Schüleraustausch - China

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Holly
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Schüleraustausch - China

Beitrag von Holly » 21.02.2019, 20:00

Hallo,

In unserer Schule wird ein Schüleraustausch nach China angeboten, an dem unsere Tochter sehr gerne teilnehmen würde. Es sind zwei Wochen. Eine Woche wäre sie bei einer Gastfamilie untergebracht, die zweite Woche machen sie eine Rundreise durchs Land. Aber unsere Tochter hat Zöliakie, eine Glutenunverträglich. Soweit ich weiß, ist diese Unverträglich in China so ziemlich unbekannt. Sie darf keinen Weizen, Gerste, Roggen, Dinkel, usw. essen. Nun haben wir große Bedenken, ob das mit der glutenfreien Ernährung dort klappen kann. Vor allem, weil sie ja eine Woche bei einer Familie wohnen wird. Hat jemand hier in der Gruppe vielleicht schon mal an so einem Austausch teilgenommen oder habt ihr sonstige Erfahrungen und Tipps, wie wir das bewerkstelligen könnten und was wir dabei beachten müssten? Wir sind für jeden Tipp dankbar, denn diese Reise ist ja ein großes Erlebnis.

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von rundherum » 21.02.2019, 21:12

Kommt drauf an, wo in China. Im Süden isst man relativ wenig Weizenprodukte. Im Norden hingegen schon eher. Generell hat man es in China aber einfacher als in Europa, wenn man Weizenprodukte meiden möchte. Ein Freund von mir reist sogar oft nach China, weil er Zöliakie und Laktoseintoleranz hat und in China viel besser essen kann. Man sollte einfach die wichtigsten Fallen kennen - beispielsweise Seitan/ (chinesisch Mianjin, 面筋), ein aus Weizengluten hergestellter Fleischersatz, welcher in China manchmal in vegetarischen Gerichten verwendet wird.

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Shenzhen » 22.02.2019, 11:12

Aijo, iregndwie hat jeder heute irgendwas, was ist unvertareglich? Muss sie kotzen? Bekommt sie Pickel? Erstickt sie? Ich habe auch Probleme mit manchen Lebensmitteln und eine Allergie ja und? Dann ess ich das halt nicht und fertig ist. Sie wird ja nicht gezwungen jeden Tag Weizenbrot zu essen. Aber alleine auf die Toilette gehen kann sie schon? Da sie mit Reis weniger Probleme haben wird wird sie auch in China ueberleben - zur Not halt jeden Tag Tomaten-/Eierreis. Ist ja nicht so dass sie gleich tot umfaellt bei Glutenunvertraeglichkeit wenn sie mal ein Weizenkorn isst.

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Ajiate » 22.02.2019, 11:28

das Thema gab's ja schon einmal hier im Forum

https://forum.chinaseite.de/viewtopic.p ... 4glichkeit

oder

https://forum.chinaseite.de/viewtopic.p ... it#p128269

Der Hinweis auf Seitan/Mianjin ist da vor allem wichtig
ansonsten : nicht zu ängstlich an die 2 Wochen rangehen :wink:
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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Holly » 22.02.2019, 18:55

Ich danke euch für eure Antworten. Bei einem Diätfehler liegt meine Tochter drei Tage lang mit schweren Magenkrämpfen, Durchfall und Erbrechen im Bett und braucht eine Woche, um wieder auf die Beine zu kommen. Das möchten wir in China gern vermeiden. Zudem erhöht jeder Diätfehler bei Zöliakie-Erkrankten das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.
Wie ich mitbekommen habe, gibt es leider auch viele Fallen beim Essen. Z.B. Reis der in Brühe gekocht wird, die oft Weizenstärke enthält, auch in Reisessig ist Weizen beigemischt. Und leider ist Weizen auch in den meisten chinesischen Sojasaucen enthalten. Da Zöliakie eine Autoimmunerkrankung ist, reagiert sie schon auf Spuren von Weizen. D. h. Ein nicht gesäubertert Wok (nur ausgewischt) könnte schon ausreichen, um sie krank zu machen. Speisefett das benutzt wird, indem voher Paniertes gebraten wird, kann sie krank machen. Dieses MSG das wohl viel zum Würzen benutzt wird, ist glutenhaltig. Es ist also nicht so einfach, in China durchzukommen, wenn man Zöliakie hat. Sie könnte nur leeren Reis, Fleisch ohne alles gebraten und Gemüse essen. Aber wir wissen nichtmal, ob das dort so ohne weiteres klappen kann. Deswegen habe ich gehofft, es gäbe vielleicht jemanden hier, der sich ein wenig auskennt und uns Tipps geben kann. Oder uns sagen kann, ob wir das Risiko überhaupt eingehen können. Sie ist sechzehn Jahre alt und altersgemäß einfach auch schüchtern, wird also nicht einfach losgehen und sich irgendwie durchfragen. Zumal sie auch nur Englisch als Fremdsprache spricht.

