Das leidige Thema...

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
Dennis (CDS)
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Beitrag von Dennis (CDS) »

Ich sag dazu mal:

2 Jahre und 8 Monate bis aus der Fernbeziehung eine Nahbeziehung wurde.

10 Monate bis aus der Nahbeziehung ein gemeinsamer Hausstand wurde.

1 Jahr und 9 Monate bis aus dem gemeinsamen Hausstand die Ehe hervorging.

Du hast du noch etwas Zeit, aber sie vergeht.....
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roshi
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Beitrag von roshi »

roshi hat folgendes geschrieben:

Das mit dem "sich-erst-später-der-eigenen-Gefühle-bewusst-werden" kommt mir auch bekannt vor..... aber ich glaube kaum dass ich so eine Fernbeziehung auf dauer durchhalten würde. RESPEKT! Smilie


Es ist hart glaub mir, aber die längste Zeit die wir getrennt waren war ein halbes Jahr.. das passt schon, es gibt ja webcams, MSN, Skype, Telefon...
Und wenn man mit den Mädels, die den ganzen Tag um einen herum sind, nichts anfangen kann und sie auch nicht im geringsten attraktiv findet, dann lässt sich das leicht ertragen Winken
Ging mir anders...... aber erstens war bei mir bei abreise gerade ein beziehungstief vorausgegangen und leider/zum glück gibt es auch viele nette und hübsche chinesinen an meiner Uni.......


Ich für meinen Teil habe mir erstmal vorgenommen in nächster Zeit Single zu bleiben. Mal sehen wie lange das klappt. 3 Monate hab ich schon :)

Das mit Fernbeziehung ist auch anders, wenn es absehbar ist wann man wieder zusammen sein kann. Ich bin leider erst am anfang meines Studiums, und ich habe noch vor in dieser Zeit viel rumzukommen. Was für Beziehungen nicht gerade zuträglich ist.....

Aber wie schon gesagt, ich versuch jetzt erst mal alleine zu bleiben. Ich war die letzten vier Jahre nie länger als 2 Monate allein, und die größte distanz war für ein halbes Jahr 2 stunden Zug (Wochendendbeziehung).....

Ich hoffe trotzdem dass ich auch mal mein (endgültiges) Glück finden werde, so wie ihr beide :)
好好学习,天天向上!Ich will schnell fertig werden..... und wieder ab nach China.
Yoshi
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Beitrag von Yoshi »

Hallo zusammen. Wirklich ein interessanter Thread, wenn auch mitunter durch so manchen Hickhack zwischen den fleißigen Schreibern getrübt. Dass Themen in Foren auf einmal einfach so abbrechen, scheint für diese fast schon generisch zu sein. Umso schöner ist es, dass das Ganze hier wiederbelebt wurde. Natürlich besteht dann immer die "Gefahr", dass sich ein Großteil der Beteiligten "der ersten Stunde" längst ausgeklinkt hat und das nun folgende gar nicht mehr lesen wird. Aber "alte Hasen" wie roshi & Co. sind ja noch dabei. Also hege ich noch Hoffnung und kommentiere so denn einige eurer Beiträge. ;-)

roshi:
Ich kann dir nur sagen, es gibt schlimmeres als Jungfrau zu sein (ich war auch mal Jungfrau, und manchmal wünschte ich ich wärs immernoch, das ist nicht übertrieben). Und wenn du vor lauter torschlusspanik nur daran denkst, diesen zustand zu beenden, dann wirst du genau das erfahren was schlimmer ist, oder es zumindest anderen Menschen antun.
Na dann darfst du mir ja "gratulieren". Ich werde dieses Jahr 25 (ich darf eigentlich gar nicht daran denken) und kam bisher lediglich einmal in die "Verlegenheit", dass sich dieser "Zustand" hätte ändern können.

