Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Hallo, alle!
ich studiere Germanistik in Shanghai und nächstes Semester werde ich als Austauschstudentin in Bremen Wirtschaftssinologie studieren. Ich bin ein bisschen nervös, dass ich mich in Deutschland wegen des Kulturschocks nicht gut einleben kann. Was ich in China erfahren habe, gilt wahrscheinlich gar nicht in Deutschland. Das Essen, die Traditionen, die Verhaltensweise... Alles ist total unterschiedlich. Was ich überschreiten muss, ist nicht nur die Sprache, sondern die Kultur.Viele chinesische Studierenden geben an, dass sie sich in Deutschland einsam fühlen. Aber fast alle sagen, Deutschland ist ein gelobtes Land. Sie finden es schwer, sich mit deutschen Studierenden zu befreunden, deshalb bleiben sie immer noch in ihrem eigenen Freundeskreis. Haben Sie auch dieses Gefühl, wenn Sie zum ersten Mal nach China kommen?
ich studiere Germanistik in Shanghai und nächstes Semester werde ich als Austauschstudentin in Bremen Wirtschaftssinologie studieren. Ich bin ein bisschen nervös, dass ich mich in Deutschland wegen des Kulturschocks nicht gut einleben kann. Was ich in China erfahren habe, gilt wahrscheinlich gar nicht in Deutschland. Das Essen, die Traditionen, die Verhaltensweise... Alles ist total unterschiedlich. Was ich überschreiten muss, ist nicht nur die Sprache, sondern die Kultur.Viele chinesische Studierenden geben an, dass sie sich in Deutschland einsam fühlen. Aber fast alle sagen, Deutschland ist ein gelobtes Land. Sie finden es schwer, sich mit deutschen Studierenden zu befreunden, deshalb bleiben sie immer noch in ihrem eigenen Freundeskreis. Haben Sie auch dieses Gefühl, wenn Sie zum ersten Mal nach China kommen?
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Ich möchte, im Gegensatz zu meinem Vorgänger, versuchen, eine hilfreiche Antwort zu geben.
Die von dir angesprochenen Probleme existieren auf jeden Fall. Bei fast allen chinesischen Studenten konnte ich Schwierigkeiten bei der Integration beobachten. Für asiatische Studenten scheint es besonders schwierig zu sein, neue Kontakte zu knüpfen, weil sich deutsche Studenten, aber auch westliche Austauschstudenten, den kulturellen Unterschieden und Werten bewusst sind und daher auch nicht wissen, wie sie mit asiatischen Studenten umgehen sollen. Das liegt auch an den unterschiedlichen Lebensgewohnheiten. Andere europäische Austauschstudenten ("Erasmus") werden während ihres Austausches wahrscheinlich keine Bibliothek von Innen sehen, dafür aber jede Kneipe und Bar in der Stadt. Bei solch unterschiedlichem Verhalten bietet es sich an, zunächst nach Kontakten zu suchen, die etwas mehr Kenntnis und Interesse für asiatische Studenten mitbringen, wie Ostasienwissenschaftsstudenten oder bei Dir insb. deinen Sinologiekommilitonen.
Allerdings ist es zuvor wichtig, dass man sich erst einmal einlebt, damit man sein Leben nicht sofort umstellen muss, sondern seine chinesischen Angewohnheiten auch in Deutschland zunächst beibehalten kann. Dazu braucht man gute Informationen darüber, wie alles abläuft, wo es was gibt und wie man was macht. Dazu solltest Du auf die Erfahrungen anderer chinesischer Studenten zurückgreifen. Im Internet findet man viele hilfreiche Tipps, speziell zu Bremen wirst Du vielleicht schon solche Websites (die großen 3) gefunden haben:
http://forum.kaiyuan.de/forum.php?mod=f ... ay&fid=111
http://www.dolc.de/forum-130-1.html
http://www.csuchen.de/bbs/forumdisplay.php?fid=357
Wenn du dich mithilfe dieser Tipps erst einmal eingelebt hast und erste Kontakte geknüft hast, hängt es von meiner Erfahrung vor allem davon ab, wie offen Du für die Lebensweise der Deutschen bist und ob Du bereit bist ein wenig der chinesischen Kultur abzulegen.
