Die Politik vom Waffenembargo nach China ist komisch?
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Gast
keine Falschinformationen
Martin verwechselt nur manchmal Deutsche Visabestimmungen für Chinesen mit den chinesischen Bestimmungen, deshalb muss man ihm noch lange keine Falschinformation unterstellen.
Re: Da lehnt sich aber einer ziemlich weit aus dem Fenster
Genau hier ist doch keine Parallele mehr vorhanden. Das Tiananmen-Massaker ist besonders unter den Jungen Menschen in China nahezu völlig vergessen. Es gibt auch keine organisierte Demokratiebewegung mehr wie in Korea. In Korea wurde doch nach dem Massaker der Protest gegen den Staat immer stärker, man fing an sich zu Organisieren etc. All das existiert in China nicht mehr. Wenn es da zu lokalen Unruhen kommt, dann wegen Korruption etc., aber das Massaker ist nahezu vergessen. Und die paar Gedenkseiten, die in China im Internet errichtet wurden, sind wieder vom Netz genommen und die Macher auf unbestimmte Zeit im Arbeitslager.Weihnachtsmann hat geschrieben: Parallelen zwischen Korea und China:
Staat in Asien, Autokratischer Staat, Massaker vor ein paar Jahren und anschließende Demokratiebewegung, die verfolgt wird (leider noch keine so charismatische Persönlichkeit wie Kim Dae Jung),
China wird die Spiele nicht verlieren, weil es bis zu den Spielen mit Harter Hand jeden Protest unterbinden wird. Es gibt keine Oppositionsbewegung, noch nichtmal eine Politische Opposition wie in Südkorea. NICHTs. Und was demokratische "Traditionen" angeht: die hatten Russland und Deutschland auch nicht!jahrelanges Wirtschaftswachstum, hoher Gesichtsverlust bei Verlust der Spiele, geteilter Staat, keine Demokratische Tradition.
Also ich bitte dich. Es gibt mehr Gemeinsamkeiten mit dem Dritten Reich, als mit Südkorea.Das sind genug Gemeinsamkeiten, die einen Vergleich zulässig machen, egal wie du alles verdrehst.
Ich bin einfach Realist. Die Olympischen Spiele werden keine Demokratie oder mehr Freiheit nach China tragen. Und bevor die KP Macht abgibt, wird sie Widerstand niederschlagen und auf die Spiele pfeifen und es in der eigenen Bevölkerung als Mobbing des Westens verkaufen und mit Wirtschaftlichen Nachteilen den Ländern drohen. Außerdem: wenn die Spiele verloren gehen ist die Gefahr für eine Invasion Taiwans um so größer, um das "Gesicht" wieder herzustellen und um zu zeigen, wer der Boss ist. Und genau aus diesem Grund werden die Spiele - unabhängig davon was in China passiert - auch in China stattfinden. All diese Druckmittel existierten in Südkorea nicht. Aber die Befürchtungen des Krieges gabs auch im Dritten Reich.Das, was an deinen Artikel so aufregt, ist die undifferenzierte Betrachtungsweise. Kein Pro, nur Kontra.
Ich kann differenzieren, bloß liegen mir keine Absichten oder Ziele der "Sekten"-führung vor. Du kannst mir ja Quellen per E-Mail zuschicken/einscannen etc. oder hier ins Forum posten und dann schaue ich mir das mal an, woher du deine Informationen nimmst. Begründe doch mal deine Aussage. Immer nur irgendwas zu behaupten ohne das zu untermauern ist noch unglaubwürdiger.Außerdem geht es bei der Kritik an Falungong weniger um die Sektenmitglieder sondern darum, was die Sektenführung vorhat, wie sie die Bewegung und die Mitglieder ausnutzen will, um politischen Einfluß in China zu gewinnen (auch schon vor der Verfolgung) und wie sie jetzt die Verfolgung ausnutzt, um im Westen populär zu werden.
Wenn Du da nicht differenzieren kannst, selbst schuld. Du bist gegenüber der Bewegung/Sekte wirklich sehr naiv.
Das ist richtig. Bloß gibt es einen Unterschied zwischen Falun Gong und der Verfassung in China. Praktizierende halten sich an die Regeln von Li und brechen diese nicht. Es findet auch keine Mission statt. Nichts dergleichen. Man kann Falun Gong machen, ohne dass es ein Mensch auf dieser Welt weiß.China hat schließlich auch eine tolle Verfassung und Gesetze und die Bevölkerung würde auch nichts lieber machen, als danach zu leben, die Menschenrechte garantiert zu bekommen usw. Trotzdem kann ich ja wohl kaum die chinesische Verfassung zitieren, um zu beweisen, dass in China alles Friede Freude Eierkuchen ist. Also laß doch den Unsinn, zu versuchen, mit diesem Propagandabuch Zhuan Falung zu beweisen, falungong sei harmlos. Alle Kritik dann als Spekulation abtun, ist zu simpel.
Fang doch einfach mal an und erzähle jetzt - bitte mit genauer Quellenangabe - welche politischen Ziele die Falun Gong-Führung verfolgt. Vielen Dank. Anders kommen wir, glaube ich, nicht weiter.