RE-:
ich habe den eindruck, dass du mit frauen nie zu tun gehabt hast und noch jungfrau bist. wuerdest du sonst solchen stuss von dir geben?
ansonsten wuesstest du, dass keine frau einzigartig ist und sie alle austauschbar sind.

pengembara:
RE: Diesen Kommentar hättest du dir wirklich sparen können.
1: Jede Frau und jeder Mann ist einzigartig, niemand ist austauschbar.

roshi:
RE, zu viel Doris Dörrie gelesen oder was?

Die wahrheit ist, Menschen sind einzigartik und nicht austauschbar, aber geschmäcker sind anpassungsfähig. DAS IST EIN UNTERSCHIED, und wenn du das noch nicht begriffen hast, dann tust du gut daran, dich hier nur über den gastzugang einzuloggen, besser wäre es jedoch, einfach solche sinnlosen kommentare bleiben zu lassen.

Da per se nicht chinaspezifisch wäre diese philosophische Frage eigentlich einen eigenen Thread wert. Nämlich die, inwieweit - in diesem Fall ein potentieller Partner - wirklich einzigartig ist oder nicht. Es fängt bereits bei regulären Freundschaften an. Ist jeder ersetzbar oder ist er einzigartig? Diese Problemstellung erinnert mich an die Stelle mit dem Fuchs in Saint Exupérys kleinem Prinzen. Demzufolge entsteht das Besondere eigentlich nur durch das "sich Vertrautmachen". Vorher scheint in der Tat jeder Millionen anderen zu gleichen. In der Praxis dürfte das auch so sein.

Grundsätzlich lebt jeder Mensch (oder glaubt das zumindest ;-)) in einem komplexen System, dem er sich nicht entziehen kann. Da wir prinzipbedingt nicht alle Parameter dieses Systems kennen können, ist es sogar zunächst mal zweitrangig, ob ein "Laplacescher Dämon" uns unsere Freundin vorhersagen könnte oder nicht. Interessant wäre hier jedoch natürlich die Frage nach dem "freien Willen versus Schicksal". Nimmt man einen nicht übertriebenen Altersunterschied an (entgegen des "Farang mit Thaimuse - Klischees" keine 40+), so existiert die potentielle (in den meisten der hier genannten Fälle die Chinesin eurer Träume) ja bereits heute. Es fehlt lediglich die Kenntnis darüber. Wenn ich darüber nachdenke, ist das irgendwie ein eigenartiges Gefühl. Es ist wie mit der Musik. Man wird (besonders im Radio) mit qualitativ minderwertiger förmlich eingemummt. Dennoch gibt es traumhafte Stücke, die alles wieder gut machen. Aber entdecken muss man sie, das ist das große Problem. Es existiert neben schrecklichem so viel schönes auf der Welt (Stichwort Papiertüte in American Beauty - meiner Meinung nach eine geniale Szene) - doch kenne oder noch wichtiger erkenne ich es?

Mit Mädchen habe ich bisher keinerlei Erfahrung, die groß der Rede wert wären. Höchstens wenige (vielleicht banale) "Begegnungen", die mich zum Nachdenken über das vorher Genannte anregen. Das mag daran liegen, dass ich eher introvertiert und davon abgesehen auch noch ein ziemlicher Technikfreak bin, der sich gerne durch diese 'Welt' ablenkt. Durch meinen in der Vergangenheit schwerlichen Werdegang und einer schwierigen Familienstruktur habe ich oft auch das Gefühl, "dritte" (in diesem Fall Mädchen) ungern da "hineinziehen" zu wollen. Wenn ich ein Mädchen sehe, das mir gefällt, stelle ich mir ein Zusammensein eher romantisch vor - fernab des grauen Alltags. Leider gehört dieser bekanntlich in nicht unereblichem Maße zum Leben dazu.

