Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

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hifi
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von hifi »

@corneta
Sehr gut beschrieben.
Solche Fälle passieren eigentlich andauernd. Als ich meine Frau kennenlernte, war ich noch ganz wild. Ich hing fast die ganze Zeit mit Kumpels vom Studium und Freunde vom Wohnheim herum. Nicht jeder Tag, aber schon mehrmals in der Woche gingen wir aus oder laberten in einer Kneipe über Gott und die Welt. Dann lernte ich eine kleine süsse Ossi kennen. (Viele Freunde waren sogar mit dabei.) Am Anfang fanden alle ganz toll, weil sie auch vieles miterleben durften. Aber dann kippte irgendwann die Stimmung um und uns wurde vorgeworfen, dass wir uns zu sehr zurückziehen würden. Sogar in dem Wohnheim gab es Stress mit einigen Mitbewohnern, die vorher immer sehr nett zu mir waren. Oberflächlich war das Problem, dass meine damals noch Freundin immer bei mir umhängen würde, obwohl sie gar nicht in diesem Wohnheim wohnte, aber irgendwann später kam die Wahrheit heraus: Wir als Paar würden die WG-Charakter zerstören. Naja, was soll man dazu sagen? Eifersucht war das nicht, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele Freunde (sowohl männlich als auch weiblich) das Gefühl hatten, mich irgendwie zu verlieren. Meine Frau wurde nie richtig 100% von der Clikke akzeptiert. Das hat mich zwar damals auch sehr belastet, aber sie war mir trotzdem viel viel wichtiger. Erst nach dem Studium, nachdem wir alle sehr weit auseinander gelebt haben und jede von uns auch viele andere neue Freunde gefunden haben, habe ich inzwischen wieder eine gute Beziehung zu einigen der alten Freunde. Und diesmal werden wir auch richtig einfach als Paar akzeptiert.
Eine andere Geschichte, wo es genau umgekehrt war: Ich habe einen Freund aus der USA. Wir haben, als er noch nicht lange in Deutschland war, sehr viel zusammen unternommen. Viel am Computer gezockt und auch viel gemeinsam gesoffen... Er war eine Zeit lang bei uns fast der 3. Mitbewohner im Haus. Eines Tages hat er eine Freundin durch seine Mannschaftssporttätigkeit kennengelernt. Natürlich haben wir uns für ihn gefreunt. Aber dann hörte der gemeinsame Freizeitvertreib mit uns fast auf einem Schlag auf. Umgekehrt hören wir auf einmal kaum noch etwas von ihm. Am Anfang war es nicht so schlimm, weil ich auch mit meiner Frau viel unternehme. (Sie ist eine super Zockerin! :D ) Aber nach und nach haben wir ihn dann doch vermisst. Heute sehen wir ihn höchstens nur einmal im Jahr, wenn wir ihn und seine Freundin zu uns einladen...
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happyfuture
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von happyfuture »

OT
ingo_001 hat geschrieben:"Popperichen"
Popperichen - plural
Popperich - singular
Popp Erich - urspr. Wortstamm, Namensbezeichnung

fällt mir der Spruch ein:
Vorne "ER" und hinten "ICH"

bringt mir die Assoziation, dass es durchaus "männliche" Püppis in Schwulenkreisen zu finden gibt
Danke Ingo
OT-off
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von ingo_001 »

Keine Ursache :mrgreen:

:lol: :lol: :lol:

Der war gut ...

:lol: :lol: :lol:
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von happyfuture »

@corneta
@ingo
@hifi

ich vermute, wir reden von verschiedenen Arten von "Kumpel":
Was ich meine ist der Beste Freund, nicht nur irgendein Kumpel, der mir Stress macht!
Mit meinen Kumpels (ich habe 2 davon, beide männlich - kann mir das anders gar nicht vorstellen) habe ich immer einen super Draht, möglicherweise auch über Jahre keinen Kontakt, aber wenn ich die brauche oder die mich läuft alles 100%.
Oder mir fehlen Erfahrungen, so wie Ihr die gemacht habt ...
Danke für die Erklärungsversuche :)
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von ingo_001 »

Ne, ne, hab Dich da schon richtig verstanden.
Meine beste Freundin (besagtes Beispiel) fällt voll in diese Kategorie ... nur, dass sie eben eine Frau ist und mich zudem als großen Bruder sieht.

Mit meinem Busen-Kumpel, den ich nun auch schon 23 Jahre kenne, gabs/gibts da gar keine Probleme ... mag auch damit zusammenhängen, dass er auch verheiratet ist.

