, die Mädchen 20 mal darüber (am besten schriftlich) informieren, während es die chin. Gesellschaft, die chinesischen Medien und ihre chinesischen Eltern waren, die sie mental absolut nicht auf das reale Leben eingestellt haben. Denn der Glaube an den weißen Ritter ind er strahlenden Rüstung IST zu 99,999999% ein TRAUM. Wenn ein Großteil der Mädchen einer Gesellschaft diesem unterliegt, sollte man sich fragen, ob da die Gesellschaft und die Eltern nicht total versagt haben.
Das sollte man sich übrigens auch angesichts der Selbstmordrate unter jungen Mädchen in China fragen.

Wie Du sehen kannst, verstehe ich Deinen Appell an die Ausländer durchaus. Ich verstehe auch, dass Du von diesen etwas Empathie und common sense verlangst. Aber ich verstehe nicht, wie du diese Ausländer alleinig für diverse Dinge verantwortlich machen willst, die zum Großteil ganz klar auf dem Mist der chin. Gesellschaft gewachsen sind.



PS:
Die Scheidungsrate in Taiwan ist gigantisch. Sex wird nicht so prüde wie im Westen gesehen. Nur redet man nicht so offen darüber.
Ich sehe dort absolut keine Gesellschaft, in der abermillionen heilige Jungfrauen herumlaufen. Trotzdem schauen sie noch ihre Soaps und verlieben sich nach einem Tag. Die können mir 3 mal erzählen, dass sie noch nie haben und auf die große liebe warten (Den meisten Mädels kaufe ich das eh nicht mehr ab).
Und so wird das in China auch immer mehr und mehr aussehen.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von beowulf »

"Die Verantwortung liegt also alleinig beim ausländischen Manne, da diese Gruppe Deiner Ansicht nach anteilsmäßig mehr "Player" enthält als die chinesischen Männer."

Auch meine Ansicht. Die Anzahl der Player ist bei den "Expats" (also nicht Europäer, die meisten Europäer sind und waren zuvor in ihrer Heimat ganz normale Leute und werden erst in China zu Playern) ungleich höher als bei chinesischen Männern. Um gleich ein Argument vorwegzunehmen - Bordellbesucher sind keine Player.

"Du nimmst die chinesische Gesellschaft in Schutz, die Eltern des Mädchens werden jedweder Verantwortung entbunden. Das Umfeld des Mädchens ebenso.
Und nur der weiße Ritter in seiner strahlenden Rüstung soll die höchste und einzige Instanz allen Anstands spielen?"

Die chinesische Gesellschaft ist anders als unsere. Der "weiße Ritter" ist der, der in eine andere Gesellschaft hineingeht. Natürlich trägt er die Verantwortung für sein Verhalten. Deine Argumentation klingt irgendwie danach (jetzt einmal aus einer umgekehrten Warte beobachtet), dass sich die Deutschen den Sitten u. Gewohnheiten der Ausländer anpassen sollten.

"Denn wenn er dies nicht tut, wird dem Mädchen nochmal richtig von ihren Landsleuten in den Allerwertesten getreten, was ihr ggf den Gnadenschuss gibt."

Wer sagt das?

"Der weiße Mann/Ausländer soll also, sollte er nur darauf aus sein, die Mädchen 20 mal darüber (am besten schriftlich) informieren, während es die chin. Gesellschaft, die chinesischen Medien und ihre chinesischen Eltern waren, die sie mental absolut nicht auf das reale Leben eingestellt haben."

Es würde schon reichen, wenn er sich Mädchen sucht die auch nur auf das aus sind. Davon gibts genug in den Ausländerdiscos. Wenn er sich nur eine Spur unsicher ist, ob das so ein Mädchen ist, dann lieber die Finger weg.

"Denn der Glaube an den weißen Ritter ind er strahlenden Rüstung IST zu 99,999999% ein TRAUM. Wenn ein Großteil der Mädchen einer Gesellschaft diesem unterliegt, sollte man sich fragen, ob da die Gesellschaft und die Eltern nicht total versagt haben.
Das sollte man sich übrigens auch angesichts der Selbstmordrate unter jungen Mädchen in China fragen."

