Die Politik vom Waffenembargo nach China ist komisch?

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hallo1111
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Die Politik vom Waffenembargo nach China ist komisch?

Beitrag von hallo1111 » 03.12.2004, 10:03

Die Politik vom Waffenembargo nach China ist komisch?

erstens muß ich akzeptieren, der Internationalruf von Deutschland gut ist, (mindestens in dem Menschenrechtebereich, und Introspektionsverhalten nach dem zweiten Weltkrieg, Demokratie usw.)

wenn Waffenembargo mit Menschenrecht verbindet, der komischste Konflikeffekt erscheint. anerkanntermaßen , Waffen sind
Werkzeug des Menschenmassakers, deshalb Waffengeschäft ist unmoral, und mit Menschenrecht gegensätzlich, aber nun das
Waffenembargo in Deutschland und EU ist gezielt, das bedeutet , nach einige Staaten sind Waffenexport im Deutschland erlaubt, wenn Deutschland und EU im Menschenrechtebereich gegen China Einfluß nehmen möchte, Waffenembargo kein guter Beispiel ist, mindestens momentan ist so,das Menschenrecht gengen China mit Waffenembargo ist heuchelerisch.hier zitiere ich ein nicht so feundlich chinesisches Sprichwort: eine Hure (die existierende Waffengeschäft in EU) rühmt sich vor dem Publikum ihrer Tugend(Menschenrecht,Demokratie usw.).

wenn Deutschland und EU im Menschenrechtebereich und Demokratiebereich mit Waffenembargo gegen China splielen möchten , verlieren sie gleichzeitig ihre Autorität in den Bereiche. Können Deutschland und andere EU-Länder ihre ganzen
Waffengeschäftsbranche verzichten? ( das ist für Deutschland und andere EU-Länder undenkbar, die mit ihre Arbeitlosigkeit und
Wirtschaft eng abhängig sind)

zum Schluss entschudigen für meine scharfe Kritik an Waffenembargo-Politik im Deutschland und EU


Schöne Grüße aus China !

12.03.2004

Daniel

Taiwan lässt Grüssen

Beitrag von Daniel » 04.12.2004, 11:39

Ich finde es nur schon eine Schande, dass man den Gedanken hegt, einem Regime wie das der KPCh, Waffen zu verkaufen.

An den Händen der KPCh klebt zu viel Blut! Es mögen in China einige Veränderungen gegeben haben was die wirtschaftliche Situation angeht, aber es wird weiter gefoltert in den Gefängnissen und Arbeitslagern; es gibt kein unabhängiges Rechtssystem; die Freie Meinungsäusserung wird immer noch scharf unterdrückt usw. Und zum Schluss vergessen wir nicht die ständigen Kriegsdrohungen gegen Taiwan!!!

UND da soll noch zulassen werden, dass Waffen an China verkauft wird? Ich denke China sollte mehr Geld in armen Gebiete, Gesundheitssektor, Armutsbekämpfung, Umweltschutz, ein anständiges Rechtssystem usw. investieren, als unsinnige Weltraumprojekte finanziere und militärisch aufrüsten.

Ich finde es als Hurerei, wenn die Eu das Waffenembargo wegen wirtschaftlichen Interessen aufhebt!

Grüsse
Daniel


PS; Diese Worte sind nicht an die Chinesen gerichtet, ich möchte betonen, dass meine Anschuldigungen sich an die Führungsspitze der KP richtet.

Gast

kein Titel

Beitrag von Gast » 05.12.2004, 23:42

An den meisten westlichen Regierungen klebt auch Blut (USA, GB)warum sollte man also nicht auch mit China Geschäfte machen? Gleichbehandlung für alle.
A)Wandel durch Handel. Umwälzung durch Einbindung in die Internationale Gemeinschaft. Wer will, dass sich China z.B. an UNO-Missionen beteiligt, muss China auch Waffen geben.
Oder wie Du vorschlägst:
B)Wandel durch Ausgrenzung, unter Druck setzen und Boykott. Da scheint die erste Alternative Vernfünftiger.

Außerdem wird Taiwan auch beliefert, das gleicht die Sache wieder aus.


P.S. Wann wirst Du anfangen, auch dieses Forum mit Falungong-Werbung zu füllen? Und mit Links zur Bewegung (ich halte falungong nicht für eine Sekte, nur damit das gleich klar ist - eher für Humbug - wie eigentlich alle Religionen, Sekten, Bewegungen, die einen Meister anhimmeln usw.)