Die Stadt, in der sie eine Woche bleiben und bei Gasteltern untergebracht sind, heißt Huzhou. Die Rundreise wäre: Hangzhou, Shanghai, Xian, Peking

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Tochter mit Zöliakie

Beitrag von Laogai » 23.02.2019, 01:31

Holly hat geschrieben:D. h. Ein nicht gesäubertert Wok (nur ausgewischt) könnte schon ausreichen, um sie krank zu machen. Speisefett das benutzt wird, indem voher Paniertes gebraten wird, kann sie krank machen.[...]
Hmmm, wenn dem so ist...
Holly hat geschrieben:Es ist also nicht so einfach, in China durchzukommen, wenn man Zöliakie hat.
... dürfte es überall auf der Welt schwierig sein "durchzukommen". Selbst in Deutschland würde sich damit ein Essen in einem Restaurant oder gar bei bei Freunden/Bekannten/Verwandten verbieten. Die Gefahr, dass vorher etwas unbewusst oder unbeabsichtigt kontaminiert wurde ist einfach zu groß. Wie regelt ihr das denn bisher mit eurer Tochter, wenn sie außerhalb der eigenen Küche isst?
Holly hat geschrieben:Dieses MSG das wohl viel zum Würzen benutzt wird, ist glutenhaltig.
Das ist falsch. MSG (AKA Glutamat) enthält keine Gluten. Es ist eine Aminosäure.
Holly hat geschrieben:Und leider ist Weizen auch in den meisten chinesischen Sojasaucen enthalten.
Auch das ist so nicht richtig. Bei der Herstellung von Sojasauce wird traditionell kein Weizen verwendet. Bei den für den ausländischen Markt produzierten Saucen inzwischen schon, aber bei den in China verwendeten Marken nicht bzw. extrem selten.

Ok, "extrem selten" könnte trotzdem eine potentielle Gefahr darstellen. Daher nochmal die Frage: Wie regelt ihr das denn bisher mit eurer Tochter, wenn sie außerhalb der eigenen Küche isst?
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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Haima » 23.02.2019, 16:23

Hallo Holly

Also, wenn die Zöliakie wirklich so stark ist, wie von dir beschrieben, kann das schon etwas schwierig werden. Ich frage mich aber schon auch etwas, wie ihr sonstige Reisen gestaltet, wenn das so viele Fragen aufwirft....

Zuerst mal kurz zum Reis: Der wird in China nicht mit Brühe gekocht. Reis und Wasser. Mehr kommt nicht in den Topf. Kein Salz, keine Brühe, nichts. Der Reis wird in China nicht wie bei uns mit Gewürzen "kaputt" gemacht. Naja, Ausnahmen kann es allenfalls z.B. bei Klebreis oder so geben. Da sieht man ja dann aber.

Ich bin ja öfters mal mit Gruppen in China unterwegs. Da ist fast immer jemand dabei, der oder die irgend eine Unverträglichkeit hat.
Laktose ist relativ leicht zu handhaben. Vegetarische Ernährung geht auch noch. Vegane ist schon etwas schwierig.
Immer wieder habe ich auch Leute, die keine Schalentiere essen. Das ist vordergründig einfach, stellt uns aber doch manchmal vor Probleme. Gehacktes in JiaoZi sind da z.B. ein Thema.

Die zwei schwierigsten Sachen sind aber schon Glutenunverträglichkeit und allergische Reaktionen auf Erdnüsse und Sesam. Die Erdnüsse sind in vielen Sachen dabei, wo man es nicht vermuten würde. Paste, Sauce, Öl usw.