"Püpperiche" kenne ich . wie gesagt - nur aus Erzählungen.
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von corneta »

happyfuture hat geschrieben:möglicherweise auch über Jahre keinen Kontakt, aber wenn ich die brauche oder die mich läuft alles 100%
Du sagst ja selber, dass eure Freundschaft es gewohnt ist, dass auch ohne tägliches Biertrinken ect. nichts in Frage gestellt wird. Wenn aber eine Freundschaft auch darauf basiert, dass man viel Freizeit miteinander verbringt, dann kann das schon zu Verstimmungen führen. Ob da Eifersucht immer das richtige Wort ist... :?: Hifi hat es mit dem Begriff "Verlustangst" schon ziemlich gut getroffen. Manche sind auch beleidigt, weil der beste Kumpel nicht mehr alles erzählt, weil ihm die Intimsphäre seiner Freundin wichtiger ist, als der normalerweise stattfindende Austausch gewisser Bettgeschichten.

Wenn man selbst mit sich und seiner Umgebeung zufrieden ist, dann zweifelt man auch nicht an seiner Freundschaft, wenn sich mal die gemeinsame Zeit verringert. Wenn man aber sowieso schon an sich zweifelt, dann ist der Weg zu Gedanken a la " der/die Kumpel mag mich nicht mehr, sonst würde er ja mit mir was unternehmen" nicht mehr weit.

Das sind aber alles nur Mutmaßungen, da ich bis jetzt glücklicherweise von derartigen Eifersuchtsattacken verschont geblieben bin.
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von Kriss2167 »

@Corneta
danke für die Supererklärung, dessen was ich versucht habe zu beschreiben!

@HappyFuture
Sein froh, daß Du solche Erfahrungen noch nicht gemacht hast...es ist für
keine der beteiligten leicht, damit umzugehen :(

Chris
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von happyfuture »

Kriss2167 hat geschrieben:Sein froh, daß Du solche Erfahrungen noch nicht gemacht hast...es ist für
keine der beteiligten leicht, damit umzugehen Chris
Nur kurz dazu:
Hatte 7jährige chaotische Beziehung mit einer deutschen Frau - meine Freunde, meine Familie haben diese Frau abgelehnt, jedoch an meiner Seite akzeptiert (stimmt, das war teilweise nicht einfach). Jedoch egal was ich für mich entschieden habe (z.B. nach einer Trennung zu ihr zurückzukehren), haben meine Freunde und auch Famile akzeptiert. Letztlich habe ich den "Stressfaktor" (soll keine Schuldzuweisung sein, ich bin auch nicht ohne) Freundin abgelegt und beendet. Meine Freunde habe ich immer noch, meine Famile werde ich ein Leben lang haben.
Was ich sagen will: Meine Freunde haben mir nie Stress gemacht oder sich aktiv in meine partnerschaften eingemischt, es sei denn, ich habe sie darum gebeten. In den Postings, die ich gelesen habe, fand ich die Situationen mit den Freunden eher stressig beschrieben. Wer braucht sowas, wer braucht solche Freunde?
@Ingo, muss ich jetzt ein Background Thread aufmachen ??? :mrgreen:
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von ingo_001 »

happyfuture hat geschrieben:@Ingo, muss ich jetzt ein Background Thread aufmachen ??? :mrgreen:
Ich will mal nicht so sein: Nein, brauchst Du nicht :mrgreen:

Ich mach das :mrgreen:

Nein, nein ... is schon ok so :wink:
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von Skorpid »

Hm, ich hatte vor meiner Beziehung auch eine enge Freundschaft zu einer weiblichen Person die so kaputtgegangen ist. Ich will jetzt nicht zu weit ausholen, aber es war ähnlich wie bei Püppi. Superintensivefreundschaft über ca. 10 Jahre, die ersten 7 Jahre Fernfreundschaft, sie mit Freund, ich ewiger Pechvogel bei der Frauenauswahl und lange Single. Sie stellt mich einer ihrer Freundinnen vor, wir ziehen nach 2 Wochen zusammen (ja, sie ist Chinesin). Sie superbeleidigt weil ich jetzt einer anderen Frau mehr Aufmerksamkeit schenke als ihr, habe mehrere Versuche gemacht mit ihr zu reden/schreiben aber seit dem Zeitpunkt hat sie die Freundschaft aufgekündigt, unter anderem mit der Aussage, sie hat gedacht aus uns zwei hätte mehr werden können (wohlgemerkt, ich 3 Jahre Single in ihrer Nähe und an ihr interessiert (und sie auch), sie mit Freund, hatte also Zeit genug zum wechseln).
Ich habe also auch eher das Gefühl, das deutsche Frauen übervorsichtig geworden sind, sich 100mal absichern wollen, bloß nichts verpassen wollen und es könnte ja noch ein besserer kommen, daher erstmal hinhalten und genießen, bloß nichts verbindliches, am besten nicht heiraten oder erst nach 20 Jahren. Und dann kommt da so eine Chinesin….
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von ingo_001 »

Skorpid hat geschrieben:Ich habe also auch eher das Gefühl, das deutsche Frauen übervorsichtig geworden sind, sich 100mal absichern wollen, bloß nichts verpassen wollen und es könnte ja noch ein besserer kommen, daher erstmal hinhalten und genießen, bloß nichts verbindliches, am besten nicht heiraten oder erst nach 20 Jahren. Und dann kommt da so eine Chinesin….
Yeap ... und vor lauter unverbindlichem Absichern vergessen sie, dass das Leben weitergeht und wundern sich dann, dass der "große Bruder" verheiratet ist (wie in meinem Beispiel) oder Du (als der dann im Nachhinein auserkorene potentielle Beziehungs-Kandidat), was dann natürlich doppeltes Pech ist, nicht mehr weitere Jahre auf Deine Kumpelin gewartet hast.
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von corneta »

Ich möchte da noch mal einen anderen Gedanken in die Diskussion einwerfen und hoffe ihr (die Männer einer chinesischen Ehefrau) versteht das nicht falsch.

