@ Jens
Verfasst: 01.07.2005, 09:56
Hallo Jens,
geh mal in die Bibliothek eines Ostasiatischen Institut beliebiger Uni in Deutschland, dort gibt es genug Bücher und auch Periodika (beispielsweise China aktuell).
Phase 1 der Verbesserung begann nach 1950 mit der Aufhebung der tibetischen Feudalstrukturen (vorher waren ca. 90 % der Tibeter Leibeigene, mit keinen Rechten, Folter und willkürliche Tötungen waren weitverbreitet).
Phase 2 begann nach 1980. Heute ist im Vergleich zu 1950 die Analphatenrate drastisch gesunken, ebenso die Kindersterblichkeit, der allgemeine Lebensstandard hingegen gestiegen. Das heißt nicht, dass Tibet heute ein Paradies ist. Es ist immer noch eine der ärmsten Provinzen. Seit 1999 versucht die Regierung in Beijing aber der ungleichen Entwicklung zwischen Küste und Westchina entgegen zu wirken (西部大开发). Diese Entwicklung hat bereits einigen Fortschritt vorallem für die Landbevölkerung gebracht. Auch wenn aufgrund von Korruption und anderen Problemen es sicherlich noch nicht genug ist.
Über den derzeitigen Anteil der Chinesen in Tibet habe ich keine aktuelle Statistik. Aber wo ist das Problem. Zu demokratischen und humanitären Grundrechten gehören Freizügigkeit (des Wohnortes) und Berufswahl. Die Menschen in China haben sich dieses gegen den Widerstand der KP erkämpft, welche zur besseren Kontrolle liebend gerne am Hukou-System festgehalten hätte. Freizügigkeit umfasst immer ein ganze Nation, also auch die autonome Region Tibet.
geh mal in die Bibliothek eines Ostasiatischen Institut beliebiger Uni in Deutschland, dort gibt es genug Bücher und auch Periodika (beispielsweise China aktuell).
Phase 1 der Verbesserung begann nach 1950 mit der Aufhebung der tibetischen Feudalstrukturen (vorher waren ca. 90 % der Tibeter Leibeigene, mit keinen Rechten, Folter und willkürliche Tötungen waren weitverbreitet).
Phase 2 begann nach 1980. Heute ist im Vergleich zu 1950 die Analphatenrate drastisch gesunken, ebenso die Kindersterblichkeit, der allgemeine Lebensstandard hingegen gestiegen. Das heißt nicht, dass Tibet heute ein Paradies ist. Es ist immer noch eine der ärmsten Provinzen. Seit 1999 versucht die Regierung in Beijing aber der ungleichen Entwicklung zwischen Küste und Westchina entgegen zu wirken (西部大开发). Diese Entwicklung hat bereits einigen Fortschritt vorallem für die Landbevölkerung gebracht. Auch wenn aufgrund von Korruption und anderen Problemen es sicherlich noch nicht genug ist.
Über den derzeitigen Anteil der Chinesen in Tibet habe ich keine aktuelle Statistik. Aber wo ist das Problem. Zu demokratischen und humanitären Grundrechten gehören Freizügigkeit (des Wohnortes) und Berufswahl. Die Menschen in China haben sich dieses gegen den Widerstand der KP erkämpft, welche zur besseren Kontrolle liebend gerne am Hukou-System festgehalten hätte. Freizügigkeit umfasst immer ein ganze Nation, also auch die autonome Region Tibet.