Daniel
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Waffen an dieses Regime???

Beitrag von Daniel » 06.12.2004, 07:20

Hallo Gast,

Das stimmt, an vielen Händen von Regierungen klebt Blut. Ich lehne Gewallt Grundsätzlich ab. Die Schweiz zum Beispiel liefert generell keine Waffen an Kriegsparteien, oder in gefährdete Länder, auch wenn die Schweiz sogar eine starke Waffenlobby hat. Es werden auch keinen Waffen zurzeit in die USA und GB geliefert. Auch mal über eine solche Variante nachgedacht?

Was China und UNO Einsätze angeht. Ich habe da schon oben geschrieben und das kann auch für China und die UNO Einsätze gesagt werden: Die chinesische Regierung sollte mal erst schauen, dass die mehr als massiven Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land aufhören.

Chinas Volksarme ist übrigens hauptsächlich auf die Einnahme von Taiwan ausgerichtet. Es gibt da ja regelmässig Manöver am Computer und in Real. Gerade kürzlich wurde am Computer simuliert, dass Taiwan in 6 Tagen eingenommen werden kann. Die Chinesische Flotte provoziert Regelmässig in der Taiwanstrasse mit Seemanövern. Über 400 Raketen sind auf Taiwan gerichtet, wo 1999 sogar welche davon vor die grossen Häfen abgefeuert wurden.

Taiwan wird übrigens hauptsächlich von der USA militärisch unterstützt. Ich glaube zu wissen, dass die EU keine Waffen nach Taiwan liefert, auf jeden Fall liefert Deutschland keine Waffen an Taiwan.

Was das Märchen Wandel durch Handel angeht, da hat schon Gunnar Myrdal, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (1970) und des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften (1974), schon in seinem Buch "Asiatisches Drama"festgestellt, dass allein Handel keinen Wandel bring.
Oder was hat sich den in China gewandelt, ausser der wirtschaftlichen Verbesserung? Ai berichtet sogar von einer Verschlechterung der Menschenrechtslage in den letzten 10 Jahren. Die Korruption hat zugenommen, es wird in den Gefängnissen mehr gefoltert als je, Todesstrafen werden im Akkord verrichtet und es wird ein reger Organhandel mit deren Opfern geklagt, die freie Meinungsäusserung wird immer noch mit hohen Gefängnisstrafen unterdrückt usw usw.

Ich bin nicht für einen Boykott gegen China, weil es eh nur die Armen trifft, aber Waffen an dieses Regime liefern???? Nein das ist es sicher nicht!!! Das Waffenembargo wurde übrigens verhängt, als die Panzer und anderen Kriegsgeräte gegen das eigene Volk 1989 eingesetzt wurde. Es sind immer noch Leute von damals in Haft und die Vorfälle während des Tiananmenmassaker sind nie aufgedeckt worden und die Schuldigen wurden nie behelligt worden. Es werden sogar heute noch Leute, wie der Militärarzt Jiang der SARS aufgedeckt hat, unter Hausarrest gestellt, weil er berichtete, dass duzende Studenten unter seiner Obhut wegen Verletzungen durch die Volksarmee, verblutet sind.

Grüsse
Daniel


PS: Die dumme Anmache wegen Falun Gong kannst Du dir sparen. Wenn Du wirklich mit mir darüber sprechen willst, dann mach doch einen neuen Thread auf!

hallo1111
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Beitrag von hallo1111 » 06.12.2004, 08:40

Die Schweiz zum Beispiel liefert generell keine Waffen an Kriegsparteien, oder in gefährdete Länder, auch wenn die Schweiz sogar eine starke Waffenlobby hat. Es werden auch keinen Waffen zurzeit in die USA und GB geliefert.....belabelabela...
.


dein Gedanke ist zu einfach, die Kernfrage ist nicht nach welchen Staaten
(USA.china oder GB) Waffenexport düfen oder nicht dürfen, sondern ob "die morale Schweiz" ihre Waffengeschäft verzichten soll, um" ihren moralen Einfluß" zu nehmen.

Daniel
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Moral

Beitrag von Daniel » 06.12.2004, 12:38

Hallo 1111,

Ich weiss ja nicht, ob die Waffenhändler auf die Moral schauen oder nur auf ihre Gewinne.... :?

Das Gesetz wegen dem Verbot von Waffenexporten an Kriegsparteien, wurde in der Schweiz durch eine Volksabstimmung entschieden. Ich denke schon, dass die Stimmbürger nach der Moral geschaut haben, denn wenn sie nach den Gewinnen geschaut hätten, egal ob damit Menschenleben im Spiel sind, dann hätten sie gegen dieses Gesetz gewählt.

