pingdiguo hat geschrieben:Kann man als Ausländer in Tibet ohne Guide reisen, wenn man einen han-chinesischen Ehepartner dabei hat?
Ich weiß leider nicht wie die augenblickliche Handhabe ist, aber bisher war es möglich bestimmte Gebiete Tibets (Hauptsächlich Lhasa und die nähere Umgebung) auch ohne Guide zu bereisen. Man musste lediglich für die ersten Tage ein Tour mit Hotel und Guide buchen, danach konnte man seiner eigenen Wege gehen. Das TTP natürlich vorausgesetzt.
Ein chinesischer Ehepartner, egal welcher Nationalität er angehört, verschafft zumindest keine Vorteile!
sweetpanda hat geschrieben:Es geht ja darum, dass man als Ausländer potentieller Unruhestifter ist.
Die Guides sollen aufpassen, dass die Ausländer nichts unternehmen was die Harmonie zwischen Tibetern und Chinesen stören könnte.
Na klar, und deswegen sind die Guides in Tibet fast ausnahmslos Tibeter, die selber gerne auf die Regierung schimpfen.
Ich denke eher, dass die Restriktion mit dem Guide und dem Zwang, sich einer organisierten Reise anzuschließen, eine gemeinsam ausgeheckte Sache von Lokalbehörden und der Tourismusmafia ist. Schließlich verdient man so ja gutes Geld und jeder möchte ein Teil davon abbekommen.