"日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

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meng
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von meng »

earleyalgorithmus hat geschrieben: "日落横滨" ist kein Japaner, sondern echter Chinese, und zwar auch ein "Zhinaren" auf seine Sprache, aber ein Chinesenhasser. Er kommt aus der zentralen Webseite der Chinaverräter, die "Chinaverräter mit heißer Blut" genannt wird. Die chinesischen Chinaverräter wie 日落横滨 treten dafür ein, dass weiße nordische Völker hohe Rassen sind und alle Chinesen einschließlich Schwarzen und Muselmänner niedrige Rassen darstellen. Sie hoffen und träumen Tag für Tag davon, dass die weißen Westler oder halbweißen Japaner China erneut erobern und kolonisieren würden, damit den niedrigen Chinesen in ihren Augen endlich Evolution zustande kommt. Sie treten auch dafür ein, dass das aktuelle kommunistische China sich in sieben oder acht kleine Teile teilt, so dass die verschiedenen westlichen Staaten einschließlich Japan ein Teil von China wählen und kolonisieren können. Sie lieben die Zivilisation, die nordische Völker erfunden und entwichelt und zur Blütezeit geführt haben, mit herzlichen Frommigkeit und in liebevoller Pietät. Manche von ihnen lieben besonders England, manche Japan und nicht wenige Leute davon sind auch Anhänger vom deutschen dritten Reich. Für solche chinesischen Chinesenhasser ist es total vorstellbar, dass sie mit eigener Hand ihre chinesischen Eltern zum Arbeitslager schicken, so bald das Interesse ihrer nordischen Führer daran liegt.
Und sie sind alle Chinesen. Soweit ich weiss, solche Leute sind unter Chinesen gar nicht selten.
Ich bin selber Chinese, habe diese Webseite schon gesehen, ich muss zugeben dass mache von denen verrückt sind. Aber du bist auch einbisschen übertrieben.
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Sepel
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Sepel »

Naja, "chinesische Chinahasser" gibt es schon, nur sind diese (fast) ausschließlich in Taiwan vorzufinden, vor allem die Leute aus der Pan-Green Coalition (DPP, TSU, und TAIP).
Aber man muss sagen, dass sich kaum jemand von denen selbst als Chinese ansieht.

Ich hatte per ICQ mal ne Unterhaltung mit nen Taiwan-Independence Supporter. Seine Meinung zusammengefasst war:

Von 1 sehr gut bis 4 sehr schlecht

1. Unabhängigkeit (Republik Taiwan)
2. Als eine Präfektur Japans
3. Tod/Vernichtung
4. eine Provinz der PRC.

Gut möglich, dass "日落横滨" so jemand ist.
Bernhard
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Bernhard »

Sepel hat geschrieben: 1. Unabhängigkeit (Republik Taiwan)
2. Als eine Präfektur Japans
3. Tod/Vernichtung
4. eine Provinz der PRC.
Na ja, das war dem seine Meinung. Das heißt nicht, dass sie repräsentativ für Unabhängigkeits-Befürworter ist.
Aremonus
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Aremonus »

Nein, das siehst du falsch. vor 1. müsstest du noch einfügen: Die PRC wird zur Republik China - das war ja der eigentliche Wunsch Taiwans, als es gegründet wurde... nur eben, das ist wohl Wunschdenken :lol:

Ich denke, dass der Nationalismus vorallem ein Bildungsproblem ist. Hier in China gibt es doch recht viele unkritische Menschen, gerade älteren Jahrgangs, und die sind eben auch schneller Nationalisten. Sieht man in Europa ja auch: Je schlechter die Bildung desto stärker der Nationalismus...
Wenn sich das Bildungsniveau hebt in China, tritt wohl auch der Nationalismus und das Rassendenken in den Hintergrund - dann wird sich die KP eine neue Legitimation suchen müssen. Ich mein, wenn man die chinesische Geschichte beispielsweise kennt, dann weiss man auch, dass China und die KP zwei unterschiedliche Dinge sind...