Ich glaube auch, dass der Boykott gegen China wegen dem Tiananmenmassaker, daher stammte, dass die Regierungen geschockt waren, dass man Panzer und scharfe Munition gegen friedliche Leute einsetzte.

Jetzt aber, so lange Zeit danach, wo man schon vergessen hat was damals geschah, werden grosszügig über die Menschenrechtsverletzungen weggeschaut, weil man sie nicht vor den Augen hat wie damals. Dazu kommt noch ein richtiger Goldrausch, wo dann die moralische Aspekte beim Geschäften mit China mehr wie nur verdrängt werden.

Grüsse
Daniel

Gast

eine Theorie, mehr nicht

Beitrag von Gast » 06.12.2004, 16:57

Hallo Daniel,
Gunnar Myrdal hat nichts nachgewiesen, sondern lediglich eine Gegenvermutung aufgestellt. Im Endeffekt ist es Glaubenssache, wie man vorgeht - warum sollte man China anders behandeln was Waffenhandel angeht, als westliche Länder? Und es hat sich ja in den letzten Jahren in China doch schon viel geändert, China ist in vielen Dingen liberaler geworden, es ist aber auch noch viel verbesserungswürdig.
Wenn Du das nicht siehst, bist Du entweder blind oder warst noch nicht sehr oft (oder überhaupt nicht?)in China.

Gast

Frage der Einstellung

Beitrag von Gast » 06.12.2004, 22:30

Es ist auch eine Frage der Lebenseinstellung - versucht man Probleme durch Konfrontation zu lösen oder durch Kooperation - Daniel ist jemand, das sieht man an seinen Beiträgen, der konsequent für Lösung Nr. 1 plädiert. Schade eigentlich, dass Menschen so eine Einstellung wie Daniel haben - dadurch werden Konflikte hervorgerufen, nicht gelößt. :cry:

Daniel
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Was nun???

Beitrag von Daniel » 07.12.2004, 07:06

Hallo Gast,

Meine Frage von oben hast Du nicht beantwortet: „Oder was hat sich den in China gewandelt, ausser der wirtschaftlichen Verbesserung?“ Sondern hast nur allgemein gesagt: „China ist in vielen Dingen liberaler geworden“.

Auf meine Aussage von Oben bist Du jedoch nicht eingegangen, deshalb noch einmal: „ai (Amnesty International) berichtet sogar von einer Verschlechterung der Menschenrechtslage in den letzten 10 Jahren. Die Korruption hat zugenommen, es wird in den Gefängnissen mehr gefoltert als je, Todesstrafen werden im Akkord verrichtet und es wird ein reger Organhandel mit deren Opfern geklagt, die freie Meinungsäusserung wird immer noch mit hohen Gefängnisstrafen unterdrückt usw usw.

Ich stelle meine Frage deshalb noch einmal: Was hat sich in China konkret verbessert, ausser Dingen im wirtschaftlichen Bereich?
Gast hat geschrieben:Es ist auch eine Frage der Lebenseinstellung - versucht man Probleme durch Konfrontation zu lösen oder durch Kooperation - Daniel ist jemand, das sieht man an seinen Beiträgen, der konsequent für Lösung Nr. 1 plädiert. Schade eigentlich, dass Menschen so eine Einstellung wie Daniel haben - dadurch werden Konflikte hervorgerufen, nicht gelößt.
Was weißt Du schon von meiner Lebenseinstellung? Findest Du es objektiv jemanden durch ein paar Posting zu beurteilen?

Denkst Du Chinas Probleme werden durch Kooperation mit Waffengeschäften gelöst?????

Gast

ja, das denke ich

Beitrag von Gast » 07.12.2004, 13:38

Wenn z.B. die UNO will, dass China sich aktiv an UN-Einsätzen beteiligt, dann müssen die Mitgliedsstaaten der UNO den chinesischen Soldaten auch das nötige Material zur Verfügung stellen.
War doch in Deutschland genauso, beim ersten Auslandseinsatz. Man hat festgestellt, dass Deutschland keine ausreichende Ausrüstung hat und das ganze dann von den USA gekauft.
DU bist ja für eine totale Verweigerungshaltung: Keine Wirtschaftskontakte mehr, niemand darf mit China Handel treiben, wahrscheinlich soll der Westen China total boykottieren.
Damit soll man Problemen lösen?