Die von dir angesprochenen Probleme existieren auf jeden Fall. Bei fast allen chinesischen Studenten konnte ich Schwierigkeiten bei der Integration beobachten. Für asiatische Studenten scheint es besonders schwierig zu sein, neue Kontakte zu knüpfen, weil sich deutsche Studenten, aber auch westliche Austauschstudenten, den kulturellen Unterschieden und Werten bewusst sind und daher auch nicht wissen, wie sie mit asiatischen Studenten umgehen sollen. Das liegt auch an den unterschiedlichen Lebensgewohnheiten. Andere europäische Austauschstudenten ("Erasmus") werden während ihres Austausches wahrscheinlich keine Bibliothek von Innen sehen, dafür aber jede Kneipe und Bar in der Stadt. Bei solch unterschiedlichem Verhalten bietet es sich an, zunächst nach Kontakten zu suchen, die etwas mehr Kenntnis und Interesse für asiatische Studenten mitbringen, wie Ostasienwissenschaftsstudenten oder bei Dir insb. deinen Sinologiekommilitonen.
Allerdings ist es zuvor wichtig, dass man sich erst einmal einlebt, damit man sein Leben nicht sofort umstellen muss, sondern seine chinesischen Angewohnheiten auch in Deutschland zunächst beibehalten kann. Dazu braucht man gute Informationen darüber, wie alles abläuft, wo es was gibt und wie man was macht. Dazu solltest Du auf die Erfahrungen anderer chinesischer Studenten zurückgreifen. Im Internet findet man viele hilfreiche Tipps, speziell zu Bremen wirst Du vielleicht schon solche Websites (die großen 3) gefunden haben:
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- Topas
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Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Lies dir erst mal die Forenregeln durch!Brahmaputra hat geschrieben:......
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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- wingtsun
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Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Völlig falsch. Ich kenne genug ausländische Studenten hier und wenn man sich selber ein wenig öffnet (auf Uni Partys gehen, SAUFEN gehen!) klappt das ohne Probleme. Ohne Alkohol wird's allerdings in der Tat schwieriger, gute Leute kennen zu lernen.
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Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Interessante Theorie...hoffentlich ironisch.wingtsun hat geschrieben: Ohne Alkohol wird's allerdings in der Tat schwieriger, gute Leute kennen zu lernen.
“If you are in favour of global liberal hegemony, you are the enemy.”
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Nicht ironisch! Die meisten chinesischen Studenten gehen nicht zu m Bar und trinken auch wenig Alkohol. Aber soweit mir bekannt ist, gehen die meisten deutschen Studenten nach dem Unterricht gerne zum Bar und sie unterhalten sich miteinander. Das ist ein großes Problem. Nicht zum Bar zu gehen bedeutet, wir haben geringere Chancen, mit Deutschen Kontakt aufzunehmen. Diese Frage habe ich mal meinem deutschen Lehrer gestellt. Er kann mir leider auch keinen guten Ratschlag geben.sweetpanda hat geschrieben:Interessante Theorie...hoffentlich ironisch.wingtsun hat geschrieben: Ohne Alkohol wird's allerdings in der Tat schwieriger, gute Leute kennen zu lernen.
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Brahmaputra hat geschrieben:Es heisst Studenten! Die Studierenden, das sagen nur die Emanzenfeministen, damit sie kein maennliches Substantiv (generisches Maskulinum) verwenden muessen, weil sie denken, dass ein maennliches Substantiv auch fuer das maennliche Geschlecht stehen wurde. Und das maennliche Geschlecht ist den Feministenemanzen verhasst. Dabei ist DER Baum, zwar auch ein maennliches Substantiv, aber noch lange nicht geschlechtlich auch maennlich. Das ist ein bisschen schwierig an der deutschen Sprache... Auf jeden Fall... Wenn du nach Deutschland gehst... Halte dich an der Uni vom AStA fern, das ist ein Haufen linker Lumpen. Vor allem in Deutschland ist der Germanistikbereich durchseucht von linksgruenen Affen, die dich mit Feminismus und Gender-Theorie verrueckt machen wollen...adagio hat geschrieben: ...deutschen Studierenden...
