Chris8080 hat geschrieben:Hi,
ich merke, dass mir die Töne sehr schwer fallen und stark fehlerbehaftet sind.
Es gibt neben Pinyin ja noch andere Transkriptionssystem wie z. B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wade-Giles" target="_blank was aber auch diakritische Zeichen verwendet oder eben:
http://en.wikipedia.org/wiki/Gwoyeu_Romatzyh" target="_blank
was die Töne sehr geschickt als Buchstaben einbaut.
Sind die Töne für den Standarddeutschen mit Englisch und ein wenig Französisch überhaupt geeignet?
Macht es evtl. doch mehr Sinn GR zu benutzen?
Kann da irgendwer eine Empfehlung aussprechen?
Es von der Masse wieder mehr aus, aber evtl. lässt es sich leichter sprechen, *weil* ich als Deutscher wenig an das Konzept der diakrtischen Zeichen gewöhnt bin (wusste noch nicht mal, dass das so hieß bevor ich mich mit Pinyin beschäftigt habe

)
Danke schon mal
Bye, Chris
1. aktuell ist nur Hanyu Pinyin in Hauptland China verstehbar.
2. ich finde Wade-Giles nicht gut.
1) zwischen unbehauchtem [p] und behauchtem [ph] benutzt es statt "b" und "p" sondern "p" und "p'" wie 保/pao 跑/p'ao. leider im unstreng Text ist der Apostroph oft vernachlässigt und dadurch wird Konfusion gemacht.
2) für ts, ts', s werden für Hanyu Pinyins "zi, ci, si" wie "tz, tz, sz" eingesetzt ist mir ungeschickt.
3. Gwoyeu Romatzyh ist einfach schwer zu lernen, da für jedem Reime musst du vier verschiedene Buchstabierung lernen. das ist gegen menschliches Instinkt und auch historisch irrelevant.
4. ich selber habe ein mittalterchinesisches Pinyin erfunden. allerdings übereinstimmt es keine heutige hochchinesische Phonologie und auch für moderne chinesische Leute hart zu lernen. darin müssen nur teilweise die Töne gekennzeichnet werden (-x für Shangsheng und -h für Qusheng).
wie 一/qjit 二/njiih 三/sam 四/siih 五/ngox 六/liuk 七/chit 八/pret 九/kiux 十/zjip