Re: kulturelle Missverständisse oder einfach alles durcheina
Verfasst: 11.03.2016, 16:59
Mit 10K RMB vergleichst du aber die absolute Elite in Shanghai mit dem Durchschnitt in Deutschland.
Vergleichst man die Durschschnitte der Studienabgänger, sieht die Sache schon deutlicher aus:
In Shanghai verdient man nach der Uni monatlich rund 4800 RMB oder knapp 8000 Euro im Jahr (staatliche Statistiken, nicht verifiziert), während man in Deutschland mit rund 40000 Euro rechnen kann. Der Shanghaier erhält also rund 5 mal weniger.
( Quelle:
Für China: http://www.shanghaidaily.com/business/f ... aily.shtml
Und für Deutschland: https://www.absolventa.de/karriereguide ... iegsgehalt)
Hier stimmt der Stereotyp des "reichen" Deutschen also schon noch.
Das "Problem" unserer lieben Shanghaier Prinzesschen dürfte eher anderswo liegen:
1) Deutsche verdienen viel, haben aber wenig. Das Medianvermögen deutscher Haushalte liegt bei gerade einmal 51000 Euro, was in Shanghai nicht einmal für eine Wohnung reichen würde. Wahrscheinlich ist ihre Familie reicher als die des Deutschen, sie hat also "herunter"-geheiratet.
2) Reich sein ist relativ. Wenn sie nach Deutschland kommt, haben alle anderen wohl auch ein ähnliches Einkommen - manche eher noch mehr, besonders wenn bei anderen Paaren beide Partner arbeiten. Ihre relative soziale Stellung ist also bestenfalls gleich geblieben, wahrscheinlich auf Grund der Diskrimination nicht-deutschsprachiger im DACH Raum wohl eher noch gesunken. Das schmerzt zusätzlich.
Daher dürften sich wohl schon einige Frauen reich träumen um nicht der Welt eingestehen zu müssen, dass sie sich in einen Mann von "minderer Qualität" verliebt hat und somit "billig" sind.
Vergleichst man die Durschschnitte der Studienabgänger, sieht die Sache schon deutlicher aus:
In Shanghai verdient man nach der Uni monatlich rund 4800 RMB oder knapp 8000 Euro im Jahr (staatliche Statistiken, nicht verifiziert), während man in Deutschland mit rund 40000 Euro rechnen kann. Der Shanghaier erhält also rund 5 mal weniger.
( Quelle:
Für China: http://www.shanghaidaily.com/business/f ... aily.shtml
Und für Deutschland: https://www.absolventa.de/karriereguide ... iegsgehalt)
Hier stimmt der Stereotyp des "reichen" Deutschen also schon noch.
Das "Problem" unserer lieben Shanghaier Prinzesschen dürfte eher anderswo liegen:
1) Deutsche verdienen viel, haben aber wenig. Das Medianvermögen deutscher Haushalte liegt bei gerade einmal 51000 Euro, was in Shanghai nicht einmal für eine Wohnung reichen würde. Wahrscheinlich ist ihre Familie reicher als die des Deutschen, sie hat also "herunter"-geheiratet.
2) Reich sein ist relativ. Wenn sie nach Deutschland kommt, haben alle anderen wohl auch ein ähnliches Einkommen - manche eher noch mehr, besonders wenn bei anderen Paaren beide Partner arbeiten. Ihre relative soziale Stellung ist also bestenfalls gleich geblieben, wahrscheinlich auf Grund der Diskrimination nicht-deutschsprachiger im DACH Raum wohl eher noch gesunken. Das schmerzt zusätzlich.
Daher dürften sich wohl schon einige Frauen reich träumen um nicht der Welt eingestehen zu müssen, dass sie sich in einen Mann von "minderer Qualität" verliebt hat und somit "billig" sind.