Freiwilligendienst in China
Verfasst: 05.04.2011, 22:40
Hallihallo liebe Leute.
Erst einmal eine kurze Begrüßung hier von mir:
Ich bin der Arne, Schüler und ab Sommer dieses Jahres hoffentlich erfolgreicher Teilnehmer am neu geschaffenen Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in China.
(Der IJFD ist das internationale Gegenstück zum neuen Bundesfreiwilligendienst, der den Zivi ersetzt. Es handelt sich also quasi um das "neue FSJ im Ausland")
Nun zum schwierigen Teil: Das Visum für China.
Ich bin mir im Moment (obwohl ich schon mehrmals in China war, teilweise sogar recht lange) nicht sicher, welche Art von Visum ich am besten beantrage.
Also hier die Fakten:
1. Ich werde genau 12 Monate dort arbeiten.
2. Meine Arbeitsstelle ist die NGO "Hua Dan" in Beijing, Momentan sind die lediglich in Hongkong als "Charity" angemeldet, noch vor meiner Ausreise jedoch hoffentlich auch in Festland-China.
3. Die Arbeit ist ein Freiwilligendienst, d.h. unentgeldlich. Die notwendigen Finanzmittel stammen aus Deutschland (Zuschuss vom Sozial-/Familienministerium und Spenden)
4. Ich habe bereits ein Jahr in China als Austauschschüler (mit X-Visum) verbracht, sowie im Sommer 2010 ein Praktikum und ein Schulaustauschprojekt auf Basis eines L-Visums mit doppelter Einreise absolviert.
Welche Art von Visum sollte ich in meinem Falle beantragen?
Logisch erscheint mir ein F-Visum mit Multiple Entry für 12 Monate? (Von dieser Möglichkeit las ich hier im Forum)
Seht ihr das genauso? Ist es richtig, dass ich dazu die Einladung des "Geschäftspartners" (in meinem Falle die NGO), das Antragsformular mit Fotos und Gesundheitszeugnis mit HIV-Test (für 12 Monate) brauche?
Wie sind die Bedingungen, damit ein "Geschäftspartner" mich einladen kann? Kann diese Einladung auch von einer NGO (also einer nicht-kommerziell arbeitenden Institution) übernommen werden?
Andere Frage: Ein Freund von mir meinte, ich solle mich einfach an einer Uni (z.B. Foreign Language University in Beijing) anmelden, mir die Unterlagen zuschicken lassen, damit ein X-Visum holen und mich dann vor Ort *nicht* immatrikulieren. Er sagte, dies sei ein üblicher Weg für Leute wie mich (Freiwilligendienstler; er war selber mal einer) ... Ist das nicht allerdings ein bisschen riskant?
Was denkt ihr? Welche Art von Visum würdet ihr mir bei der hier vorliegenden Faktenlage empfehlen? Gibt es noch andere Informationen, die ich dazu in Erfahrung bringen muss?
Mit besten Grüßen und der Hoffnung auf Hilfe,
Arne
Erst einmal eine kurze Begrüßung hier von mir:
Ich bin der Arne, Schüler und ab Sommer dieses Jahres hoffentlich erfolgreicher Teilnehmer am neu geschaffenen Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in China.
(Der IJFD ist das internationale Gegenstück zum neuen Bundesfreiwilligendienst, der den Zivi ersetzt. Es handelt sich also quasi um das "neue FSJ im Ausland")
Nun zum schwierigen Teil: Das Visum für China.
Ich bin mir im Moment (obwohl ich schon mehrmals in China war, teilweise sogar recht lange) nicht sicher, welche Art von Visum ich am besten beantrage.
Also hier die Fakten:
1. Ich werde genau 12 Monate dort arbeiten.
2. Meine Arbeitsstelle ist die NGO "Hua Dan" in Beijing, Momentan sind die lediglich in Hongkong als "Charity" angemeldet, noch vor meiner Ausreise jedoch hoffentlich auch in Festland-China.
3. Die Arbeit ist ein Freiwilligendienst, d.h. unentgeldlich. Die notwendigen Finanzmittel stammen aus Deutschland (Zuschuss vom Sozial-/Familienministerium und Spenden)
4. Ich habe bereits ein Jahr in China als Austauschschüler (mit X-Visum) verbracht, sowie im Sommer 2010 ein Praktikum und ein Schulaustauschprojekt auf Basis eines L-Visums mit doppelter Einreise absolviert.
Welche Art von Visum sollte ich in meinem Falle beantragen?
Logisch erscheint mir ein F-Visum mit Multiple Entry für 12 Monate? (Von dieser Möglichkeit las ich hier im Forum)
Seht ihr das genauso? Ist es richtig, dass ich dazu die Einladung des "Geschäftspartners" (in meinem Falle die NGO), das Antragsformular mit Fotos und Gesundheitszeugnis mit HIV-Test (für 12 Monate) brauche?
Wie sind die Bedingungen, damit ein "Geschäftspartner" mich einladen kann? Kann diese Einladung auch von einer NGO (also einer nicht-kommerziell arbeitenden Institution) übernommen werden?
Andere Frage: Ein Freund von mir meinte, ich solle mich einfach an einer Uni (z.B. Foreign Language University in Beijing) anmelden, mir die Unterlagen zuschicken lassen, damit ein X-Visum holen und mich dann vor Ort *nicht* immatrikulieren. Er sagte, dies sei ein üblicher Weg für Leute wie mich (Freiwilligendienstler; er war selber mal einer) ... Ist das nicht allerdings ein bisschen riskant?
Was denkt ihr? Welche Art von Visum würdet ihr mir bei der hier vorliegenden Faktenlage empfehlen? Gibt es noch andere Informationen, die ich dazu in Erfahrung bringen muss?
Mit besten Grüßen und der Hoffnung auf Hilfe,
Arne