Wenn ich mir die Selbstmordrate, die Drogensucht, die Teenagerschwangerschaften, die Arbeitslosenrate und den Alkoholismus unter jungen Mädchen in Deutschland anschaue, könnte ich auf den gleichen Schluss kommen. Die Gesellschaft und die Eltern dürften auch in Deutschland total versagen. ;-)

Die Eltern bereiten ihre Kinder auf ein Leben in China vor. Und in China ist im moment das wichtigste, über eine gute Bildung zu verfügen und nicht den Anschluss zu verlieren. Durch das Ende des Kommunismus bilden sich in China nämlich jetzt Schichten heraus. Wer hier nicht aufpasst, findet sich am Ende in der Unterschicht wieder und versäumt die Chancen zum Aufstieg. Ist klar, dass ein westlicher Wohlstandsbürger daran nicht denkt (werfe ich ihm nicht einmal vor), Faktum ist, dass andere Prioritäten gesetzt werden.


"Wie Du sehen kannst, verstehe ich Deinen Appell an die Ausländer durchaus. "

Also in deinen Posting kann ich überhaupt kein Verständnis erkennen.

"Ich verstehe auch, dass Du von diesen etwas Empathie und common sense verlangst. Aber ich verstehe nicht, wie du diese Ausländer alleinig für diverse Dinge verantwortlich machen willst, die zum Großteil ganz klar auf dem Mist der chin. Gesellschaft gewachsen sind."

Du hast eben nix verstanden.

"PS:
Die Scheidungsrate in Taiwan ist gigantisch. Sex wird nicht so prüde wie im Westen gesehen. Nur redet man nicht so offen darüber."

Die Gründe für die Scheidungsrate in Taiwan sind ganz andere als das Bedürfnis der taiwanesischen Frauen für eine Nacht in den Armen eines weißen Superstechers zu liegen.
http://www.gio.gov.tw/info/nation/ge/fc ... /2/p20.htm" target="_blank

"Ich sehe dort absolut keine Gesellschaft, in der abermillionen heilige Jungfrauen herumlaufen. "
Ich hab sie auf Taiwan gesehen (natürlich keine "heiligen" :lol: ). Du machst immer noch den gleichen Fehler von den Discomädels auf die Mädels die du auf der Strasse sieht, zu schliessen.

"Trotzdem schauen sie noch ihre Soaps und verlieben sich nach einem Tag. Die können mir 3 mal erzählen, dass sie noch nie haben und auf die große liebe warten (Den meisten Mädels kaufe ich das eh nicht mehr ab)."

Vorher oder nachher?

"Und so wird das in China auch immer mehr und mehr aussehen."
Aha.

Und jetzt der letzte Punkt - warum bist du da so verbissen. Es wurde schon x-mal abgeklärt, dass hier niemand gegen One-Night Stands zwischen zwei Erwachsenen Menschen die auch wissen auf was sie sich einlassen, spricht. Hier will dir keiner die One-Night Stands vermiesen. Wenn die Mädels die du abschleppst, selber sexuell offen sind und keine naiven Dinger die du verführst, brauchst du auch kein schlechtes Gewissen haben oder dich angesprochen fühlen. Es geht hier nicht um dich.

Schon klar, Royal Tramp verwendet ein wenig den Holzhammer und argumentiert sehr moralisch, aber was er sagt ist prinzipiell richtig und bricht keinen einzigen von uns den Zacken aus der Krone. An sich sollte das sogar eine Selbstverständlichkeit sein. Man verführt keine jungen, naiven Mädels und lässt sie dann einfach fallen. So jemand ist sowohl in China als auch in Deutschland nichts anderes als ein "Arschloch", oder?
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NHR
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von NHR »

Würde ich nicht denken, dass RoyalTramp zu einem gewissen Grade Recht hat, würde ich hier gar nicht mehr im Thread rumgeistern.
Das vorweg.

Deine Behauptung, ich hätte nichts verstanden, ist an den Haaren herbeigezogen.
Ich verstehe sehr wohl.
Was ihr nicht versteht ist die Tatsacht, dass man Fehler in einer Gesellschaft nicht einfach mit "das läuft da halt so" entschuldigen kann.
Nach dieser Logik könnte das "Weiße Arschloch" ja doch an sich einfach eine naive Chinesin in Deutschland suchen und verarschen. Die Entschuldigung hat er ja schon parat: das läuft hier halt so.


Ich weiß, dass Du ein heisser Verfechter der VR bist, beowulf, genauso wie RT.
Daher nehme ich mein Lieblingsbeispiel, das Ausbildungssystem in China. Es ist ineffizient und produziert im Schnitt grade noch Fachidioten. Im schlimmsten Falle Absolventen, die weder Allgemeinbildung, noch Lebenserfahrung, oder fachspezifische Bildung mitbringen.
Allein direkt durch dieses Dreckssystem nehmen sich im Jahr xxx Schüler/innen das Leben.

