Ehrlich gesagt sind in meinen Augen sowohl Leute, die Mao als Massenmörder bezeichnen, als auch seine militanten Verteidiger, gleichermaßen dumm.bossel hat geschrieben:Darauf ansprechen tue ich sowieso niemanden. Ich werde angesprochen. Ich kann durchaus verstehen, wenn eine gewisse Abwehrhaltung entsteht, wenn da ein Ausländer aus heiterem Himmel fragt "Was ist eigentlich mit Mao? Denkst Du nicht, daß er ein Massenmörder war?". Von daher sollte man doch warten, bis jemand anders die Initiative ergreift oder bis ein Gespräch sich in diese Richtung entwickelt.Skorpid hat geschrieben:Ich habe inzwischen aufgegeben meine chinesischen Bekannten/Freunde auf Politik/Mao/Minderheiten/etc. anzusprechen.
Was ich allerdings noch "blöder" finde, ist, wenn ausser den Chinesen dann die dazugehörigen europäischen Freunde, die es eigentlich besser wissen müssten, dann nur um zu gefallen, auch Mao hochrühmen, alles schönreden und sich versuchen anzubiedernJa, das sind die sogenannten Chinaliebhaber. Leute, die an den schwachsinnigen "Wenn in Rom..."-Spruch glauben.
Ui, da zeigt wieder einer seine überragende Bildung. Die angegebenen militärischen Verluste beinhalten natürlich Tote, Verwundete & MIA.aquadraht hat geschrieben:(Ich bin auch nicht sicher, ob das alles Tote oder Tote und Verwundete etc. waren.
Im übrigen beziehen sich die 600000 auf alle kommunistischen Streitkräfte, nicht nur die Route.
Das Thema Mao ist viel komplexer und natürlich hat auch jeder Mensch seine eigene Meinung.
Aber es gibt Fakten, denen sich niemand, der an einer objektiven Bewertung interessiert ist, verschließen kann. Dazu zählt auch, dass Mao schlicht und ergreifend erst Wind von den Problemen des großen Sprungs nach vorne bekam, als es schon zu spät war.
Warum das so war, sollte jeder wissen, der sich an eine Diskussion über Mao wagt.
Man kann ihn gerne als egozentrischen und rechthaberischen Spinner, der keine Kritik vertragen konnte, bezeichnen.
Nicht jedoch als Massenmörder. Sowas zeigt nur eklatantes Unwissen.

