Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

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punisher2008
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von punisher2008 »

RoyalTramp hat geschrieben:
Noch einmal: Die Schlechtigkeit Anderer darf ich nicht dazu heranziehen um die Schlechtigkeit Anderer wiederum zu relativieren. Wo kämen wir dahin? Es findet sich für alles und jeden etwas noch Schlimmeres, Punisher.
Das Verhalten dieser chinesischen Männer sollte ja auch nicht als Vorbild dienen, sondern nur dazu, die Lage etwas zu relativieren, also um etwas wegzukommen von dem Schwarzweiß-denken, nach dem Motte "wir guten moralischen treuen Chinesen gegen die bösen verdorbenen Ausländer" :wink:
RoyalTramp hat geschrieben:
Und wer sagt, dass ich kein Lehrer bin? :wink:
Dann kannst du nachvollziehen, dass ich mich da in einer besonderen Verantwortung gegenüber den hiesigen Studenten sehe, die über das bloße Unterrichten hinausgeht.
Ja sicher. Und selbst wenn man kein Lehrer ist wird man ständig von Leuten beobachtet, eingeschätzt und beurteilt. Deshalb versuche ich mich immer in der Öffentlichkeit korrekt zu verhalten, nicht nur im Unterricht. In einer Stadt wie Shanghai fällt man als einzelner sicher kaum mehr auf, aber hier in einem kleineren Ort mit relativ wenigen Ausländern kann mein Verhalten schon irgendwie die Sicht der Chinesen vom Westen beeinflussen.
TaugeNix

Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von TaugeNix »

RoyalTramp hat geschrieben:
Sorry, die meisten Kontakte zwischen ausländischen Jungs und chinesischen Mädchen ergeben sich in China auf universitärer Ebene, von meiner subjektiven Warte aus. Das mag in Städten wie Shanghai und Hongkong mit einem sehr hohen Anteil an ausländischen Unternehmen anders sein, aber Shanghai und Hongkong sind nicht stellvertretend für ganz China zu sehen. Und an einer Uni studieren nunmal nicht nur verzogene, neureiche Großstadtgören, die voll den Plan von der großen Welt haben!
Hmm.. bei den Unis, zu denen ich Kontakt hatte, waren die Jungs und Mädels für chinesische Verhältnisse selten(st!) wirklich arme Studis vom Land, welche ja meist gar nicht die Möglichkeit eines Studiums haben..
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RoyalTramp
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

punisher2008 hat geschrieben:Das Verhalten dieser chinesischen Männer sollte ja auch nicht als Vorbild dienen, sondern nur dazu, die Lage etwas zu relativieren, also um etwas wegzukommen von dem Schwarzweiß-denken, nach dem Motte "wir guten moralischen treuen Chinesen gegen die bösen verdorbenen Ausländer" :wink:
Es geht um "ausländische Männer", bitteschön.

Diese Vergleichsebene mit chinesischen Männern aufzumachen, ist in meinen Augen ein falscher Denkansatz, denn das würde nämlich zu solchen lustigen Dingen führen wie der Streit um 义 n der alten chinesischen Philosophie, dass es nämlich z.B. auch in "Räuberbanden" 义 gäbe. Und dann? Sollen demnach alle Räuberbanden dafür gelobt werden, dass sie zwar andere Menschen morden und ausplündern, aber die Beute dann unter sich gerecht aufteilen? ;)

Also, bitte, nicht diese Diskussionsebene eröffnen, da das eigentliche Thema zu ernst und zu weitreichende Konsequenzen haben kann, als zu versuchen, es durch solche Vergleiche zu relativieren. Chinesische Männer wären da vielleicht einen eigenen Thread wert...aber bei denen kenne ich mich dann nicht mehr so aus, da ich bisher eher Kontakte zu ausländischen Jungs hatte und eher Zeuge deren Verhaltens geworden bin...
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