So geschehen in München im letzten Jahr zur "Wiesn"-Zeit. In der U-Bahn sah ich ein asiatisches Mädchen (Chinesin, wie ich später erfuhr) - traumhaft schön. Besonders daran war nicht nur ihr Aussehen, sondern die Tatsache, dass sie sich, ihren Blicken nach zu urteilen für mich zu interessieren schien. In der Form war mir das bisher eigentlich nie passiert - hier war das Interesse wenn überhaupt eher asymmetrisch. Gemäß Murphy's Law gab es dann natürlich auch hier einen Haken - sie war nämlich nicht alleine, sondern in Begleitung ihres - mutmaßlich - festen Freunds, welcher zudem noch ziemlich "zerfleddert" wirkte (soviel zum Thema Heimvorteil). Gutes Aussehen eines Jungen kann ich neidlos anerkennen und mir dabei teilweise sogar denken "ja, wäre ich ein Mädchen, könnte ich es mir - rein von Äußerlichkeiten her betrachtet - auch vorstellen". Damit habe ich ja mal gar kein Problem. Dies war hier jedoch meiner Meinung nach nicht der Fall, wobei sich wieder einmal die Frage stellt, worauf (asiatische) Mädchen bei ihrer Wahl denn eigentlich achten.

Wie dem auch sei - ich habe mich nicht getraut, sie darauf anzusprechen, sie wiederzusehen, etc. was hätte ich in dieser Richtung auch vor ihrem "Galan" zu ihr sagen sollen? Ich wäre an seiner Stelle wohl auch nicht übermäßig begeistert, wenn dritte mit besonderen Absichten bei meiner Freundin "aufkreuzten". Leute, die sich ihrer Sache sicher sind, fühlten sich in solchen Situationen im Zweifelsfall eher sogar geehrt, aber auch das ist nicht jedem zu Eigen. Davon abgesehen käme es mir niemals in den Sinn, mir bei jemandem Hoffnungen zu machen, der bereits liiert ist. Soviel Ratio möchte ich mir dann doch bewahrt wissen.

Einige vertreten ja die Auffassung, dass es ihnen um den Charakter, das Gefühl, die Liebe, etc. ginge und das Aussehen eher sekundär sei. Abgesehen davon, dass ich von eben diesem geradezu hingerissen war, liegt das Problem darin, dass dies die einzige "Informationsquelle" ist, die einem anfangs zur Verfügung steht. Alles weitere könnte man nur im Gespräch erfahren. Doch die Motivation, all das auf sich zu nehmen, ist letztlich doch das Aussehen, womit die Attraktion ohne Worte entsteht. Hier liegt eine gewisse Ironie: Konzentriere dich auf das Wesentliche und lasse dich nicht von "oberflächlichem" blenden. Das Wesentliche zu ergründen kostet jedoch Zeit und Mühe. Ohne vorheriges Interesse wird man die kaum auf sich nehmen.

Natürlich habe ich sie seitdem nie mehr gesehen und nun stelle ich mir die Frage, ob es das gewesen wäre. Eine Chance, die ich verpasst habe oder nur eine von vielen Möglichkeiten, der nachzutrauern es sich nicht lohnt, da es ja so viele andere auf dieser Welt gibt (Ersetzbarkeit). Dieser Aspekt ist sogar in einer Szene Gegenstand des Films "Lola rennt". Die beiden unterhalten sich und denken darüber nach, was wäre wenn sie jemand anderen kennengelert haben. Sie sagen, dass sie sich lieben - wie niemand anderen sonst. Doch was, wenn alles anders gekommen wäre? Dann würde man wahrscheinlich diesem Gegenüber genau das gleiche sagen, da man mangels besserem Wissen jeden, den man hat für einzigartig hält.

Wodurch entsteht dann also diese Einzigartigkeit? Durch das Schicksal, das beide so zusammengeführt hat? Warum dann die vielen Trennungen, wo anfangs doch das Gefühl da ist, für immer zusammen bleiben zu wollen?

Lohnt sich die Suche, die Mühe und die Anstrengung? Wie sind eure Empfindungen in dieser Sache?
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roshi
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Beitrag von roshi »

Hallo Yoshi!

