Wenn es keinen wirklichen Vorteil bringt, verzichte ich gerne auf die Prüfungen

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Einen Vorteil bringt es sicher - aber der HSK-Test ist nicht gerade bekannt... den kennen nur Leute, die chinesisch lernen. Nicht einmal die Chinesen selber kennen ihn...
Immerhin gibt es jetzt durch den neuen HSK-Test so etwas wie eine Vergleichbarkeit, da die neue Skala dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen angepasst worden ist. Mit ein bisschen Nachforschung findet dies auch ein Personalchef heraus.
Als Mindestniveau würde ich einen HSK 3 machen, was B1 entspricht - alles darunter interessiert sowieso keinen Personalchef. Wenn Du Dein Chinesisch aber wirklich als Karriere-Booster verwenden möchtest, solltest Du HSK 5 erreichen, Niveau C1. Das ist aber sehr Zeitaufwendig und bedingt mehrere Sommeraufenthalte in China!
Wichtiger ist aber, dass Dein Englisch zu erst auf diesem Niveau ist - Englisch ist immer noch Business Sprache Nummer 1. Ein Cambridge Certificate of Proficiency wird Dir also wahrscheinlich mehr bringen als ein HSK 5 (von 6).
Sehe den HSK nicht als Prüfung für den Personalchef - sehe ihn als Prüfung für Dich. Du legst einfach ein Ziel fest, das du erreichen möchtest, und kontrollierst es mit dem HSK. Dann bringt er auch etwas

Wer für eine Prüfung lernt und nicht für den Alltag, ist sowieso nutzlos für ein Unternehmen. Wer aber fliessend chinesisch reden kann, kann gut chinesische Kunden betreuen und Kontrakte prüfen - und versteht die Chinesen auch wirklich. Deswegen ist ein Auslandaufenthalt auch unerlässlich.