Veränderungen Chinas durch Olympia 2008

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Jan

Veränderungen Chinas durch Olympia 2008

Beitrag von Jan »

Hallo!

Ich suche Informationen über wirtschaftliche, politische und soziale Veränderungen in China durch die Olympischen Spiele 2008 in Beijing.
Gibt es bereits Studien oder Prognosen?
kalki

Beitrag von kalki »

HI
ich bin ebenfalls auf der suche nach informationen zur veränderung chinas durch die olympischen sommerspiele 2008!
dabei sind besonders veränderungen in peking wichtig für mich!

wäre nett wenn jemand etwas dazu schreiben oder einen link angeben würde!

mfg

kalki
neue Generation
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Beitrag von neue Generation »

Es wäre besser,dass ihr Chinesisch könntet.
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Scipio
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Beitrag von Scipio »

Hilfreich ist die obige Bemerkung nicht gerade...
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ayane
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Beitrag von ayane »

@Scipio:

War doch aber auf jeden Fall ein Lacher :D

Ich könnt mir vorstellen, das die Wirtschaft durch die Olympischen Spiele mal wieder angekurbelt wird. Ich meine, es gibt weiterhin viel zu bauen, die Hotels werden besetzt werden ohne Ende.. man wird viel dafür ausgeben müssen, aber auch viel einnehmen! Wie war das eigentlich letztens in Athen? Haben die Miese eingefahren oder Gewinn rausschlagen können? Bin mir da nicht mehr so sicher? :shock:
Nichts ist im Leben so schlimm, wie es auf den ersten Blick erscheint!!
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Beitrag von Qingdaobuddy »

Athen war meines wissens ein finanzielles Disaster;den zusaetzlichen Bauboom sehe ich nicht ayane ... und Hotels besser ... ich glaube warst noch nie in China so weit ich mich erinnern kann.

Erste Folgen ... viele Leute werden umgesiedelt und jeder muss 100 Saetze englisch lernen ... riesen kokolores

Hier in Qingdao hat sich noch nichts geaendert(wir haben die Segel- und Regatta-Wettbewerbe hier),ausser das die Olympia-Shops nur auf Provisionsbasis arbeiten und verrsucht wird,Auslaender umsonst im Foreign Volunteer Program zu verheizen(was ich aber aendern will :-)
Gast

Beitrag von Gast »

:)

Nein, ich war noch nicht in CHina...was sich jedoch bald ändern wird. Aber ich nehme mal an, das zwei Wochen keineswegs ausreichen, um die Veränderung, die die Olympischen Spiele mit sich bringen, zu recherchieren :wink:

Ah genau, jetzt erinnere ich mich, das Athen so ein Fiasko war, mal sehen wie es dann in China aussehen wird...auf jeden Fall werden monströse Stadien gebaut. Hier gabs irgendo mal einen Thread, welche sich mit den Baulichkeiten beschäftigte!
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ayane
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Beitrag von ayane »

Ach das da oben war ich 8) Keine Ahnung warum ich rausgekachelt wurde... :?
Nichts ist im Leben so schlimm, wie es auf den ersten Blick erscheint!!
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Koschka
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Beitrag von Koschka »

da jeder bei der olympiade sein schnäppchen machen will, ist zu erwarten das alle preise steigen werden. und wenn dann jemand glaubt, dass die preise nach der olympiade wieder auf normales niveau gehen werden, der ist wahrscheinlich auf dem holzwege. leider.
Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte;
Bis ich einen traf, der keine Füße hatte.

http://www.flickr.com/photos/koschka1952/
Wolfgang Bayer
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Re: Veränderungen Chinas durch Olympia 2008

Beitrag von Wolfgang Bayer »

:D
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Beitrag von no1gizmo »

Kann man hier iregndwo den Beitrag des Monats, ach was des Jahres nomenieren?

Falls ja: Den Beitrag von Herrn Wolfgang Bayer einmal bitte nomenieren!!
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

no1gizmo hat geschrieben:Kann man hier iregndwo den Beitrag des Monats, ach was des Jahres nomenieren?