Das wird es sein. Du rätst mir den Umgangston zu ändern, bist aber selber nicht in der Lage deiner Forderung gerecht zu werden. Ich habe nichts gegen eine interessante Diskussion, aber dann bitte in ordentlichen Bahnen. Danke.Wieso gehst Du eigentlich nicht näher auf Moksau ein? Musst wohl erst in dein Schülerlexikon schauen.
Martin
Re: hallo
Tatsächlich? Ich hatte extra mit meiner Antwort gewartet, weil ich diesbezüglich einen Chinesen nochmal gefragt habe....Anonymous hat geschrieben:Martin hat geschrieben: Martin, du bist der groesste Falschinformant, der in den Foren rumwildert!
Martin
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Gast
@Martin
Keine Mission durch Falungong? Das ist jetzt aber doch mal eine Falschinformation...Meister Li versucht mit allen modernen Kommunikationsmitteln, neue Anhänger zu gewinnen.Es findet auch keine Mission statt.
Gibt es eine Sekte/Kult/Grupierung/Bewegung/Religion/.. ist mir doch egal, die besser im Internet präsent ist, als Falungong? Ich glaube nicht.
Und Propagandaschriften gibts auch ne Menge, Demos im Ausland, Demos in China selbst, auch durch Westler (sonst könnte man ja im Westen nicht so viel Aufmerksamkeit erzeugen)...
Also Propganda gibts auf jeden Fall ne ganze Menge.
Re: @Martin
Du solltest den Unterschied zwischen Mission betreiben (aktive Ausbreitung eines Glaubens mit Hilfe von Lehrern/Pristern die einzig und allein den Zweck verfolgen, die Glaubensgemeinschaft zu vergrößern - womöglich noch auf Befehl oder in Verbindung mit Hilfe von Ärzten oder von Schaffung von Abhängigkeitsbeziehungen (z.B. in Afrika eine Mission betreiben, in der man essen kann, wenn man denn betet und Bibel liest etc.)) und der Bereitstellung von Information über eine Lebensphilosophie ohne aktive Verbreitung. Angenommen, jemand betreibt eine Internetseite über John Locke, so ist er auch kein Missionar für die liberale Demokratie, sondern betreibt ein Informationsangebot. Geht er hingegen in die Fußgängerzone und versucht dort andere Leute zu überzeugen, dass seine Weltsicht die richtige ist, damit auch diese sein Weltbild übernehmen, dann ist er ein Missionar. Aber das machen Falun Gong Praktizierende nicht. Das einzige, was sie machen ist - wenn sie jemanden von etwas überzeugen wollen - ist dass ihre Meditationspraxis friedlich ist und die Verfolgung falsch. Sie verbreiten in dem Sinne keine Lehre oder versuchen andere von ihrer Weltsicht zu überzeugen, sondern wollen lediglich ein Ende der brutalen Verfolgung und Anerkennung im Sinne der Religionsfreiheit. So einfach ist das! Schau also mal im Lexikon nach, was Mission betreiben bedeutet. Fazit: Keine Mission durch Falun Gong.Gast hat geschrieben:Keine Mission durch Falungong? Das ist jetzt aber doch mal eine Falschinformation...Meister Li versucht mit allen modernen Kommunikationsmitteln, neue Anhänger zu gewinnen.Es findet auch keine Mission statt.
Gibt es eine Sekte/Kult/Grupierung/Bewegung/Religion/.. ist mir doch egal, die besser im Internet präsent ist, als Falungong? Ich glaube nicht.
Und Propagandaschriften gibts auch ne Menge, Demos im Ausland, Demos in China selbst, auch durch Westler (sonst könnte man ja im Westen nicht so viel Aufmerksamkeit erzeugen)...
Also Propganda gibts auf jeden Fall ne ganze Menge.
Und jetzt wurden mir irgendwie immer noch keine politischen Ziele von Falun Gong inkl. Quellenangaben genannt. Welche politischen Ziele hat denn nun Falun Gong oder Meister Li? Bitte keine Spekulationen sondern glaubwürdige Quellen angeben etc.
Martin
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Gast
Informationen über falungong
in:Dort hatte der Wissenschaftler He Zuoxiu die Ansicht vertreten, junge Menschen sollten nicht Qigong lernen, sondern lieber Sport treiben. Falun Gong reagierte auf diese durchaus moderate Kritik mit heftigen Gegenattacken; schließlich belagerten Kultanhänger das Erziehungsinstitut in Tianjin, dessen Zeitschrift den kritischen Artikel veröffentlicht hatte.
http://www.zeit.de/archiv/1999/31/19993 ... _gong_.xml
Andere Infos zu Falungong
http://www.rickross.com/groups/falun.html
http://www.uni-duisburg.de/Institute/OA ... aper36.pdf
http://www.netzeitung.de/ausland/137001.html
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Marv
man Martin
ganz klar, Martin, du hast uns, anhand der Quellen, die du präsentiest (zhuan falun, falundafa.de usw. ) ganz klar gemacht, wie harmlos falungong ist... wieso glaubst Du der Falungong-Propaganda und der KP-Propganda nicht?
Ich sehe keinen großen Unterschied - Propaganda und Gegenpropaganda...und Heinemann scheint mehr Ahnung von Sekten zu haben, als Du, wie mir scheint - ist auf jeden Fall kein "selbsternannter" Sektenexperte, wie Du es nennst.