Darüber hinaus ist die Selbstmordrate, vor allem unter Mädchen, definitiv ein Problem der VR China.
Da können wir nun viel drüber rumdiskutieren, es ist und bleibt ein Faktum.
Drogen als Gegenbeispiel taugen eher nicht. Die gibt es auch in China.
Vergleicht doch mal die Selbstmordraten ganz Europas mit China.

Mit "das ist halt so in China" ist jedenfalls niemandem geholfen.


Bezüglich Taiwan schließe ich übrigens nicht von Discomädels auf irgendwelche unschuldigen Mädels. Der überwiegende Teil meiner weiblichen Bekanntschaften/Freunde da geht sehr selten bis nie in die Disco. Und allesamt sind sie Studentinnen.
Ich mache hier keinen Denkfehler, sondern Du siehst diese Menschen durch eine rosarote Brille.
Die poppen zehn mal leichter umher als alles, was ich an deutschen Unis gesehen habe.
Und wenn man etwas Chinesisch versteht, hört man die Mädels manchmal auch über atemberaubende Dinge reden, sobald man an ihnen vorbei läuft.

Dein Argument gegen meine Erwähnung der Scheidungsrate halte ich für inkorrekt. Es geht dabei gar nicht um weiß, schwarz, gelb, sondern darum, wie einfach die miteinander heiraten und auch in die Kiste springen.
Und ein immer noch großer Teil der jungen Taiwanesen hat noch nie eine Disco von innen gesehen.
Wie passt das zusammen? Denkt mal drüber nach...
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von beowulf »

"Was ihr nicht versteht ist die Tatsacht, dass man Fehler in einer Gesellschaft nicht einfach mit "das läuft da halt so" entschuldigen kann."

Entschuldigung was ist jetzt der Fehler in der Gesellschaft? Das die Mädels da nicht so abgebrüht sind oder was? Das die Kids in China keine Pubertät haben, weil sie für die Schule büffeln statt auf Parties Flaschendrehen zu spielen? Naja - einfach so wird aus einem dritte Welt Land kein Weltmacht. Schau - ich sehe schon einige Fehler oder negative Punkte und Verbesserungsmöglichkeiten. Wo nicht? Aber ich nehme mir in Gegensatz zu vielen hier, nicht das Recht ein General Urteil zu bilden und ich bilde mir nicht, dass unsere Gesellschaft besser ist. Die Chinesen haben ihre Probleme, wir unsere. Oder ganz banal ausgedrückt - Die chinesischen Jugendlichen sammeln zuwenig Erfahrungen in ihrer Jugend und die deutschen Jugendlichen zuviel.

"Nach dieser Logik könnte das "Weiße Arschloch" ja doch an sich einfach eine naive Chinesin in Deutschland suchen und verarschen. Die Entschuldigung hat er ja schon parat: das läuft hier halt so."

Nein - kann er nicht. Warum? Weil das "Weiße Arschloch" bei keiner Chinesin oder Deutschen in Deutschland landen kann, weil er dort nur 08/15 ist. GENAU das ist ja DAS PROBLEM. Das völlige DURCHDREHEN von Expats in China - oder Japan - oder Südkorea - oder Taiwan - oder Thailand usw. weil sie das erste mal in ihrem Leben Chancen beim anderen Geschlecht haben.

"Ich weiß, dass Du ein heisser Verfechter der VR bist, beowulf, genauso wie RT."

Da ich hier genauso von den Mädels in Taiwan rede und es hier nicht um Politik geht - kannst du dir das "VR" sonst wohinstecken. Sorry, aber so ein Denken kotzt mich an. Ala "Du bist ja in dem Lager oder in dem Lager..."
Könnte dann genauso damit herkommen, dass gerade die großen China Kritiker, die ja immer soooo auf die Moral pochen, plötzlich dieselbe aus dem Fenster werfen, wenn es darum geht was zum "Schnagseln" abzubekommen.

"Daher nehme ich mein Lieblingsbeispiel, das Ausbildungssystem in China. Es ist ineffizient und produziert im Schnitt grade noch Fachidioten. Im schlimmsten Falle Absolventen, die weder Allgemeinbildung, noch Lebenserfahrung, oder fachspezifische Bildung mitbringen.
Allein direkt durch dieses Dreckssystem nehmen sich im Jahr xxx Schüler/innen das Leben."

Zum Ausbildungssystem u. Kritik dazu habe ich im interessanten Artikel Thread einen Link gestellt. Die Kritik hab ich sehr interessant gefunden, weil sie a. Substanz hat b. Informationen beinhaltet c. kreativ ist d. Lösungsansätze enthält.
Und die Kritik ist - tatata!!! von einem Chinesen.