Ueberleg es dir lieber noch mal... Der Kulturschock koente zu gross werden!![]()
Wenn schon, dann sind das an deutschen Unis keine Studierende sonderen Biertrinkende.
http://ml.spiegel.de/article.do?id=877589
Vorher wusste ich gar nicht, dass sich das Wort "Studierenden" auf feminismus bezieht, denn meine deutsche Lehrerin sagen immer "Studierenden". Ich dachte, "Studierenden" klingt nur etwas offizieller als "Studenten".
- tanzhou
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Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Naja, adagio. Waehrend meines Studiums sind wir nach den Vorlesungen allenfalls in ein Cafe oder Bistro gegangen und haben uns dort bei Kaffee, Tee oder anderem nichtalkoholischen Getraenk unterhalten, in der Woche war da nichts grossartig mit Saufen, zumindest keiner, der das Studium erst genommen hat. Und wenn man dann vllt mal spaet Nachmittags, nachdem man soweit fertig ist, im Hochsommer draussen ein Bierchen trinkt, dann ist das vollkommen ok.
Zum WE geht man Abends auch hier und da zusammen aus, sei es Club, oder Fete an der Hochschule, z.B. BBQ ... Und da wird nun mal das eine oder andere Bierchen getrunken, es muss ja nicht gleich im Delirium enden, oder? Das gehoert nun mal zum Studium dazu, foerdert auch die Sozialkompetenz. Das alles macht ein Studium aus, alles mit einem gewissen Mass. Denke mal darueber nach.
Zum WE geht man Abends auch hier und da zusammen aus, sei es Club, oder Fete an der Hochschule, z.B. BBQ ... Und da wird nun mal das eine oder andere Bierchen getrunken, es muss ja nicht gleich im Delirium enden, oder? Das gehoert nun mal zum Studium dazu, foerdert auch die Sozialkompetenz. Das alles macht ein Studium aus, alles mit einem gewissen Mass. Denke mal darueber nach.
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Topas hat geschrieben:Lies dir erst mal die Forenregeln durch!Brahmaputra hat geschrieben:......
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Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Zum Thema “Studierende”:
http://www.duden.de/rechtschreibung/Studierende
Hier noch ein netter Artikel
http://www.zeit.de/1963/20/studenten-oder-studierende
http://www.duden.de/rechtschreibung/Studierende
Hier noch ein netter Artikel
http://www.zeit.de/1963/20/studenten-oder-studierende
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Ist Bremen sicher? Einer Statistik zufolge zählt Bremen zu einer der gefährlichsten Städte in Deutschland. Unter je 100.000 Einwohnern gibt es 471,6 Einbrüche, ein bisschen höher im Vergleich zu anderen Städten. Die Kriminalität ist auch nicht niedrig. Ist das die Wahrheit? Oder ist die Statistik zweifelhaft?
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
"Bar" bedeutet nicht automatisch Alkohol. Wo ich herkomme gibt es sehr viele Studentenkneipen, wo man auch Bier trinken kann. Aber nicht muss. Es gibt auch Kaffee, Selter usw. Es trinken weit weniger Leute als man denkt, viele haben ja Autos, und wollen den Führerschein gerne behalten.adagio hat geschrieben:Nicht ironisch! Die meisten chinesischen Studenten gehen nicht zu m Bar und trinken auch wenig Alkohol. Aber soweit mir bekannt ist, gehen die meisten deutschen Studenten nach dem Unterricht gerne zum Bar und sie unterhalten sich miteinander. Das ist ein großes Problem. Nicht zum Bar zu gehen bedeutet, wir haben geringere Chancen, mit Deutschen Kontakt aufzunehmen. Diese Frage habe ich mal meinem deutschen Lehrer gestellt. Er kann mir leider auch keinen guten Ratschlag geben.sweetpanda hat geschrieben:Interessante Theorie...hoffentlich ironisch.wingtsun hat geschrieben: Ohne Alkohol wird's allerdings in der Tat schwieriger, gute Leute kennen zu lernen.
Neben Bars/Kneipen gibt es in DE auch unzählige andere Aktivitäten, z.B. Sportklubs, Schützenvereine, Sambaschule usw. usw. usw. wo man auf Leute trifft.
Schau dich schon mal um was Helly Hansen ist.