Ich sehe keinen großen Unterschied - Propaganda und Gegenpropaganda...und Heinemann scheint mehr Ahnung von Sekten zu haben, als Du, wie mir scheint - ist auf jeden Fall kein "selbsternannter" Sektenexperte, wie Du es nennst.
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Gast
Interview mit Li Hongzhi von 1999: Auszüge
TIME: Have you seen human beings levitate off the ground?
Li: I have known too many.
TIME: Can you describe any that you have known?
Li: David Copperfield. He can levitate and he did it during performances.
TIME: Are you from earth?
Li: I don't wish to talk about myself at a higher level. People wouldn't understand it.
TIME: What are the aliens after?
Li: The aliens use many methods to keep people from freeing themselves from manipulation. They make earthlings have wars and conflicts, and develop weapons using
aus:
http://www.time.com/time/asia/asia/maga ... view1.html
Was wohl David Copperfield sagen würde?
Li: I have known too many.
TIME: Can you describe any that you have known?
Li: David Copperfield. He can levitate and he did it during performances.
TIME: Are you from earth?
Li: I don't wish to talk about myself at a higher level. People wouldn't understand it.
TIME: What are the aliens after?
Li: The aliens use many methods to keep people from freeing themselves from manipulation. They make earthlings have wars and conflicts, and develop weapons using
aus:
http://www.time.com/time/asia/asia/maga ... view1.html
Was wohl David Copperfield sagen würde?
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Anti-Gast
na schön
na schön, Li glaubt an Außerirdische, will nicht auf die Frage antworten, ob er selbst einer ist und glaubt, dass David Copperfield levitieren kann. Aber wo bleiben seine politischen Ziele? Ich halte die Bewegung für harmlos und auch nicht für merkwürdiger als vieles was für uns im Westen völllig normal scheint, nur weil wir damit aufgewachsen sind (schau doch mal, was jeden Sonntag für merkwürdige Sachen in Kirchen gepredigt und für Ritualte abgehalten werden).
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Homer Simpson
harmlos
Du hälts diese Bewegung für harmlos, weil sie durch harter Hand harmlos gehalten wurde/wird bevor sie ausartete. Die politischen Ziele eines Lis sind heute nicht mehr so erkennbar wie damals, weil die KP ihm einen Strich durch die Rechnung machte. Heute wurde die Taktik geändert. Die Opferrolle und weltweit viele Anhänger um den Druck zu vergrößern. Nur durch Druck von draußen gelangt er zum Ziel seines Vorhabens, welches ihm vor Jahren vereitelt wurde. Die Opferrolle passt der Bewegung ganz gut und sie solange das Opfer spielen, bis die Chinesische Regierung nachgibt.na schön, Li glaubt an Außerirdische, will nicht auf die Frage antworten, ob er selbst einer ist und glaubt, dass David Copperfield levitieren kann. Aber wo bleiben seine politischen Ziele? Ich halte die Bewegung für harmlos und auch nicht für merkwürdiger als vieles was für uns im Westen völllig normal scheint, nur weil wir damit aufgewachsen sind (schau doch mal, was jeden Sonntag für merkwürdige Sachen in Kirchen gepredigt und für Ritualte abgehalten werden).
Opfer kann man schnell werden. Man muss nur mal auf dem Platz des Himmlischen Friedens gehen und ein Plakat mit FLG Schriften hochhalten. Sofort wird man verhaftet. Natürlich ist zufällig auch einer da, der das fotografiert. Danach gibts einen weltweiten Aufschrei. FLG Praktizierende verfolgt, verhaftet und gefoltert. Die Geschichte im Arbeitslager wird puplik gemacht, fotos von den Wunden und Misshandlungen. Es wird immer welche geben, die ihre Verhaftung und Deportation ins Arbeitslager provozieren um danach aktuelle Geschichten und Fotos zu haben, die puplik gemacht werden können. Also alles ein abgekartetes Spiel.
Die Fragen, die Times an Li gestellt wurden, dienten nur dazu Lis Charakter, Zurechnungsfähigkeit, Denkweise und Persönlichkeit in Frage zu stellen. Das hat auch geklappt. Wer trotzdem noch etwas anderes daraus interpretiert, dem ist nicht zu helfen.
Welchen Einfluss hatte der Christentum seit Jahrhunderten auf der Welt? Der Christliche Glaube galt anfangs auch als harmlos und nicht politisch motiviert. Danach gabs, Kreuzüge, Inquisition, Hexen- und Ketzerverbrennungen usw. Unterschätze auch mal nicht die Macht des Vatikans heute auf der weltpolitischen Ebene.(schau doch mal, was jeden Sonntag für merkwürdige Sachen in Kirchen gepredigt und für Ritualte abgehalten werden).
Ich glaube vielen Leuten ist hier nicht klar, was politische Ziele sind. Ob nun eine Gruppe obskur ist oder komische Ansichten hat sei dahingestellt und sagt nichts über die politische Motivation aus.