Schön dass es leute gibt die auch in den Anfängen von threads stöbern. Ich selbst mache das auch viel zu selten..... Sogar bei diesem musste ich nocheinmal nachlesen, was ich vor fast 2 Jahren so geschrieben habe.
Und eigentlich ist das ein irres gefühl, denn bei Internetforen kommt eine irgendwie jeder Post vor als wäre er erst 5 minuten alt, und man kann so in alte geschichten Eintauchen.

Zu der damaligen diskussion: Ist jeder austauschbar?

Ich finde austauschbar ist das falsche wort. Austauschbar impliziert, dass menschen in ihrem Wesen gleich sind und die Unterschiede, die gern hervorgehoben werden, eigentlich im Hinblick auf Beziehungen vernachlässigbar sind.
Tatsache ist, dass es eine vielzahl von möglichen Partnern für einen Menschen gibt, denen man vermutlich allen die gleiche überschwängliche Liebe entgegenbringen könnte. Das macht sie jedoch nicht austauschbar, sondern heißt lediglich, dass sie alle einen möglichen Weg im Leben darstellen, die jedoch alle unterschiedlich sind.

Soviel zu meiner heutigen Sicht. :)
好好学习,天天向上!Ich will schnell fertig werden..... und wieder ab nach China.
Yoshi
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Beitrag von Yoshi »

Guten Abend roshi,

wow, das ging aber schnell :-)

Das, was du geschrieben hast, kann ich nur bestätigen. Ich selbst habe mich auch schon dabei ertappt, wie ich mir mal wieder alte Beiträge in Foren durchlese, nicht auf die Namen der Ersteller achte und dann mitten im Text feststelle "ach jaaa, das hab' ich ja mal geschrieben! Das ist lange her". Mit der Zeit vergisst man eben doch viele Einzelheiten oder hat diese verzerrt in Erinnerung. Eine Eigenschaft, bei dem uns jeder digitale Speicher haushoch überlegen ist.

Bei den Postings auch so, denen sieht man das Alter nicht an. Wollte teilweise schon in Threads antworten und hab' dann erst gemerkt, dass der letzte Beitrag ja schon Jahre zurückliegt. Das ist echt der Hammer. Überhaupt das ganze Medium.
Um bei dem Thema hier zu bleiben - wieviele Leute kennt man zum Beispiel normalerweise, die sich in dieser ausgeprägten Form (ausschließlich) für Asiatinnen interessieren? Die meisten meiner Arbeitskollegen zum Beispiel finden die überhaupt nicht attraktiv. Dank Vernetzung ist es eben wesentlich einfacher, Gleichgesinnte zu finden - man hat einfach einen viel größeren "Pool" potentieller Gesprächspartner. Davon abgesehen sollte man natürlich nicht den "Schutz durch Anonymität" unterschätzen. Von mir ausgehend behaupte ich mal, dass die Äußerungen der Leute hier im Alltag weit weniger frei und offen ausfielen, als das hier der Fall ist.

Das mit den Beziehungen sehe ich auch so. Wenn du zum Beispiel eine Freundin hast, dann ist das eine von unzählig vielen möglichen. Isoliert betrachtet gibt es dann nur noch die eine (innerhalb dieses "Weges") und ist subjektiv dann meist die einzig "wahre". Hätte man eine andere, so wüsste man wiederum von anderen nichts und auch das wäre in Ordnung. Die Frage ist wohl eher: "welchen Weg soll ich gehen" oder "welcher Weg macht mich glücklich?"