Der Textverfasser ist natürlich schon ganz krass drauf und es gibt wohl tatsächlich nicht wenige Nazis hier in China. Aber die sind meist nicht so konsequent, dass sie die Chinesen hassen - sie sind eher gegen die KP und halten sie für die Wurzel der Armut in China. In der Nazi-Rassenlehre waren die Japaner ja auch Herrenmenschen, das könnte man auch auf die Chinesen ausweiten...

Leider ist Rassismus aber noch immer ganz schlimm hier - meine afrikanischen Studienkollegen können ein Lied davon singen... Einmal hat ein kleines Mädchen zu heulen begonnen, als ein afrikanischer Schulkollege sie begrösste, als sie ihn anstarrte.. sie rannte danach zum Vater und klagte über das Monster :lol:

Erschrecken tut mich aber das Gewaltpotential, dass hier verborgen liegt. Ich denke, wenn die KP Japan angreifen wollte, würde sie wohl von einer Mehrheit des Volkes, besonders auf dem Land, unterstützt... es scheint hier ähnlich wie in Deutschland vor 60 Jahren zu sein. Hoffentlich kommt da kein grosser Führer und befreit das Volk :roll: Da ist mir die KP noch viel lieber
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Bernhard »

Nein, die Befürworter der Unabhängigkeit Taiwans wollen nicht ihren Machtbereich auf ganz China ausweiten.
Es war das Ziel der KMT, China zurückzuerobern. Aber nach KMT-Doktrin gehörte Taiwan zu dem Groß-China, das es zu befreien galt. Und gerade da sind die Unabhängigkeits-Befürworter dagegen.

Ich glaube auch nicht, dass Nationalismus ein Bildungsproblem ist. Gerade nicht in China. Viele gebildete Chinesen sind mehr oder weniger stark nationalistisch eingestellt.

Es gibt Nazis in China, aber ich wage zu bezweifeln, dass es viele sind. Und ich glaube auch, das es China ohne Kommunismus eine bessere Entwicklung genommen hätte. Wenn der Aufschwung seit den 80-er Jahren schon in den 50-ern stattgefunden hätte, gäbe es heutzutage sicherlich weniger Arme.

Allgemein sagt man, dass es in China wenig Rassimus gibt. Die Reaktion des kleinen Mädchens war wohl eher die Angst vor dem Unbekannten als offener Rassismus. Die Verachtung für "Barbaren" hat in China wohl Tradition. Aber das ist ein Überlegenheitsgefühl aus vermeintlicher höherer Bildung und Moralität, aber nicht wegen unterschiedlichen Aussehens oder eingebildeter genetischer Höherwertigkeit.
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Aremonus »

Viele gebildete Chinesen sind mehr oder weniger stark nationalistisch eingestellt.
Naja, hier muss man unterscheiden... in China heisst ja gebildet nicht umbedingt gebildet. Klar, viele gehen an Unis, aber dort lernen sie eben oft nicht, kritisch zu denken und die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren. Jemand, der einfach Wissen in den Kopf schaufelt, ist noch lange nicht gebildet - denn was eine gute Uni aus macht, ist nicht was sie an Materie lehrt, sondern die Softskills. Es gibt auch extrem viele "gebildete" Chinesen ohne Führungsqualitäten, Managementskills oder derartigem - das ist auch der Grund, weswegen man nicht einfach einen Ingenieur aus China dieselbe Arbeit wie einem Europäischen geben kann. Vom reinen Wissen her wäre das wahrscheinlich schon möglich...
Allgemein sagt man, dass es in China wenig Rassimus gibt. Die Reaktion des kleinen Mädchens war wohl eher die Angst vor dem Unbekannten als offener Rassismus. Die Verachtung für "Barbaren" hat in China wohl Tradition. Aber das ist ein Überlegenheitsgefühl aus vermeintlicher höherer Bildung und Moralität, aber nicht wegen unterschiedlichen Aussehens oder eingebildeter genetischer Höherwertigkeit.
Hmm, ich habe die umgekehrte Erfahrung hier in Westchina - alle Chinesen die ich kenne(bis auf eine einzige, aber die ist selber nicht Han, sondern Hui) halte Schwarze für dreckig... Eine Bekannte brachte es mal so auf den Punkt: Zhongguoren dou juede heier hao chou (Chinesen finden alle, dass Schwarze hässlich sind). Was ich so aus Shanghai und selbst Hongkong gehört habe, scheint es dort nicht viel besser zu sein, aber da kann ich nichts aus erster Hand bieten.
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von bossel »