Es gibt z.B. eine riesige Gruppe in Deutschland, die glaubt an Jungfrauengeburt, an die Verwandlung von Wasser in Wein; daran, dass man Tote wieder Aufwecken kann; und das Gott seinen Sohn auf der Erde wandeln ließ. Trotz Dreieinigkeit und sonstigen Wundern die in der Bibel verbreitet werden, sagt das erstmal nichts darüber aus. Was die abstrusen "Außerirdischen" angeht, der möge einen Blick in die Bibel werfen zum Propheten Hesekiel http://www.bibel-online.net/buch/26.hesekiel/1.html#1,1
Ja, Bibel-Leser wissen mehr!
Nun, sagen all diese "Tatsachen" etwas über politische Ziele aus? Wohl kaum. Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt. (Stichwort: Kardinal Meissner).
Und wie siehts bei Falun Gong aus? Von denen ist weder was zu hören noch zu sehen - man muss schon danach suchen, um überhaupt zu erfahren, dass es sie gibt. Wenn dann noch solche Links wie zum Zeit-Artikel als Untermauerung genommen werden, der ganz klar sich auf die offiziellen Nachrichten der KP bezieht und der Autor alles andere als neutral genannt werden kann, dann muss die Argumentationslage schon ziemlich dünn sein, vor allem dann, wenn als politisches Ziel das Einfordern eine Stellungsnahme einer Redaktion ist, die einen verleumdischeren Artikel über Falun Gong schrieb, der meiner Kenntnis nach mehr ablieferte, als das was oben im zitiert wurde. Schlimm auch, dass der Zeitautor mangelndes Wissen aufweist und sich über Dinge bzgl. Falun Gong echauffiert, die auch Bestandteil von Qi Gong sind, welches wiederum in China anerkannt ist bzw. in dessen Tradition steht.
Die anderen Seite (rickross) geht z.B. davon aus, dass es sich bei der Selbstverbrennung tatsächlich um Falun Gong Praktizierende handelte, obwohl viele Indizien dagegen sprechen, die diesebezüglich einen berechtigten Zweifel darstellen. Die Unstimmigkeiten wurden oft genug genannt und reichen von der Lehre, die Selbstmord verbietet, über die ersichtliche Erschlagung einer der brennenden Personen bis hin zu den offensichtlich gefakten Interviews und den falschen Verbänden. Was mich an dieser Quelle stört: sie geht davon aus, dass das was die KP über Falun Gong berichtet, tatsächlich größten Teils stimmt.
Was den anderen Autor angeht (Thomas Herberer) so hat er duchaus einen kritischen Blick auf die Lehre von Falun Gong, politische Ziele jedoch werden kaum genannt. Vielmehr wird deutlich, dass Aktionen im Grunde nur Reaktionen sind und er hinterfragt auch, warum denn sich ein so schneller Erfolg dieser Bewegung einstellen konnte, und da heißt es u.a. äußerst passend und scharfsinnig: "Das Gefühl eines wertemäßigen Vakuums unter großen Bevölkerungsteilen verstärkt sich noch durch die Enttäuschung über das Scheitern des eschatologischen "kommunistischen Projekts" und die Erodierung der einst verheißungsvollen Parteiideologie. Der Marxismus- Leninismus erklärte den Verlauf der Geschichte und deren Endziel und schuf ein Weltbild, das religionsähnlichen Charakter besaß. Er gab dem Einzelnen das Gefühl, Teil des Gesetzes der Geschichte zu sein, vermittelte individuelle Sinngebung und ein utopisches Endziel. Mit dem offensichtlichen Scheitern dieser Utopie entstand ein Werte- und Sinngebungsvakuum und damit eine Sehnsucht nach neuer spiritueller Sinngebung. Diese Sehnsucht wurde verstärkt durch wachsende soziale Probleme wie der Verfall des sozialen Sicherungssystems, wachsende Unsicherheit durch Arbeitslosigkeit, aber auch Korruption. Dazu kommt das Bedürfnis nach einem spirituellen Halt auf Grund des weltanschaulichen Vakuums, das in ein starkes Bedürfnis nach religiöser Praxis und Bedürfnisbefriedigung umschlägt. Nun rächen sich Verfolgung und Verbot religiöser Betätigung. Die politische und gesellschaftliche Liberalisierung hat einen Markt für religiöse und ideologische Unternehmer wie Li Hongzhi geschaffen. Diese Nachfrage nach spiritueller Sinngebung verstärkt sich durch den großen Bedarf an medizinischen Alternativen wie Qigong und Meditation, nicht zuletzt als Folge der Verteuerung und Verschlechterung der Gesundheitsversorgung. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen und betont dabei, dass es sich hier eher um spirituelle und auch aus der Not heraus entstandene Bedürfnisse handelt, als um politische Agitation. Fazit: die KP ist selber Schuld an dieser Misere, wenn sich daraus tatsächlich mal eine Politisierung entwickeln sollte - was bis jetzt aber offensichtlich noch nicht der Fall ist.
Bei dem letzten Link der Netzzeitung hingegen schließt sich der Kreis wieder, denn da landen wir wieder bei der AGPF und dem uninformierten Ingo Heinemann, der Falun Gong deswegen als Sekte betrachtete, weil Li seine Lehre als die einzig richtige ansieht - ein Verhalten, welchem wir in der Katholischen Kirche, in Parteien, Vereinen und Diskussionforen natürlich noch nie begegnet sind.