TaugeNix hat geschrieben:Hmm.. bei den Unis, zu denen ich Kontakt hatte, waren die Jungs und Mädels für chinesische Verhältnisse selten(st!) wirklich arme Studis vom Land, welche ja meist gar nicht die Möglichkeit eines Studiums haben..
Lustig, bei mir ist es nämlich überwiegend umgekehrt. Die ersten Studis, die eher der anderen sozialen Schicht zuzurechnen sind, habe ich erst in Shanghai kennengelernt. Und selbst unter den Studis hier an dem privaten Sprachinstitut gibt es nicht selten eher "unreiche" und "unaufgeklärte" Studis, wie ich bei Diskussionen über Deutschland immer wieder feststellen kann (-> aber in der Tat eher die Minderheit) Und wenn das schon an einer teuren Privatschule der Fall ist, wie sieht es dann an öffentlichen Bildungseinrichtungen aus?
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Aremonus »

Kurze Frage.. Was würdet ihr denn - gaaanz ehrlich - sagen, wenn eure Tochter hier in Deutschland auf einmal einen kaum Deutsch sprechenden Ausländer eines fernen Kontinents (am besten noch Student, also ohne Job, viele Partys, ohne sichere Zukunft usw.) mit nach Hause bringt und sich uuuunsterblich in ihn verliebt hat, ihr kaum mit ihm kommunizieren könnt und er eurer Tochter den Kopf verdreht?!
Also die Analogie passt jetzt irgendwie nicht. Ein deutsches Mädchen ruiniert sich vielleicht den Tag (oder die Woche), wenn sie von einem verarscht wird. Ein chinesisches Mädchen ruiniert sich jedoch nicht selten gleich die Chance auf einen "guten" (=in den Augen der Eltern: hat Geld und verhält sich nicht allzu schlimm) chinesischen Ehemann oder einen guten Job.

Ich denke auch, dass von einem Mann zu erwarten ist, dass er einfühlsam und verantwortungsbewusst genug ist, die Tragweite seiner Entscheidungen zu sehen. Genauso von einer Frau. Aber sorry, an der Uni reden wir hier von Jungs und Mädels die es oft beide noch nicht blicken, und hier einfach einseitig dem Jungen die Schuld zu geben find' ich irgendwie etwas doof. Als ich (nach fast vier Jahren Beziehung) mit meiner Ex schluss gemacht habe, wurde mir auch vorgeworfen, ich hätte ihr Studium ruiniert. Dass sie nicht oft lernte und die ganze Zeit bis spät in die Nacht am World of Warcraft gamen war, interessierte nicht^^
Klar, vielleicht (so sagen die) hätte sie ein Chinese trotzdem geheiratet und die Verantwortung dafür übernommen, dass sie mit 18 geacht hat, sie habe ausgesorgt. Aber ich stehe zu meiner Überzeugung und denke, dass eine nicht-funktionierede Beziehung zu beenden ist. Denn IMHO macht das Weitermachen aus Angst vor der Gesellschaft unglücklicher, auf lange Sicht.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von TaugeNix »

Aremonus hat geschrieben:
Kurze Frage.. Was würdet ihr denn - gaaanz ehrlich - sagen, wenn eure Tochter hier in Deutschland auf einmal einen kaum Deutsch sprechenden Ausländer eines fernen Kontinents (am besten noch Student, also ohne Job, viele Partys, ohne sichere Zukunft usw.) mit nach Hause bringt und sich uuuunsterblich in ihn verliebt hat, ihr kaum mit ihm kommunizieren könnt und er eurer Tochter den Kopf verdreht?!
Also die Analogie passt jetzt irgendwie nicht. Ein deutsches Mädchen ruiniert sich vielleicht den Tag (oder die Woche), wenn sie von einem verarscht wird. Ein chinesisches Mädchen ruiniert sich jedoch nicht selten gleich die Chance auf einen "guten" (=in den Augen der Eltern: hat Geld und verhält sich nicht allzu schlimm) chinesischen Ehemann oder einen guten Job.
Ich wusste, dass das Argument "das kann man nicht vergleichen" recht bald kommt, trotz meines Hinweises ;)

Und doch lasse ich es einfach nicht gelten: "Die war mal mit nem Schwarzen/Türken/usw zusammen" hab ich in meiner Schulzeit (Großstadt) auch über deutsche Mädels gehört - ruiniert war ihr Ruf damit zumindest teilweise, zumindest mit vergleichbaren Vorurteilen belastet wie dies für China gilt (wegziehen geht ja auch in China, ist ja groß genug, das Land :P )..

