Wirtschafts-Forum: Wirtschaftsnachrichten diskutieren und Erfahrungsaustausch für Unternehmer, die in China tätig sind bzw. planen, in China tätig zu werden.
Findet man nicht zu jeder Ansicht (egal wie stark sie verbreitet ist) ettliche Links im Internet??? Wenn du dir die Links anschaust, sind das (fast) alles private Testberichte/Meinungen und wenn auch nicht, fände ich das nicht erstaunlich.... So ist das halt mit dem Medium Internet..
Ich kann jetzt da irgendwie nicht überrascht, entsetzt oder was auch immer sein. Sehr sehr viele Internetquellen sind subjektiv und spiegeln nicht die Meinung der breiten Masse wider.
Denke, dass das von Produkt zu Produkt unterschiedlich ist. Einige Sachen kann man doch heutzutage bedenkenlos "Made in China" kaufen. Man wird sogar fast dazu gezwungen. Bei teuren Anschaffungen greife ich aber lieber noch etwas tiefer in die Tasche und kaufe deutsche/ europäische Markenprodukte. Insbesondere bei Haushaltsgeräten vertraue ich auf "Made in Germany" oder zumindest "Made in EU".
Es gibt auch noch einen Unterschied zwischen entwickelt und produziert in China und nur produziert in China. Bei manchen Produkten steht auch nur "Made in nicht-China" drauf, weil es außerhalb Chinas verpackt wurde oder sonst noch was gefertigt wurde. Taiwan soll das gerne machen (habe ich mal TV gesehen), tatsächlich in China produzieren und auf Taiwan wird dann verpackt und verschickt und dann steht "Made in Taiwan" drauf.
Sepp hat geschrieben:Denke, dass das von Produkt zu Produkt unterschiedlich ist. Einige Sachen kann man doch heutzutage bedenkenlos "Made in China" kaufen. Man wird sogar fast dazu gezwungen. Bei teuren Anschaffungen greife ich aber lieber noch etwas tiefer in die Tasche und kaufe deutsche/ europäische Markenprodukte. Insbesondere bei Haushaltsgeräten vertraue ich auf "Made in Germany" oder zumindest "Made in EU".
Dass Du Dich da mal nicht täuschen lässt ....
wie ich schon darauf hingewiesen habe, gibt es bisher in Europa keine geregelte "Made in ...", somit läufst Du in Gefahr, ein deutsches / europäisches Markenprodukt "Made in China" (oder zumidest viele der Bauteile ) zu erwerben - was qualitativ übrigens absolut OK sein kann!
Wenn ich mir 'Made in Germany' durchlese kommt mir das irgendwie aktuell bekannt vor ...
no1gizmo hat geschrieben:China hat einen scheiß Ruf weg. Kann man nichts machen, haben die sich zum größten Teil selbst eingebrockt.
Ich frag mich wer "die" sind. Egal, es gibt auch sehr sehr sehr gute China Produkte die nicht so schnell kaputt gehen. Nur bei Sachen die Funktionieren schaut keiner auf den "Made in...." Sticker.
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seit die Hersteller draufschreiben:"produced for (und dann zbsp.ne dt. Firma) kann man das made in eh vergessen. Meiner Meinung nach muss man selbst entscheiden koennen. Durch das made n China kommen ja auch viele Sachen viel schneller auf den Markt als geplant. da die chinesishen Firmen technologien oder Produkte renomierter Firmen aufnehmen und kopieren bzw weiter entwickeln. Dadurch muessen die Firmen dann auch handeln (Preis senken, bessere quali bei produkten) und es kommt allen zugute.
Und wer weiss, wenn man sich das GPS debakel jetzt anschaut, Chinas GPS is eher einsatzbereit als galileo...... wir werden es billiger bekommen und es kommt zum preiskampf zwischen Ami, chinese und vllt dem euro sysytem.
zugunsten des benutzers
Nunja, Made in China so generell zu verteufeln, wie das oft geschieht, ist wohl etwas kurzsichtig. Dass die Volksrepublik aber besonders stark darin ist, billig zu produzieren, stimmt schon; viele Firmen werden von ehemaligen Bauern mit Geschäftssinn oder bei den grossen Staatlichen Betrieben von ehemaligen Militärs geführt, das obere Kader besteht oft aus Freunden des Direktors. Zudem sind viele Firmen noch sehr jung und Qualität braucht, auch in Europa, Zeit, wenn sie nicht allzu teuer werden soll. Derzeit fährt das Land aber gut mit seiner günstigen Massenproduktion; es gibt noch nicht genügend Kapital in der breiten Bevölkerung, um international konkurrenzfähige Kleinbetriebe zu eröffnen. China ist aber auf dem richtigen Weg (auch wenn die Regierung schneller sein will und somit das Land langfristig ins ökonomische Abseits ähnlich den USA führt).
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Aremonus hat geschrieben:Derzeit fährt das Land aber gut mit seiner günstigen Massenproduktion; es gibt noch nicht genügend Kapital in der breiten Bevölkerung, um international konkurrenzfähige Kleinbetriebe zu eröffnen.
Das Du dich da mal nicht täuschst - ab wieviel Chinesen sprichst Du von breiter Bevölkerung?
Aremonus hat geschrieben:China ist aber auf dem richtigen Weg (auch wenn die Regierung schneller sein will und somit das Land langfristig ins ökonomische Abseits ähnlich den USA führt).
Was ist Deiner Meinung nach der "richtige Weg", wenn Du im Folgesatz vom "ökonomischen Abseits" schreibst?
Ein Entwicklungsvergleich CHINA / USA: Ist das überhaupt sinnvoll?