Dass die KP jede Erscheinung, bei denen die Menschen mehr Interesse zeigen, als der Partei gegenüber, äußerst ungehalten reagieren, sollte jedem klar sein. Deswegen sind dort nur Religionen erlaubt, die sich kontrollieren lassen und somit auch eine gewisse Hirarchie - etwas was also sektentypisch ist - aufweisen muss. Die Katholische Kirche in China zB., da ist das Oberhaupt die Partei und kann schön über die Priester Inhalt von Predigten etc. kontrollieren. Katholische Gruppen, die den - wie eigentlich üblich - Papst als Oberhaupt anerkennen, werden genauso gnadenlos verfolgt wie Falun Gong. Das hat nichts mit "politischen" Aktivitäten dieser Gruppe zu tun, sondern ist einzig und allein mit der Phobie der Partei vor schwindendem Einfluss zu erklären. Die KP sagt bezeichnet aber genau solche Organisationen als "politische", weil sie Augrund des nicht akzeptierten Hirarchiegedankens "seperatistisch" oder "staatsfeindlich" sind.
Also Leute, habt endlich mal etwas Toleranz einer Bewegung gegenüber, von der ihr nie etwas gehört hättet, wenn sie nicht so brutal verfolgt wäre. Schließlich gehen die Praktizierenden nicht wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür. Laßt denen ihr Ding machen und gut ist. Ich habe übrigens mal eine Reportage im Fernsehen gesehen von einer Frau, die schwer krank war und kein Arzt konnte ihr helfen. Mit Qi Gong und traditioneller chinesischer Medizin (mein Vater würde dazu "Scharlatanie" sagen) hat sie zum ersten mal Linderung und Verbesserung erfahren. Jeder Mensch macht seine Erfahrung und manche finden in Dingen Lösung oder einen (Lebens)sinn, der für uns einfach nur obskur erscheint. Genauso verhält es sich aber mit uns bzgl. andere Dinge.
Martin
Es gibt z.B. eine riesige Gruppe in Deutschland, die glaubt an Jungfrauengeburt, an die Verwandlung von Wasser in Wein; daran, dass man Tote wieder Aufwecken kann; und das Gott seinen Sohn auf der Erde wandeln ließ. Trotz Dreieinigkeit und sonstigen Wundern die in der Bibel verbreitet werden, sagt das erstmal nichts darüber aus. Was die abstrusen "Außerirdischen" angeht, der möge einen Blick in die Bibel werfen zum Propheten Hesekiel http://www.bibel-online.net/buch/26.hesekiel/1.html#1,1
Ja, Bibel-Leser wissen mehr!
Nun, sagen all diese "Tatsachen" etwas über politische Ziele aus? Wohl kaum. Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt. (Stichwort: Kardinal Meissner).
Und wie siehts bei Falun Gong aus? Von denen ist weder was zu hören noch zu sehen - man muss schon danach suchen, um überhaupt zu erfahren, dass es sie gibt. Wenn dann noch solche Links wie zum Zeit-Artikel als Untermauerung genommen werden, der ganz klar sich auf die offiziellen Nachrichten der KP bezieht und der Autor alles andere als neutral genannt werden kann, dann muss die Argumentationslage schon ziemlich dünn sein, vor allem dann, wenn als politisches Ziel das Einfordern eine Stellungsnahme einer Redaktion ist, die einen verleumdischeren Artikel über Falun Gong schrieb, der meiner Kenntnis nach mehr ablieferte, als das was oben im zitiert wurde. Schlimm auch, dass der Zeitautor mangelndes Wissen aufweist und sich über Dinge bzgl. Falun Gong echauffiert, die auch Bestandteil von Qi Gong sind, welches wiederum in China anerkannt ist bzw. in dessen Tradition steht.
Die anderen Seite (rickross) geht z.B. davon aus, dass es sich bei der Selbstverbrennung tatsächlich um Falun Gong Praktizierende handelte, obwohl viele Indizien dagegen sprechen, die diesebezüglich einen berechtigten Zweifel darstellen. Die Unstimmigkeiten wurden oft genug genannt und reichen von der Lehre, die Selbstmord verbietet, über die ersichtliche Erschlagung einer der brennenden Personen bis hin zu den offensichtlich gefakten Interviews und den falschen Verbänden. Was mich an dieser Quelle stört: sie geht davon aus, dass das was die KP über Falun Gong berichtet, tatsächlich größten Teils stimmt.