Für alles andere ist das Mädel doch selbst verantwortlich - ist ja nicht so, dass sie jemand zwingen würde?! :shock:
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von punisher2008 »

RoyalTramp hat geschrieben:
punisher2008 hat geschrieben:Das Verhalten dieser chinesischen Männer sollte ja auch nicht als Vorbild dienen, sondern nur dazu, die Lage etwas zu relativieren, also um etwas wegzukommen von dem Schwarzweiß-denken, nach dem Motte "wir guten moralischen treuen Chinesen gegen die bösen verdorbenen Ausländer" :wink:
Es geht um "ausländische Männer", bitteschön.

Diese Vergleichsebene mit chinesischen Männern aufzumachen, ist in meinen Augen ein falscher Denkansatz, denn das würde nämlich zu solchen lustigen Dingen führen wie der Streit um 义 n der alten chinesischen Philosophie, dass es nämlich z.B. auch in "Räuberbanden" 义 gäbe. Und dann? Sollen demnach alle Räuberbanden dafür gelobt werden, dass sie zwar andere Menschen morden und ausplündern, aber die Beute dann unter sich gerecht aufteilen? ;)

Also, bitte, nicht diese Diskussionsebene eröffnen, da das eigentliche Thema zu ernst und zu weitreichende Konsequenzen haben kann, als zu versuchen, es durch solche Vergleiche zu relativieren. Chinesische Männer wären da vielleicht einen eigenen Thread wert...aber bei denen kenne ich mich dann nicht mehr so aus, da ich bisher eher Kontakte zu ausländischen Jungs hatte und eher Zeuge deren Verhaltens geworden bin...
Aber wir leben nun mal in China, und für die meisten Frauen hier gibt es nur die Vergleichsmöglichkeit chinesische - ausländische Männer. Mit wem sollte man da sonst vergleichen? Wir werden in China immer an chinesischen Maßstäben gemessen, hauptsächlich als Ausländer und eher selten als Individuen betrachtet. Dass Ausländer unter sich vollkommen verschieden sind und niemals stellvertretend für ein Land oder gar die ganze Welt außerhalb Chinas sind, wird nicht allen Chinesen bewusst sein.
Du musst ja mit ausländischen Jungs ziemlich schlechte Erfahrungen gamacht haben. Aber ich glaube, auch in der Beziehung ist Shanghai und die Expats dort ein Extremfall, und nicht stellvertretend für die Situation in China.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

Ein Vergleich mit chinesischen Männern ist hier aber überhaupt nicht angestrebt. Nochmal: Es kann nicht sein, dass man hier hergeht und profan sagt "Wo ist das Problem? Lasst mich doch die Mädchen verarschen! Die könnten auch an einen chinesischen Mann geraten und es ihnen damit unter Umständen noch viel viel schlechter gehen!"

Das sind einfach Vergleiche, die der Sache insgesamt in keinster Weise gerecht werden.

* Betonung auf "man", es ist hier also nicht ad personam
---------------
Nachtrag: Zu der Erfahrung mit ausländischen Jungs -> habe ich überwiegend mit netten Leuten zu tun gehabt, weil ich mich von denen, die mich auf gut deutsch "angekotzt" haben, immer fern gehalten habe in meiner Zeit als Student in China. Und von diesen "unnetten" Leuten hatte es eine satte Menge gegeben, mein Wort drauf. Und ich fürchte, dass sich in den letzten 5 Jahren da nicht so erheblich viel verändert haben dürfte...
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NHR
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die gegen Europäer bestehen

Beitrag von NHR »

RoyalTramp hat geschrieben: Und was ist daran bitteschön "Arschloch sein", wenn man kein Chinesisch kann? Daran sieht man doch, dass du dir über die Tragweite des Problems nicht wirklich im Klaren bist, oder aber versuchst, dass Thema ad absurdum zu führen. Keine Ahnung...dazu kenne ich dich nicht gut genug...
Ich schrieb nichts davon, dass Menschen ohne Chinesischkenntnisse Arschlöcher sind, sondern ein überwiegender Teil der "Arschlochausländer" eben kein Chinesisch spricht.
So zumindest meine Erfahrungen in Taiwan.