Falls ja: Den Beitrag von Herrn Wolfgang Bayer einmal bitte nomenieren!!
Außerdem einer der wenigen Ordner5, die von soweit zurück wieder hervorgeholt wurden

Typischer Fall von Nr 46 aus Ayanes Liste.... :wink:

No1gizmo: mach doch einfach einen Ordner auf !;)
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Veränderungen Chinas durch Olympia 2008

Beitrag von wuseltiger »

Von mir: 100 Punkte! Der Beitrag ist einfach nur Klasse! *hutzieh* und*respekthab*
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

MEINE GÜTE, euer sarkasmus gehört echt verboten.
ich stimme nicht unbedingt mit der meinung von wolfgang überein, schön, dass diese diskussion nun (hoffentlich) an inhalt gewonnen hat.

ja, in gewisser weise haben wir die pflicht aufzuklären, sofern möglich. aber auch über jedem ausländer hier in china schwebt ein damoklesschwert, das der ausweisung zumindest.
außerdem muss man gut darauf achten wie man es macht, sonst kommt man auch schnell in die schublade "arroganter ausländer" und hat seine glaubwürdigkeit verspielt. natürlich hat man bessere chancen glaubwürdigkeit zu erlangen, wenn man sich als "chinafreund" beweisen kann, also auch chinesisch zumindest lernt und immer wieder china hier und da lobt. lob hören nämlich alle leute gerne und dann hört man auch eher bei kritik zu, und die chinesen sind ein sehr stolzes volk, und ihre volksseele ist sehr geschunden, also brauchen sie viele streicheleinheiten.

ich bezweifle, dass wolfgang selbst direkt menschenrechtsverletzungen gesehen hat bisher, ich habe hier seit dem einen jahr, das ich bald hier bin noch keine mit eigenen augen gesehen, immer wieder nur über mehrere sachen gehört. also einer erschiessung konnte ich noch nicht zuschauen und in gefängnisse gehe ich eher nicht. was ich über menschenrechtsverletzungen weiss ist auch nur das, was ich in den medien lese oder von leuten höre. was auch kein geheimnis ist hier.

es ist meiner meinung nach durchaus eine verbesserung der lebensqualität im allgemeinen zu beobachten. und das kann man mit bloßen augen hier sehen:
krüppel erhalten hilfe, grundlegende ärztliche versorgungen kommen in manche dörfer, gerade habe ich über ein projekt von der GTZ gelesen, die partizipatipation promulgiert und damit experimentiert. naturschutz, achtung von (ziemlich niedrigen) umweltstandards, texte über 绿色蔬菜 und sonstige bioprodukte...
ja, auch von organtransplatationen hört man viel und ich zweifel nicht daran, dass erschossenen die organe entnommen werden. der fortschritt ist langsam, der bedarf noch enorm, aber es geht voran.
das mit dem "nadelhaus" in chongqing zeigt, dass immer mehr bürger den mut haben sich zu wehren.
auch die proteste gegen den transrapid in shanghai, wo tausende anwohner mit petitionen zum gericht gegangen sind und somit das projekt stoppen konnten zeigt, dass man sich imer mehr traut etwas zu sagen.
die presse wird natürlich stark zensiert, aber man findet doch eine ganze menge und viele zeitungen werden immer mutiger.
ich bin auf die berichterstattung während der olympiade gespannt, ob die reporter echt überall hinkönnen...
mal sehen
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Beitrag von wuseltiger »

LeChef hat geschrieben:MEINE GÜTE, euer sarkasmus gehört echt verboten.
ich stimme nicht unbedingt mit der meinung von wolfgang überein, schön, dass diese diskussion nun (hoffentlich) an inhalt gewonnen hat.
Ja nur der Beitrag des Herrn Universitätslehrer Bayer hat.. wie sagt man bei uns? "Ein Gschmäckle". Das klingt etwas komisch, fast schon naiv und das von einem angeblichen Uni-Lehrer... Nun gut.

Ich meine das jetzt ohne jeglichen Sarkasmus: Mich interessiert, wie ein Wandel in China (also hin zu mehr Menschenrechten) stattfinden kann/soll, ohne dass dort Verhältnisse ausbrechen wie in Russland (Korruption, extremer Kapitalismus, Menschenrechtsverletzungen, pro forma Demokratie,...).
Ich sehe hier 2 Möglichkeiten: 1. Die KPCh will von innen heraus einen Wandel durchführen (wenig realistisch), oder sie wird von aussen (das geht meiner Meinung nach nur vom chinesischen Volk aus) dazu "gezwungen".
Ich wuerde gerne ein realistisches Szenario hören, wie China zur Demokratie werden kann!
Wenn ich dabei an die europäische Geschichte denke, dann fallen mir da nur blutige Revolutionen ein. Wie soll das nun also dort vonstatten gehen?
(Wie gesagt, keine sarkastische Frage, sondern ganz ernst gemeint) :-)
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