Aremonus hat geschrieben:
Viele gebildete Chinesen sind mehr oder weniger stark nationalistisch eingestellt.
Naja, hier muss man unterscheiden... in China heisst ja gebildet nicht umbedingt gebildet. Klar, viele gehen an Unis, aber dort lernen sie eben oft nicht, kritisch zu denken und die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren. Jemand, der einfach Wissen in den Kopf schaufelt, ist noch lange nicht gebildet
Dem stimme ich zu, aber wie paßt das dann zu Deiner vorherigen Aussage:
Aremonus hat geschrieben:Ich denke, dass der Nationalismus vorallem ein Bildungsproblem ist. Hier in China gibt es doch recht viele unkritische Menschen, gerade älteren Jahrgangs, und die sind eben auch schneller Nationalisten. Sieht man in Europa ja auch: Je schlechter die Bildung desto stärker der Nationalismus...
Demnach müßte der Nationalismus in China ja noch viel weiter verbreitet sein, als er eh schon ist.
Hmm, ich habe die umgekehrte Erfahrung hier in Westchina - alle Chinesen die ich kenne(bis auf eine einzige, aber die ist selber nicht Han, sondern Hui) halte Schwarze für dreckig...
Da habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht, aber das
Zhongguoren dou juede heier hao chou (Chinesen finden alle, dass Schwarze hässlich sind).
trifft dann doch nicht zu. Zumindest hier in GZ gibt es auch genug Schwarze, die mit einer chin. Freundin rumlaufen. Mein schwarzer Kollege in Jiangyin hatte auch eine.

Allerdings machen sich so manche der Schwarzen hier in GZ mit ihrem Verhalten auch nicht unbedingt beliebt.
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von hifi »

Aremonus hat geschrieben:Ich denke, dass der Nationalismus vorallem ein Bildungsproblem ist. Hier in China gibt es doch recht viele unkritische Menschen, gerade älteren Jahrgangs, und die sind eben auch schneller Nationalisten. Sieht man in Europa ja auch: Je schlechter die Bildung desto stärker der Nationalismus...
Ich denke, das stimmt nur zum Teil.
Die Bildung selbst erzeugt nur das Verständnis für die Umwelt, wo wir leben, aber nicht die politische Orientierung und die philosophische Ansichten. Ein gläubiger Mensch sieht die Welt anders als ein Atheist, obwohl beide eine ähnliche schulische Ausbildung haben und lesen und schreiben können. Und wenn es um Nationalismus geht, dann möchte ich erwähnen, dass die Mitglieder in den Burschenschaften selten aus Armen-Häuser kommen und wohl auch kaum ungebildet sind.