Für mich sind solche Leute, die da 1-3 Jahre leben, und keinen ganzen Satz in der Sprache formulieren können, eher Clowns.
RoyalTramp hat geschrieben: Das ist kein Freischein, NHL. Nur weil sich andere Scheiße benehmen, muss man sich selbst nicht auch gleich Scheiße benehmen. Nur weil der eine dem anderen eine Handtasche klaut, hat man damit nicht die Berechtigung selber jemanden eine Handtasche zu klauen. Also: Solche Relativierungsversuche, dass die anderen es doch auch täten, passt einfach nicht.
Der Vergleich hinkt gewaltig.
Ich versuchs mal: Zwei Handtaschendiebe werden geschnappt. Einer schwarz und einer weiß. Der weiße kommt frei, während der schwarze Halunke eine saftige Strafe bekommt und sich anhören muss, was für ein schlimmer kerl er doch sei. Und dann hat er noch einer weißen Dame die Handtasche entwedet. Ab in den Busch mit ihm.

Für mich jedenfalls sind beide Diebe schlicht und ergreifend Diebe, unabhängig von deren Herkunft, Hautfarbe oder sonstigem.
Und genauso sind Idioten für mich Idioten, ob nun chinesische Idioten, weiße Idioten oder gar idioten vom Mars.
RoyalTramp hat geschrieben: Ich verlange von so einem "Erwachsenen", dass er sich über mögliche Konsequenzen seines Handelns im Klaren ist, bevor er über die 2000 Mädchen drüber rutscht. Tut er es, dann zeigt es, dass ihm Andere völlig scheißegal sind. Wenn er hingegen Verantwortungsgefühl beweist, dann reichen ihm 500 zum Drüberrutschen auch.
Im Endeffekt entschuldigst Du gerade die Dummheit der chinesischen Mädchen mit dem "sich nicht Gedanken um die Konsequenzen machen" der sog. Arschlochausländer.
Weil denen das Mädel ja total egal ist. Mag ja alles sein, aber wie wärs mal damit, vom Mädel das gleiche zu erwarten? Alt genug zum f***** ist sie, aber heult dann blöd herum, wenn so einer es nicht ernst meinte.
Jojo.
RoyalTramp hat geschrieben: Du sagst es: "...dass Viele von denen genau wissen." Und da widerspreche ich dir in keinster Weise, denn Viele...vor allem in Großstädten, sind in dieser Hinsicht aufgeklärt und selbstbewusst genug. Aber im Umkehrschluss bedeutet "Viele" nicht die Meisten, daher halte ich dem entgegen, dass "Viele Mädchen hier eben NICHT genau wissen", worauf sie sich mitunter einlassen.
P.S.: Und von den bedauerlichen Fällen, bei denen auch mal die ausländischen Jungs die Gehörnten sind, kenne ich auch einige (wobei...dem Einen habe ich es sogar gegönnt...) Keine Sorge...nicht dass du denkst, dass ich hier Chinesinnen unter Artenschutz stellen möchte... ;)
Oh, ich gönne den Jungs das teils auch (denen, die ich kenne).
Ansonsten sehe ich es aber ganz simpel: Wenn das Mädel so geil auf Ausländer ist, dass sie dahingehend auf einmal dumm und naiv ist, oder es sogar willentlich in Kauf nimmt, zur Gehörnten zu werden, dann soll sie sich danach nicht beklagen.
Und es tut mir wirklich leid, aber an dieses "wenn sie mal mit nem Ausländer rumgemacht hat, will sie kein Chinese mehr" glaub ich nichtmal, wenn Weihnachten auf Ostern fällt.
China hat mehr als 1,3 Mrd Einwohner, wem will man da eigentlich weismachen, dass das Mädel keinen Mann mehr finden kann? Schwachsinn!
Oder kriegen die Mädels da ein Tattoo auf die Stirn, sobald sie mal nen ausländischen Freund hatten?
RoyalTramp hat geschrieben: Sorry...Meiner Freundin und ihren Eltern zuliebe, könnte ich nie so denken, wie du. Anders, sollte es in der Familie meiner Freundin eh nicht zum besten bestellt sein. Dann wäre es mir auch schnuppe, was "Tante Lotte" denken würde. Aber sofern die ganze Familie völlig intakt ist, wäre ich als "Intruder" etwas vorsichtiger...falsche Rücksichtsnahme meinerseits? Ich denke, nein...denn damit trage ich dazu bei, dass sich kein unnötiger Druck auf meine Freundin und ihre Eltern legt, als es ihn eh schon dadurch gibt, dass sie mit einem Ausländer zusammen ist. Und damit dieser Druck sich nicht steigert, meine Freundin quasi erdrückt und unsere Beziehung daran scheitert, ist es mir nicht egal, was "Tante Lotte" denkt sagt und tut.
Das ist sicher Ansichtssache.
Man muss die Familie nicht lieben und bis zu einem gewissen Grade ist sicher jeder bereit, Kompromisse einzugehen und den Eltern zu zeigen, dass er es ernst meint.
Bei mir persönlich endet da aber recht bald der Geduldsfaden. Du scheinst dahingehend deutlich schmerzresistenter zu sein.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Aremonus »