Deine Kritik ist eine dummer rundumschlag, undifferenziert, beleidigend und - wieder einmal - furchtbar empört u. entrüstet (kann mir richtig vorstellen, wie du beim schreiben mit den Verzweiflungstränen aus Sorge um das chinesische Schulsystem kämpfen musstest).
Und sie schwimmt wie üblich in den sich selbst Schulterklopfenden Unterton.

Was sagt uns das jetzt?

"Darüber hinaus ist die Selbstmordrate, vor allem unter Mädchen, definitiv ein Problem der VR China.
Da können wir nun viel drüber rumdiskutieren, es ist und bleibt ein Faktum.
Drogen als Gegenbeispiel taugen eher nicht. Die gibt es auch in China.
Vergleicht doch mal die Selbstmordraten ganz Europas mit China."

Ich glaube nicht, dass du genug Wissen über das Thema verfügst um ernsthaft darüber zu diskutieren. Sieht man schon beim nächsten Satz über die Drogen. Ja, Ja, Drogen am Schulhof sind in China ja soweit verbreitet. Die Schüler dort kiffen sich ja echt das Hirn weg. :lol:
Und zu den Selbstmordraten in China - die höchste Quote ist am Land bei den chinesischen Bäuerinnen und da spielen ganz andere Gründe eine Rolle als das Schulsystem und gescheiterte Liebesbeziehungen in jungen Jahren.

"Die poppen zehn mal leichter umher als alles, was ich an deutschen Unis gesehen habe."

hmm - das einzige was mir das sagt ist, dass du auf Taiwan zehn mal leichter eine rumkriegst als in Deutschland. Nicht mehr und nicht weniger.

"Und wenn man etwas Chinesisch versteht, hört man die Mädels manchmal auch über atemberaubende Dinge reden, sobald man an ihnen vorbei läuft"

Was sagens denn da so? Mädels die von Jungs schwärmen sind was ganz normales und ich glaube nicht, dass die solche Gespräche führen ala
A. Gestern habe ich der Baseballmannschaft am Klo einen geblasen.
B. Was du auch?

Vielleicht hat sich Taiwan ja geändert, aber China ist nicht Sex in the City

"Dein Argument gegen meine Erwähnung der Scheidungsrate halte ich für inkorrekt. Es geht dabei gar nicht um weiß, schwarz, gelb, sondern darum, wie einfach die miteinander heiraten und auch in die Kiste springen."

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ingo_001
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von ingo_001 »

NHR hat geschrieben:PS:
Die Scheidungsrate in Taiwan ist gigantisch. Sex wird nicht so prüde wie im Westen gesehen. Nur redet man nicht so offen darüber.
Ich sehe dort absolut keine Gesellschaft, in der abermillionen heilige Jungfrauen herumlaufen. Trotzdem schauen sie noch ihre Soaps und verlieben sich nach einem Tag. Die können mir 3 mal erzählen, dass sie noch nie haben und auf die große liebe warten (Den meisten Mädels kaufe ich das eh nicht mehr ab).
Schon richtig.
Nur hab ich ja schon angemerkt, weshalb Taiwan da nicht mit Mainland China vergleichbar ist.
NHR hat geschrieben:Und so wird das in China auch immer mehr und mehr aussehen.
Maybe - who knows ... ?
Der Punkt ist doch, dass Taiwan über einen längeren Zeitraum "verwestlicht" wurde.
Bei Mainland China dürfte das (vom Widerstand der chin. Regierung mal ganz abgesehen) sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen ... wobei ich nicht sehe dass der Versuch von Erfolg gekrönt sein wird.
Es ist eine Sache 22 Mio. Menschen in Taiwan mit unseren westlichen Segnungen zu beglücken, wo das auch noch politisch bedingt gefördert wurde/wird ... aber Mainland China mit seinen mehr als 1,3 Mrd. Menschen, die unabhängig von der politischen Führung auch noch zusätzlich stolz auf ihre lange Kulturgeschichte pochen tiefgreifend zu "verwestlichen" dürfte m.E. nicht gelingen.
Wer das wirklich denkt oder glaubt unterliegt m.E. einem Trugschluss.
Die Chinesen werden das, was ihnen für China vorteilhaft erscheint übernehmen/adaptieren ... mehr aber auch nicht.
Und unsere westlichen Verhaltensweisen (in Bezug auf unser Szenario) werden mit Sicherheit nicht übernommen werden.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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