Was den anderen Autor angeht (Thomas Herberer) so hat er duchaus einen kritischen Blick auf die Lehre von Falun Gong, politische Ziele jedoch werden kaum genannt. Vielmehr wird deutlich, dass Aktionen im Grunde nur Reaktionen sind und er hinterfragt auch, warum denn sich ein so schneller Erfolg dieser Bewegung einstellen konnte, und da heißt es u.a. äußerst passend und scharfsinnig: "Das Gefühl eines wertemäßigen Vakuums unter großen Bevölkerungsteilen verstärkt sich noch durch die Enttäuschung über das Scheitern des eschatologischen "kommunistischen Projekts" und die Erodierung der einst verheißungsvollen Parteiideologie. Der Marxismus- Leninismus erklärte den Verlauf der Geschichte und deren Endziel und schuf ein Weltbild, das religionsähnlichen Charakter besaß. Er gab dem Einzelnen das Gefühl, Teil des Gesetzes der Geschichte zu sein, vermittelte individuelle Sinngebung und ein utopisches Endziel. Mit dem offensichtlichen Scheitern dieser Utopie entstand ein Werte- und Sinngebungsvakuum und damit eine Sehnsucht nach neuer spiritueller Sinngebung. Diese Sehnsucht wurde verstärkt durch wachsende soziale Probleme wie der Verfall des sozialen Sicherungssystems, wachsende Unsicherheit durch Arbeitslosigkeit, aber auch Korruption. Dazu kommt das Bedürfnis nach einem spirituellen Halt auf Grund des weltanschaulichen Vakuums, das in ein starkes Bedürfnis nach religiöser Praxis und Bedürfnisbefriedigung umschlägt. Nun rächen sich Verfolgung und Verbot religiöser Betätigung. Die politische und gesellschaftliche Liberalisierung hat einen Markt für religiöse und ideologische Unternehmer wie Li Hongzhi geschaffen. Diese Nachfrage nach spiritueller Sinngebung verstärkt sich durch den großen Bedarf an medizinischen Alternativen wie Qigong und Meditation, nicht zuletzt als Folge der Verteuerung und Verschlechterung der Gesundheitsversorgung. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen und betont dabei, dass es sich hier eher um spirituelle und auch aus der Not heraus entstandene Bedürfnisse handelt, als um politische Agitation. Fazit: die KP ist selber Schuld an dieser Misere, wenn sich daraus tatsächlich mal eine Politisierung entwickeln sollte - was bis jetzt aber offensichtlich noch nicht der Fall ist.
Bei dem letzten Link der Netzzeitung hingegen schließt sich der Kreis wieder, denn da landen wir wieder bei der AGPF und dem uninformierten Ingo Heinemann, der Falun Gong deswegen als Sekte betrachtete, weil Li seine Lehre als die einzig richtige ansieht - ein Verhalten, welchem wir in der Katholischen Kirche, in Parteien, Vereinen und Diskussionforen natürlich noch nie begegnet sind.
Dass die KP jede Erscheinung, bei denen die Menschen mehr Interesse zeigen, als der Partei gegenüber, äußerst ungehalten reagieren, sollte jedem klar sein. Deswegen sind dort nur Religionen erlaubt, die sich kontrollieren lassen und somit auch eine gewisse Hirarchie - etwas was also sektentypisch ist - aufweisen muss. Die Katholische Kirche in China zB., da ist das Oberhaupt die Partei und kann schön über die Priester Inhalt von Predigten etc. kontrollieren. Katholische Gruppen, die den - wie eigentlich üblich - Papst als Oberhaupt anerkennen, werden genauso gnadenlos verfolgt wie Falun Gong. Das hat nichts mit "politischen" Aktivitäten dieser Gruppe zu tun, sondern ist einzig und allein mit der Phobie der Partei vor schwindendem Einfluss zu erklären. Die KP sagt bezeichnet aber genau solche Organisationen als "politische", weil sie Augrund des nicht akzeptierten Hirarchiegedankens "seperatistisch" oder "staatsfeindlich" sind.
Also Leute, habt endlich mal etwas Toleranz einer Bewegung gegenüber, von der ihr nie etwas gehört hättet, wenn sie nicht so brutal verfolgt wäre. Schließlich gehen die Praktizierenden nicht wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür. Laßt denen ihr Ding machen und gut ist. Ich habe übrigens mal eine Reportage im Fernsehen gesehen von einer Frau, die schwer krank war und kein Arzt konnte ihr helfen. Mit Qi Gong und traditioneller chinesischer Medizin (mein Vater würde dazu "Scharlatanie" sagen) hat sie zum ersten mal Linderung und Verbesserung erfahren. Jeder Mensch macht seine Erfahrung und manche finden in Dingen Lösung oder einen (Lebens)sinn, der für uns einfach nur obskur erscheint. Genauso verhält es sich aber mit uns bzgl. andere Dinge.
Martin
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Gast
Es sprechen aber auch viele Indizien dafür, und die werden auf der besagten Homepage schlüssig dargelegt. Und Falungong-Argumente gegen die Selbstverbrennung werden auch widerlegt...Die anderen Seite (rickross) geht z.B. davon aus, dass es sich bei der Selbstverbrennung tatsächlich um Falun Gong Praktizierende handelte, obwohl viele Indizien dagegen sprechen, die diesebezüglich einen berechtigten Zweifel darstellen
sowas wird aber von Martin ignoriert.
Und Zeugen Jehovas gehen wahrscheinlich nur deshalb von Haus zu Haus, weil sie nicht so modern sind wie Falungong und nicht über soviele Internetauftritte verfügen. Und was Werbung angeht....in deutschen Orientalischen Seminaren an den Unis teilen die massig kostenlose Propaganda-Heftchen aus.