wenn sie mal mit nem Ausländer rumgemacht hat, will sie kein Chinese mehr
Once go black, never come back :lol: :lol: :lol:

sorry, das musste jetzt 'raus.

Back to topic: Ich kenn' tatsächlich einigen Damen, die so denken (und wieder und wieder verarscht werden). Besonders eine möchte keine Beziehung mit einem Chinesen mehr... und bei der liegt es wohl nicht am Geld, davon hat sie mehr als genug. Sie sagt, die chinesischen Jungs seien ihr zu kindisch (und ist jetzt mit fast 30 mit einem 24-jährigen Engländer zusammen) :roll:
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die gegen Europäer bestehen

Beitrag von RoyalTramp »

NHR hat geschrieben:Ich schrieb nichts davon, dass Menschen ohne Chinesischkenntnisse Arschlöcher sind, sondern ein überwiegender Teil der "Arschlochausländer" eben kein Chinesisch spricht.
So zumindest meine Erfahrungen in Taiwan.
Achso! Dann hatte ich da falsch verstanden. Sorry. :)
NHR hat geschrieben:
RoyalTramp hat geschrieben: Das ist kein Freischein, NHL. Nur weil sich andere Scheiße benehmen, muss man sich selbst nicht auch gleich Scheiße benehmen. Nur weil der eine dem anderen eine Handtasche klaut, hat man damit nicht die Berechtigung selber jemanden eine Handtasche zu klauen. Also: Solche Relativierungsversuche, dass die anderen es doch auch täten, passt einfach nicht.
Der Vergleich hinkt gewaltig.
-> heißt das jetzt, dass du meiner Meinung, dass so ein Relativierungsversuch nicht zulässig ist, zustimmst, oder du so einen Relativierungsversuch für gerechtfertigt hälst? Dem folgenden Beispiel entnehme ich eher, dass du meiner Aussage folgst, aber ich bin mir nicht ganz sicher. Könntest du daher deine Aussage noch einmal spezifizieren?
NHR hat geschrieben:Im Endeffekt entschuldigst Du gerade die Dummheit der chinesischen Mädchen mit dem "sich nicht Gedanken um die Konsequenzen machen" der sog. Arschlochausländer.
Weil denen das Mädel ja total egal ist. Mag ja alles sein, aber wie wärs mal damit, vom Mädel das gleiche zu erwarten? Alt genug zum f***** ist sie, aber heult dann blöd herum, wenn so einer es nicht ernst meinte.
Das ist doch Kokolores! Was hat das denn mit "Dummheit" zu tun, wenn man nicht aufgeklärt wird? Ich kapiere deine Einstellung zu diesem Thema einfach nicht! Man! China IST NICHT Deutschland, wo bereits 7-jährige besser Bescheid wissen, was es mit SEX auf sich hat, als deren Eltern. China IST da anders! Chinesinnen sind im Schnitt naiver (ungleich "dumm") und das ist nunmal Fakt! Und es ist in meinen Augen schändlich, wenn ein erwachsener, europäischer, gebildeter und aufgeklärter Mann meint, diese Naivität für sich ausnutzen zu können und unter Umständen gleich reihenweise die Leben von chinesischen Mädchen im wahrsten Sinne des Wortes ruiniert! Da werde ich zum Elch, verstehst du?