Gast

soviel Zeit habe ich nun auch wieder nicht

Beitrag von Gast » 07.12.2004, 13:55

Zu AI: Soll ich denn jetzt stundenlang durch das Internet surfen, bis ich irgendwo ne Stelle finde, in der AI das schreibt? Wenn du schreibst: "A sagt ...." dann schreibe doch bitte auch ne Quelle hin, damit man das nachprüfen kann. Warum sollte ich auf so was eingehen?
Deine Postings sind so was von oberflächlich.

P.S. Wenn Du US-Präsident wärst, hättest Du China wahrscheinlich schon besetzt, um es zu befreien, wie den Irak.

Daniel
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Beitrag von Daniel » 07.12.2004, 15:23

Lieber Gast

Wenn Du lesen würdest was ich Dir oben geschrieben habe, dann wüsstest Du was ich zu einem generellen Boykott Chinas denke. Bitte lies doch was geschrieben wurde, speziell wenn es an Dich adressiert ist. Also wenn Du schon mein oberflächliches nicht mitkriegst, was soll ich dann tiefgründiges schreiben?

Wenn Du nicht Bescheid weiss, über die Menschenrechtslage in China, dann würde ich nicht so gross verkünden, dass China in vielen Dingen liberaler geworden ist und noch eins drauf setzen, dass ich blind wäre, wenn ich das nicht sehen würde.
In China kann die Polizei immer noch Menschen auf willkürlich bis drei Jahre ins Zwangsarbeitslager stecken. Nur schon das Herunterladen von nicht- Regierungskonformen, sprich demokratischen Gedankengut, wurde noch vor kurzem jemand zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteil. Es gibt eine Namensliste von über 1100 getöteten Falun Gong Praktizierenden in den letzten fünf Jahren durch die Chinesische Polizei, die Dunkelziffer dürfte ein vielfaches sein. Dies nur so als kleine Beispiele für die Lage in China. Ich rate Dir wirklich mal Dein Wissen auf den Webseiten von den Menschenrechtsorganisationen aufzufrischen.

Meine Fragen oben hast Du immer noch nicht beantwortet, deshalb stelle ich sie noch einmal:

Was hat sich in China in Sachen Menschenrechten konkret verbessert, ausser Dingen im wirtschaftlichen Bereich?

Denkst Du Chinas Probleme werden durch Kooperation mit Waffengeschäften gelöst?????


Ja und dann soll sich China bei den UNO Einsätzen verzichten. Hätten ja eine gute Ausrede.... Wie gesagt, die chinesische Regierung soll mal erst schauen, dass sie UNO Norm bei den Menschenrechten erfüllen kann.

Grüsse
Daniel

Gast

Beitrag von Gast » 07.12.2004, 16:20

Hallo Daniel,
auf deinen Beleg von AI warte ich noch. Hast Du China schon besucht oder nicht?
Wenn China die Internationalen Menschenrechte nicht beachten würde, dann wäre China mit Sicherheit in den letzten Jahren regelmäßig von der Menschenrechtskommission der UNO verurteilt worden. Wurde China aber nicht.
Kann aber gut sein, dass China die westlichen Menschenrechte nicht beachtet - aber warum sollte es?

Vergleich doch China von vor 30 Jahren zu Beginn der Reform- und Öffungspolitik mit heute - ein Riesenfortschritt. Und die letzten Jahre?
China hat Fortschritte z.B. in der Armutsbekämpfung gemacht - mehr als jedes andere Land der Welt (Recht auf Nahrung ist auch ein Menschenrecht), ist weltoffener geworden, es bildet sich eine Mittelschicht, die bestimmt irgendwann zu Demokratie beiträgt, es werden keine Massenkampagnen mehr veranstaltet, Homesexuelle werden nicht mehr verfolgt usw. Davor verschließt Du deine Augen, weil Falungong verfolgt wird - mehr interessiert Dich auch nicht.
Und ich habe bereits gesagt, weshalb ich die Waffengeschäfte mit China okay finde.