Jaja, wenn Falungong nicht verfolgt werden würde, wären sie nicht so bekannt.
da stimme ich Martin wirklich zu... aber Li Hongzhi war das anscheinend nicht klar...Dass die KP jede Erscheinung, bei denen die Menschen mehr Interesse zeigen, als der Partei gegenüber, äußerst ungehalten reagieren, sollte jedem klar sein
Zu den Demos: nicht wegen inhaftierter Falungong-Praktizierender sondern wohl vor allem wegen des nicht gewährten Status einer Religionsgemeinschaft - wer sagt, das wären zufällig zusammengekommene Falungong-Anhänger gewesen oder irgendwie unorganisierte Proteste gewesen ist halt in die Falungong-Propaganda-Falle getappt und meiner Meinung nach ziemlich naiv.
Und wo Martin über mangelndes Wissen redet: Er sollte mal in einer Menge Punkte seine Homepage korrigieren (ha er ja teilweise schon gemacht, nachdem er mehrmals auf ziemlich dumme Fehler hingewiesen worden ist) ...aber das wurde ja schon angesprochen.
Und wieso ist Heinemann uniformiert? Nur weil er anderer Meinung ist als Martin? Und dass Li seine Meinung als die einzig richtige ansieht, ist nicht der einzige Grund, den Heinemann nennt...Martin nimmt eben raus, was für ihn passt.
Gast
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Gast
Zitat von Martins HomepageWeiterhin ist China ein totalitärer Ein-Parteien-Staat.
Was der Unterschied zwischen autoritär und totaliär ist, hat Martin immer noch nicht gelernt.
Was hat "Ein Land, zwei Systeme" mit Demokratie zu tun? Das hast Du wohl was falsch verstanden.Ebenso wird die versprochene Demokratie in Hongkong trotz der Aussage "Ein Land, zwei Systeme" bislang nicht eingführt
Streich doch endlich mal diesen komischen Satz aus deiner Homepage. Und warum Moskau / Berlin / Peking miteinander vergleichbar sind, darüber kann ich auf deiner HP immer noch nichts lesen.Ein geschichtlicher Vergleich mit Südkorea zeigt jedoch, dass beide Länder nicht miteinander vergleichbar sind.
Und die Kritik aus diesem Thread steht immer noch: Du nimmst die Schriften Lis, um zu beweisen, dass Falungong harmlos ist, und wenn jemand jetzt die chinesische Verfassung nehmen würde, um zu beweisen, dass in China alles Friede Freude Eierkuchen ist, würdest du wahrscheinlich (zurecht) widersprechen. Das nennt man mit zweierlei Maß messen. Etwas mehr Obektivitiät würde deiner Seite sehr gut tun.
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Analytiker
Martin, merkst du nicht, dass du dich wiedersprichst?
Martin, merkst du nicht, dass du dich widersprichst?
Desweiteren gebe ich als Antwort, deine eigenen Worte.
Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt. (Stichwort: Kardinal Meissner)
der Christentum hat auch klein und harmlos angefangen. Aber im Vergleich zu FLG hat er seine schwarzen, idiotischen und brutalen Zeiten vor Jahrhunderten hinter sich gelassen und ist heute mehr "sofisticated".
Ist auf deiner Seite nicht zu lesen, dass in China es keine Religionsfreiheit gibt? Jetzt gibt es sogar "Sekten" in China....
Also erst mal nicht politischMartin hat geschrieben:Ich glaube vielen Leuten ist hier nicht klar, was politische Ziele sind. Ob nun eine Gruppe obskur ist oder komische Ansichten hat sei dahingestellt und sagt nichts über die politische Motivation aus.
Martin
die katholische Kirche ist eindeutig politisch motiviert und übt Einfluss auf die Staatsregierungen.Martin hat geschrieben: Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt. (Stichwort: Kardinal Meissner).Martin
Ich glaube du unterschätzt wohl ihre Gegenwart im Netz. Man braucht nur mal zu Googeln und das Stichwort "China" eingeben. Schon hat man seine FLG Seiten.Martin hat geschrieben:Und wie siehts bei Falun Gong aus? Von denen ist weder was zu hören noch zu sehen - man muss schon danach suchen, um überhaupt zu erfahren, dass es sie gibt. Martin
Was sagt uns, dass es nicht stimmt? Falun Gong Propaganda? Falun Gong Organisationen und Webseiten? Mal abgesehen von den Verfolgungsmethoden der KP, spricht nichts dafür, dass die Vorwürfe gegen und Sorgen bzgl. FLG unberechtigt sind.Martin hat geschrieben:Was mich an dieser Quelle stört: sie geht davon aus, dass das was die KP über Falun Gong berichtet, tatsächlich größten Teils stimmt.Martin
Könnte es denn nicht sein, dass Li Hong Zhi zu seiner Zeit in China sehr aufmerksam war und in dieser Marktlücke seine Chance gesehen hat? China stand und steht im wirtschaftlichen Umbruch. Jeder versucht daraus als Gewinner hervorzugehen. Wie sagte mal eins L.R. Hubbard? Wer stinkreich sein will, der muss eine Religion gründen...Martin hat geschrieben:Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen und betont dabei, dass es sich hier eher um spirituelle und auch aus der Not heraus entstandene Bedürfnisse handelt, als um politische Agitation.