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Ich kann Dir eine Freundin vermitteln, die sich in Bremen bestens auskennt und dort ein halbes Jahr Deutsch studiert hat. Die lebt in SZ. Willst`? Dann geb ich Dir mal die Adresse....
Bremen ist sehr speziell! NIX für speedies haha..
Nein lass Dich nicht einschüchtern, nach den ersten Meetings mit Braunkohl Pinkel und Schnaps fühlst Dich da wohl. Bremen hat einen sehr schönen Weihnachtsmarkt. Um den Roland... Und einen na ja so einigermassen guten Fussballclub haha. Was ist grün und stinkt nach Fisch...
Und lass dich nicht einschüchtern von den bösen buben hier. Ich denke kein Einziger ist aus Bremen und kennt die Gegend dort wirklich gut. Ich schon..... Bremer Menschen sind anders... aber man kann sie gewinnen und dann sind sie total nett.
OK wie gesagt, sag an, dann geb ich Dir die Daten von meiner Freundin.
Bremen ist sehr speziell! NIX für speedies haha..
Nein lass Dich nicht einschüchtern, nach den ersten Meetings mit Braunkohl Pinkel und Schnaps fühlst Dich da wohl. Bremen hat einen sehr schönen Weihnachtsmarkt. Um den Roland... Und einen na ja so einigermassen guten Fussballclub haha. Was ist grün und stinkt nach Fisch...
Und lass dich nicht einschüchtern von den bösen buben hier. Ich denke kein Einziger ist aus Bremen und kennt die Gegend dort wirklich gut. Ich schon..... Bremer Menschen sind anders... aber man kann sie gewinnen und dann sind sie total nett.
OK wie gesagt, sag an, dann geb ich Dir die Daten von meiner Freundin.
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....
- bue48
- Old China Hand

- Beiträge: 846
- Registriert: 27.04.2007, 14:39
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- Hat sich bedankt: 16 Mal
- Danksagung erhalten: 15 Mal
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
Topas hat geschrieben:Lies dir erst mal die Forenregeln durch!Brahmaputra hat geschrieben:......
Ääääähhhmmm - was genau meinst du denn, Topas?
Re: Nächstes Semester gehe ich nach Bremen
ich möchte noch hinzufügen: Bremen ist im Verhältnis zu anderen deutschen "Gross" Städten eher Provinz. Du wirst Dich kaum verlaufen.
Das Ambiente ist eher ländlich und die City bietet viele nette Gasthäuser und Kneipen. Wo es sich gut sein lässt. DAs Wahrzeichen von Bermen sind der Roland und die Bremer Stadtmusikanten.
Kulturschock in GER? Der einzige kulturelle Unterschied besteht beim Essen. Besteck und Sticks. Ansonsten höchstens andere Gewohnheiten.
Lernen musst Du überall auf der Welt gleich. Das sollte nicht Dein Problem sein. Du willst ja studieren!
Also keine Angst vor Deutschland.. mit ein bisschen rosa Brille wirst Du viele Gemeinsamkeiten entdecken. Im Norden nicht so viele wie im Süden Deutschlands (Hauptgericht Dumplings) aber Du wirst dich schnell orientieren können. Und wir Deutschen sind keine Chinafresser haha... Im Gegenteil...
Wie gesagt, sag bescheid..
Das Ambiente ist eher ländlich und die City bietet viele nette Gasthäuser und Kneipen. Wo es sich gut sein lässt. DAs Wahrzeichen von Bermen sind der Roland und die Bremer Stadtmusikanten.
Kulturschock in GER? Der einzige kulturelle Unterschied besteht beim Essen. Besteck und Sticks. Ansonsten höchstens andere Gewohnheiten.
Lernen musst Du überall auf der Welt gleich. Das sollte nicht Dein Problem sein. Du willst ja studieren!
Also keine Angst vor Deutschland.. mit ein bisschen rosa Brille wirst Du viele Gemeinsamkeiten entdecken. Im Norden nicht so viele wie im Süden Deutschlands (Hauptgericht Dumplings) aber Du wirst dich schnell orientieren können. Und wir Deutschen sind keine Chinafresser haha... Im Gegenteil...
Wie gesagt, sag bescheid..
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
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