Der chinesische Nationalismus hat meines Wissens andere Gründe.
1. Die jungen Menschen in China werden während der Schulausbildung auf Nationalstolz indoktriniert. Solche Ausbildung beeinflusst natürlich auch mehr oder weniger die Weltanschauung und das Selbstverständnis. Ich denke, dieser Punkt ist relativ einleuchtend und daher schreibe ich nichts mehr hinzu.
2. Die Ungerechtigkeitsempfindung durch die moralische Dominanz der "westlichen Zivilisation". Dabei spielt das rein theoretische "Richtig" und "Falsch" über die Tagesgeschehen keine große Rolle mehr. Es geht eher darum, dass gerade die wetlichen Ländern ihre heutige Errungenschaften zum Teil auch mit sehr dunklen Manchenschaften in der Vergangenheit aufbauen konnten. Und es ist für die Chinesen eine wichtige Lektion, dass auch China selbst darunter gelitten hat. Mit dem Motto "Ihr habt's so gemacht, warum dürfen wir jetzt nicht auch?" und "Ihr wollt uns wohl lieber weiterhin am Boden halten!" erzeugen die Kritik aus dem Westen eher eine Empfindung von ungleicher Behandlung. Ähnliche Denkweise gibt es aber nicht nur in China. Insgesamt stellt sich die Vertrauenswürdigkeit solcher Ideologietransfer von einem dominanten Gesprächspartner immer in Frage. Handelt es sich tatsächlich um guten Willen, oder versteckt sich dahinter doch die Durchsetzung von alten nationalen/kolonialen Interessen?
3. Jeder Mensch braucht seine Daseinsberechtigung. Diese beinhaltet dann auch den Nationalstolz und die positiven Gefühle gegenüber seine heimatliche Umgebung. Das ist ein Teil unseres Selbstbewusstseins. Wenn ein Mensch in ein diktatorisches System hinein geboren wird, dann ist die Welt für ihn vorerst einfach so. Er wird nicht die ganze Zeit den Kopf hängen lassen und an die Richtigkeit seiner Welt zweifeln, bis er eines Tages was neues kennengelernt hat. Selbst dann spielt die Gesellschaft aus seiner Kindheit und das Wertsystem darin für ein Mensch immer noch eine wichtige Rolle. Daher fühlen sich sehr viele ehem. DDR-Bürger oft etwas verlohren, obwohl sie einmal nach den Wandel gesehnt haben und heute nach wie vor die Meinung sind, das das richtig war.
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Traumgewitter »

es gibt immer schwarze Schafe aber fuer mich ist das eher unvorstellbar. Obwohl ich schon nen paar Chinesen kennengelernt haben die Hitler fuer nen Genie hielten und seine Kunst hoch priesen. Sind die meisten chinesen doch schon sehr national und halten zu ihrer Familie.

lg Traumi
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Bernhard »

Jeder weiß, dass die Errungenschaften des Westens teilweise auf dunklen Machenaschaften beruhen. Und jeder weiß auch, dass China unter den Kolonialmächten sehr zu leiden hatte. Es ist nur so, wie bossel einmal schrieb oder zitierte: Man kann nicht vormittags Opfer und nachmittags Großmacht sein wollen.
Die Chinesen beklagen einerseits bitter die Unterdrückung, die sie von den Westmächten erfahren mussten. Und sie solidarisieren sich mit den unterdrückten Aborigines, Indianern, Afrikanern.... mit all denen, die auch unter den Westmächten zu leiden hatten.
Und als letztes Jahr manche Leute das harsche Vorgehen der chinesischen Polizei in Tibet kritisierten, konnte man von Chinesen Stimmen hören wie: "Die Weißen haben in Australien genau dasselbe gemacht, warum dürfen wir es dann nicht?" So herum läuft's nicht....
Natürlich ist das nicht die Position der chinesischen Regierung, aber immerhin...

@Traumgewitter
Ich vermute, nur wenige Chinesen halten es für moralisch richtig, was Hitler getan hat, obwohl es solche Idioten überall gibt. Es mag manche geben, die seine organisatorischen oder strategischen "Leistungen" bewundern.
Chinesen sind sicherlich sehr familien-orientiert, und das halte ich erst einmal für eine gute Sache. Ob ein Hochhalten der Familie automatisch zu einem Hochhalten der Nation führt, weiß ich nicht. Einen gewissen Patriotismus, dass man etwas für sein Land tun will, finde ich auch gut. Nur wenn da so eine Haltung dazu kommt wie "wir sind sowieso die besten, und niemand kann uns wirklich das Wasser reichen", dann wird es bedenklich. So etwas findet man bei manchen Chinesen auch, und leider nicht mal bei so wenigen. Wie viele es aber letzten Endes sind, weiß ich nicht.
Traumgewitter
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Traumgewitter »