Nichts dagegen, wenn das chinesische Mädchen sich auch wirklich im Klaren darüber ist, worauf es sich einlässt, dann soll sie sich im Nachhinein nicht beschweren. DA bin ich ganz an deiner Seite! Aber kannst du die Hand ins Feuer legen, dass dein Gegenüber sich darüber im Klaren ist, NHR? Kannst du das? Denn Achtung -> Geheimnis: ein sehr großer Teil der Mädchen IST sich darüber einfach nicht im Klaren! Und das gilt sogar in Städten wie Shanghai und sonst wo. Dieses Bewusstsein, dass das Abenteuer "Ausländermann" gewisse Risiken beherbergt, ist hier nur ab einer bestimmten Bildungsschicht weiter verbreitet und selbst da findet man mitunter noch einige "Naivchen", wo man es nicht für möglich hält.
NHR hat geschrieben:Oh, ich gönne den Jungs das teils auch (denen, die ich kenne).
Ansonsten sehe ich es aber ganz simpel: Wenn das Mädel so geil auf Ausländer ist, dass sie dahingehend auf einmal dumm und naiv ist, oder es sogar willentlich in Kauf nimmt, zur Gehörnten zu werden, dann soll sie sich danach nicht beklagen.
Au man! Was für ein Kommentar: "...dass sie dahingehend auf einmal dumm und naiv ist..." Noch mal für dich, NHR: Es gibt Mädchen, die sind von anfang an so "dumm" und so "naiv", selbst in Städten wie Shanghai und Hongkong. Die werden das nicht einfach so "plötzlich"! Die hängen nicht einfach ihr Gehirn irgendwo an den Kleiderständer. Ist das so schwer zu verstehen? Und du sagst, dass diese sich dann am Ende nicht beschweren sollen, wenn sie die Gehörnten sind? Sorry, aber für so eine selbstgerechte Einstellung null Verständnis von mir. Es zeigt, dass mein "Kampf" gegen Leute, die meinen, hier bedingungslos ihren Spaß haben zu können, seine Berechtigung hat. (<- der letzte Satz ist nicht gegen deine Person gerichtet, da "Leute")
NHR hat geschrieben:Bei mir persönlich endet da aber recht bald der Geduldsfaden. Du scheinst dahingehend deutlich schmerzresistenter zu sein.
Ich bin vielleicht nicht so "selbstzentriert" (-> mein subjektiver Eindruck), wie du es vielleicht bist, dass ich da leidensfähiger bin, als du. Weil ich vielleicht eine viel ausgeprägtere Fähigkeit habe, mich in eine andere Person hineinzuversetzen...Empathie zu entwickeln? (<- das muss nicht durchweg positiv sein, denn so passiert es, dass ich mir die Probleme anderer zumeist zu sehr zu Herzen nehme, was für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung mitunter abträglich sein kann).
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von punisher2008 »

Aremonus hat geschrieben:
wenn sie mal mit nem Ausländer rumgemacht hat, will sie kein Chinese mehr
Once go black, never come back :lol: :lol: :lol:

sorry, das musste jetzt 'raus.

Back to topic: Ich kenn' tatsächlich einigen Damen, die so denken (und wieder und wieder verarscht werden). Besonders eine möchte keine Beziehung mit einem Chinesen mehr... und bei der liegt es wohl nicht am Geld, davon hat sie mehr als genug. Sie sagt, die chinesischen Jungs seien ihr zu kindisch (und ist jetzt mit fast 30 mit einem 24-jährigen Engländer zusammen) :roll:
Ich glaube du hast das falsch verstanden. Ich denke gemeint war, sie (Objekt) will kein Chinese (Subjekt) mehr. :wink: Anders gesagt, chinesische Männer wollen diese Frauen nicht mehr.
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Sehe ich genau so! Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder zukünftige Freund/Ehemann so genau Bescheid weiß, mit wem die Frau früher zusammen war. Und was man außerdem bedenken sollte: China hat einen extremen Männerüberschuss (Frauenmangel), so in etwa 120 Männer zu 100 Frauen glaube ich. Da dürften es eher die Männer schwer haben, eine Partnerin zu finden!