Bei der Zöliakie sind auch die Saucen usw. das grosse Problem. Dazu fehlt in China fast allen Köchen das Verständnis für solche anliegen. Ich hab's noch kaum erlebt, dass ein Koch wirklich garantiert hat, dass bestimmte Stoffe nicht enthalten sind. Auf dem Land wissen die oft auch gar nicht, was das genau ist.

Noch zwei spannende Details:
In China kenne ich niemand, der das Problem mit den Gluten hat. Scheint dort nicht so verbreitet zu sein.
Und: Bis jetzt gab es noch nie Probleme bei irgend welchen Allergien während meinen Reisen. Bin auch sehr froh darüber. Was aber auch spannend ist: Obwohl "Glutenfrei" angemeldet, essen dann Reisegäste trotzdem immer mal wieder dies und das, wo ich weiss, dass es sicher Weizen drin hat. Wenn man's nicht weiss, scheint es weniger schlimm zu sein. Ich weiss, das ist etwas ketzerisch geschrieben, ist aber einfach meine Erfahrung.

Ob deine Tochter nun reisen soll oder nicht, müsst ihr schlussendlich entscheiden. Ich bin auch etwas überrascht, dass sie mit 16 Jahren sich da nicht durchschlagen kann. Unsere Tochter ist zwei Jahre jünger und teilt ihre Wünsche im Allgemeinen klar mit. Ob Deutsch, Chinesisch, Englisch oder Französisch ist dabei egal. Ich denke, mit 16 sollte sie das doch auch schaffen...

Gute Reise wünscht

Haima

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Holly » 24.02.2019, 19:46

In Deutschland ist das einfacher. Da kann ich mich erstens mit den Leuten im Restauerant unterhalten und das abklären und zweitens kennen viele Köche den Begriff "glutenfrei". Wir gehen hier in Restaurants mit denen wir das abgeklärt haben und die wissen, worauf sie achten müssen. Also frische Pfanne mit frischem Fett verwenden usw. Dann bekommt sie oft in Restaurants auch nur Fleisch natur gebraten, Kartoffeln, Reis und Gemüse. Das klappt gut. Manche Restaurants bieten in Europa auch explizit glutenfreie Gerichte an und wissen, worauf sie achten müssen.
Ob das in China gelingt, weiß ich nicht. Ihr wäre ja schon geholfen, wenn sie einfach Fleisch, Gemüse und Reis aus einem frischen Wok bekäme. Ist das überhaupt möglich?

Unsere Tochter ist sehr schüchtern und ich weiß, sie wird da nicht groß mit Chinesen diskutieren, die wahrscheinlich kein Wort Englisch können. Leider ist es bei uns im Urlaub schon vorgekommen, dass meine Tochter etwas glutenhaltiges erwischt hat und dann wurde sie krank. Also ist es quasi nicht möglich dort irgendwas zu bekommen, ohne die Gefahr, dass es zumindest kontaminiert ist. Wird da nichts "natur" gegessen?

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Haima » 24.02.2019, 21:00

[quote="Holly"]Wird da nichts "natur" gegessen?[/quote]

Wenn du so fragst, fallen mir nur Reis und Früchte ein... Rest dürfte schwierig werden.

Grüsse

Haima

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Laogai » 24.02.2019, 21:04

Holly hat geschrieben:Ob das in China gelingt, weiß ich nicht. Ihr wäre ja schon geholfen, wenn sie einfach Fleisch, Gemüse und Reis aus einem frischen Wok bekäme. Ist das überhaupt möglich?
Das gelingt nicht und das mit dem "frischen Wok" wird kaum möglich sein. Wie bereits gesagt ist Glutenunverträglichkeit so gut wie unbekannt in China (scheint eine Wohlstandskrankheit zu sein). Außerdem wird dort nicht ein "frischer Wok" für jedes neue Gericht verwendet, meist gibt es nur einen Wok pro Koch, der wird einfach nur kurz oberflächlich gereinigt für das nächste Gericht. Also der Wok, nicht der Koch.