bernhard: Ist jetzt vielleicht ein ganz bisschen am Rand des Themas aber nochmal zur position der chinesen (zumindestens welche erfahrungen ich gemacht habe) zum dritten Reich, Hitler, 2. WK, etc. Das ganze wird hier nicht verteufel, vielleicht bei etwas internationalen und weltofferenen Chinesen, grade bei den Jugendlichen herrscht ein gewisses naives Interesse fuer den 2ten Weltkrieg und das dritte reich. Speziel auf den Krieg, Waffen, Schlachtaspekt. Die Meinung herrscht hier das so gsehen Nazi Deutschland nunmal sehr erfolgreich war. Der Holocaust ist eher unbekannt oder im Geschichtsunterricht nur am Rande drangenommen.
Ich denke, dass dies am Abstand liegt. In deutschland weiss ein grossteil der bevoelkerung auch nicht was die japaner den chinesen angetan haben und dass dort der 2 WK schon nen paar Jaerchen frueher anfing. Daher ist bei Chinesen gegen ueber den Japanern heute immer noch eine gewisse Verachtung zu spueren. Fuer China war Japan die schlimmste Partei im 2 wk. Nazi Deutschland hat mit China nciht viel am hut gehabt ausser das John Rabe der NSDP Mitglied war 200000 Chinesen vor den japener in Nanjing gerettet hatte. Desweiteren ist deutschland reuevoll und versucht sich zu einer neutralen friedenschaffenden nation zu formieren. Dann noch alle so tollen Waren die aus Deutschland kommen. Der Stereotyp vom blonden, blauaeugigen, etc.
Hitler ist zwar auch hier boese aber trotzdem als genialer Kriegsmacher und Eroberer angesehen. Was hier auch so im Fernsehn laeuft.Sendungen die ueber Hitler Waffentechnich informieren aber genauso auch ueber die der anderen Kriegmaechte aber ohne moralisches hinterfragen. In spielzeug laeden gibt es sogar spielfiguren von hochraengigen ss offizieren mit sammelkarten etc.
Zusammen gefasst fehlt den chinesen einfach die naehe zu den grausamkeiten des dritten reiches und auch in der schule nehmen die dieses Thema nur recht steriel durch. wo welche schlachten abliefen, wer gewonnen hat, was sich dadurch veraendert hat, etc. der moralsiche apsket wird fast voellig uebersehen und was sich intern zugetragen hatte.

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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Topas »

Nun ja, wobei aber auch immer der Faktor Nationalismus mit einbezogen werden muss. Hier in Europa ist bis auf die ein oder andere Ecke alles Friede, Freude, Eierkuchen - mal abgesehen von den paar Populisten. Deshalb ist bei dem gross der leutchen hier Nationalismus out. Hächstens auf kommunaler Ebene in Form von Kultur oder Sportereignissen oder Parteihaftigkeit - aber international nicht mehr. Auch die Bayern haben nicht vor Sachsen zu erobern :lol:

In China ist es noch ein bisschen anders...ne Ostasiatische Union gibts nicht, japan und china sind immer nich feind ( frankreich und Deutschland nicht mehr ), Die japanische Regierung hat arrogante ( bzw Nationalstolz ) Züge, und die Ideologien sind auch noch stärker verankert als hier ( Kommunismus etc )...auch eine Wende hats dort kaum gegeben. Cina kann gewissermassen mit preussen verglichen werden - als dominante Nation neben vielen kleineren .....

Dies ist zugleich der Nährboden, welcher von den Regierungen in der Region auch gerne instrumentalisiert wird. Es gibt bei weitem mehr Völker, als Länder - wie früher in Europa. Aber desto kleinstaatiger Europa wurde, desto weniger Spannungen gabs.....China wird noch u.U. jahrhunderte mit seiner eigenen Grösse unbd Dominanz zu kämpfen haben.....vor 200 Jahren wahr dieses modell in Mode, aber heute, im Zuge der Weltweiten Liberalisierung wirkts verkrustet. Und das wissen auch die chinesen.......allerdings überwiegt noch der nicht allzulange währende Wohlstand und das Gefühl jetzt ebenbürtig mit dem Westen zu sein.........aber nicht mehr lange. Weil Wohlstand ist dass eine, aber Annererkennung - vor allem in kollektiver und nationalistischer Hinsicht gehört zum feeling dazu. Und das fehlt den chinesen....die einen wollens nicht wahrhaben, die anderen meinen das den Europäern die Annerkennung seitens China fehlt. Na ja , aber die Realität sieht doch etwas anders aus ! Das merkt mensch dann, dass die chinesen wenns ganz dolle und konträr wird, schon mal zurückrudern und die Freundschaft der Welt anpeisen. Sie nutzten möglichst ihren taktischen Rahmen aus.........nur eins vergessen sie doch dabei : a) taktik ist im gegensatz zur Strategie nur kurzfristig, b) die eigene sunjektivere ( revolutionäre ? )Wahrnehmung unterscheidet sich doch von der Wahrnehmung anderer Staaten.
Nach dem Motto "China = grösste Kulturnation der Welt = meiste Menschen der Welt = älteste Nation der Welt = Ausrrichter der Olympischen Spiele am 8.8.2008 um 8.18 Uhr und Grossmachtgeblubber" verhält sich China bzw findet sich China einmalig und damit ( :roll: ) im Recht. Welches Recht ? Na dass Recht des stärkeren - ggü der eigenen Bevölkerung aber auch anderer Nationen...