Das Leben ist verdammt kurz und so scheinen mir die Chancen in diesem zwangsläufig ein ziemlich knappes Gut zu sein. Da man bekanntlich am Ende der Tage nichts "mitnimmt", ist es vielleicht - wenn überhaupt - die Liebe, die übrigbleibt.
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roshi
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Beitrag von roshi »

Gute Gedanken, stimme komplett überein.... :)
好好学习,天天向上!Ich will schnell fertig werden..... und wieder ab nach China.
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Holly4YC
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Beitrag von Holly4YC »

hey Horst,
erst heute habe ich dein Vortrag von 2005 gesehen. deine geschichte war auf jedenfall sehr merkwürtig. weiß nicht wie dir heute geht, hoffentlich besser. und auch hoffentlich bist du noch ab und zu hier vorbei und mein vortrag siehst.
wie ich das sehe, du achtest schon ganz viel auf chinesische mädchen. nur tut mir leid dass du keine schöne erfahrung mit den hast. eig. können es mit chin. mädchen und einem deutschen Jung ganz gut funktioniert. ich bin selbst ne 19 jahrige chinesin und habe schon 4 deutsche Freunde gehabt. leider mit keinem bin ich länger als ein jahr geblieben, irgendwas funktioniert an Ende wieder nicht. trotzdem habe ich richtig schöne zeit mit den gehabt.
ich hoffe, dass du immer dran glaubst, dass du deine richtige Liebe finden werdst. irgendwann findet man schon das richtige, wenn man dran glaubt!
wunsche dir alles gut!
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Beitrag von Holly4YC »

übrigens
@ roschi und yoschi, ihre name klingt wie 2 brüder lol. wo kommt ihr auf diese namen?lol
Dennis (CDS)
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Beitrag von Dennis (CDS) »

Holly4YC hat geschrieben:eig. können es mit chin. mädchen und einem deutschen Jung ganz gut funktioniert. ich bin selbst ne 19 jahrige chinesin und habe schon 4 deutsche Freunde gehabt. leider mit keinem bin ich länger als ein jahr geblieben, irgendwas funktioniert an Ende wieder nicht.
Holly, diese beiden Sätze von dir drücken herrlich plausibel eine grundlegende Erkenntnis in vielen Beziehungen aus. Eigentlich sollte es funktionieren, aber irgendwie funktioniert es oft doch nicht.

Ob man das nun bei chinesisch-deutschen Partnerschaften immer gleich verstärkt auf kulturelle Unterschiede zurückführen kann, sei dahingestellt. Ich finde eher, dass sowas auf mangelnde Kompromissbereitschaft beruht, denn was könnte für einen schöner sein, nicht alles für das harmonische Zusammensein mit seinem/r Partner/in tun zu können (von beiden Seiten ausgehend)?

Beziehungen, egal mit wem und woher, werden wohl nie einfach sein. Beide Partner sollten sich manchmal mehr darum bemühen, ihre eigenen Interessen dem gemeinsamen Glück unterzuordnen. Mit 19 war ich damals ein ziemlicher Idiot in solchen Dingen, es hat bei mir von da an noch ein paar Jahre und ein paar tausend Kilometer gedauert, aber am Ende war das alles das Beste, was ich mir jemals hätte passieren können. :D
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Beitrag von Holly4YC »

@ Dennis
Beziehungen, egal mit wem und woher, werden wohl nie einfach sein. Beide Partner sollten sich manchmal mehr darum bemühen, ihre eigenen Interessen dem gemeinsamen Glück unterzuordnen.
das hast du gut ausgedrückt, es ist schon ziemlich wichtig, dass man darauf achten soll, ob der partner glücklich ist, manchmal ist es auch notwendig, ihre eigenen Interessen beiseite zu stehen und mehr auf ihr Partner zu achten. wenn man das alles gut schafft, dann soll die beziehung schon ziemlich gut funktionieren. aber manchmal gibt verschiendene Grunden warum zwei leute auseinander gehen müssen. bei mir ist das unterschied zwischen zwei verschiedene Kultur nicht sehr deutlich, vll weil junge leute viel gemeinsamkeit haben. aber es gibt auch viele sachen, die man nicht kontrolieren kann. und oft können zwei menschen ihre meinung nicht einigen... du kennst bestimmt noch viel andere grunden.

und wie sieht es jetzt bei dir aus? hast du schon deine richtige gefunden?
TaugeNix

Beitrag von TaugeNix »