Ja, bis jetzt NOCH NICHT der Fall! Bzgl. KP widerspreche ich dir nicht. Auch schon heute kritisieren hohe Funktionäre den damaligen Staatschef Zeming, der FLG erst durch seine Bekämpfungsweise soviel Beachtung geschenkt hat.Martin hat geschrieben:Fazit: die KP ist selber Schuld an dieser Misere, wenn sich daraus tatsächlich mal eine Politisierung entwickeln sollte - was bis jetzt aber offensichtlich noch nicht der Fall ist.
Desweiteren gebe ich als Antwort, deine eigenen Worte.
Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt. (Stichwort: Kardinal Meissner)
der Christentum hat auch klein und harmlos angefangen. Aber im Vergleich zu FLG hat er seine schwarzen, idiotischen und brutalen Zeiten vor Jahrhunderten hinter sich gelassen und ist heute mehr "sofisticated".
Also ist Li Hong Zhi sehr besitzergreifend und nicht so harmlos, wie ihr ihn machen wollt. Seine Ideologie ist die einzig Wahrhaftige und alles andere sind Humbug und Lügen. Wenn man nicht an ihm glaubt, dann glaubt man nicht an die Wahrhaftigkeit und setzt sich den Lügen und dadurch dem Unheil aus. So will er es doch sehen, oder? Ist das nicht politisch motiviert?Martin hat geschrieben:Bei dem letzten Link der Netzzeitung hingegen schließt sich der Kreis wieder, denn da landen wir wieder bei der AGPF und dem uninformierten Ingo Heinemann, der Falun Gong deswegen als Sekte betrachtete, weil Li seine Lehre als die einzig richtige ansieht - ein Verhalten, welchem wir in der Katholischen Kirche, in Parteien, Vereinen und Diskussionforen natürlich noch nie begegnet sind.Martin
Ein Kaiser duldet nun mal keine zweiten Kaiser in seinem Reich.Martin hat geschrieben:Dass die KP jede Erscheinung, bei denen die Menschen mehr Interesse zeigen, als der Partei gegenüber, äußerst ungehalten reagieren, sollte jedem klar sein.Martin
Hohoho, jetzt sind die Glaubensgemeinschaften in China wohl alle Sekten?....Martin hat geschrieben:Deswegen sind dort nur Religionen erlaubt, die sich kontrollieren lassen und somit auch eine gewisse Hirarchie - etwas was also sektentypisch ist - aufweisen muss.
Martin
Ist auf deiner Seite nicht zu lesen, dass in China es keine Religionsfreiheit gibt? Jetzt gibt es sogar "Sekten" in China....
Wo steht in der Bibel irgendwas vom Papst, katholische Kirche bzw. Vatikan? Der Vatikan in Rom würde gerne ein Volk von 1.3 Milliarden Menschen zu seinen Schafen zählen und natürlich auf bevormunden.Martin hat geschrieben:Die Katholische Kirche in China zB., da ist das Oberhaupt die Partei und kann schön über die Priester Inhalt von Predigten etc. kontrollieren. Katholische Gruppen, die den - wie eigentlich üblich - Papst als Oberhaupt anerkennen, werden genauso gnadenlos verfolgt wie Falun Gong. Martin
Hast du nicht geschrieben....Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt.Martin hat geschrieben:Das hat nichts mit "politischen" Aktivitäten dieser Gruppe zu tun, sondern ist einzig und allein mit der Phobie der Partei vor schwindendem Einfluss zu erklären. Die KP sagt bezeichnet aber genau solche Organisationen als "politische", weil sie Augrund des nicht akzeptierten Hirarchiegedankens "seperatistisch" oder "staatsfeindlich" sind.Martin
Und mit solchen Geschichten läßt sich gut werben (FLG ist natürlich cleverer als die Jehovas, deren Termin für den Weltuntergang längst verstrichen ist...). Desweiteren wird Qigong immer automatisch mit FLG in Verbindung gebracht und in einem Satz erwähnt, wobei eigentlich FLG nur Qigong und andere jahrtausend alte chinesiche Philosphien für seine Zwecke missbraucht. Qigong ist nicht FLG und FLG nicht Qigong. Das die chinesische Medizin und Heilpraktiken ihre ausergewöhnliche Wirkung haben wird nicht bezweifelt und nicht als Scharlatanie abgestempelt. Nur sind es die Scharlatanen, die dieses Wissen über diese chinesische Kunst für eigene egozentrischen Zwecke missbrauchen und andere damit suggestiv beinflussen und in ihren Bann ziehen.Martin hat geschrieben:Also Leute, habt endlich mal etwas Toleranz einer Bewegung gegenüber, von der ihr nie etwas gehört hättet, wenn sie nicht so brutal verfolgt wäre. Schließlich gehen die Praktizierenden nicht wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür. Laßt denen ihr Ding machen und gut ist. Ich habe übrigens mal eine Reportage im Fernsehen gesehen von einer Frau, die schwer krank war und kein Arzt konnte ihr helfen. Mit Qi Gong und traditioneller chinesischer Medizin (mein Vater würde dazu "Scharlatanie" sagen) hat sie zum ersten mal Linderung und Verbesserung erfahren. Jeder Mensch macht seine Erfahrung und manche finden in Dingen Lösung oder einen (Lebens)sinn, der für uns einfach nur obskur erscheint. Genauso verhält es sich aber mit uns bzgl. andere Dinge. Martin
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