erst mal bis hierhin...
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von bossel »

Traumgewitter hat geschrieben:Das ganze wird hier nicht verteufel
Verteufelung ist ja auch Schwachsinn. Das Problem ist eben, daß geschichtliche Fakten nicht erwähnt (oder nicht interessant genug präsentiert) werden. Dadurch fehlt dann das Hintergrundwissen, um sich überhaupt eine vernünftige Meinung bilden zu können.
Nazi Deutschland hat mit China nciht viel am hut gehabt ausser das John Rabe der NSDP Mitglied war 200000 Chinesen vor den japener in Nanjing gerettet hatte.
Auch Nazideutschland hat China noch Militärhilfe geleistet, mindestens bis 1937/38, IIRC.
auch in der schule nehmen die dieses Thema nur recht steriel durch. wo welche schlachten abliefen, wer gewonnen hat, was sich dadurch veraendert hat, etc. der moralsiche apsket wird fast voellig uebersehen und was sich intern zugetragen hatte.
Schulen sollten ja auch Fakten vermitteln & eigenes Denken ermutigen (wie gesagt: "sollten", ich weiß, was an chin. Schulen so abgeht). Die Moralaposteln an dt. Schulen sind da auch nicht optimal.
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Re: "日落横滨"是热血汉奸来的汉奸(日落横滨 ist chinesischer Chinesenhasser)

Beitrag von Liberator »

Traumgewitter hat geschrieben:bernhard: Ist jetzt vielleicht ein ganz bisschen am Rand des Themas aber nochmal zur position der chinesen (zumindestens welche erfahrungen ich gemacht habe) zum dritten Reich, Hitler, 2. WK, etc. Das ganze wird hier nicht verteufel, vielleicht bei etwas internationalen und weltofferenen Chinesen, grade bei den Jugendlichen herrscht ein gewisses naives Interesse fuer den 2ten Weltkrieg und das dritte reich. Speziel auf den Krieg, Waffen, Schlachtaspekt. Die Meinung herrscht hier das so gsehen Nazi Deutschland nunmal sehr erfolgreich war. Der Holocaust ist eher unbekannt oder im Geschichtsunterricht nur am Rande drangenommen.
Ich denke, dass dies am Abstand liegt. In deutschland weiss ein grossteil der bevoelkerung auch nicht was die japaner den chinesen angetan haben und dass dort der 2 WK schon nen paar Jaerchen frueher anfing. Daher ist bei Chinesen gegen ueber den Japanern heute immer noch eine gewisse Verachtung zu spueren. Fuer China war Japan die schlimmste Partei im 2 wk. Nazi Deutschland hat mit China nciht viel am hut gehabt ausser das John Rabe der NSDP Mitglied war 200000 Chinesen vor den japener in Nanjing gerettet hatte. Desweiteren ist deutschland reuevoll und versucht sich zu einer neutralen friedenschaffenden nation zu formieren. Dann noch alle so tollen Waren die aus Deutschland kommen. Der Stereotyp vom blonden, blauaeugigen, etc.
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lg Traumi
Das erinnert mich daran, dass mir vor etwa einem Jahr von einer Deutschen, die in China deutsch unterrichtet erzählt wurde, in chinesischen Schulbüchern würde Hitler zumindest z.T. sehr positiv dargestellt, etwa: "Er hat die Deutschen als Volk vereint"
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