Holly4YC hat geschrieben: und wie sieht es jetzt bei dir aus? hast du schon deine richtige gefunden?
http://www.taiwanoca.com/2007/03/11/hoc ... n-trauung/

:wink:
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Beitrag von Grufti »

Dennis (CDS) hat geschrieben:Ich sag dazu mal:

2 Jahre und 8 Monate bis aus der Fernbeziehung eine Nahbeziehung wurde.

10 Monate bis aus der Nahbeziehung ein gemeinsamer Hausstand wurde.

1 Jahr und 9 Monate bis aus dem gemeinsamen Hausstand die Ehe hervorging.

Du hast du noch etwas Zeit, aber sie vergeht.....
beneidenswert... so ähnlich hatte ich es mir auch immer vorgestellt. ***seufz***

Bei mir hieß es bereits nach 3 Wochen "kennenlernen" in natura "take it or leave it"...

.und da es bei mir nicht so war, wird auch diese meine aktuelle Ehe wieder den Bach hinuntergehen.. den Keim des Zerfalls trägt sie bereits wieder in sich.... und die Anzeichen mehren sich..., daß sie nicht mehr lange dauert... :cry:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
TaugeNix

Beitrag von TaugeNix »

fou hat geschrieben:
roshi hat geschrieben: Das mit dem "sich-erst-später-der-eigenen-Gefühle-bewusst-werden" kommt mir auch bekannt vor..... aber ich glaube kaum dass ich so eine Fernbeziehung auf dauer durchhalten würde. RESPEKT! :)
Es ist hart glaub mir, aber die längste Zeit die wir getrennt waren war ein halbes Jahr.. das passt schon, es gibt ja webcams, MSN, Skype, Telefon...
Und wenn man mit den Mädels, die den ganzen Tag um einen herum sind, nichts anfangen kann und sie auch nicht im geringsten attraktiv findet, dann lässt sich das leicht ertragen ;)
Ja, denke es ist wirklich sehr hart.
Ich erleb es ja am eigenen Leib: knappe 7.500km zwischen mir und meiner Freundin.
Aber ich stimme da fou vollkommen zu: Es ist machbar.
Ich vermisse sie zwar unheimlich, bin aber natürlich treu wie die treuste Seele nur sein kann (Warum nach anderen streben? Ich hab mein Glück gefunden), bin natürlich auch eifersüchtig, etc. pp.

Aber: ich glaube, es ist intensiver - durch die Trennung von der Person lernt man jede gemeinsame Sekunde schätzen, sei es auch "nur" eine völlig (für andere) alltägliche Situation. Man weiß einfach, dass man ohne den Partner nicht mehr sein möchte.
Und wenn man es schafft, dieses Gefühl zu bewahren kann daraus was Tolles entstehen.

Mir geht es z.B. so: ich telefoniere wirklich JEDEN Tag mit meiner Süßen, und es ist für mich jedesmal ein Highlight des Tages (nicht, dass meine Tage uninteressant sind ;)). Und ich hab's mal hochgerechnet: in den letzten 60 Tagen (solange haben wir uns schon nicht gesehen) habe ich über 100 Stunden mit ihr geredet.. :)

Mehr, als manche Paare, die sich jeden Tag sehen ;)
Zu Dennis: deinen Ablauf KÖNNTE ich mir irgendwann auch mal vorstellen - zumindest ist meine Kleine diejenige, bei der ich darüber nachdenken würde.. Später..

@ Grufti:
Sorry, das zu hören. Aber mach keine selbsterfüllende Prophezeiung draus..

Gruß,
TaugeNix^vermisst seine Freundin unheimlich
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Beitrag von Grufti »

oki..;) :oops: :wink:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Wang Bao Nu
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Beitrag von Wang Bao Nu »

TaugeNix hat geschrieben:
Ja, denke es ist wirklich sehr hart.
Ich erleb es ja am eigenen Leib: knappe 7.500km zwischen mir und meiner Freundin.
Aber ich stimme da fou vollkommen zu: Es ist machbar.
Ich vermisse sie zwar unheimlich, bin aber natürlich treu wie die treuste Seele nur sein kann (Warum nach anderen streben? Ich hab mein Glück gefunden), bin natürlich auch eifersüchtig, etc. pp.