Meist ist doch die Hochzeit ein "nötiges" Mittel zum Zweck, um mit der Auserwählten dauerhaft zusammen (räumlich) sein zu können. Wenn das Paar in Deutschland leben will, ist das die Grundvorraussetzung für ein Visum und wenn beide in China leben, wird es von der Familie und der Gesellschaft nach einer gewissen Zeit erwartet. Hochzeit ist bei internationalen Paaren einfach viel präsenter, als bei Paaren, die beide die selbe Nationalität haben. Mit einem Partner aus dem Ausland sind auch deutsche Frauen deutlich "heiratswilliger".

Ich (deutsches Mädel) persönlich käme jedenfalls nicht auf die Idee, einen Kerl, den ich mag, jahrelang am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen. Für solche taktischen Spielchen bin ich nicht geduldig genug. Bei mir weiß man ziemlich zackig, woran man ist und da ich jetzt mein pasendes Deckelchen gefunden habe, möchte ich es auch heiraten.
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von ijontichy »

Die Unfaehigkeit, Entscheidungen zu treffen, und Optionen aufzugeben, ist nicht auf deutsche Frauen beschraenkt... Kenne einige Maenner, bei denen das nicht anders ist. Ich wuerde es als moderne Zivilisationskrankheit sehen. Schoenes Buch dazu (ich hab's nur auf Engisch gelesen, weiss also nicht, ob die Uebersetzunge taugt): http://www.amazon.de/Anleitung-Unzufrie ... roduct_top" target="_blank
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von Grufti »

happyfuture hat geschrieben:OT
ingo_001 hat geschrieben:"Popperichen"
Popperichen - plural
Popperich - singular
Popp Erich - urspr. Wortstamm, Namensbezeichnung

fällt mir der Spruch ein:
Vorne "ER" und hinten "ICH"

bringt mir die Assoziation, dass es durchaus "männliche" Püppis in Schwulenkreisen zu finden gibt
Danke Ingo
OT-off
da fällt mir noch etwas mit "Popp."ein

"Mary Poppins" ist ein katholischer Feiertag ( 08.12.)
ach ja ..dann gibt es noch "Mary Take-Off" diesen Feiertag hatten wir erst kürzlich (15.08.) 8)
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Deutsche Frauen: Die Opfer zielstrebiger Chinesinen?

Beitrag von ingo_001 »

corneta hat geschrieben:Hochzeit ist bei internationalen Paaren einfach viel präsenter, als bei Paaren, die beide die selbe Nationalität haben. Mit einem Partner aus dem Ausland sind auch deutsche Frauen deutlich "heiratswilliger".
Da gebe ich Dir Recht - wenngleich das nicht diese "Mal-Sehn-Vielleicht/vielleicht-auch-nicht (Hin)Haltetaktik zur Gänze erklärt.
Was - zum Geier - bringt es der Frau, so hin und her zu lavieren???
Meine Freundin z.B. gibt anderen Freundinnen, die sich - WOHL GEMERKT - in der gleichen Situation wie sie selbst befinden gute Ratschöäge, um aus diesem Dilemma auszubrechen.
Dass das ursprünglich meine Ratschläge ihr gegenüber gewesen sind ... nun gut.
Aber, dass sich meine Freundin dann auch noch aufregt, wie blöd/naiv oder sonst was diese - ihre Freundinen - denn sein müssen, wenn diese "ihre Ratschläge" (hust) nicht beherzigen ... ich verstehs einfach nicht :roll: :mrgreen:
corneta hat geschrieben:Ich (deutsches Mädel) persönlich käme jedenfalls nicht auf die Idee, einen Kerl, den ich mag, jahrelang am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen. Für solche taktischen Spielchen bin ich nicht geduldig genug. Bei mir weiß man ziemlich zackig, woran man ist und da ich jetzt mein pasendes Deckelchen gefunden habe, möchte ich es auch heiraten.
Dann bist Du .... *ein Mann??? :mrgreen:
Nein, im Ernst: Du bist doch das lebende Beispiel, dass es auch anders geht.
Frage: Wer tickt falsch? Du, weil so frauenuntypisch - oder die anderen Frauen?

Bei Männern gibts das zwar auch - aber weniger gehäuft, ist meine Erfahrung.

*mental
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