Zu dem Thema (naive Chinesinnen, die "Opfer" von Ausländern werden) fällt mir eine Bekannte ein, mit der ich vor paar Jahren mal in der bekanntesten "Ausländerbar" in Zhongshan war. Irgendwie kamen wir ins Gespräch mit einem jungen Ausländer am Nachbartisch, ich glaube ein Tscheche. Meine Bekannte war doch tatsächlich so dumm und naiv, und gab ihm nicht nur ihre Telefonnummer, sondern bat ihm noch dazu kostenlos Chinesisch-Nachhilfe an! :roll: Wie bescheuert ist das denn? Mit solchem Verhalten wird man überall auf der Welt missverstanden und bringt sich in Schwierigkeiten. Und die Frau war Mitte 20, kein Teenager mehr, hat noch dazu im Job ziemlich viel Kontakt mit Ausländern und kann ziemlich gut englisch. Sie sollte also ein bisschen weniger naiv sein. Das Ergebnis? Der Typ ruft noch in der gleichen Nacht so um 6 Uhr früh bei ihr an und sagt wie "einsam" er ist, und ob sie doch bei vorbeikommen könnte. :lol: Darauf war meine Bekannte vollkommen schockiert und schickte mir SMS um sich bei mir auszuweinen :roll: . Wie konnte denn so etwas passieren? Was habe ich denn falsch gemacht? Sehe ich etwa aus wie eine Nutte? etc. etc. etc. :roll: :evil: Ich meine, was hat die denn erwartet wenn sie sich in einer Bar an einen wildfremden Mann ranschmeißt? So unvorhersehbar war unter den Umständen das Verhalten des Typen da wohl nicht, oder? Sicher war er ein A****loch, aber so ganz unschuldig war die Frau nun mal auch nicht.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

Sorry, aber bei Naivität lässt sich wohl kaum die Schuldfrage stellen, oder?

Wenn deine Bekannte im vollsten Bewusstsein über die möglichen Konsequenzen diesem Tschechen ihre Nummer und das Sprachangebot gemacht haben sollte, dann hast du absolut Recht und ist sie nicht ganz unschuldig. ABER aus deiner Geschichte sieht man, dass sie sich dieser Konsequenzen eben überhaupt nicht bewusst war. Und das ist es, wovon ich die ganze Zeit rede: wirkliche Naivität ist nunmal kein Phänomen gewisser Bildungsschichten, sondern man kann in China überall darauf treffen.

Wer daher von den hiesigen Herren meint, dass die Chinesin ihm gegenüber doch aufgeklärt und voll den Plan haben müsste, weil "Shanghai" oder "Hongkong", der sollte sich fragen, ob er wirklich die Hand dafür ins Feuer legen kann, dass die weibliche Person gegenüber wirklich diesen Plan auch hat! Und wenn nur der geringste Zweifel besteht, dass die Person gegenüber auch wirklich Plan davon hat, verlange ich von einem verantwortungsbewussten, erwachsenen Menschen, dass er da ganz klare Grenzen zieht und sagt: "Danke, für das Gespräch! Aber ich muss mal dringend auf die Toilette!" und dieses Spiel nicht weiterspielt. Nochmal: Das kann unter Umständen fatale Folgen haben und ein wenig Spaß kann es nie im Leben wert sein, mitunter das Leben eines anderen Menschen zu ruinieren.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die gegen Europäer bestehen

Beitrag von punisher2008 »