Aber: ich glaube, es ist intensiver - durch die Trennung von der Person lernt man jede gemeinsame Sekunde schätzen, sei es auch "nur" eine völlig (für andere) alltägliche Situation. Man weiß einfach, dass man ohne den Partner nicht mehr sein möchte.
Und wenn man es schafft, dieses Gefühl zu bewahren kann daraus was Tolles entstehen.

Mir geht es z.B. so: ich telefoniere wirklich JEDEN Tag mit meiner Süßen, und es ist für mich jedesmal ein Highlight des Tages (nicht, dass meine Tage uninteressant sind ;)). Und ich hab's mal hochgerechnet: in den letzten 60 Tagen (solange haben wir uns schon nicht gesehen) habe ich über 100 Stunden mit ihr geredet.. :)

Mehr, als manche Paare, die sich jeden Tag sehen ;)
Zu Dennis: deinen Ablauf KÖNNTE ich mir irgendwann auch mal vorstellen - zumindest ist meine Kleine diejenige, bei der ich darüber nachdenken würde.. Später..

Gruß,
TaugeNix^vermisst seine Freundin unheimlich
Sehr gut, weiter so.

@yoshi
Na dann darfst du mir ja "gratulieren". Ich werde dieses Jahr 25 (ich darf eigentlich gar nicht daran denken) und kam bisher lediglich einmal in die "Verlegenheit", dass sich dieser "Zustand" hätte ändern können.
Ich wuerd mir um sowas keinen Kopp machen, wenn du die richtige findest, der es ebenso ergeht, dann ist das umso schoener und was ganz besonderes.

@Dennis(CDS)
Ich sag dazu mal:
2 Jahre und 8 Monate bis aus der Fernbeziehung eine Nahbeziehung wurde.
10 Monate bis aus der Nahbeziehung ein gemeinsamer Hausstand wurde.
1 Jahr und 9 Monate bis aus dem gemeinsamen Hausstand die Ehe hervorging.
Du hast du noch etwas Zeit, aber sie vergeht.....
Es scheint bei den funktionierenden Beziehungen eine gewisse Gemeinsamkeit zu geben -> der "Leidensweg" vorher.
Bei uns war es aehnlich, habe noch nie soviel geschrieben (bin eigentlich ein schreibfauler Mensch), aber was macht man nicht alles fuer die angebetete. Auch die ellenlangen Telefonate zusaetzlich waren immer ein Genuss, werd ich nie vergessen . Somit kann ich TaugeNix bestaetigen, wir haben (und tun es nat. immer noch) wesentlich mehr miteinander geredet als andere Paare. Ist also eine ganz andere Basis, eine die traegt!
Da kann ich TaugeNix Hoffnung machen, wenn ihr da mit eurer Beziehung durchkommt, wird sie aller wahrscheinlichkeit nach auch von Dauer sein.


Das mit der Austauschbarkeit glaube ich nicht. Habe dazu ganz gute Vergleichssituationen. Das keine Frau bei einem Vergleich mit meiner eigenen standhaelt ist ja klar (fuer mich zumindest). Aber meine Frau hat eine juengere Schwester, welche logischerweise die gleichen Gene und Erziehung hatte. Von den Interessen wuerde Sie sogar besser zu mir passen, auch kenne ich Sie recht gut. Trotzdem wollte ich Sie fuer nichts auf der Welt gegen Sie eintauschen wollen.
Sie ist schon was ganz besonderes, nicht nur fuer mich, sieht meine Familie auch so.
Mann kann wahrscheinlich mit einer anderen Frau auch eine gute Beziehung haben, aber es wird nicht das gleiche sein.
Wenn du zur Quelle willst, musst du gegen den Strom schwimmen!
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