In China wird auch nicht wie bei uns ein Gericht für eine einzelne Person zubereitet. Im Restaurant isst man gewöhnlich mit mehreren Personen zusammen. Diese bestellen dann mehrere Gerichte, von denen alle essen können. Lediglich eine Schale Reis hat dann jeder für sich, alles andere kommt in die Mitte, damit sich jeder davon bedienen kann.

Ich befürchte eure Tochter wird entweder auf die Reise verzichten müssen, oder ihr gebt ihr genug Nahrung für zwei Wochen mit auf den Weg. Dann wird sie allerdings auf Fleisch verzichten müssen, denn die Einfuhr von Fleischprodukten nach China ist verboten.
Holly hat geschrieben:Wird da nichts "natur" gegessen?
Was meinst du mit "natur"? Natur wäre für mich Rohkost, also gänzlich unbehandelt.
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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Holly » 25.02.2019, 08:49

Hallo Haima,

eine Frage habe ich noch. Du hast du geschrieben, du führst Reisegruppen durch China, wenn ich dich richtig verstanden habe. Ist es dann so, dass du bei den Hotels anmelden kannst, dass glutenfrei gekocht werden soll? Funktioniert das dort? Bei der Rundreise werden sie nämlich in Hotels wohnen. Wenn das klappen würde, dass sie im Hotel essen kann, wäre das super.

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Holly » 25.02.2019, 08:52

Mit "natur" meine ich, unbemehlte, unpanierte Produkte. Also Fleisch, das nur angebraten wird. Aber wenn ihr sagt, dass das allein schon mit dem Wok nicht funktioniert, denke ich, kann man das wohl vergessen. Aber in den großen Hotels ist das auch so, dass man nur mit einem WOK kocht? Sie wohnen ja eine Woche in vier Sterne Hotels.

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von ingo_001 » 25.02.2019, 09:18

Holly hat geschrieben:Aber in den großen Hotels ist das auch so, dass man nur mit einem WOK kocht? Sie wohnen ja eine Woche in vier Sterne Hotels.
Die werden schon mehr Woks haben - nur wird das nichts dran ändern, dass Deine Tochter keinen "single-Wok" haben wird.
Selbst wenn (was ich bezweifle) zugesichert wird, dass man Deine Tochter nach ihren Wünschen bekocht - darauf wetten, dass das dann auch so passiert, würde ich nicht.

Oder noch kürzer: Egal, was Dir/Ihr gesagt wird - keiner kann/will garantieren, dass nicht doch irgendwas im Wok landet, was da nicht rein soll.

Fazit: Entweder sie geht das Risiko einer China-Reise ein und nimmt ggfs. entsprechende Notfall Meds mit - oder sie bleibt im wohl behüteten D., wo Euer "Haus- und Hof-Restaurant" Alles beachtet.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von Holly » 25.02.2019, 15:00

Ich danke euch für eure ganzen wertvollen Informationen. Wahrscheinlich ist es tatsächlich am besten, wenn unsere Tochter nicht mitfährt, obwohl es sehr schade ist. Aber ich sehe auch hier im Forum, dass selbst hier einige Mitglieder nicht nachvollziehen können, wie schwer es ist, mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu leben und dass es eben kein Hype ist, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, sondern eine ernste Krankheit, die wirklich sehr sehr krank machen kann. Im Prinzip bedeutet Zöliakie: Verzicht, Verzicht, Verzicht. Wie soll man sowas dann erst Chinesen klarmachen, die noch nie etwas davon gehört haben.

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Re: Schüleraustausch - China

Beitrag von otternase » 25.02.2019, 17:39

Haima hat geschrieben: In China kenne ich niemand, der das Problem mit den Gluten hat. Scheint dort nicht so verbreitet zu sein.
erstens das
zweitens: wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere (80er Jahre in Deutschland), da kann ich mich auch an kein Kind in meinem Umfeld, sei es im Kindergarten, in der Schule, im Sportverein usw. erinnern, welches Probleme mit Gluten hat.

Ich will damit keineswegs behaupten, dass das ein Hype sei. Aber ich frage mich, warum Glutenunverträglichkeit so extrem zugenommen hat in Europa?
Umweltgifte können ja kaum Grund dafür sein, denn dann müsste es in China viel stärker ausgeprägt sein.

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