Gast

Beitrag von Gast » 07.12.2004, 17:11

"Die Regierung in Peking argumentiert, Menschenrechte bedeuteten vor allem, dass die rund 1,3 Milliarden Chinesen mit Nahrung, Kleidung und Wohnungen versorgt würden. Der Wohlstand der gesamten Gesellschaft habe in manchen Fällen einen höheren Stellenwert als die Rechte Einzelner."
http://www.reuters.de/newsPackageArticl ... ction=news

Genau. Aber für den Westen sind Nahrung usw. ja nicht so wichtig wie Presse- oder Religionsfreiheit

Daniel
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Beitrag von Daniel » 08.12.2004, 07:42

Hallo Gast

Dass die Schwulen nicht mehr verfolgt werden, findest Du dass das bedeutet, dass China Zitat: „in vielen Dingen liberaler geworden ist“? Ich finde das ein Minimum und nicht gerade viel, im Gegensatz zu den Beispielen die ich auf die Schnelle aufgezählt habe.
Was die Mittelschicht angeht, heisst das noch lange nicht dass es deswegen Veränderungen geben muss. Die Tendenz ist sogar anders, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer grösser wird.
„auf deinen Beleg von AI warte ich noch. Hast Du China schon besucht oder nicht?“
Wegen AI habe ich Dir schon geantwortet, dass ich Dir empfehle wegen mangelndem Wissen um die Menschenrechte in China, Dich allgemein mal schlau zu machen, dann findest Du auch diese Aussage.

Ob ich China besucht habe oder nicht, spiel bei der Diskussion keine Rolle, sondern das gesagte. Vielleicht war ich schon länger in China als Du denkst, vielleicht aber auch nicht...
„Wenn China die Internationalen Menschenrechte nicht beachten würde, dann wäre China mit Sicherheit in den letzten Jahren regelmäßig von der Menschenrechtskommission der UNO verurteilt worden. Wurde China aber nicht.“
Wie es scheint hast Du keine grosse Ahnung von den Vorgängen in der UNO. China ist eins der fünf Ständigen Mitglieder im Sicherheitsrat und hat das Vetorecht. China hat sehr viel Macht in der UNO, klar kommt da keine Verurteilung zustande. Ich meine, dass die UNO in diesem Punkt schon fast lächerlich erscheint, ist dass vor zwei Jahren China das Präsidium inne hatte bei der Menschenrechtsverhandlungen in Genf.
„Kann aber gut sein, dass China die westlichen Menschenrechte nicht beachtet - aber warum sollte es?“
Es geht da nicht um die westlichen Menschenrechte, sondern was China bei internationalen Verträgen unterschrieben hat.

In Chinas Verfassung stehen auch die Dinge wie das Recht auf Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit und Religionsfreiheit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Wenn die Chinesische Regierung ihre eigene Verfassung nicht einhält, ist das ein Chinesisches Problem, aber wenn die internationalen Verträge nicht eingehalten werden, ist das ein internationales Problem. Aber so oder so hat China in Sachen Menschenrechten ein grosses menschliches Problem.
Hier das ganze Zitat: "Ein in Brüssel vorgelegter Amnesty-Bericht listet verschiedene Fälle auf, in denen Menschenrechtler auf Grund vager Vorwürfe festgenommen und in Gefängnisse gesteckt worden seien, in denen Gefangene misshandelt und gefoltert würden. Als Beispiel wird der 54-jährige Arbeiter Yao Fuxin angeführt. Dieser sei vor zwei Jahren wegen der "Organisation einer illegalen Versammlung" in der Provinz Liaoyang verhaftet worden, nachdem Arbeiter gegen Korruption sowie niedrige Löhne und Renten demonstriert hätten. Später sei er der Subversion angeklagt und zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Regierung in Peking argumentiert, Menschenrechte bedeuteten vor allem, dass die rund 1,3 Milliarden Chinesen mit Nahrung, Kleidung und Wohnungen versorgt würden. Der Wohlstand der gesamten Gesellschaft habe in manchen Fällen einen höheren Stellenwert als die Rechte Einzelner.“
Folter mit dem Argument abtun, dass man erst Nahrung, Kleider und Wohnungen besorgen muss.... Ich finde das eine Schande, wenn man so etwas sagt!

Es geht nicht, das eine Menschenrecht mit dem Anderem aufzuwiegen!!! So ganz nach dem Motte: Dem Einem gebe ich Essen, dass er ruhig wird, den Anderen foltere ich, dass er ruhig ist.

Ich finde das genau der Punkt, einerseits werden die Menschenrechte mit der Ausrede abgetan, dass man zuerst Nahrung, Kleider und Wohnungen besorgen muss, aber andersherum wird in den Wettraum geflogen, Vorzeigestädte wie Shanghai gebaut und man will in Europa Waffen kaufen, und da geht es nicht nur um ein paar Gewehre oder Transportflugzeuge für UNO Einsätze.

Grüsse
Daniel

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