RoyalTramp hat geschrieben: Das ist doch Kokolores! Was hat das denn mit "Dummheit" zu tun, wenn man nicht aufgeklärt wird? Ich kapiere deine Einstellung zu diesem Thema einfach nicht! Man! China IST NICHT Deutschland, wo bereits 7-jährige besser Bescheid wissen, was es mit SEX auf sich hat, als deren Eltern. China IST da anders! Chinesinnen sind im Schnitt naiver (ungleich "dumm") und das ist nunmal Fakt! Und es ist in meinen Augen schändlich, wenn ein erwachsener, europäischer, gebildeter und aufgeklärter Mann meint, diese Naivität für sich ausnutzen zu können und unter Umständen gleich reihenweise die Leben von chinesischen Mädchen im wahrsten Sinne des Wortes ruiniert! Da werde ich zum Elch, verstehst du?
Stimmt schon, dass China anders ist, dass Chinesen weniger über Sex aufgeklärt sind, dass Frauen oft naiver sind, im ALLGEMEINEN. Aber man hört auch von einer ganz anderen Seite Chinas. Ich habe hier schon von mehreren Leuten gehört, wie es hier an Schulen (nicht Unis) zugehen soll. Die Rede war wohl hauptsächlich von der Oberstufe (高中), aber wohl nicht nur. Es wird gesagt, dass es weit verbreitet ist, dass Schüler (Kinder!) sogar auf dem Schulgelände Sex haben. Und wie gesagt ist das keine Ausnahme, sondern schon fast die Regel. Man hört auch von 13 oder 14-jährigen die schwanger werden und dafür von der Schule verwiesen werden. Ihre schulische Ausbildung dürfte damit wohl ziemlich zu ende sein. :? Chinesische Frauen/Mädchen sind also nicht immer SO unerfahren und unbedarft wie man es sich vielleicht vorstellt :oops:
@RoyalTramp:
In welchem Alter sind denn Deine Schüler? Nur Uni oder sind da auch jüngere dabei? Da du dir solche Sorgen machst, wie wäre es, wenn du die Sache mal ansprichst (im Unterricht oder außerhalb)? Du genießt doch als Lehrer eine gewisse Vertrauensposition. Versuche doch einfach mal (taktvoll und mit Fingerspitzengefühl! Du wirst schon wissen wie :wink: ) deine Schülerinnen etwas "aufzuklären" und zu warnen. Ich denke du könntest da schon einiges bewirken. Versuche ihnen doch klar zu machen, dass sie sich im Studium/Schule voll auf das Studium konzentrieren und keine Beziehungen (ALLGEMEIN, nicht nur mit Ausländern!) haben sollten bis sie reif genug sind. Natürlich nicht mit erhobenem Zeigefinger, sonst wirkst du vielleicht eher lächerlich und bewirkst das Gegenteil. Bringe ruhig einmal paar negative Beispiele von denen du persönlich weißt, um die Sache anschaulicher und glaubwürdiger zu machen. Wenn du das Vertrauen deiner Schüler gewinnst werden sie auch deine Meinung respektieren. So würde ich es machen. Ich würde an deiner Stelle aber nicht betonen, dass die Mädchen sich von Ausländern fernhalten sollen. Das verstärkt nur Vorurteile und lässt dich in ihren Augen unglaubwürdig erscheinen. Du bist je selbst Ausländer! :mrgreen: Versuche lieber, die Diskussion allgemeiner zu halten.
Ich persönlich finde das bringt mehr als die bösen Ausländer die sich daneben benehmen anzuprangern. :wink: Die hören ja doch nicht auf dich, und werden sich auch weiterhin so verhalten wie sie wollen. Zumal ich denke, dass es hier im Forum nicht SO viele solche Männer gibt, wie du sie beschreibst. Ich kann mich täuschen, aber das ist zumindest mein Eindruck :)
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die gegen Europäer bestehen

Beitrag von HK_Yan »

punisher2008 hat geschrieben:Stimmt schon, dass China anders ist, dass Chinesen weniger über Sex aufgeklärt sind, dass Frauen oft naiver sind, im ALLGEMEINEN.
Das denke ich mir auch immer und trifft auch sehr oft zu. Das könnte man jetzt gegen China halten.... wenn es da nicht so viele Teenageschwangerschaften in Deutschland gäben würde. Obwohl Sex in jeder Schrift- und Bildform überall zugänglich scheint das Hirn im entscheidenden Moment oft auszuschalten.
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